Interview mit detektor.fm zu Alex Jones und Infowars

von Sekretariat am 2. August 2018

Prof. Holznagel hat dem Online-Radio und Podcast Label detektor.fm ein Interview zum in den Vereinigten Staaten äußerst umstrittenen Blogger und Podcaster Alex Jones und seinem Podcast «Infowars» gegeben. Das Interview ist hier einsehbar.

Stellenausschreibung für zwei wissenschaftliche Mitarbeiter/innen

von Sekretariat am 20. Juli 2018

Im Fachbereich Rechtswissenschaften am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM), öffentlich-rechtliche Abteilung, sind ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Stellen als

 

wissenschaftliche Mitarbeiterin /

wissenschaftlicher Mitarbeiter

(Entgeltgruppe 13 TV-L)

 

mit 50 Prozent der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, derzeit 19 Stunden 55 Minuten, zu besetzen. Die Stellen sind zunächst auf drei Jahre Jahr befristet. Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen besteht die Möglichkeit zur Promotion.

Die öffentlich-rechtliche Abteilung des ITM forscht in den Bereichen des Internet-, Medien- und Telekommunikationsrechts, der (Netz-)Regulierung sowie zum Datenschutz/E-Government und bietet in diesen Themenbereichen die Mitarbeit in einem jungen, engagierten und aufgeschlossenen Team. Darüber hinaus werden allgemeine Lehraufgaben auf dem Gebiet des Öffentlichen Rechts an der WWU Münster wahrgenommen.

Tätigkeitsfelder:

Der Aufgabenbereich umfasst die Unterstützung in der Forschung, Lehre und Lehrstuhlorganisation, beispielsweise die Vorbereitung und Begleitung von Vorlesungen und Seminaren sowie die Mitarbeit an Forschungsprojekten und Veröffentlichungen.

Die Stelle ist mit einer Lehrverpflichtung verbunden (bei 50 Prozent der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit beträgt diese 2 SWS), die durch die Übernahme einer Arbeitsgemeinschaft oder das Korrigieren von Klausuren erfüllt werden kann.

Anforderungen:

Erwartet wird eine ausgewiesene juristische Qualifikation, die in überdurchschnittlichen Noten in einem bzw. beiden Staatsexamen zum Ausdruck kommt. Gewünscht werden ferner Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Organisationstalent sowie Interesse an den vom Institut betreuten Rechtsgebieten. Vorkenntnisse - etwa im Regulierungsrecht - sind von Vorteil, werden jedoch nicht vorausgesetzt. Ebenfalls von Vorteil sind solide Englischkenntnisse.

Die WWU Münster tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 27. August  bzw. 24. September 2018 mit den üblichen Unterlagen ausschließlich per E-Mail an: itm@uni-muenster.de

Bei Fragen steht Ihnen Herr Kalbhenn (kalbhenn@uni-muenster.de | 0251 – 83 38642) gerne zur Verfügung. 

Gastvortrag von Prof. Dr. Dominik Brodowski

von Sekretariat am 28. Juni 2018

von Martin Gruszczyk

 

Herr Prof. Dr. Dominik Brodowski hielt am 12.6.2018 im Rahmen der Telekommunikationsrechtsverlesung einen Vortrag zum Thema „Keine Staatsgrenzen mehr für Polizei und Staatsanwaltschaft? Zur unmittelbaren Zusammenarbeit von Internetdiensteanbietern mit ausländischen Strafverfolgungsbehörden“. Herr Prof. Brodowski hat eine Juniorprofessur für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes inne und forscht im Schwerpunkt zu aktuellen europäischen Strafrechtsprozessen sowie insbesondere auch zu Fragen des Computerstrafrechts und Computerstrafprozessrechts.

Möchten Strafverfolgungsbehörden gegen Straftäter vorgehen, die im Ausland ansässig sind, können sie das grundsätzlich nur über den diplomatischen Kanal mit Hilfe der Strafverfolgungsbehörden des jeweiligen Zweitstaates tun.

Ein neuer Verordnungsvorschlag der Europäischen Kommission soll es den Strafverfolgungsbehörden erlauben, mittels einfacher Formblätter Anordnungen zur Datenherausgabe (Herausgabeanordnung) oder Datenspeicherung (Sicherungsanordnung) direkt gegen Diensteanbieter im EU-Ausland auszusprechen.  Der Vorschlag ist aus Sicht von Herrn Prof. Brodowski zu weitgehend: Insbesondere der sehr weite Anwendungsbereich sowohl in persönlicher als auch in sachlicher Hinsicht, sowie das im Verfahren blinde Vertrauen in den jeweiligen Anordnungsstaat, erscheinen kritikwürdig.

Das Skript zum Vortrag steht hier zum Download zur Verfügung.

Interview auf der Homepage der WWU

von Sekretariat am 28. Mai 2018

Herr Prof. Dr. Holznagel wurde von Juliane Albrecht zum Thema der Regulierungstätigkeiten der Bundesnetzagentur anlässlich des zwanzigsten Geburtstages der Behörde interviewt. Das Interview kann hier eingesehen werden.

Neu erschienen: Medienpolitik in Osteuropa – Theoretischer Rahmen und mediale Praxis

von Sekretariat am 22. Mai 2018

Die Darstellung der medienpolitischen und medienregulatorischen Praxis in Mittel- und Osteuropa umfasst den Prozess der osteuropäischen Medientransformation sowie die Bedeutung der europäischen Institutionen und Investoren innerhalb dieses Prozesses. Diese beiden Faktoren waren entscheidend bei der Entwicklung der betreffenden Mediensysteme. Die europäischen grund- und wirtschaftsrechtlichen Rahmen boten nach dem Systemwechsel nicht nur eine wirksame Gewährleistung der publizistischen Tätigkeit, sondern auch wirtschaftliche Sicherheit für westliche Investitionen. Die reale Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft und der Marktzutritt westeuropäischer und amerikanischer Medienunternehmen beeinflussten die nationalen Mediensysteme erheblich, auch wenn heute fraglich ist, ob sie nachhaltige Strukturen zu schaffen vermochten.

Die Analyse fokussiert sich deshalb auf die Anzeichen der Krise und möglichen Schritte zur Bewältigung. Sie macht deutlich, welche Schwächen eines Mediensystems durch nicht demokratische Medienpolitik ausgenutzt werden kann und welche Kompetenzen bzw. Instrumente der Europäischen Union zur Verfügung stehen, um entsprechende Attacken gegen ihre Grundwerte abzuwehren.

Herausgeber: Dr. Gábor Polyák, LL.M.

Veröffentlicht: Band 7 der Schriftenreihe Mobiles Breitband & Digitale Öffentlichkeit