Dr. Kristin Kopf

© Thomas Hartmann

Kontakt

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Germanistisches Institut
Abteilung Sprachwissenschaft
Stein-Haus, Schlossplatz 34
48143 Münster

kristin.kopf@uni-muenster.de

Sprechstunde in der Vorlesungszeit (Wintersemester 18/19)

Donnerstag, 15:30-16:00, VSH 1 (für Hausarbeitenbesprechung und Klausureinsicht bitte per Mail anmelden)

  • Vita

    seit 9.2018
    Zusätzlich: Wissenschaftliche Angestellte am Institut für Deutsche Sprache Mannheim (Projekt Korpusgrammatik) [Link zu meiner dortigen Seite]

    seit 10.2017
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Institut der Universität Münster (Grammatik und Sprachgeschichte)

    8.2011-9.2017
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz (Deskriptive und historische Sprachwissenschaft des Deutschen)

    10.2010-7.2016
    Promotion, Thema der Dissertation: Von der Syntax in die Wortbildung. Zur Diachronie der verfugenden N+N-Komposition (Universität Mainz)

    08.2010-07.2011
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz im Teilprojekt A (Zweifelsfälle der Verfugung – Gegenwärtiger Sprachwandel und seine Determinanten) des Projekts Determinanten sprachlicher Variation

    06.2010
    Magistra Artium, Thema der schriftlichen Arbeit: Flexionsklassen diachron und dialektal. Das System der Substantivklassen im Alemannischen (Universität Mainz)

    06.2005-06.2010
    Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes

    10.2004-06.2010
    Studium der Deutschen Philologie und der Vergleichenden Sprachwissenschaft (Universität Mainz)

  • Forschungsinteressen

    • Korpuslinguistik
    • Sprachwandel
    • Zweifelsfälle
    • evaluative Grammatik
    • Morphosyntax
    • Frühneuhochdeutsch
    • Wortbildung
    • Flexionsmorphologie
    • Alemannisch
  • Publikationen

    Monografie

    • Kristin Kopf. 2018. Fugenelemente diachron. Eine Korpusuntersuchung zu Entstehung und Ausbreitung der verfugenden N+N-Komposita. Berlin, New York: de Gruyter. [kostenpflichtiger Download]

    Aufsätze

    • Andreas Klein & Kristin Kopf. eingereicht. Der s-Plural im Alemannischen: (K)ein Fremdkörper? In: Linguistik Online.
    • Kristin Kopf. eingereicht. Eine Heuristik zur Erkennung von N+N-Komposita im Frühneuhochdeutschen. In Christine Ganslmayer & Christian Schwarz (Hgg), Historische Wortbildung. Theorie – Methoden – Perspektiven. Hildesheim: Olms.
    • Kristin Kopf. eingereicht. Was ist so besonders an Gott? Ein grammatischer Abweichler im Frühneuhochdeutschen. In Luise Kempf, Damaris Nübling & Mirjam Schmuck (Hgg), Linguistik der Eigennamen.
    • Susanne Flach, Kristin Kopf, Anatol Stefanowitsch. 2018. Skandale und Skandälchen kontrastiv: Das Konfix -gate im Deutschen und Englischen. In Rita Heuser & Mirjam Schmuck (Hgg), Sonstige Namenarten. Stiefkinder der Onomastik. Berlin, New York: de Gruyter. 239–268. [kostenpflichtiger Download]
    • Kristin Kopf. 2018. From genitive suffix to linking element. A corpus study on the genesis and productivity of a new compounding pattern in (Early) New High German. In Tanja Ackermann, Horst Simon & Christian Zimmer (Hgg), Germanic Genitives. 91–114. [Manuskriptversion zum Download]
    • Kristin Kopf. 2018. The role of syntax in the productivity of German N+N compounds. A diachronic corpus study. Zeitschrift für Wortbildung 2 (1), 61–91. [Open-Access-Link]
    • Kristin Kopf. 2017. Fugenelement und Bindestrich in der Compositions-Fuge. Zur Herausbildung phonologischer und graphematischer Grenzmarkierungen in (früh)neuhochdeutschen N+N-Komposita. In Nanna Fuhrhop, Renata Szczepaniak & Karsten Schmidt (Hgg), Sichtbare und hörbare Morphologie. Berlin, New York: de Gruyter. 177–204. [Manuskriptversion zum Download]
    • Anatol Stefanowitsch, Kristin Kopf, Susanne Flach. 2014. Der Bericht zur Lage der deutschen Sprache im Kontext sprachwissenschaftlicher Öffentlichkeitsarbeit. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft. [Open-Access-Link]
    • Kristin Kopf. 2014. D'Audo, d'Keffer, d'Kuchine: Alemannische Substantivmorphologie am Beispiel des Schuttertäler Ortsdialekts. In Dominique Huck (Hg), Alemannische Dialektologie: Dialekte im Kontakt. Beiträge zur 17. Arbeitstagung für alemannische Dialektologie in Straßburg vom 26.-28.10.2011. ZDL Beihefte Bd. 155. Stuttgart. 201–213. [Manuskriptversion zum Download]

    Rezensionen

    • Kristin Kopf. 2018. Rezension zu: Eckhard Meineke. Substantivkomposita des Mittelhochdeutschen. Eine korpuslinguistische Untersuchung. In: PBB 140 (2), 265–296. [kostenpflichtiger Download]
    • Kristin Kopf. 2016. Rezension zu: Esther Hanssen: Linking elements in compounds. Regional variation in speech production and perception. ZDL 83 (3), 362–367. [Manuskript zum Download]
    • Kristin Kopf, Susanne Flach, Anatol Stefanowitsch. 2014. Rezension zu: Reichtum und Armut der deutschen Sprache. Erster Bericht zur Lage der deutschen Sprache. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft. [Open-Access-Link]

    Populärwissenschaftliche Publikationen

    • Kristin Kopf. 2014. Das kleine Etymologicum. Eine Entdeckungsreise durch die deutsche Sprache. Stuttgart: Klett-Cotta. [Link]
    • Unregelmäßige Beiträge im Sprachlog. [Link]
  • Wissenschaftliche Vorträge

    geplant

    • 1.11. | Uni Neuchâtel: Bad data + bad data = good data? Combining the diachronic corpora of German.

    2018

    • 20.9. | 10. Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte, Uni Bamberg: Von Korpus zu Korpus: Herausforderungen und Chancen diachron korpusübergreifenden Arbeitens
    • 10.7. | Forum Linguistik, Uni Bonn: Du Kamel! Entstehung und Gebrauch negativ evaluierender Konstruktionen.
    • 14.3. | Uni Zürich: Komposita diachron: Ein (a)typischer Fall historischer Wortbildungsforschung?
    • 8.1. | Germanistisch-anglistisches Kolloquium, Uni Mainz: Was ist so besonders an Gott? Ein grammatischer Abweichler im Frühneuhochdeutschen

    2017

    • 12.9. | 50. SLE-Jahrestagung, Uni Zürich: The formal redistribution of binominal naming constructions in Early New High German
    • 29.9. | 9. Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte, Uni Erlangen: Was ist so besonders an Gott? Ein grammatischer Abweichler im Frühneuhochdeutschen 
    • 13.10. | (mit Andreas Klein, Uni Mainz) 19. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie, Uni Freiburg: Der s-Plural im Alemannischen: (k)ein Fremdkörper?
    • 5.1. | Masterseminar Problem Morphologie im Deutschen und anderswo, FU Berlin: Problemfall Fugenelemente

    2016

    • 14.10. | Tagung Wortbildung – historisch, mehrsprachig, kontrastiv, Uni Luxemburg: Entstehung, Ausbreitung und Produktivität von Kompositionsmustern mit Fugenelement im Deutschen
    • 25.11. | Tagung Historische Wortbildung. Theorie - Methoden - Perspektiven, Uni Münster: Komposition diachron: Entstehung und Produktivität von N+N-Komposita

    2015

    • 21.1. | Proseminar Wortbildung und Wortbildungswandel, Ruhr-Universität Bochum: Fugenelemente diachron: Herausbildung und Verbreitung aus korpuslinguistischer Perspektive
    • 19.5. | Vorlesung Sprachgeschichte II, Universität Hamburg: Vom Appellation-Ø-rat zur Reformation-s-sucht: Entstehung und Ausbreitung von Fugenelementen im (Früh-)Neuhochdeutschen

    2014

    • 5.3. | 36. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, Uni Marburg: Die Compositions=Fuge: Zur Herausbildung phonologischer und graphematischer Grenzmarkierungen in (früh)neuhochdeutschen N+N-Komposita (AG Sichtbare und hörbare Morphologie)
    • 23.5. | Workshop Germanic Genitives, FU Berlin: an des reichs rat and bey dem reichs rat: From genitive suffix to linking element
    • 30.5. | 16th International Morphology Meeting, Budapest: From genitive suffix to linking element in German
    • 16.9. | (mit Susanne Flach und Anatol Stefanowitsch, FU Berlin) "Sonstige" Namenarten – Stiefkinder der Onomastik, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz: Skandale und Skandälchen kontrastiv: Das Suffix -gate im Deutschen und Englischen

    2012

    • 30.3. | 1. Sprachwissenschaftliche Tagung für Promotionsstudierende, Uni Luxemburg: Syntax füttert Wortbildung: Aus des Leibs Erben werden die Leibserben
    • 13.6. | Seminar Deutsche Morphologie, FU Berlin: Die Entstehung der Fugenelemente: Von der Syntax in die Wortbildung
    • 14.9. | 4. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen, Uni Kiel: Morphologische Integration von Fremdwörtern im Alemannischen

    2011

    • 11.06. | Linguistisches Kolloquium, Uni Mainz: Komplexitätsumbau im Frühneuhochdeutschen? Von der Syntax zur Wortbildung
    • 05.09. | 29th International Congress of Onomastic Sciences, Uni Barcelona: Posthumous Names in Japan. Origin, structure and sociolinguistics (mit Yoko Nishina, Erfurt)
    • 27.10. | 17. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie, Uni Strasbourg: D'Audo, d'Keffer, d'Kuchine. Alemannische Substantivmorphologie am Beispiel des Schuttertäler Ortsdialekts

    Populärwissenschaftliche Vorträge

    • 16.5.2018 | Museum am Dom, Trier: Von grôzer arebeit. Ein sprachgeschichtlicher Spaziergang im Wortfeld ‚Arbeit‘. Vortrag im Rahmen der Ausstellung LebensWert Arbeit.
  • Lehre

    Universität Münster, seit 2017

    • VL Ebenen des Sprachwandels [WiSe 18/19]
    • S Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen [WiSe 17/18 A], [WiSe 17/18 B], [SoSe 18], [WiSe 18/19]
    • S Flexionsmorphologie empirisch [WiSe 17/18]
    • Ü Grammatik der deutschen Sprache [WiSe 17/18]
    • Ü Graphematik [SoSe 18]

    Universität Mainz, 2010 bis 2017

    Sonstiges:

    • Online-Selbstlernkurs als Begleitung zur Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen (in Arbeit)
    • März 2018: Einwöchiger Dozentenaustausch, Deutsches Seminar, Uni Zürich (4 Lehrveranstaltungen)
    • August 2017: Einwöchige Sommeruniversität, Evangelisches Studienwerk Villigst: Sprache im Fluss. Die Bedeutung sozialer Faktoren für Sprachwandel und Varietäten (mit Laura Neuhaus, Mainz)

    © Kristin Kopf
  • Abschlussarbeiten

    Erstgutachterin:

    • Fischer, Mona (2017). Varietätenkontakt: Dialekt trifft Standard. Eine Untersuchung über die Verwendung des Relativsatzeinleiters wo im Schwäbischen und der Standardsprache. B.A. Linguistik.
    • Huguenot, Manon (2017): Kasusvariation nach Präpositionen: Wird der Genitiv dem Dativ vorgezogen? B.A. Germanistik.
    • Böcker, Dania (2015): Von Badgast, Schneidebrettlein und Zeigefinger. Eine korpuslinguistische Untersuchung zum Fugen-e bei Verbalkomposita im frühen Neuhochdeutschen. B.Ed. Deutsch.

    Zweitgutachterin:

    • Obermeyer, Alexandra (2018): Vom Affixoid zum Affix. Die Entstehung und Einodnung neuer kollektivbildender Elemente im Deutschen, dargestellt an den Beispielen -werk und -wesen. B.A. Deutsch.
    • Kirchner, Morlin (2018): Korpusbasierte Studien zur frühneuhochdeutschen Diphthongierung. M.A. Germanistik.
    • Wüst, Anna (2017): Die Pluralbildung im Dialekt von Weiskirchen. B.Ed. Deutsch.
    • Schilling, Antje (2016): Ne, wa, gell – Von der Phrase zu einer Partikel. B.Ed. Deutsch.
    • Prosoli, Lisa (2013): Starke und schwache Verben in Sprachwandel und Spracherwerb – Verben zwischen Norm und Irregularität. B.Ed. Deutsch.
    • Domm, Jennifer (2013): „Was unser Papa bäckt, das schmeckt!“ Übergangstendenzen von starken zu schwachen Verben in der deutschen Gegenwartssprache. B.Ed. Deutsch.