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auf der Seite der Professur für Neueste Geschichte!

 

Die Professur für Neueste Geschichte beschäftigt sich mit der Geschichte Deutschlands und der USA im 20. Jahrhundert. Sie legt den Schwerpunkt auf eine moderne Sozial- und Kulturgeschichte, fragt insbesondere nach dem Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Wandlungsprozessen und Veränderungen von Normen in westlichen Gesellschaften. Inhaltliche Schwerpunkte bilden Themen wie das Verhältnis von Staat und Individuum, Nationalsozialismus und Holocaust, Familie und Gendernormen, Traditionen des Rassismus und der Eugenik sowie die Geschichte der Frauenbewegungen und des Feminismus.

Sekretariat: Alexia Ibrahim Kontakt

© Humboldt Universität zu Berlin

Aktuelles

15.6.2022, 18.00, Humboldt-Universität zu Berlin: Wissenschaft plant Kriegsverbrechen. Der Umgang der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem nationalsozialistischen Generalplan Ost. Buchvorstellung und Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Isabel Heinemann, WWU Münster, Prof. Dr. Gabriele Metzler, HU, Dr. Jörg Morré, Museum Karlshorst, PD. Dr. Sven Oliver Müller, HU, geleitet von Prof. Dr. Michael Wildt, HU.

Isabel Heinemann hält den Eröffnungsvortrag und nimmt an der anschließenden Podiumsdiskussion teil.

Link zur Veranstaltung


5.5.2022 und 23.6.2022: Isabel Heinemann wirkt mit an der Ringvorlesung Geschlecht • Macht • Staat des gleichnamigen Forschungsnetzwerks in Kooperation mit dem Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg, Sommersemester 2022, 18 bis 20 Uhr, Audi Max oder im Livestream

Programm-Download

Veranstaltungsseite

> 5.5.2022: Isabel Heinemann trägt in der Ringvorlesung Geschlecht • Macht • Staat zusammen mit Annette Henninger (Marburg) zum Thema "Geschlechterordnungen und Ehereformen: Vergleich Deutschland - USA" vor. 18-20 Uhr, Audi Max (Marburg) oder als Livestream.

> 23.06.2022: Isabel Heinemann trägt in der Ringvorlesung Geschlecht • Macht • Staat zusammen mit Helga Krüger-Kirn (Marburg) zum Thema "Psychoanalytische und zeithistorische Perspektiven auf Familie" vor. 18-20 Uhr, Audi Max (Marburg) oder als Livestream.


11.4.2022: Vortrag von Prof. Dr. Isabel Heinemann und Lukas Alex über den "Bestand des Instituts für Humangenetik im Universitätsarchiv Münster". Der Vortrag findet im Rahmen der LWL-Vortragsreihe zu Archiven und Beständen der Regionalsgeschichte statt und schließt damit an die Wanderausstellung des Bundesarchivs an. Ort: Plenarsaal des LWL-Landeshauses. Beginn: 19 Uhr. Link zur Vortragsreihe


ZDF-Info Dokumentation: Isabel Heinemann hat an der ZDF-Dokumentation zur Geschichte der SS "Die SS - Macht und Mythos" mitgewirkt. Ihre Beiträge finden sich in den Folgen 2: Himmler, 3: Heydrich und 4: Krieg. Erstausstrahlung war 27.2.2022, verfügbar in der ZDF-Mediathek unter  ZDF-Mediathek: Die SS

Ausschreibung: Im Rahmen des von der Gerda-Henkel-Stiftung geförderten Verbundprojekts "Demokratie und Geschlecht" ist an der Professur für Neueste Geschichte von Isabel Heinmeann eine dreijährige Promotionsstelle im Teilprojekt 2: "Antifeminismus in der BRD von den 1950er bis in die 1990er Jahre" ausgeschrieben. An der RUB ist bei Prof. Dr. Sandra Maß ein zweites Teilprojekt zu Exilantinnen in der BRD ausgeschrieben.


3.2.2022: Vortrag von Prof. Dr. Christina von Hodenberg (GHI London/Queens Mary Univ. London) zum Thema: "Qualitative und quantitative Annäherungen an eine Geschichte alter Frauen im Westdeutschland der 1960er bis 1980er Jahre" im Rahmen des Forschungskolloquiums "Familie und Verwandtschaft: historische und aktuelle Zugänge". Via ZOOM, 18-20 Uhr.

Zugangsdaten:
Zugangslink
Meeting-ID: 672 7497 1680
Kenncode: 613920 


27.1.2022 KEYNOTE: Isabel Heinemann hält die Keynote auf der Konferenz Challenging Norms and Narrations: Family Planning and Social Change in Europe des Herder-Instituts für Historische Osteuropaforschung Marburg. Sie spricht über Family Planning, Reproductive Decision-Making und Health Feminism.

21.1.2022: Vortrag von Isabel Heinemann zum Thema "Accidental Feminists?
Negotiating Women’s Rights in the Mainline Media during the 1950s and 1960s in the Federal Republic of Germany" auf der Konferenz "The History of Medialization and Empowerment: The Intersection of Women’s Rights Activism and the Media" der Standing Working Group on Medialization and Empowerment des German Historical Institute London


12/2021: Podcast Anno PunktPunktPunkt: Isabel Heinemann spricht mit Philipp Janssen über den Wert der Familien in den USA, über Rassismus und den Wandel von Gendernormen im 20. Jahrhundert. Hören Sie rein bei: Spotify.


8.12.2021: Vortrag in der Lecture Series Standards of Decision-Making Accross Cultures an der FAU Erlangen-Nürnberg. Isabel Heinemann spricht zum Thema "From Birth Control to Human Rights? Reproductive Decision-Making in Historical Perspective" Zur Aufzeichnung des Vortrags


NEU 12/2021: Förderung durch die Gerda Henkel Stiftung für Verbundprojekt "Demokratie und Geschlecht"

Im Rahmen ihres Förderschwerpunkts "Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung" fördert die Gerda Henkel Stiftung ab 2022 für drei Jahre das Forschungsprojekt "Demokratie und Geschlecht: Konflikte um die Ordnung der deutschen Gesellschaft im 20. Jahrhundert", welches gemeinsam vom Institut für Zeitgeschichte München (PD Dr. Bernhard Gotto, PD Dr. Martina Steber), der Universität Bochum (Prof. Dr. Sandra Maß), der WWU Münster (Prof. Dr. Isabel Heinemann), dem LWL Institut für westfälische Regionalgeschichte Münster (Dr. Julia Paulus) und der Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg (Prof. Dr. Kirsten Heinsohn) durchgeführt wird. An der WWU wird ein Teilprojekt die Geschichte des Antifeminismus in der BRD erforschen (Leitung Isabel Heinemann, Münster und Kirsten Heinsohn, Hamburg). Link zur Pressemitteilung der Gerda Henkel Stiftung vom 18.11.21


Sektionsbericht "Geschlecht und Demokratie" bei H-Soz-Kult erschienen: Der von Daniel R. Bonenkamp und Lukas Alex verfasste Sektionsbericht zur Historikertagssektion: „Geschlecht und Demokratie: Deutungskämpfe um die Ordnung der bundesrepublikanischen Gesellschaft“ (geleitet von Isabel Heinemann, Martina Steber, Till van Rahden) ist nun auf H-Soz-Kult veröffentlicht worden. Link zu H-Soz-Kult


NEU 10/2021: DFG-Förderung für Wissensgeschichte der Humangenetik 2022-2024

Die DFG fördert das Projekt "Bevölkerung, Familie, Individuum: Wissensgeschichte der Humangenetik in der frühen Bundesrepublik 1949-1965" für drei Jahre. Das Projekt (Leitung: Prof. Dr. Isabel Heinemann, Bearbeiter: Lukas Alex, M.Ed.) erarbeitet eine Geschichte der Produktion, Zirkulation und Rezeption humangenetischen Wissens an der Scharnierstelle zwischen Diktatur und Demokratie. Im Fokus stehen neben den Akteur*innen an den fünf ältesten humangenetischen Instituten der BRD vor allem auch die Systematisierung und Ordnung von Wissenschaft und Wissensbeständen, sowie die Repräsentation und Medialität humangenetischen Wissens. Abstract Deutsch/Englisch


NEU 10/2021: Preis Geisteswissenschaften international

Preis zur Förderung der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Werke des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Geisteswissenschaften International, für die Monographie Wert der Familie: Ehescheidung, Frauenarbeit und Reproduktion in den USA des 20. Jahrhunderts (DeGruyter 2018) von Isabel Heinemann


Workshop "Zwischen Arbeitseinsatz und Rassenpolitik: 

Neue Forschungen zum Zusammenhang zwischen Zwangsarbeit, Geschlecht und Ökonomie"

am 21. und 22. Oktober 2021 organisiert von Isabel Heinemann und Marcel Brüntrup. Download Programm  Plakat

 

Sektion auf dem 52. Deutschen Historiker*Innentag: Isabel Heinemann gemeinsam mit Kirsten Heinsohn und Till van Rahden: Leitung der Sektion „Geschlecht und Demokratie: Deutungskämpfe um die Ordnung der bundesrepublikanischen Gesellschaft“ auf dem 52. Deutschen Historiker*innentag in München, 5.10.2021, 16.00-18.30 (digital). Link zum Programm

Vortrag: Die Familie als „Keimzelle“ der Demokratie – oder deren größte Bedrohung? Konflikte um den Wert der Familie in der Bundesrepublik, 5.10.2021, Sektion „Geschlecht und Demokratie“, Historiker*innentag in München, 5.10.2021, 16.00-18.30 (digital). Link zum Programm


Sektion auf der German Studies Association Conference: Family Policies and Feminist Health Activism in the Two Germanies and Eastern Europe, Indianapolis, USA (digital) 45th GSA, 1.10.2021


Vortrag: Marriage Counselling as a Transatlantic Project? Expert Knowledge, Client’s Agency and Eugenic Legacies in the Course of the 20th Century, International Conference “Modern Marriages. European Perspectives on Policies, Discourses, Economies and Emotions in the long 20th century”, Universität Augsburg, 16.9.2021.


Vortrag: Creating and Preventing Transnational Families. Dimensions of Reproductive Decision-Making the 20th Century, International Conference “Transnational Families and Childhood in Modern History: Perspectives and Challenges”, Ruhr-Universität Bochum, 2./3.9.2021


Podcast-Feature mit Daniel R. Bonenkamp zur Desinformation in der ostdeutschen Staatssicherheit und zu seinem Promotionsprojekt im offiziellen Podcast des Stasi-Unterlagen-Archivs: 111 Kilometer Akten. Link BArch oder Link Spotify


Forschung im Radio: Am Samstag, 26. Juni 2021, 18.05 Uhr sendet der Deutschlandfunk Nova in der Sendereihe "Hörsaal" einen Beitrag von Isabel Heinemann zum Thema "Das Paar als Reproduktionsinstanz: (Ehe)Paare im Fokus von Familienplanung und Eheberatung in der BRD und den USA, 1920-1970". Jetzt reinhören: Link Deutschlandfunk Nova und Link Spotify.