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Ausbildung beim Hochschulsport


Jedes Jahr bietet der Hochschulsport zwei neue Ausbildungsplätze für Sport- und Fitnesskaufleute an. Darüber hinaus besteht seit 2020 auch die Möglichkeit für Veranstaltungskaufleute, bei uns eine Ausbildung zu absolvieren. Beide Ausbildungsberufe sind in einen praktischen und einen theoretischen Teil gegliedert und dauern jeweils drei Jahre. Wir haben mit Tobias, der im Februar seine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann bei uns abgeschlossen hat, gesprochen und mit ihm auf seine Zeit beim Hochschulsport zurückgeblickt.

Zu den Themenfeldern der Ausbildung der Sport- und Fitnesskaufleute zählen neben Sport und Gesundheit auch Geschäftsprozesse und Personalwirtschaft. Konkret bedeutet dies, dass die Auszubildenden das tägliche Sportangebot und die Raumbelegung planen und koordinieren, aber auch an der Organisation von Sportveranstaltungen wie der Hochschulsportschau, dem Leonardo-Campus-Run oder dem Nikolausturnier beteiligt sind.

Insbesondere der enge Kundenkontakt sowie das Verhältnis zu den Kollegen hebt Tobias positiv hervor: „Den hauptberuflichen Kern des HSP habe ich schnell kennengelernt und mich sofort pudelwohl gefühlt. Der enge Kontakt mit verschiedenen Kollegen, darunter auch Stundentische Hilfskräfte aus verschiedenen, vielfältigen Studiengängen haben mir schnell die scheinbar unendlichen Möglichkeiten für meine Zukunft erkenntlich gemacht.“

Auch die Events sind stets ein Highlight im Jahresverlauf. Vor allem an Organisation der Hochschulsportschau war der 22-Jährige gerne beteiligt: „Das Event an sich ist jedes Jahr erneut extrem spektakulär. Als Teil des Hochschulsports hinter den Kulissen mitplanen zu können und bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung mitzuwirken macht enorm Spaß! Bei der eindrucksvollen Performance der Darsteller-Gruppen zur überwältigenden Musik und der charmant-humoristischen Moderation kann man gar nicht anders, als gut gelaunt zu sein.“

Das letzte Jahr war durch die Corona-Pandemie geprägt. Der Hochschulsport musste als sportliche Einrichtung den Betrieb komplett einstellen, wodurch viele zentrale Elemente der Ausbildung weggefallen sind. Vor allem der Kontakt mit den Sportlern sowie diverse Weiterbildungsmöglichkeiten haben Tobias gefehlt. Dennoch blickt er positiv auf die Zeit beim Hochschulsport zurück: „Es gab ausnahmslos keinen einzigen Tag, an dem ich nicht gerne zur Arbeit gefahren bin. Auch der lange Arbeitsweg, also das Pendeln von Rheine nach Münster, hat mir überhaupt nichts ausgemacht.“

Nach einer kurzen Auszeit möchte er ein Studium mit sportlichem Schwerpunkt absolvieren und eventuell als studentische Hilfskraft zum Hochschulsport zurückkehren.

Wir wünschen Tobias viel Erfolg für seine Zukunft!