Priv.-Doz. Dr. habil. Stephanie Geise

Leiterin des von der Friede Springer Stiftung geförderten Forschungsprojekts «Still Images – Moving People»
  • Forschungsschwerpunkte

    • Medienrezeptions- und Medienwirkungsforschung
    • Politische Kommunikation
    • Methoden der empirischen Kommunikationsforschung
    • jeweils mit einem Schwerpunkt auf Phänomene Visueller Kommunikation

  • Kurzvita

    STEPHANIE GEISE, Jg. 1979, PD Dr. habil.; 1998-2002 Studium der Betriebswirtschaftslehre in Essen, Tätigkeit im Bereich Strategisches Marketing/Marktforschung bei der Aral AG & Co. KG, Bochum. 2001-2005 Zweitstudium der Soziologie, Kommunikationswissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Augsburg; 2010 Promotion zum Thema “Vision that matters. Die Funktions- und Wirkungslogik Visueller Politischer Kommunikation am Beispiel des Wahlplakats” an der Universität Hohenheim; die Arbeit wurde 2012 mit dem Dissertationspreis der DGPuK ausgezeichnet. 2010-2016 Akademische Rätin an der Universität Erfurt am Seminar für Empirische Kommunikationsforschung & Methoden (bei Prof. Dr. Patrick Rössler). Habilitation 2015 zum Thema „Visuelle Kommunikation als Analyseobjekt der empirischen Kommunikationsforschung: Theoretische Implikationen der kommunikationswissenschaftlichen Rezeptions- und Wirkungsforschung und Methoden der empirischen Analyse“. Von 2011-2015 Sprecherin der DGPuK-Fachgruppe „Visuelle Kommunikation“. Seit Oktober 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) am IfK im Lehr- und Forschungsbereich von Prof. Dr. Volker Gehrau.

  • Laufende Forschungsprojekte

    Arbeitsgemeinschaft "Computational Social Science: Theorien, Methodologie & Forschungsethik"

    Einhergehend mit der fortschreitenden Digitalisierung unserer Gegenwartsgesellschaften hat sich in den letzten Jahren das Forschungsfeld der «Computational Social Science» (CSS) etabliert. Als Teilbereich der Sozialwissenschaft setzt die CSS auf computerbasierte Methoden – wie Netzwerkanalyse, Text- und Datamining oder Computersimulation –, um soziale Phänomene und Prozesse zu untersuchen. Diese Methoden werden vor dem Hintergrund des technologischen Wandels immer relevanter, da sie erlauben große Massen digitaler Verhaltensspuren systematisch zu analysieren.

    Still images - Moving people? How visual images trigger the willingness to participate in political protest

    Schon seit geraumer Zeit sensibilisieren die empirischen Sozialwissenschaften für die sprichwörtliche „Macht der Bilder“; und nie zuvor waren die Verfügbarkeit und Präsenz von Bildern so ausgeprägt wie im Zeitalter der neuen Medien und sozialen Netzwerke. Gleichzeitig beobachten wir enorme soziale Verwerfungen innerhalb der Gesellschaften, die sich in eine zunehmende Protestbereitschaft von BürgerInnen übertragen und in Form sozialer Bewegungen (PEGIDA etc.) und der Gründung neuer Parteien (AfD etc.) verfestigen. Vor dem Hintergrund der Theorien der kommunikationswissenschaftlichen Framing- sowie der politikwissenschaftlichen Partizipationsforschung untersuchen wir im Projekt «Still Images – Moving People» den Zusammenhang zwischen der Rezeption, Einordnung und Verarbeitung von positiv und negativ gerahmten Medienbildern ausgewählter Protestbewegungen und ihrer Protest-Issues auf die politische Partizipationsbereitschaft der BürgerInnen.

  • Mitgliedschaften

    • International Communication Association (ICA)
    • Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK)

  • Lehrveranstaltungen

    • WS 2016/2017: Master-Seminar „BilderRahmen: Funktionen, Strategien und Wirkungen von Visual Framing“
    • WS 2016/2017: Master-Seminar „Diffusion, Rezeption und Wirkung“