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auf der Seite der Professur für Neueste Geschichte!

Die Professur für Neueste Geschichte beschäftigt sich mit der Geschichte Deutschlands und der USA im 20. Jahrhundert. Sie legt den Schwerpunkt auf eine moderne Sozial- und Kulturgeschichte, fragt insbesondere nach dem Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Wandlungsprozessen und Veränderungen von Normen in westlichen Gesellschaften. Inhaltliche Schwerpunkte bilden Themen wie das Verhältnis von Staat und Individuum, Nationalsozialismus und Holocaust, Familie und Gendernormen, Traditionen des Rassismus und der Eugenik sowie die Geschichte der Frauenbewegungen und des Feminismus.

Aktuelles

Forschung im Radio: Am Samstag, 26. Juni 2021, 18.05 Uhr sendet der Deutschlandfunk Nova in der Sendereihe "Hörsaal" einen Beitrag von Isabel Heinemann zum Thema "Das Paar als Reproduktionsinstanz: (Ehe)Paare im Fokus von Familienplanung und Eheberatung in der BRD und den USA, 1920-1970".
Anschließend finden Sie die Sendung hier zum Nachhören und Runterladen.


Interdisziplinäres Forschungsnetzwerk: Das Projekt »Geschlecht • Macht • Staat: Medialisierungen, normative Rahmungen und soziale Praktiken«, an dem Isabel Heinemann beteiligt ist, wird ab 07/2021 aus Mitteln des Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) gefördert. Das Abstract zur Bewilligung finden Sie  hier.


Ausgezeichnet! Daniel R. Bonenkamps Masterarbeit zur "Aktion Verwüstung" des Ministeriums für Staatssicherheit gewinnt die Young Scholars’ International Research Competition des Estonian Institute of Historical Memory (EIHM) in der Kategorie unveröffentliche Arbeiten und wird infolgedessen publiziert. Link


Programm für das virtuelle Forschungskolloquium "Familie und Verwandtschaft: historische und aktuelle Zugänge" im Sommersemester 2021 steht nun hier zum Download zu Verfügung. Hier finden Sie auch die Hinweise zur Anmeldungsmodalität.


Aktuelles Workshop-Programm: Zwischen Arbeitseinsatz und Rassenpolitik. Neue Forschungen zum Zusammenhang zwischen Zwangsarbeit, Geschlecht und Ökonomie, Marcel Brüntrup und Isabel Heinemann, 21.-22. Oktober 2021.
Download Zum Projekt


Podiumsdiskussion auf dem 9. westfälischen Genealogentag: Isabel Heinemann diskutiert mit Elisabeth Bösl, Stephan Schiffels und Thilo Weichert über Fragen zwischen Genealogie, Genetik und Geschichte, 21.03.2021. Link


Radiointerview zum Weltfrauentag: Radioeins RBB sprach mit Isabel Heinemann über "Woher stammt unser Mutterbild? Eine Einführung in die jüngere Sozialgeschichte der Mutter", 8.3.2021. Link


Interdisziplinäres Forschungsnetzwerk: "Geschlecht • Macht • Staat: Medialisierungen, normative Rahmungen und soziale Praktiken geschlechterbezogener Zuschreibungen" bereitet DFG Forschungsgruppe vor. Link


Rezension: Auf HSozKult rezensiert Jens Elberfeld das Buch "Wert der Familie. Ehescheidung, Frauenarbeit und Reproduktion in den USA des 20. Jahrhunderts" von Isabel Heinemann. Link


Promotionsstipendium: Das Forschungsprojekt von Daniel R. Bonenkamp zur Geschlechtergeschichte der Stasi wird von der Bundesstiftung Aufarbeitung mit einem Promotionsstipendium gefördert. Link


Bericht: im Newsportal der WWU über Isabel Heinemanns Forschung über den Kinderraub im Zweiten Weltkrieg. Link


Dokumentationsfilm: "Kinderraub der Nazis" - Eine NDR-Dokumentation von Elisabeth Lehmann und Monika Sieradzka mit Kommentaren von Isabel Heinemann. [Verfügbar bis 21.4.2021]


Tagungsbericht: Lukas Alex: "Gender and Ethnonationalism. A New Era of Reproductive Choices and Constraints?" Veranstalterinnen: Prof. Dr. Isabel Heinemann / Dr. des. Mrinal Pande, SFB 1150 - Kulturen des Entscheidens, WWU Münster; Prof. Dr. Alexandra Minna Stern, American Culture, University of Michigan. H-Soz-Kult


Podiumsdiskussion auf der Leipziger Buchmesse 2020: "Kinderraub der Nazis – Die vergessenen Opfer" zur Publikation "Als wäre ich allein auf der Welt" von Monika Sieradzka und Elisabeth Lehmann mit einem Vorwort von Isabel Heinemann.


Gastwissenschaftlerin: Alexandra Minna Stern ist im Juni 2018 für Vorträge und Workshops mit der Arbeitsgruppe in Münster.

Neuerscheinungen

Aufsatz: Isabel Heinemann: Die doppelte Wahrnehmungsstörung: Abtreibende Frauen, die neue Frauenbewegung, und der patriarchale Gründungskonsens der Bundesrepublik, in: Ariadne: Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte 77 (2021), Themenheft: A never ending story? Zur Geschichte von Praxis, Diskussion und rechtlichen Regelung der Abtreibung, S. 102-121.


Buch: Verena Limper: Flaschenkinder. Säuglingsernährung und Familienbeziehungen in Deutschland und Schweden im 20. Jahrhundert, Köln 2021.