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© ARC zu Münster e.V.
  • © Hochschulsport Münster
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Die heiligen Sportstätten des Hochschulsports: Trainieren am und Rudern auf dem Kanal


Egal zu welcher Jahreszeit, der Dortmund-Ems-Kanal ist ein beliebtes Ziel für allerlei sportliche Aktivitäten in und am Wasser. Aber auch auf dem Wasser eignet sich der Kanal um Sport zu treiben. In diesem Platzhinweis der Serie "Die heiligen Sportstätten des Hochschulsports" dreht sich alles um unseren Ruderstandort beim Akademischen Ruder-Club (ARC) zu Münster, der im Stadtteil Mauritz direkt am Kanal liegt.

Die gemeinsame Geschichte des Ruderstandortes des Hochschulsports und dem ARC reicht bis zum Jahr 1963 zurück, als die Universität Münster zusammen mit dem Verein das alte Schülerbootshaus am Kanal reaktivierte und einen Steg baute. Das alte Fachwerkhaus, das auf einer ehemaligen Bunkerstation steht und von den Rieselfeldern aus an den neuen Standort verlegt wurde, versprüht auch heute noch historischen Charme.

Die renovierten Räumlichkeiten bieten alles was das Ruderer-Herz begehrt: Zur Verfügung stehen ein kleiner Kraft- und Fitnessraum, Bootshallen, praktische Umkleiden und Sanitäranlagen und natürlich der zum Rudern notwendige Steg ins Wasser. Aktuell treibt der ARC zu Münster den Ausbau einer Sonnenterasse voran, die dann bei wärmeren Temperaturen zu Teambesprechungen einlädt.

In den Bootshallen des Hochschulsports warten acht Ruderboote darauf zum Start des Frühlings im kommenden Jahr wieder über den Kanal zu gleiten. Sie sind auf die Ruderart "Skullen" ausgerichtet, bei der jede Ruderin und jeder Ruderer ein Skull rechts und links führt. Das Seil zum Steuern hat der Steuermann in der Hand, der die Richtung bestimmt und zum Beispiel auf kreuzende Schiffe achten muss. Neu in den heiligen Bootshallen ist die "Elbe", ein altes Wanderruderboot, das wieder funktionstüchtig gemacht wurde.

"Das Besondere am Rudern ist, dass trotz unterschiedlicher Leistungsstände alte und junge oder erfahrene und unerfahrene Sportlerinnen und Sportler zusammen in einem Boot sitzen können – denn der gemeinsame Rhythmus ist entscheidend", erklärt Bootswart und Kooperationspartner für den Hochschulsport Berthold Weitkemper begeistert. Rudern ist eine vielseitige Sportart, bei der es auf das eigene Balancegefühl, Koordination, Kraft und Ausdauer ankommt. Für Anfängerinnen und Anfänger ist es wichtig, den Bewegungsablauf zwischen Beinen und Oberkörper am Ergometer zu trainieren, damit es auf den schmalen Booten nicht zu wackelig wird. Und auch die Theorie zu Biomechanik oder Schifffahrtsregeln will gelernt sein.

Aktuell suchen wir nach motivierten Übungsleiterinnen und Übungsleitern, die die Sportstätte betreuen und Ruderkurse anbieten. Wenn du Interesse hast, dann schicke deine Kurzbewerbung per E-Mail an Jens Felder.