Apl. Prof. Dr. Martin Knauer


Lebenslauf

Forschungsschwerpunkte

Forschungsprojekte

Publikationen

Lebenslauf:

- 1990 Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Kunstgeschichte und Rechtswissenschaft
- 1995 Kollegiat am Graduiertenkolleg „Politische Ikonographie“ am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg
1995 Promotion an der Universität Hamburg
seit 1996 Gründung und Mitarbeit am „Arbeitskreis Historische Bildforschung“ (AHB) am Historischen Seminar der Universität Hamburg
- 2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Helmut-Schmidt-Universität
- 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 496 der Universität Münster; Teilprojekt, C5: „Macht und Ritual im Zeitalter der Französischen Revolution“
2011 Habilitation und Privatdozentur am Fachbereich Geschichtswissenschaft/Philosophie der Universität Münster. Venia Legendi für Neuere und Neueste Geschichte
März 2018 Ernennung zum Apl. Prof. am Fachbereich Geschichtswissenschaft/Philosophie der Universität Münster

Forschungsschwerpunkte:

  • Herrschaftsinszenierung im Vor- und Frühkonstitutionalismus
  • Historische Bildforschung (vgl.: www1.uni-hamburg.de/Bildforschung)
  • Die Entstehung der europäischen Nationalikonographie im 18. und 19. Jahrhundert
  • Historische Semantik von Krieg und Gewalt
  • Transferprozesse zwischen höfischer und bürgerlicher Kunst, 1750–1850
  • Geschichte der Kulturgeschichtsschreibung

Forschungsprojekte:

  • Johann Matthias von der Schulenburg (1661-1747) als 'Stratege des Rückzugs'. Wissensgenerierung - Berichterstattung - Repräsentation (Projekt an der HAB Wolfenbüttel, 2016)

Publikationen (Auswahl):

Monographien:

  • Der aufgeführte Monarch. Herrscherfeiern und Staatskult im Vor- und Frühkonstitutionalismus (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme, 48), Münster 2014 [zugl. Habilschrift Münster 2011]
  • ,Bedenke das Ende’. Zur Funktion der Todesmahnung in druckgraphischen Bildfolgen des Dreißigjährigen Krieges (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, 58), Tübingen 1997, zugl. Diss. phil. Hamburg 1995.

Herausgeberschaft:

  • Visualisierung konstitutioneller Ordnung 1815–1852 (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme, 38), Münster 2011, hg. zusammen mit Verena Kümmel.
  • Bilder als historische Quellen? Dimension der Debatten um Historische Bildforschung, München 2009, hg. zusammen mit Jens Jäger.
  • Der Krieg im Bild – Bilder vom Krieg (Hamburger Beiträge zur Historischen Bildforschung), hg. vom Arbeitskreis Historische Bildforschung, Frankfurt a.M. [u.a.] 2003.

Einzelbeiträge:

  • Bilder und symbolische Kommunikation. Visualisierung als Forschungsproblem einer transdisziplinären Kulturgeschichte des Politischen, in: Niels Grüne/Claus Oberhauser (Hg.): Jenseits des Illustrativen. Visuelle Medien und Strategien politischer Kommunikation (Schriften zur politischen Kommunikation, 20), Göttingen 2015, S. 25-38
  • Embodiments of Ideal Order. Visualizations of Constitutions in Early Southern German Constitutionalism, in: Silke Hensel/Hans-Ulrich Thamer (Hg.): Constitutional Cultures. On the Concept and Representation of Constitutions in the Atlantic World, Cambridge 2012, S.251-271.
  • Triumph der organisierenden Vernunft? Die Nation und ihre Feiern: Frankreich und Deutschland (1790–1990/91), in: Hans-Ulrich Thamer u.a. (Hg.): Symbolpolitik in der beginnenden Moderne. Eine Zwischenbilanz der Forschung [2012].
  • Vox populi, vox imperatoris. Louis-Napoléons visueller Aufstieg zur Macht (1848–1852), in: Martin Knauer/Verena Kümmel (Hg.):Visualisierung konstitutioneller Ordnung 1815–1852 (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme, 38), Münster 2011, S. 41–66.
  • Napoleons Adventus. Zur Verstaatlichung eines vormodernen Herrschaftssymbols in Frankreich und im napoleonischen Deutschland, in: Rüdiger Schmidt/Hans-Ulrich Thamer (Hg.): Die Konstruktion von Tradition: Inszenierung und Propaganda napoleonischer Herrschaft (1799–1815) (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme, 32), Münster 2010, S. 63–88.
  • Drei Einzelgänge(r). Bildbegriff und Bildpraxis der deutschen Historiker Percy Ernst Schramm, Hartmut Boockmann und Rainer Wohlfeil (1945–1990), in: Jens Jäger/Martin Knauer (Hg.): Bilder als historische Quellen? Dimension der Debatten um Historische Bildforschung, München 2009, S. 97–124.
  • Krieg zwischen „Wirklichkeit“ und „Dekorum“. Interpretationspotentiale von Bildquellen für die Militärgeschichte (1500–1815), in: URL:http://kunsttexte.de/2009-1/knauer-martin-4/knauer.pdf.
  • Im Zeichen der Herrschaft: Staatskult und monarchische Repräsentation im Königreich Westphalen, in: Gerd Dethlefs/Armin Owzar/Gisela Weiß (Hg.): Modell und Wirklichkeit. Politik, Kultur und Gesellschaft im Großherzogtum Berg und im Königreich Westphalen 1806-1813 (Forschungen zur Regionalgeschichte, 56), Münster 2008, S. 181–197.
  • ,Dokumentsinn’ – ,historischer Dokumentensinn’. Überlegungen zu einer historischen Ikonologie, in: Brigitte Tolkemitt/Rainer Wohlfeil (Hg.), Historische Bildkunde. Probleme Probleme – Thesen – Wege (Zeitschrift für Historische Forschung, Beiheft 12), Berlin 1991, S. 37–47.