Struempfe

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Pontifikalstrümpfe




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Pontifikalstrümpfe
Halberstadt, Dom
Delsberg
Pontifikalstrumpf des Arnold de la Vie, Paris, Musée Cluny





Pontifikalstrümpfe

Die Strümpfe (caligae, bis um 1000 auch udones genannt) werden in den Quellen oftmals nicht erwähnt, obwohl die Pontifikalschuhe genannt werden. Offenbar galten sie als zum Pontifikalschuh dazugehörig, da beide zusammen die Fußbekleidung bilden.
Bis ins 12. Jh. sind die Strümpfe weiß und der Regel nach aus Leinen gemacht. Seit dem 13. Jh. wurden sie aus farbiger Seide hergestellt, seit dieser Zeit begegnen alle liturgischen Farben. Hinsichtlich der Form haben sie keine nennenswerte Entwicklung erfahren. Um sie zu befestigen, brachte man an ihrem oberen Rand Bänder an.

Symbolik in liturgischen Traktaten

Die Strümpfe werden nur selten ausgedeutet, und können für den reinen Wandel stehen oder als Zubehör zum Schuh auch auf das Predigtamt des Bischofs.

Symbolik in liturgischen Gebeten

Gebete zum Anlegen der Pontifikalstrümpfe:
"Bekleide mit, o Herr, mit den Strümpfen der Rechtheit, auf dass ich voll Treue den Weg deiner Gebote wandle."
Z.T. betraf das Ankleidegebet die gesamte Fußbekleidung, Schuhe und Strümpfe.



Literatur: Braun 1924a, 158-163; Braun 1964, 384-424.


 
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