Schreeuw van de Meeuw 2012 – Turnierbericht (Nachtrag)

Dieser Beitrag wurde vor am Samstag, 8. Dezember 2012 um 23:31 Uhr veröffentlicht und unter Turnier gespeichert. Schlagworte: , , , , , , , , , .

Hallo! Leider mit großer Verzögerung, aber nicht weniger spannend: Der Turnierbericht aus Nimwegen, traditionell verfasst von den Team-Küken des Turniers – in diesem Fall Tobi und Bori. Danke!

Schreeuw van de Meeuw 2012

Morgens halb 8 in Münster…erst mal ein Kn…ach ne, treffen am Bremer Platz mit den spielfreudigen Indis. Vertreten durch Theresa, Ina, Maria, Mario (Unterstützung von den Funaten), Jan, Shorty, Robert, Schmoldo, Willi, Tobi und Bori (Unterstützung von den Grasshoppers) startete die wilde Fahrt im Munitionswagen und im Partybulli Richtung Nijmegen. Eigentlich unglaublich, dass Tobi es doch geschafft hat, den Weg vom Bett ins Auto zu meistern. Doch am Ende war er es, der mit wehenden Fahnen den Stimmungstakt im Partybulli vorgab.

Recht schnell stellte sich heraus, dass der Munitionswagen dem Partybulli einige Raketenlängen voraus war. Umso verwunderlicher, als wir nach 2 Stunden von eben diesem überholt wurden. Es stellte sich heraus, dass der Samstagmorgen auch nicht Willis bester Freund war. Schließlich war er das lebende Navi im Munitionswagen…getreu dem Motto „Fahr mal los, ich weiß schon wo es lang geht..“ Naja… Trotz ekelhafter Kaugummis, die Tobis Fahne nicht unbedingt bändigen konnten, und eiskalter Zehen, konnten wir top fit unser erstes Poolspiel beginnen.

Gegen Gronical Dizziness sollte sich zeigen, dass wir unser Können nicht unter den Tisch kehren müssen. So gewannen wir das erste Spiel am Ende recht deutlich. Doch nach dem Spiel stellten wir fest, dass wir in der Defence und Offence noch ein wenig Luft nach oben hatten. Im zweiten Spiel sollte sich ein heißes Spiel zwischen den Mooncatchers und den Indis entwickeln. Nach einer starken Defence-Leistung unterlagen wir am Ende knapp gegen unsere belgischen Freunde.

Nach einer kurzen aber schmackhaften Stärkung im Bistro ging es im dritten Spiel des ersten Tages gegen Ultimus Prime aus Holland. Das Ziel vor Augen, den oberen Pool zu erreichen, wollten wir gegen Bumblebee, Optimus Prime, Jazz, Ironhide und co. ein Spiel der Extraklasse abliefern. Das gelang uns nach unseren Vorstellungen und auch dieses Spiel ging zugunsten der Indis!

Im oberen Pool standen dann die Partien gegen MC Hammer, New Trixx, und Disc-o-Fever an. Drei Spiele, die uns alles abverlangen sollten.

Am Samstag standen zunächst die Spiele gegen MC Hammer und New Trixx an. Speziell MC Hammer – gut bestückt durch einige Nationalspieler – zeigten uns unsere Grenzen auf, und bewiesen schon hier eindrucksvoll, warum sie der spätere Turniersieger werden sollten. Gegen New Trixx zeigten wir dann wieder unsere alten Stärken – die Defence – und unterlagen dennoch knapp mit einem Punkt. Aber man sieht sich ja immer zwei Mal im Leben…

Nach den beiden Spielen ging es dann frisch geduscht und mit knurrendem Magen einmal über die Straße in eine kleine, nette Bar. Dort wartete schon das Essen, sowie das ein oder andere Bierchen auf uns. Das hatten wir uns auch wohl verdient. Während sich die meisten von uns auf das kühle Blonde freuten, feilte Mario schon an seinem Masterplan, möglichst viele unbeteiligte Leute mit seiner kleinen Pistole zu benässen. Es stellte sich heraus, dass er in seinem ersten Leben wohl einer der besten Cowboys im wilden Westen gewesen ist. Zurück von der Party mussten wir zunächst unsere Schlafplätze wiederfinden, die kurzer Hand umgelegt wurden. Doch getrieben durch das absolute Schlafbedürfnis war das nicht das größte Drama.

Am Sonntag wurden wir dann freundlich um halb 8 aus der Halle geworfen, damit diese für den zweiten Spieltag frisch gemacht werden konnte. Die lange Pause bis zu unserem ersten Spiel am Sonntagmorgen nutzten einige von uns für ein kleines Nickerchen auf den gemütlichen Turnmatten. Voller Tatendrang ging es dann in unser letztes Poolspiel gegen Disc-o-Fever. Da unsere Gegner den letzten Abend wohl etwas intensiver verbracht hatten, konnten wir aus dem kleinen Vorteil gleich etwas zählbaren mitnehmen. Doch auch die Indis waren zunächst nicht voll auf der Höhe. Am Ende des Spiels waren wir dann aber der Sieger in dieser Partie und freuten uns auf die letzten beiden Spiele des Turniers.

Im Überkreuzspiel der beiden oberen Pools standen uns dann Panic gegenüber. Kurz geblendet durch die rosafarbenen Trikots unserer Gegner und den Schock der Zuschauer über das Farben-Wirr-Warr auf dem Feld und anschließender Flucht aus der Halle, konnte das Spiel dann beginnen. Durch eine couragierte Leistung konnten wir auch hier was Zählbares mitnehmen, sodass wir nach einem erfolgreichen Tag das Spiel um Platz 5 spielen durften!

Hier stand uns dann, wie konnte es anders sein, New Trixx gegenüber. Wir hatten uns fest vorgenommen, zu zeigen was wir können, und noch mal alles was ging in dem Spiel rauszuhauen. So waren wir von Anfang an nah an den Gegnern und konnten durch einige schöne Defence-Leistungen zeigen, dass wir durchaus ein ernst zu nehmender Konkurrent um diesen heiß begehrten fünften Platz waren. Am Ende des Spiels konnten wir durch eine klasse Teamleistung das Spiel mit einem Punkt gewinnen, was uns einen starken fünften Platz in Nijmegen einbrachte!

An dieser Stelle bleibt uns nur noch zu sagen, dass es ein schönes, anstrengendes Wochenende war! Vielen Dank an alle, die am Start waren und dieses Wochenende zumindest in der anschließenden Woche für unsere Beine unvergesslich gemacht haben.

Prost, ein schönes Wochenende und viele Ostereier! [sic!]

Momentan ist weder das Kommentieren noch das Setzen eines Trackbacks möglich.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.

© 2014 InDISCutabel Münster
InDISCutabel - Ultimate Frisbee beim Hochschulsport in Münster is proudly powered by WordPress