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Hochschulsportschau 2019: Faszinierende Reise durch die bunte Welt des Hochschulsports

Unsere große Hochschulsportschau führte am Mittwoch, 30. Januar, bereits zum 40. Mal 800 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Universitätssporthalle durch die bunte Welt des Hochschulsports. Rund 390 aktive Sportlerinnen und Sportler überzeugten mit beeindruckenden Programm-Höhepunkten aus verschiedenen Sportarten. Die einstudierten Choreografien und Showauftritte verfolgten auch gut 350 Interessierte mittels Live-Übertragung von Zuhause aus. Der Abend bot wieder einmal ein Spektakel der Extraklasse!

„Für mich ist es immer noch überraschend, wie kreativ und innovativ unsere Studierenden sind und mit welcher Leichtigkeit sie sich in der rappelvollen Halle präsentieren“, resümiert Leiter des Hochschulsports Jörg Verhoeven die begeisternden Darbietungen. „Die Zuschauer erleben so einen kleinen Einblick in die facettenreiche Vielfalt des Hochschulsports.“

Den Auftakt der Show machten die Rhönrad-Turnerinnen und Turner, die einen berühmten Film auf zwei Reifen brachten. In diesem Jahr tauchten sie ein die Harry Potter Welt und zeigten spektakuläre Salti und Figuren in ihren Rhönrädern. Wie bei einem Quidditch-Turnier in der Welt der Zauberer flog eine Hexe mit ihrem Besen über die Arena, um den goldenen Schnatz zu fangen.

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Der nächste Programmpunkt entführte die Zuschauerinnen und Zuschauer in eine ganz andere Welt: Mit bunten Schleiern und klimpernden Outfits zeigten die orientalischen Tänzerinnen eine Mejancé, die die Vielfalt der orientalischen Musik und Tanzbewegungen mit verschiedenen Rhythmuswechseln vereinte.

Die folgende Sportart präsentierte ihre Entwicklung vom gemütlichen Federball bis hin zu schnellen und dynamischen Ballwechseln, die ohne Netz gespielt werden. Crossminton ist eine Mischung aus Badminton, Tennis und Squash. Die Spieler wagten mit Schwarzlicht und in Neonfarben leuchtenden Bällen und Schlägern einen Weltrekordversuch, der an wenigen fehlenden Ballwechseln scheiterte.

Weiter ging es mit Burpees, Jumping Jacks und Squats. Auch wenn der Name zunächst etwas anderes vermuten lässt, hat Strong by Zumba® wenig mit dem bekannten tänzerischen Zumba® zu tun, betont Trainerin Diana Kornek. Die Sportlerinnen zeigten mit einer auf die Musik abgestimmten Choreografie, dass bei Strong by Zumba® vor allem auf Kraft, Ausdauer und Geschwindigkeit gesetzt wird.

Johannes David und sein Team demonstrierten die hohen Geschwindigkeiten und die Dynamik der Tritttechniken im Taekwondo im beeindruckenden Bruchtest, bei dem die Kämpferinnen und Kämpfer mit ihren Händen oder Füßen Holzplatten in zwei Teile spalteten. Gezeigt wurden auch andere Disziplinen der koreanischen Kampfsportart, wie der Showkampf und die Selbstverteidigung.

Perfekt aufeinander abgestimmte Tanzschritte und die Freude an der Bewegung bot im Anschluss ein Tanzpaar, das den Tango Argentino vorführte.

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Für eine kurze Unterbrechung der sportlichen Aktivitäten sorgte die Verleihung des Ehrenpreises durch den Rektor der Uni Münster Prof. Dr. Johannes Wessels. Der Preis ging in diesem Jahr an die Tennisspielerin Deborah Döring, die sich neben ihrem Studium mehrere Titel auf der deutschen Hochschulmeisterschaft sowie mit ihrem Tennis-Verein erspielen konnte.

Der nächste Programmpunkt sorgte bei dem ein oder anderen Zuschauenden zunächst für Verwirrung. Technik 36? Was ist das denn? Rasch wurde aufgelöst: Technik 36 ist eine Kampfsportart, die auf Selbstverteidigung setzt. Die Sportlerinnen und Sportler präsentierten zunächst in schneller und dann in langsamer Ausführung die verschiedenen Hebel und Griffe, die bei Technik 36 zum Einsatz kommen.

Als Nächstes wurde in der Universitätssporthalle ein kurzer Film gezeigt, der auch zu Beginn nicht eindeutig auf die präsentierte Sportart hinwies. Gemeinsame Treffen zum Trainieren, das gemeinsame Besiegen von Gegnern und das Ziel sich stetig zu verbessern und zu lernen – das alles gehört auch zum eSports!

Weiter ging es mit Pole Dance. Florian Bergmann turnte eine elegante Performance mit Elementen aus der Akrobatik an der Stange und machte damit deutlich – das verruchte Image von Pole Dance ist Vergangenheit.

Das Akrobatik-Team des Hochschulsports nahm die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine weitere Reise rund um die Welt. Ohne Geräte bewiesen sie mit verschiedenen Figuren viel Gleichgewichts- und Körpergefühl.

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Ein buntes Medley von Musik aus 40 Jahren schallte zum Auftritt der Ballett und Lyrical Dance Gruppe durch die Universitätssporthalle. Neben den klassischen Balletttechniken in Komposition mit modernen Tanzelementen, war ein Tänzer im rot karierten Hemd ein Blickfang, der mit einem Radio-Player die verschiedenen Liederwechsel andeutete.

Einen individuell interpretierten Ausschnitt aus dem Film Madagascar boten die Turner des Hochschulsports. Ein buntes Spektakel zeigten Zebra Marty, Flusspferd Gloria, Giraffe Melman und die anderen Tiere des Zoos im New York Central Park, während sie auf die Show von Alex dem Löwen warteten. Von Sprüngen, Doppelten Vor- und Rückwärts-Salti bis Schwüngen am Turnreck war alles dabei.

Als großes Finale der diesjährigen Hochschulsportschau trat die Hip-Hop/Jazz-/Modern-Dance Gruppe auf. Die vielen Sportlerinnen und Sportler tanzten mit voller Power eine ausdrucksstarke Performance und beendeten damit die großartige Show. Langanhaltender Applaus und strahlende Gesichter bekundeten das Ende des herausragenden Abends.

Und auch wir vom Hochschulsport sind immer noch begeistert. Wir danken allen Sportlerinnen und Sportlern, unserem Moderator Thomas Philipzen, unserem Helferteam rund um Harry Melching und allen Unterstützern. Ihr macht die Hochschulsportschau zu dem, was sie ist! DANKE! Bis zum nächsten Jahr.

Die Westfälischen Nachrichten berichteten über die Hochschulsportschau (31.01.2019).
Weitere Fotos der Hochschulsportschau findet ihr in unserem Foto-Album auf Facebook.