Stellenausschreibung: Studentische Hilfskraft (m/w)

Am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, Zivilrechtliche Abteilung ist ab dem 2. Januar 2018 eine Stelle als

Studentische Hilfskraft (m/w)

mit einer Arbeitszeit von 5 Stunden/Woche zu besetzen.
Die Einstellung ist befristet. Eine längere Zusammenarbeit ist erwünscht.

Die Tätigkeit betrifft die Mitarbeit im ABIDA-Forschungsprojekt, das sich mit Big Data und den damit einhergehenden gesellschaftspolitischen Folgen beschäftigt.

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Blockchain – Chancen, Recht und Regulierung

 

Blockchain - Chancen, Recht und Regulierung

Am 07. November 2017 (9:00 – 17: 15 Uhr) veranstalten wir gemeinsam mit der RWTÜV Stiftung die Tagung „Blockchain – Chancen, Recht und Regulierung“ im Erbdrostenhof in Münster. Dazu sind Sie herzlich eingeladen.

In verschiedenen Vorträgen werden wir das Phänomen Blockchain aus technischer, rechtlicher und regulatorischer Perspektive näher ergründen. Für Catering ist gesorgt. Die Details der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Es würde uns sehr freuen, Sie zu der Tagung begrüßen zu dürfen. Zur Anmeldung genügt eine kurze E-Mail an doris.eppe@uni-muenster.de.

 

 

Preis für deutsch-niederländische Wissenschaftskooperation an Prof. Dr. Thomas Hoeren verliehen

Die Regierung der Niederlande hat Prof. Dr. Thomas Hoeren den Preis für deutsch-niederländische Wissenschaftskooperation 2018 verliehen. Der Preis wird zusammen mit der NWO (der niederländische Pendant zur DFG ) und der Alexander von Humboldt Stiftung für zwei herausragende deutsche Wissenschaftler ausgelobt. Der Preis ist außerdem mit einem Forschungsaufenthalt in Amsterdam verbunden.

 

Prof. Dr. Thomas Hoeren wird neuer Generalberichterstatter der Internationalen Liga für Wettbewerbsrecht

Am kommenden Sontag (8.10.2017) wird Prof. Dr. Thomas Hoeren bei der Generalversammlung der Internationalen Liga für Wettbewerbsrecht (LIGUE INTERNATIONALE DU DROIT DE LA CONCURRENCE) zum Generalberichterstatter ernannt. Der Generalberichterstatter wird für vier Jahre ernannt und bestimmt mit dem wissenschaftlichen Beirat Themen der Liga für die nächsten vier Jahre. Die Liga wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und vereint mehr als 700 Wettbewerbsrechtler aus vielen Ländern.

Julia Hörnle zu Gast am ITM

Am 11. September fand am ITM ein Werkstattgespräch mit Julia Hörnle statt. Die an der University of London (Queen Mary) lehrende Professorin für Internetrecht gab Einblick in ihre Forschung und berichtete über ihre Arbeit in der englischen Hauptstadt. Nachdem sie ihr aktuelles Projekt – ein Buch zu Fragen des internationalen Privatrechts, des Strafrechts und der Rechtsdurchsetzung im Internet – vorgestellt hatte, bestand Gelegenheit zum internationalen Austausch. Die rund 25 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts zeigten sich sehr interessiert und diskutierten über Berührungspunkte ihrer gemeinsamen Forschung dies- und jenseits des britischen Kanals.

Bots und Blockchain auf der Herbstakademie

DSRI 2017

Tim Juelicher, Christian Döpke und Lukas Willecke auf der Herbstakademie 2017 in Heidelberg

Vom 6. bis 9. September fand in Heidelberg die 18. Herbstakademie der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) statt. Unter dem Titel „Recht 4.0 – Innovationen aus den rechtswissenschaftlichen Laboren“ diskutierten rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wissenschaft und Praxis über aktuelle Entwicklungen im Informationstechnologierecht.

Auch das ITM war – wie schon in den vergangenen Jahren – mit drei Mitarbeitern und zwei Beiträgen aus Münster vertreten: Am ersten Konferenztag stellte Tim Juelicher (ABIDA) ein gemeinsam mit Charlotte Röttgen (DFN) verfasstes Paper zur wirtschafts- und strafrechtlichen Zulässigkeit der Nutzung von Bots vor, bevor am darauffolgenden Tag verschiedene IT-rechtliche Fragen und das Thema Legal Tech im Fokus standen. Am Samstagvormittag referierte schließlich Lukas Willecke (Lehrstuhl Guggenberger) im Rahmen eines Panels zu Blockchain und Distributed Ledger über die urheberrechtliche Schutzfähigkeit von Blockchain-Anwendungen. Wie immer bot das abwechslungsreiche Programm vielfältige Einblicke in aktuelle IT-Trends und Gelegenheit zu interessanten fachlichen Diskussionen.

Auswärtsspiel beim BVB – 7. Münsteraner Seminar zum Sportrecht wieder eine runde Sache

Am 4. und 5. September 2017 fand in Kooperation mit Borussia Dortmund das „Münsteraner Seminar zum Sportrecht“ im Signal Iduna Park in Dortmund statt. Die Vorträge der 20 teilnehmenden Studentinnen und Studenten setzten sich mit rechtlichen Fragestellungen aus dem Bereich des Sport- und Vereinsrecht auseinander und wurden durch die Praxiserfahrungen des BVB-Justiziars Dr. Robin Steden (Legal Counsel/Head of Investor Relations, Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA) wertvoll ergänzt.

Gruppenfoto mit Dr. Robin Steden (Legal Counsel/Head of Investor Relations, Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA – hintere Reihe mittig).

Vortrag Efrén Díaz Díaz

Efrén Díaz Díaz, Anwalt und Senior Associate der Kanzlei Bufete Mas y Calvet in Madrid in Spanien hat referiert zum Thema „Google vs. Spain case: from the new right to be forgotten to the new European legislation on data protection„.

Der in dem  Fall Google vs. Spain vor dem EuGH mandatierte Rechtsanwalt sprach zu seinen Erfahrungen im Rahmen der Prozessführung und zur Entwicklung des Rechts auf Vergessenwerden.Efrén Díaz Díaz, Anwalt und Senior Associate der Kanzlei Bufete Mas y Calvet

In seinem Vortrag arbeitete Herr Díaz zunächst die Geschichte des Falles auf und ging dann ausführlich auf die Entwicklung der Argumente ein. Dabei erläuterte er auch die technischen Hintergründe seiner Linie, die zunächst in Spanien und dann auch beim EuGH überzeugt hat. Im Weiteren diskutierte Herr Díaz die rechtliche Dimension und dogmatische Herleitung des Rechts vergessen zu werden, das er stets gerne technischer, “weniger romantisierend” und zutreffender als Recht auf ein Delisting bzw Sperrung im Index der Plattform bezeichnete. Abschließend stellte Herr Díaz das Recht auf Vergessenwerden dann in den Gesamtkontext digitaler Rechte und beschrieb es als nur einen ersten Baustein eines Rechts auf digitale Identität.

In der anschließenden lebendigen Diskussion wurde auf andere Rechtskreise, insbesondere Südamerika, eingegangen, die Hierarchie der betroffenen Rechte detailliert erörtert und überlegt, inwieweit das Recht auf Vergessenwerden Teil einer generellen Verschiebung zugunsten einer unmittelbaren Wirkung von Grundrechten oder grundrechtsähnlichen Rechten sein könnte.

Ganz herzlichen Dank für den exzellenten Vortrag an Herrn Díaz.