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IVV5

public:informationen_zum_tex-system

Softwareverteilung

Auf den Linux-Systemen wird das TeX-System des ZIV zur Verfügung gestellt.
Bei Windows-Arbeitsplatzrechner ist MikTeX und das TeXnic Center bereits vorinstalliert. Andernfalls können die Programme über die Funktion Angekündigte Programme installiert werden.

WinEdt

Als TeX-Editor für Windows-Systeme können MitarbeiterInnen der von der IVV5 betreuten Einrichtungen WinEdt 9 kostenlos über die IVV5 beziehen. Eine Installation auf allen von der IVV5 betreuten Rechnern ist durch die Lizenz leider nicht abgedeckt, so dass die Installation nur auf Nachfrage erfolgen kann.
Einrichtungen der WWU, die nicht von der IVV5 betreut werden, können eine Lizenz von WinEdt 9 zum Preis von 4 EUR erwerben. Wenden Sie sich bitte mit Ihrer informellen Bestellung oder bei Fragen hierzu an Dr. Ludger Becker.

Installation der Meta-Schriftarten der WWU

Die Integration der Hausschriften der WWU in die von IVV5 verwalteten Linux Systeme erfolgt automatisch über sämtliche Skripte. Die Windows-Benutzer der IVV5NET-Domäne müssen unten beschriebene Schritte folgen.

Diese Schriftarten dürfen nur von Mitarbeitern der WWU zur dienstlichen Nutzung verwendet werden. Daher können die Schriftarten nur mit einer gültigen Uni-Kennung unter diesem Link heruntergeladen werden.

Windows (Miktex) in der Domäne ivv5net

Bei einer Installation von Miktex über die angekündigten Programme, wird ein Skript Meta Fonts für Miktex im Miktex-Ordner im Menü Alle Programme hinterlegt. Dieses Skript können Sie zur Installation der Fonts nutzen, sofern Sie zur Gruppe der MitarbeiterInnen der WWU gehören. Ein vorheriger Download der Fonts ist nicht erforderlich. Sollte das Skript noch nicht in dem angegebenen Programmordner sein, so müssen Sie Miktex über die angekündigten Programme durch eine Neuinstallation aktualisieren.

Windows (Miktex) außerhalb der Domäne ivv5net

  • Die heruntergeladene Zip-Datei in einen passenden Ordner, z.B. „H:\tex“, extrahieren
  • Damit die Schriftarten durchsucht werden, müssen die dem Miktex bekanntgegeben werden:

Klicken Sie hierfür wie folgt: „Start → Alle Programme → MikTex → Maintenance → Settings → Roots → Add…“ (Der Ordnername von MikTeX kann je nach Version eine Nummer beinhalten) Wählen Sie dann den passenden Ordner, z.B. „H:\tex“, aus.

  • Nun muss die Schriftarten-DB aktualisiert werden:

Klicken Sie hierzu auf „Start“, dann auf „Ausführen“ und geben Sie „cmd“ ein. Nach dem Druck von Enter öffnet sich eine Eingabeaufforderung. Geben Sie hier folgendes ein:

initexmf --edit-config-file updmap
  • Es öffnet sich ein Editorfenster. Fügen Sie hier eine neue Zeile mit folgendem Inhalt ein:
Map meta.map

Speichern Sie die Datei und schließen Sie dann das Fenster.

  • In der Eingabeaufforderung folgende Befehle eingeben:
initexmf --mkmaps

und danach

initexmf -u

Linux (Texlive)

Methode 1 (bei Verwendung der zentralen TeX-Installation auf den Linux-Rechnern der IVV5)

Normalerweise sind alle erforderlichen Dateien vorinstalliert und für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WWU nutzbar. Sollte dies im Einzelfall nicht der Fall sein, so gehen Sie bitte folgendermaßen vor.

  • Die heruntergeladene Zip-Datei in einen passenden Ordner wie „~/tex“ extrahieren
  • Damit die Schriftarten durchsucht werden, muss die folgende Umgebungsvariable gesetzt werden:

Geben Sie hierzu folgende Zeilen in ein Terminalfenster ein:

TEXMFCONFIG=~/tex:$TEXMFCONFIG
export TEXMFCONFIG

Hierbei entspricht ~/tex dem Ordner, in dem Sie die Zip-Datei extrahiert haben. Zur Kontrolle kann der Befehl

kpsewhich fMtb8a.pfb

ausgeführt werden.

Methode 2

Für diese Methode benötigen Sie Root-Zugriff!

  • Die extrahierten Fonts integrieren Sie in die Tex-Installation, indem Sie als Root folgende Zeilen in ein Terminalfenster eingeben:
cp -apv /tmp/ff-meta/texmf/* `kpsewhich --var-value TEXMFHOME`
updmap-sys --enable Map=meta.map
texhash

Hierbei wird angenommen, dass Sie die Zip-Datei unter /tmp extrahiert haben. Zur Überprüfung kann nachgesehen werden, ob * es in der Datei pdftex.map (wo diese Datei liegt, zeigt „kpsewhich pdftex.map“) eine Zeile gibt, in der „fMtb8a.pfb“ vorkommt. * die Datei meta.map an der richtigen Stelle liegt (überprüfen mit „kpsewhich meta.map“)

Mac OS mit TeXLive

  • Den Inhalt der Archiv-Datei „FF-Meta_fuer_LaTeX.zip“ unter Beibehaltung der Verzeichnisstruktur in „/usr/local/texlive/texmf-local“ entpacken. Dabei darauf achten, dass alle Nutzer Zugriffsrechte auf diese Daten haben.
  • TeX filename database auffrischen, dazu folgendes in einem Terminalfenster eingeben:
sudo -H mktexlsr
  • Font bekanntmachen, dazu folgendes in einem Terminalfenster eingeben:
sudo -H updmap-sys --enable Map meta.map

Weitere Informationen

Allgemeine Tipps rund um TeX sind unten zusammengefasst.

Umlaute in TeX

Folgende Pakete sind geeignet, um Umlaute in TeX anzuzeigen:

\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage{ucs}

Damit kann man auch tex-files compilieren, die im UTF-8-Format gespeichert sind. Dieses Format nutzt Xemacs für Sonderzeichen wie Umlaute. Zusätzlich muss vor dem Aufruf von 'latex Dateiname' der Befehl

Inverse Latex-Suche

Zunächst muss die aktuellste TeX-Version aktiviert werden (Gilt nur für Rechner innerhalb der Domäne IVV5NET). Hierfür folgenden Befehl in einem Konsolenfenster eingeben:

. setversiontex -neu

Danach muss die Tex-Datei mit dem Switch –src-specials übersetzt werden. Dies lässt sich entweder im TeX-Editor einstellen, oder Sie führen folgenden Befehl per Hand aus:

latex --src-specials file.tex

Sie können das Resultat nun mit folgendem Befehl in KDVI anzeigen lassen:

kdvi file.dvi

kdvi wird dann eine entsprechende Meldung anzeigen, das sich in dem dvi-file Source-Code Informationen befinden, falls dies von ihnen nicht deaktiviert wurde. Unter „Einstellungen→DVI-Optionen→DVI-Specials“ muss bei „Editor“ kile mit „kile %f –line %l“ gewählt werden. Es sind hier auch andere Editoren möglich. Die Standard-Einstellungen sollten funktionieren.

Jetzt kann man im Ansichtsfenster von kdvi mit der mittleren Maustaste auf den Text klicken. Dann sieht man eine kleine Animation und es öffnet sich kile (oder der gewählte Editor) und springt zu der entsprechenden Codezeile.

beamertex-Folien im WWU-Design unter CentOS

Wer seine Folien mit beamertex setzen möchte, aber der Design der WWU nutzt, kann das von der Numerik erstellte Paket wwustyle benutzen. Es ist unter CentOS im Suchpfad, ansonsten unter /ivv5/local/tex/inputs/styles/wwustyles.sty zu finden, dort findet sich auch ein beispiel.tex zur Benutzung. Es wird auch ständig aktualisiert unter:

http://dune-project.uni-muenster.de/cgit/projects/latex-wwustyle.git/

Wer die Meta-Schriften nicht installieren möchte, kann auch times verwenden, ich habe ganz gute Erfahrungen mit folgendem Rahmen:

\documentclass[pantone3282]{beamer}
%\documentclass[handout]{beamer}
\usepackage{wwustyle}
\usepackage{eepic}
\usepackage[german]{babel}
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage{times}
\usepackage[T1]{fontenc}%
% falls die Schriftart MetaNormal nicht vorhanden ist:
%\renewcommand{\claim}[2]{}
\begin{document}
  ...
\end{document}

Nutzung der Hausschrift Meta

Nachdem die Hausschrift Meta auf dem Rechner integriert sind, können sie einfach eingesetzt werden, in dem man in der header-Datei folgendes eingibt:

\usepackage[]{meta}

Das von der WWU zur Verfügung gestellte Standardpaket enthält die Schrift Meta leider nicht in Bold und Italic. Tim Löpmeier hat eine alternative Version der Schrift erstellt, die wir hier zum Abruf vorhalten.

Bei weiteren Fragen oder Problemen helfen wir Ihnen gerne weiter.

public/informationen_zum_tex-system.txt · Zuletzt geändert: 2017/10/10 12:42 von beckelu