„Eine schwarze Komödie über rassistische Strukturen, identitätspolitische Debatten und moralische Eiertänze“, so heißt es im Klappentext zu Jana Scheerers Roman: Die Rassistin. Es geht nämlich um einen „rassistischen Vorfall“ an der Universität, der zu Beginn des Romans schon längst passiert ist und der von allen Seiten und Perspektiven beleuchtet, durchgespielt, seziert und diskursiv verortet wird – mit Witz und Ironie und einer guten Portion (satirischer) Kritik an aktuellen Debatten. Wie genau und ob das gelingt, wird im Seminar in einem close reading und mithilfe literaturtheoretischer Ansätze, die im Seminar erarbeitet werden, analysiert. Die abgeschlossene Lektüre des Romans vor Beginn des Seminars wird vorausgesetzt und dringend empfohlen.

Jana Scheerer: Die Rassistin. Frankfurt am Main 2024.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2026
ePortfolio: No