Forschung am Institut für Ägyptologie & Koptologie

Blick auf die Ruine von Umm Ruweim
Blick auf die Ruine von Umm Ruweim
© IÄK
Trostgesuch wegen Todesfall, 7. Jh.
Trostgesuch wegen Todesfall, 7. Jh.
© Benaki Museum in Athen

Das Fach Ägyptologie hat traditionell einen archäologischen und einen philologischen Zweig, die beide in Lehre und Forschung am Institut der WWU vertreten werden. Die Archäologie wird insbesondere durch mehrere Feldprojekte im Sudan und in Ägypten gestärkt. Darüber hinaus wird die archäologische Forschung mit kulturanthropologischen, ikonographischen und objektbezogenen Fragestellungen betrieben. Die philologische Forschung in der Ägyptologie wird am Standort Münster vor allem anhand funerärer Texte sowie politisch relevanter Inschriften des 1. Jt. v. Chr. betrieben. Ein besonderer Schwerpunkt des Institutes ist die intensive Auseinandersetzung mit den Kulturen des antiken Sudan, die in der Forschungsstelle Alter Sudan gebündelt ist.

Die Koptologie an der WWU Münster versteht sich als ein Studium aller Lebensbereiche des spätantiken Ägyptens vom ausgehenden Römischen Reich bis ins frühe Mittelalter. Grundlage der Forschungstätigkeit bilden die vielen unterschiedlichen Textquellen und archäologischen Hinterlassenschaften aus Städten, Dörfern, Friedhöfen, Heiligtümern und Klosteranlagen, die den Alltag der Bevölkerung vom späten 3. bis ins 12./13. Jahrhundert dokumentieren. In der Forschung liegt der Schwerpunkt auf der koptischen Papyrologie, der Bearbeitung von Originalzeugnissen, die auf Papyrus, Pergament, Ton, Stein, Papier oder Holz erhalten sind.

Publikationslisten der Mitglieder des Instituts und eventuelle online-Publikationen findet man unter deren Namen im Navigationspunkt Personen und Organisation.