Issues of the Millennium
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Einflüsse der Aggregierung von Personen-, Themen- und Zeitangaben auf die Ergebnisse von Agenda-Setting-Studien

Zeitungen 300px

Foto: photocase/mal

Welche Fragen und Probleme haben die Deutschen in den Jahren 1994 bis 2006 bewegt? Über welche Themen haben die Medien in dieser Zeit am meisten berichtet? Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt “Issues of the Millennium“ an der Universität Münster soll unter anderem Antworten darauf geben, welche Einflüsse die Medienberichterstattung auf die Problemwahrnehmung der Bevölkerung hat.

Die so genannte Agenda-Setting Forschung untersucht bereits seit Jahrzehnten den Einfluss von Medienberichterstattung auf die Problemwahrnehmung der Bevölkerung. Dabei kommen die Wissenschaftler aber teilweise zu unterschiedlichen Ergebnissen. Das Projekt „Issues of the Millennium“ versucht nun heraus zu finden, inwieweit methodische Unterschiede bei der Durchführung der Studien dafür verantwortlich sind.

Die Projektmitarbeiter vergleichen deshalb die Medienberichterstattung und die gesellschaftliche Problemwahrnehmung für verschiedenlange Zeiträume, verschiedengroße Themenbereiche und verschiedene Personengruppen. Im Zentrum der Projektarbeit steht also der methodische Aspekt der Auswirkung unterschiedlicher Zeit-, Themen- und Personenaggregate auf die Ergebnisse von Agenda-Setting-Studien.

Telefon 300px

Foto: photocase/enc1987

Als Datengrundlage dient den Wissenschaftler umfangreiches Material: Über zwölf Jahre befragte das Forsa Institut werktäglich 500 Personen. Am Telefon sollten die Befragten unter anderem die drei interessantesten Medienthemen der letzten Tage und die derzeit größten Probleme in Deutschland benennen. Die weit über eine Millionen Antworten wertet nun das Projektteam aus.

Dafür war es zunächst notwendig, die Daten so aufzubereiten, dass eine vergleichende Analyse über die Jahre überhaupt möglich ist. Denn in Zukunft sollen die Daten auch anderen Wissenschaftlern zur Verfügung stehen, die damit die unterschiedlichsten Forschungsfragen beantworten könnten. Der Vorgang ist inzwischen soweit abgeschlossen, dass erste Aussagen über die Themen und Probleme, die die Deutschen rund um die Jahrtausendwende beschäftigt haben, möglich sind.
Weitere Informationen zum Projekt


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