Herzlich willkommen auf den Seiten zum Praxissemester im Fach Geographie

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Hier finden Sie wichtige Informationen zur Zielsetzung sowie zur inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung des Praxissemesters im Fach Geographie.

Die Informationen richten sich an alle am Praxissemester beteiligten Akteurinnen und Akteure, insbesondere an die Studierenden am Institut für Didaktik der Geographie und die Geographielehrerinnen und -lehrer an den Ausbildungsschulen. Damit Sie gut informiert in das Praxissemester starten können, laden wir Sie ein, die drei Lernorte im Praxissemester, Schule, Hochschule und Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung, kennenzulernen.
Außerdem erfahren Sie, welche Rolle das Forschende Lernen im Praxissemester spielt, was Studienprojekte und Unterrichtsvorhaben sind und welche Aufgaben Ihnen dabei jeweils zukommen.

Wozu ein Praxissemester?

Dem Praxissemester wird für den Professionalisierungsprozess von Lehramtsstudierenden im Hinblick auf ihr späteres Berufsfeld eine herausragende Bedeutung beigemessen. Es soll Raum und Zeit für eine berufsbiografisch wirksame Verknüpfung von fachlichen, fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Kenntnissen und Fähigkeiten mit den Handlungsräumen und -bedingungen von Schule und Unterricht bieten.
Im Unterschied zu vorausgehenden Praxisphasen ermöglicht das Praxissemester den Studierenden erstmals eine längere Selbsterkundung und Selbsterprobung im Handlungsfeld Schule und damit eine Weiterentwicklung und Reflexion der (geographiebezogenen) beruflichen Identität, die einen zentralen Bestandteil des Konzepts für das Praxissemester im Fach Geographie darstellt.

Welche Chancen bietet das Praxissemester?

Das Praxissemester ermöglicht den Studierenden wichtige Lernerfahrungen im schulischen Handlungsfeld und eröffnet ihnen Chancen zur Wahrnehmung und Reflexion der eigenen Lehrerpersönlichkeit. Neben der Planung, Durchführung und Auswertung von Unterricht und damit zusammenhängenden fachlichen, didaktischen oder methodischen Fragestellungen erstrecken sich die Erfahrungen der Studierenden über die Bereiche Diagnose und individuelle Förderung, Beratung und Erziehung.

Für die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen und die Dozentinnen und Dozenten an der Hochschule bietet sich die Möglichkeit, gemeinsam an der Bildung der Studierenden mitzuwirken, dabei Erfahrungen, Wissen und Innovationen über die Grenzen des jeweiligen (Bildungs-) Systems hinaus auszutauschen und auf diese Weise aktiv an der Verbesserung der Lehrerbildung im Regierungsbezirk Münster mitzuwirken.

Welche Rolle spielt das Forschende Lernen im Praxissemester?

Im Praxissemester nimmt das Forschende Lernen – verstanden als konzeptionell-methodische Leitidee für eine verstärkte Theorie-Praxis-Verknüpfung in der ersten Phase der Lehrerbildung – eine zentrale Rolle ein. Während des Praxissemesters sollen die Studierenden die Fähigkeit entwickeln, für die eigene Schulpraxis relevante Fragestellungen selbstständig zu identifizieren und diesen im Rahmen von Studienprojekten und Unterrichtsvorhaben theoriegeleitet und systematisch nachzugehen.

Wie ist das Praxissemester aufgebaut?

Das Praxissemester ist ein zentrales Modul des Masterstudiums (gemäß LABG 2009) und beinhaltet eine fachdidaktisch und bildungswissenschaftlich vorbereitete fünfmonatige schulische Praxisphase im angestrebten Lehramt.
Das Modul umfasst ein Methodenseminar, das im ersten Fachsemester des Masterstudiums vorgesehen ist und die Studierenden auf die Arbeit an den Studienprojekten vorbereitet. Es kann wahlweise im Fach Geographie, im Zweitfach oder in den Bildungswissenschaften belegt werden.  
Die daran anschließende Praxisphase in der Schule wird im zweiten oder dritten Fachsemester absolviert und durch je ein Projektseminar im Fach Geographie, im Zweitfach sowie in den Bildungswissenschaften begleitet.

Modul Praxissemester
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