Nachrichten 2020

Höchstes Lob für die Dissertation von Dr. Bettina Distel

Postdoktorandin des Graduiertenkollegs wurde bei „summa cum laude“-Empfang der Universität Münster geehrt
Dr. Bettina Distel
© Verena König

Das Graduiertenkolleg gratuliert herzlich zur Bestnote! Für ihre mit „summa cum laude“ ausgezeichnete Promotion wurde unsere Postdoktorandin Dr. Bettina Distel beim diesjährigen Empfang des Rektorats der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster geehrt. Damit gehört sie zu den 112 besten Doktorinnen und Doktoren der WWU im Jahr 2019.

Fragile Trust? Perspectives and Challenges in a Digitized World

Keynote Speakers and Prof. Dr. Bernd Blöbaum
© Bettina Distel

Das DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ hat bereits zum sechsten Mal eine Late Autumn School zu aktuellen Themen der Vertrauensforschung organisiert. Vom 21. bis zum 23. November haben die renommierten Gäste Prof. Dr. Martin W. Bauer (London School of Economics), Prof. Dr. Mike S. Schäfer (Universität Zürich) und Dr. Lisa van der Werff (City University Dublin) nicht nur spannende Einblicke in ihre Forschung, sondern unseren Doktorandinnen und Doktoranden außerdem wertvolles Feedback gegeben. Details zum Programm und eine Galerie mit Bildern der Late Autumn School gibt es hier im Nachbericht.

Late Autumn School 2019 „Fragile Trust? Perspectives and Challenges in a Digitized World“

Einladung zu den öffentlichen Vorträgen
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© GRK / tobias zdenek on pixabay

Mit Prof. Dr. Martin W. Bauer (London School of Economics), Prof. Dr. Mike S. Schäfer (Universität Zürich) und Dr. Lisa van der Werff (City University Dublin) kann das DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ in diesem Jahr erneut renommierte Gastwissenschaftler aus der Vertrauensforschung zur Late Autumn School begrüßen. Alle Interessierten sind herzlich zu den drei öffentlichen Vorträgen am Donnerstag, den 21. November und am Freitag, den 22. November eingeladen.

Dr. Bettina Distel und Dr. Katherine M. Engelke erhalten „Erstklassig!“-Förderung

PostDocs für Mentoringprogramm ausgewählt
Erstklassig Auftakt 2019
© Peter Leßmann

Unsere aktuelle PostDoc Dr. Bettina Distel und die ehemalige Doktorandin Dr. Katherine M. Engelke, aktuell akademische Rätin a. Z. am Institut für Kommunikationswissenschaft, wurden für die Teilnahme am „Erstklassig!“-Stipendienprogramm der WWU Münster ausgewählt. Die beiden gehören zu den 17 herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen, die im sechsten Durchgang des Mentoring-Programms auf dem Weg zur Professur unterstützt werden.

Prof. Dr. Bernd Strauß zum Ehrenmitglied ernannt

Sportpsychologe erhält höchste Ehrung der Deutschen Vereinigung für Sportpsychologie (dvs)
Berndstrauss Quelleverenakoenig
© Verena König

Für seine besonderen Verdienste zur Entwicklung und Förderung der Vereinigung sowie der Sportwissenschaft generell ist Antragsteller Prof. Dr. Bernd Strauß am 18. September zum Ehrenmitglied der Deutschen Vereinigung für Sportpsychologie (dvs) ernannt worden. In der über 40-jährigen Geschichte der dvs ist Strauß erst das 5. Ehrenmitglied.

Vertrauen und Nutzung von Fitness-Armbändern

Sportpsychologin Lena Busch schließt Promotion mit Arbeit zu digitaler Selbstvermessung im Sport ab
Verteidigunglenabusch Quelleverenakoenig
© Verena König

Das Wissen um getätigte Schritte kann zu mehr Bewegung anregen und damit die Gesundheit fördern. Doch welche Rolle spielt das Vertrauen der Nutzer bei der Selbstvermessung des Körpers mithilfe digitaler Medien? Anhand von Vertrauensmodellen hat Lena Busch, Kollegiatin am Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“, Einstellungen und Auswirkungen untersucht, die mit der Nutzung von Fitness-Armbändern in Verbindung stehen.

Dr. Bettina Distel erhält Anschubfinanzierung für ihre Forschung

Ehemalige Kollegiatin startet zum Oktober als Postdoc am Graduiertenkolleg
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© Verena König

Im November 2018 hat Bettina Distel ihre Dissertation zur Akzeptanz digitaler Verwaltung in Deutschland am Institut für Wirtschaftsinformatik der WWU erfolgreich verteidigt, zum 1. Oktober 2019 kehrt sie als PostDoc zurück an das Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“. Damit erhält sie eine auf ein Jahr befristete Anschubfinanzierung für eine Vollzeitstelle, um ihre Karriere in der Wissenschaft zu festigen und auszubauen. Pro Laufzeit hat das Graduiertenkolleg zwei solcher Stellen zu vergeben, die erste Anschubfinanzierung in der zweiten Laufzeit erhielt Wirtschaftswissenschaftler Dr. Daniel Westmattelmann.

Verhandlungen im digitalen Zeitalter

Teilnehmer/innen für Studie gesucht
Verhandlungsstudie Photoby Rawpixel Pixabay
© rawpixel on pixabay

Für eine circa 75-minütige Verhandlungsstudie sucht Dominik Sondern, Kollegiat am Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt", aktuell Probanden. Diese erhalten für ihre Teilnahme 15 Euro und auf Wunsch Feedback zu ihrer Verhandlungsleistung sowie wissenschaftlich fundierte Verhandlungstipps. Abhängig vom Verhandlungsergebnis besteht die Chance auf weitere 30 Euro. Die Teilnahme setzt gute Deutschkenntnisse voraus. Studierende der Psychologie dürfen leider nicht an der Studie teilnehmen. Informationen und Termine: https://doodle.com/poll/nx7qvasuegcb7gxc

Die Rolle des Journalismus als Vertrauensvermittler für die Gesellschaft

Malte G. Schmidt promoviert mit Theoriearbeit
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© GRK

Am 9. August hat Malte G. Schmidt, ehemaliger Kollegiat am Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“, seine Dissertation mit dem Titel „Systemvertrauen und Journalismus unter den Bedingungen neoliberaler Subjektivierung“ erfolgreich verteidigt. In seiner Arbeit untersuchte der Kommunikationswissenschaftler die Entstehung und Bedeutung des Vertrauens der Bevölkerung für den Fortbestand gesellschaftlicher Teilsysteme wie Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft und die Rolle des Journalismus als Vertrauensvermittler.

Isabelle Freiling erhält begehrtes Fulbright-Stipendium

Kollegiatin forscht vier Monate an der University of Wisconsin-Madison (USA)
Isabellefreiling Quelleverenakoenig
© Verena König

Ihre Bewerbung hat überzeugt: Isabelle Freiling, Doktorandin am Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“, wird von Mitte Januar bis Mitte Mai 2020 dank des prestigeträchtigen Fulbright-Stipendiums als Visiting Scholar an das Department of Life Sciences Communication der University of Wisconsin-Madison (USA) gehen.

Vertrauen ist wichtig, Kontrolle aber auch

Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Maike Bruckes hat im Rahmen ihrer Promotion die Rolle von Vertrauen für die Zusammenarbeit in Unternehmen und bei der Akzeptanz von Autonomen Systemen untersucht
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© Janis Floer

„Vertrauen in Zeiten des digitalen Wandels“, lautet der Titel ihrer kumulativen Dissertation, welche die ehemalige Kollegiatin Dr. Maike Bruckes am 1. Juli erfolgreich mit der Note summa cum laude verteidigt hat. In der Dissertation hat Maike Bruckes fünf Veröffentlichungen zusammengefasst. Darin befasste sie sich unter anderem mit den Auswirkungen der Digitalen Transformation auf die Zusammenarbeit in Unternehmen und mit der Akzeptanz von Autonomen Systemen.

Die Fragilität von Vertrauen in digitalisierten Zeiten

7. Late Autumn School bietet neben drei Gastvorträgen neue interaktive Programmpunkte
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© GRK / tobias zdenek on pixabay

Unter dem Titel „Fragile Trust? Perspectives and Challenges in a Digitized World“ befasst sich die Late Autumn School 2019 des Graduiertenkollegs „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ vom 21. bis 23. November mit der Bedeutsamkeit und Fragilität von Vertrauen in einer digitalisierten Gesellschaft. Der Workshop-Charakter der dreitägigen Veranstaltung wird in diesem Jahr durch neue interaktive Programmpunkte ergänzt.

"Woran forschst du gerade, Dominik?"

Einblicke in die Forschung unserer Kollegiatinnen und Kollegiaten
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© Verena König

Weiter geht unsere Frage-Serie mit Dominik Sondern. Dominik ist Psychologe und promoviert seit Juni vergangenen Jahres bei uns am Graduiertenkolleg. Er ist in der Organisations- und Wirtschaftspsychologie beheimatet und wird von Antragsteller Prof. Dr. Guido Hertel betreut. Seine Forschung zu Vertrauen in Verhandlungen erläutert Dominik im Interview.

Forschungsethik in Zeiten von Replikationskrisen und Open Science

Graduiertenkolleg thematisiert am 24. Juni mit einem „Ethik-Tag“ das Spannungsfeld zwischen guter wissenschaftlicher Praxis, der Frage nach der Reproduzierbarkeit wissenschaftlicher Befunde und der Rolle von Ethik in Zeiten zunehmend öffentlicher Wissenschaft
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© color pattadis palarput on pixabay, bearbeitet GRK

Drei Vorträge beleuchten beim Ethik-Tag des Graduiertenkollegs „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ aktuelle Fragen aus der Forschungsethik. Beim Begriff Forschungsethik denken viele Menschen zunächst an Tierversuche oder Gentechnik. Doch auch Fragen nach der Reproduzierbarkeit statistischer Erkenntnisse sind mit ethischen Fragen verbunden: Müssen wissenschaftliche Ergebnisse zum Beispiel ständig reproduzierbar sein? Welche Wege sind bei zunehmendem Publikationsdruck und wachsendem öffentlichen Interesse für Wissenschaftler*innen richtig, und welche nicht?

6. Workshop zum Agent Based Modeling (ABM)

Veranstaltung zur computergestützten Simulation in der Forschung
Abm Workshop 2018 Pixabay
© pixabay

Heute startet am Graduiertenkolleg bereits der sechste Workshop zum Agent Based Modeling (ABM), deutsch Agentenbasierte Modellierung. Diese Methode der computergestützten Simulation komplexer Systeme (Modellbildung), welche durch autonom handelnde und interagierende Individuen (Agenten) gekennzeichnet sind, wird zunehmend für interdisziplinäre Fragestellungen genutzt. Auch in diesem Jahr sind mit dem Informatiker und ABM-Methodenforscher Dr. László Gulyás sowie mit Prof. Dr. William Rand (North Carolina State University, USA) wieder renommierte ABM-Experten beim Workshop dabei.

Prof. Dr. Dietram A. Scheufele als Mercator Fellow am Graduiertenkolleg

Deutsch-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler vom 14. Juni bis 21. Juli 2019 in Münster
Mercatorfellow Dietram Scheufele Photo Kyle Cassidy
© Kyle Cassidy

Auch in diesem Jahr ist im Juni und Juli wieder ein Mercator Fellow im Graduiertenkolleg zu Gast: Dietram A. Scheufele, Professor an der University of Wisconsin-Madison, wird in Münster den wissenschaftlichen Austausch mit den Kollegiatinnen und Kollegiaten vertiefen, verschiedene Veranstaltungen begleiten und ein eigenes Büro im Kolleg haben. Ermöglicht wird der Gastaufenthalt durch das spezielle DFG-Förderprogramm „Mercator Fellow“.

Kommunikation über Grenzen hinaus

Kommunikationswissenschaftler aus den Reihen des Graduiertenkollegs reisen zur 69. Jahrestagung der International Communication Association (ICA) nach Washington D.C.
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© Christian Wiencierz

Auch in diesem Jahr waren wieder Kollegiaten, ehemalige Kollegiaten und Antragsteller des Graduiertenkollegs bei der ICA-Jahrestagung vertreten. Diese fand vom 24. bis 28. Mai 2019 am Hauptsitz der ICA in Washington D.C. statt. Das diesjährige Konferenzthema „Communication Beyond Boundaries“ zielte darauf ab, die zentrale Rolle von Kommunikation und Medien beim Überschreiten sozialer, politischer und kultureller Grenzen, welche die moderne Gesellschaft kennzeichnen, zu verstehen und Forschung anzuregen, die die Grenzen von Forschungsbereichen überschreitet.

Vertrauensforscherin aus Ankara zu Gast im Graduiertenkolleg

Prof. Dr. Nazli Wasti berichtet über ihre Forschung zu Vertrauen in der wirtschaftlichen Praxis
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© Anne Mollen

Am 21. und 22. Mai (Dienstag und Mittwoch) hat Professorin Nazli Wasti von der Middle East Technical University (METU) Ankara (Türkei) das Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ besucht. Auf Einladung von Antragsteller Prof. Dr. Gerhard Schewe hielt die ausgewiesene Expertin im Bereich der intraorganisationalen Vertrauensforschung einen Vortrag zu „Trust Repair“ und für die Kollegiatinnen und Kollegiaten den Methoden-Workshop „Content Analysis“.

Vertrauensforschung bietet der Kommunikationswissenschaft viele Fragen

Interdisziplinäre Pre-Conference des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" führt Experten zum Thema Vertrauen und Misstrauen in Medien zusammen
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© Verena König

Mit vielfältigen Beiträgen haben sich Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz an der Pre-Conference des Graduiertenkollegs zur kommunikationswissenschaftlichen Vertrauensforschung in einer digitalisierten Welt am 9. Mai beteiligt. Besonders stark vertreten waren hierbei Wissenschaftler*innen aus der Journalismusforschung und – angesichts aktueller Debatten um Fake News und Lügenpresse – viele Forschungsfragen nach der Glaubwürdigkeit der Medien.

Kommunikationswissenschaftler tagen in Münster

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuk) vom 9. bis 11. Mai mit Beiträgen aus dem Graduiertenkolleg
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© WWU - Judith Kraft

Nach vielseitigen Vorträgen und lebendigen Diskussionen bei der Pre-Conference des Graduiertenkollegs gestern, startet heute das Hauptprogramm der 64. Jahrestagung der DGPuK in Münster mit insgesamt mehr als 20 Panels. Die Tagung steht unter dem Thema „Integration durch Kommunikation in digitalisierten Öffentlichkeiten“ und fragt nach der Bedeutung öffentlicher Kommunikation für den sozialen Zusammenhalt in digitalisierten Öffentlichkeiten, sowie nach Potenzialen und Gefahren in diesem Zusammenhang.

Vom Vertrauen in das Vertrauen

Prof. Dr. Michael Meyen hält Keynote bei Pre-Conference zur kommunikationswissenschaftlichen Vertrauensforschung
Michael Meyen Foto Ekkehard Winkler
© Ekkehard Winkler

In wenigen Tagen startet in Münster die 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Den Auftakt bilden die beiden Vorkonferenzen am Donnerstag, 9. Mai, von denen das Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ eine organisiert und der kommunikationswissenschaftlichen Vertrauensforschung widmet. Die Keynote zu dieser Pre-Conference hält Prof. Dr. Micheal Meyen von der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Programm zur Pre-Conference ist veröffentlicht

Veranstaltung des Graduiertenkollegs im Vorfeld der Jahrestagung der DGPuK bietet Keynote von Prof. Dr. Michael Meyen und drei Panels zur kommunikationswissenschaftlichen Vertrauensforschung
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© GRK Vertrauen und Kommunikation

Im Rahmen der Jahrestagung der DGPuK veranstaltet das Graduiertenkolleg am 9. Mai eine Pre-Conference mit dem Titel "Kommunikationswissenschaftliche Vertrauensforschung in einer digitalisierten Welt - Positionen und Perspektiven". Das Programm der Pre-Conference ist nun online auf der Precon-Website.

Schreibwerkstatt im Graduiertenkolleg

Doktorandinnen und Doktoranden stärken durch strukturiertes Arbeiten in der Gruppe ihre Selbstdisziplin
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© Verena König

Gemeinsam konzentriert schreiben, gemeinsam entspannt Pause machen – zu diesem Zweck trifft sich im Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ ein bis zwei Mal pro Woche am Vormittag eine Gruppe von Kollegiatinnen und Kollegiaten zur Schreibwerkstatt. Nach einem strukturierten Plan wechseln hierbei einstündige Schreibphasen mit 10-minütigen Pausen.

ABM-Workshop 2019: Call for Papers

Wirtschaftswissenschaftler organisieren zum sechsten Mal den Workshop zur agentenbasierten Modellierung am Graduiertenkolleg
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© morgan888 on pixabay

Auch den diesjährigen ABM-Workshop am 17. und 18. Juni 2019 konnte das Organisationsteam um  Dr. Daniel Westmattelmann, Antragsteller Prof. Dr. Gerhard Schewe und Marius Sprenger von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät wieder bestens besetzen. Mit dabei sind erneut der ABM-Experte und internationale Mentor des Graduiertenkollegs Prof. Dr. William Rand (North Carolina State University, USA) sowie der Informatiker und ABM-Methodenforscher Dr. László Gulyas (Ungarn). Interessierte Doktorandinnen und Doktoranden können sich bis zum 10. Mai 2019 für eine Teilnahme bewerben. Weitere Informationen gibt es hier.

Probanden für VR-Experiment gesucht

Studie zu Potenzialen virtueller Realität
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© Mohamed Hassan on Pixabay

Ein Forschungsteam um Robin Janzik, Doktorand am Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation" in einer digitalisierten Welt", sucht noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine Studie zu den Potenzialen virtueller Realität. Der Test einer Virtual-Reality-Brille dauert zirka 35 Minuten und findet im Forschungslabor "GameLab" des Arbeitsbereiches Online-Kommunikation am Institut für Kommunikationswissenschaft statt. Teilnehmende erhalten zehn Euro Aufwandsentschädigung und spannende Einblicke in neueste Technologien. Interessierte Personen können ihren Wunschtermin hier eintragen: https://bit.ly/vrstudie

„Woran forschst du gerade, Maike?“

Einblicke in die Arbeit unserer Kollegiatinnen und Kollegiaten
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© Verena König

Im Rahmen unserer neuen Serie „Woran forschst du gerade…?" stellen wir in regelmäßigen Abständen unsere Kollegiatinnen und Kollegiaten und ihre Forschungsthemen vor. Wir starten mit Wirtschaftswissenschaftlerin Maike Bruckes. Sie ist Doktorandin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personal, Organisation und Innovation, und wird seit Dezember 2015 über das Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ gefördert. Maike plant noch in diesem Jahr kumulativ zu promovieren. Ihr Arbeitstitel lautet: „Vertrauen und Verhalten in einem digitalen Arbeitsumfeld“. Was das beinhaltet, erläutert Maike im Interview.

Dissertation über Doping-Verhalten im Spitzensport ausgezeichnet

Kollegiat Dr. Daniel Westmattelmann erhält "Dombret-Promotionspreis 2018"
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© Daniel Westmattelmann

Im Rahmen der Promotionsfeier der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat Dr. Daniel Westmattelmann, Kollegiat am Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisieren Welt“, den "Dombret-Promotionspreis 2018" erhalten. Preis-Stifter und WWU-Alumnus Dr. Andreas Dombret würdigte die Dissertation von Westmattelmann, die – ganz im Sinne des Preises – anspruchsvolle wissenschaftliche Arbeit mit starken praxisbezogenen Impulsen für Wirtschaft und Gesellschaft verbindet.

Countdown für den Call for Papers

Beiträge für Pre-Conference zur kommunikationswissenschaftlichen Vertrauensforschung in einer digitalisierten Welt können bis 28. Januar eingereicht werden
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© GRK Vertrauen und Kommunikation

Das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" veranstaltet am 9. Mai eine Vor-Konferenz im Rahmen der 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) in Münster. Der Call for Papers für die Veranstaltung „Kommunikationswissenschaftliche Vertrauensforschung in einer digitalisierten Welt – Positionen und Perspektiven“ läuft noch bis zum 28. Januar. Interdisziplinäre Beiträge sind explizit willkommen.

Internationaler Mentor Prof. Dr. Nikos Ntoumanis zu Besuch im Kolleg

Sportpsychologe der Curtin University Perth (Australien) hält Workshop zum Publizieren in der Wissenschaft
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© Verena König

Wertvolle Einblicke und Ratschläge zum erfolgreichen Publizieren in der Wissenschaft hat der Professor for Health Psychology & Behavioural Medicine Research Prof. Dr. Nikos Ntoumanis am Dienstag im Rahmen eines Workshops im Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" präsentiert. Gemeinsam mit Antragsteller Prof. Dr. Bernd Strauß ist Nikos Ntoumanis Herausgeber des aktuell höchst gerankten Sportpsychologie-Journal „Psychology of Sport and Exercise“.

Hohes Lob für ehemalige Kollegiaten bei "summa cum laude"-Festakt der WWU

Dissertationspreis für Dr. Katherine M. Engelke sowie Ehrungen für Dr. Christina Breuer und Dr. Daniel Westmattelmann
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© Roland Berg

Für ihre mit "summa cum laude" bestandenen Promotionen haben drei ehemalige Kollegiaten des Graduiertenkollegs beim diesjährigen Festakt der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) besondere Ehrungen erhalten. Die Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Katherine M. Engelke wurde als eine von insgesamt 14 Preisträgern sogar mit dem mit 3.500 Euro dotierten Dissertationspreis ausgezeichnet. Die Psychologin Dr. Christina Breuer und der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Daniel Westmattelmann zählen als "summa cum laude"-Absolventen zu den 88 besten Doktorinnen und Doktoren der WWU im Jahr 2018.

Vertrauensforschung im digitalen Zeitalter

Keynote Sprecher Prof. Dr. Harrison McKnight und Dr. Zlatka Pavolova diskutieren Vertrauensbegriff bei interdisziplinärer Late Autumn School 2018 in Münster
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© Graduiertenkolleg

Bereits zum fünften Mal hat das Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ eine Late Autumn School zu aktuellen Themen der Vertrauensforschung organisiert. Unter dem Titel "Trust in the Digital Age" lag der Fokus vom 15. bis zum 16. November auf Vertrauen in Technologien sowie auf Vertrauen in Organisationen. Mit Prof. Harrison McKnight von der Michigan State University und Dr. Zlatka Pavlova von der Fachhochschule Hannover konnten erneut renommierte Keynote Speaker für die Late Autumn School gewonnen werden.

Akzeptanz von digitaler Verwaltung in Deutschland

Bettina Distel hat die Nutzung und Nicht-Nutzung von Online-Verwaltungsdienstleistungen im Rahmen ihrer Dissertation untersucht
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© Verena König

Das Internet ersetzt inzwischen viele Wege: Online-Shopping statt Einkaufsbummel, Streaming statt Kino, Video-Telefonie statt Treffen – auf den Gang zur Behörde hat die Digitalisierung allerdings noch wenig Einfluss genommen. Das ist das Ergebnis der Dissertation von Bettina Distel, ehemalige Doktorandin am DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“.

Late Autumn School 2018: Trust in the Digital Age

Workshops und öffentliche Vorträge von Vertrauensforschern Prof. Harrison McKnight und Dr. Zlatka Pavlova am 16. November (Freitag)
Late Autumn School 2018
© pixabay

Neben den bekannten Sprechern Prof. Harrison McKnight (Michigan State University) und Dr. Zlatka Pavlova (University of Applied Sciences and Arts Hannover) kann das DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ in diesem Jahr erneut viele externe und internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Late Autum School begrüßen. „Trust in the Digital Age“ ist das Thema der Veranstaltung, die am 15. November (Donnerstag) mit einem „Get Together“ startet.

Auftakt Ringvorlesung im Wintersemester 2018/2019

Zehn öffentliche Vorträge im Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt"
Ringvorlesung 2018 Plakat Korr Bild
© GRK Vertrauen und Kommunikation

Mit einem Vortrag zum Thema "Wie kann man Vertrauen in Medien messen? Erhebungsprobleme und Forschungsergebnisse" eröffnet Kollegsprecher Prof. Dr. Bernd Blöbaum am 15. Oktober (Montag) um 10.15 Uhr die öffentliche Ringvorlesung des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt". Dieser Vortrag und noch neun weitere Vorträge der Antragstellerinnen und Antragsteller des Kollegs im Wintersemester finden statt im Seminarraum 303 am Domplatz 6.

Call for Papers: Vertrauen und Misstrauen in der kommunikationswissenschaftlichen Forschung

Graduiertenkolleg veranstaltet am 9. Mai 2019 eine Vor-Konferenz im Rahmen der 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) in Münster
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© ifK

Der Call for Papers für die Vor-Konferenz „Kommunikationswissenschaftliche Vertrauensforschung in einer digitalisierten Welt – Positionen und Perspektiven“ im Rahmen der 64. Jahrestagung der DGPuK ist jetzt online. Gefragt sind Präsentationen zu aktuellen empirischen Befunden der kommunikationswissenschaftlichen Vertrauensforschung sowie zu theoretischen, konzeptionellen und methodischen Problemen und Potenzialen der Vertrauensforschung in einer digitalisierten Welt.

Journalistisches Vertrauen in „distanzierte Quellen“

Kommunikationswissenschaftler Florian Wintterlin hat die Verwendung von Social-Media-Material in der journalistischen Berichterstattung über krisenhafte Ereignisse untersucht
Florianwintterlin Rolandberg
© Roland Berg

Wenn sich in Krisen, wie etwa kürzlich in Chemnitz, die Ereignisse überschlagen, dienen Soziale Medien häufig als wichtige Quelle – für Behörden bei der Rekonstruktion der Ereignisse, aber auch für Journalisten bei der Berichterstattung. Die Relevanz distanzierter Quellen, das Vertrauen in sie und ihre Verifikation im Journalismus hat Florian Wintterlin, ehemaliger Kollegiat am DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“, mittels unterschiedlicher methodischer Zugänge erforscht.

Vertrauen in Dr. Internet

Psychologin Maria Zimmermann hat die Einflüsse von Kontext und Sprache auf das Vertrauen in Online-Gesundheitsinformationen erforscht
Disputation Maria Zimmermann Quelle Verenakoenig
© Verena König

Wer im Internet nach Gesundheitsinformationen recherchiert, achtet darauf, ob die verwendete Sprache für den jeweiligen Online-Kontext angemessen ist. Passen das Ausmaß verwendeter Fachbegriffe und sprachlicher Personalisierung zum Kontext und Publikum, wird die Sprache als angemessen und die Informationen eher als vertrauenswürdig eingestuft. Das sind zentrale Ergebnisse der Dissertation von Maria Zimmermann, ehemalige Kollegiatin am DFG-Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt".

Workshop-Jubiläum mit internationaler Besetzung

Graduiertenkolleg bereits zum fünften Mal Gastgeber für Workshop zum "Agent-based Modeling" (ABM)
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© Daniel Westmattelmann

Am 19. und 20. Juli haben Wissenschaftler des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" erneut zahlreiche internationale Teilnehmer zum Methoden-Workshop "Agent-based Modeling" (ABM) begrüßt. Einige Forscherinnen und Forscher traten sogar den Weg aus Brasilien, Kanada oder Südkorea an, um in Münster ihre Projekte zu diskutieren. Zum Themenschwerpunkt "Social Simulation" hatte das Organisationsteam um Postdoc Dr. Daniel Westmattelmann , Antragsteller Prof. Dr. Gerhard Schewe und Marius Sprenger hochrangige Gastredner auf dem Gebiet des "Agent-based Modeling" eingeladen.

Late Autumn School 2018: Trust in the Digital Age

Veranstaltung zur Vertrauensforschung mit Prof. Dr. Harrison McKnight und Dr. Zlatka Pavlova
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© pixabay

Der Call for Papers für die diesjährige Late Autumn School des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" ist veröffentlicht. Interessierte Doktorandinnen und Doktorandinnen, Master-Studierende und Post-Docs der am Kolleg beteiligten Disziplinen oder vergleichbarer Fächer können sich bis zum 1. September bewerben. Alle Informationen zur Late Autumn School, die vom 15. bis 16. November in Münster stattfindet, sind auf der Internetseite hier zu finden.

Lernen, Forschen und Lehren in Stanford

Antragsteller Prof. Dr. Thorsten Quandt berichtet von seinem Aufenthalt als Gastprofessor an der Universität Stanford (Kalifornien, USA)
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© Thorsten Quandt

Während seines Forschungsfreisemesters von März bis Juli 2018 hat Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Quandt an den Universitäten Oxford und Stanford gelehrt und geforscht. Im zweiten Abschnitt des Semesters, von Mai bis Mitte Juli, war Thorsten Quandt auf Einladung von Prof. Jeremy Bailenson Gastprofessor am H-Star-Institute der Universität Stanford. Dort beschäftigte er sich insbesondere mit Technologien zu Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Über seine Erfahrungen und Eindrücke hat Thorsten Quandt noch aus Stanford einen kurzen Erfahrungsbericht geschrieben und Fotos vom Campus geschickt.

5. Workshop zum Agent Based Modeling

Offene Vorträge bieten Einblicke in die Methode der computergestützten Simulation
Abm Workshop 2018 Pixabay
© pixabay

Der 19. und 20. Juli (Donnerstag und Freitag) stehen am Graduiertenkolleg ganz im Zeichen des Agent Based Modeling (ABM), deutsch Agentenbasierte Modellierung. Diese Methode der computergestützten Simulation komplexer Systeme (Modellbildung), welche durch autonom handelnde und interagierende Individuen (Agenten) gekennzeichnet sind, wird zunehmend für interdisziplinäre Fragestellungen genutzt. Ausgewählte Vorträge renommierter ABM-Experten im Rahmen des Workshops sind offen für interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Mercator Fellow Roger Mayer hält Vorträge am Kolleg

Gastwissenschaftler berichtet gemeinsam mit zwei Kollegen am 16. Juli aus seiner aktuellen Forschung
Mercatorfellowmayer-withpdhstudents
© Verena König

Seit dem 26. Juni ist Roger Mayer, Professor an der North Carolina State University (USA), in seiner Rolle als Mercator Fellow am Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" zu Gast. Am 16. Juli (Montag) wird der renommierte Vertrauensforscher gemeinsam mit seiner Kollegin Holly P. O’Rourke und seinem Kollegen Gene A. Brewer von 13 bis 14.30 Uhr im Kolleg am Domplatz zu zwei Forschungsthemen referieren. Beide Vorträge sind offen für interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Erst Prozesse vereinfachen, dann digitalisieren

Antragsteller Prof. Dr. Jörg Becker und die Firma WEICON erhalten den Transferpreis 2017/2018 der Westfälischen Wilhelms-Universität für besondere Leistungen bei der wissenschaftlichen Kooperation
Jörg Becker
© Jörg Becker

"Digitalisieren und Automatisieren an sich ist nicht unbedingt ein Mehrwert. Man muss die Prozesse und Aufgaben erst vereinfachen. Wenn man beim Einfachen angelangt ist, hat man das Problem durchschaut. Und dann kann die Digitalisierung folgen", so zitiert ist Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Jörg Becker in einem Artikel zum Transferpreis in der wissen/leben, der Zeitung der WWU Münster (Ausgabe Mai/Juni 2018, 12. Jahrgang Nummer 3. Die im Zusammenhang mit der Digitalisierung häufig genannten Chancen wollen und sollen demnach richtig genutzt werden.

Kollegiaten machen sich "Drittmittel-fit"

Workshop zur Forschungsförderung am Graduiertenkolleg
Drittmittel Nattanankanchanaprat Pixabay
© Nattanan Kanchanaprat / pixabay

Drittmittel sind häufig eine wichtige Grundlage für die wissenschaftliche Karriere. Sie fördern Veranstaltungen, Publikationen sowie kleine und große Projekte. Zum Aufbau von Wissen im Bereich Drittmitteleinwerbung hat am Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" ein Workshop der SAFIR-Forschungsförderberatung  stattgefunden.

Gastwissenschaftler am Graduiertenkolleg

Mercator Fellow Roger Mayer, Professor an der North Carolina State University (USA), arbeitet für vier Wochen mit Kollegiaten in Münster
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© privat

Der renommierte amerikanische Vertrauensforscher Prof. Dr. Roger Mayer  wird vom 26. Juni bis 28. Juli am Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" zu Gast sein. Der Aufenthalt ist Teil des internationalen DFG-Förderprogramms "Mercator Fellows". Ziel dieser speziellen Förderung ist eine enge Zusammenarbeit von internationalen Gastwissenschaftlern mit Nachwuchswissenschaftlern vor Ort.

Digitalisierung in der Lehre

Antragstellerin Prof. Dr. Regina Jucks erklärt im Interview mit WWU-Pressesprecher Norbert Robers, welche Potenziale und Grenzen sie für die digitalisierte Lehre sieht
Regina Jucks Wwu Interview
© WWU Pressestelle

In der fünften Folge der Videoreihe zum Themenschwerpunkt "Digitalisierung an der WWU" geht es um digitale Lehr- und Lernformate an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. "Die Digitalisierung hat die Lehre auf jeden Fall verändert", sagt Prorektorin für Studium und Lehre Prof. Dr. Regina Jucks im Interview.

"Wissenschaft ist Gedankenaustausch, Debatte und Transfer von Information und Wissen"

Interview mit Professor Dr. Thorsten Quandt, Organisator der vierten internationalen Summer School „Trust in Mediated Communication“, die vom 30. Mai bis 3. Juni in Münster stattfand
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© Susanne Lüdeling

Professor Dr. Thorsten Quandt ist Professor für Online-Kommunikation am Institut für Kommunikationswissenschaft und Antragsteller des DFG-Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt". Die vierte internationale Summer School, direkt nach der diesjährigen 68. Hauptkonferenz der International Communication Association (ICA) in Prag, hat Thorsten Quandt zusammen mit seinen Mitarbeitenden organisiert und Senior- und Nachwuchswissenschaftler aus 11 Nationen in Münster zusammengebracht. Zu Inhalten, Konzept und Ergebnissen der internationalen Summer School haben wir Thorsten Quandt befragt.

Theoretische Grundlagen zu Vertrauen und Misstrauen

Vierte Veranstaltung zur theoretischen Fundierung mit ehemaligen Kollegiatinnen als Gäste und Impulsgeber
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© Verena König

Die Vorstellung und Diskussion von Grundlagentexten zur Abgrenzung von Vertrauen und Misstrauen hat heute die Seminarreihe "Perspektiven und Aspekte der Vertrauensforschung" des Graduiertenkollegs abgeschlossen. Kollegiatin Charlotte Raue, Kollegiat Dominik Sondern und die zukünftige Kollegiatin Eva Strehlke moderierten die Sitzung und stellten Grundlagentexte von Henriks et al (2015) und McKnight & Chervany (2001) vor. Die ehemaligen, bereits promovierten Kollegiatinnen Katherine M. Engelke und Dr. Friederike Hendriks, beide aktuell akademische Rätinnen auf Zeit, begleiteten die Veranstaltung als Gäste. Sie teilten ihre Erfahrungen mit der Erarbeitung der konzeptionellen Grundlagen der eigenen Dissertationen.

Kommunikationswissenschaftler des Kollegs präsentieren auf der ICA-Jahrestagung 2018

Zehn Beiträge von Kollegiaten und Antragstellern bei einer Vorkonferenz und der Hauptkonferenz der International Communication Association (ICA) vom 22. bis zum 29. Mai 2018 in Prag
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© Isabelle Freiling

Jeweils drei Kollegiaten und Antragsteller aus den Reihen des Graduiertenkollegs haben in Prag ihre Forschungsarbeiten vor einem internationalem Fachpublikum vorgestellt. Kollegiatin Isabelle Freiling präsentierte im Vorfeld der Hauptkonferenz beim Doctoral Consortium der CAT (Communication and Technology) Division ihr Forschungsthema und Poster: "Misinformation in Online Social Networks: A User Perspective on Trust in Posts". Laura Badura und Malte G. Schmidt stellten die Studie "Trust in Journalistic Content: Exploring the Antecedents of Trust in Journalism on a Micro-Level" vor (von Laura Badura, Malte G. Schmidt und Florian Gessner).

Offene Vorträge bei Summer School

Internationale Summer School 'Trust in Mediated Communication' bietet neun offene Veranstaltungen
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© WWU - IfK

Vom 29. Mai bis zum 3. Juni 2018 bringt die Summer School in Münster Nachwuchswissenschaftler mit führenden Wissenschaftlern aus Kommunikationswissenschaft, Medienwissenschaft, Psychologie und Pädagogik zusammen. Doktorandinnen und Doktoranden können dabei ihre Forschungsprojekte vorstellen und mit führenden Experten diskutieren. Zu neun ausgewählten Vorträgen renommierter Kommunikationswissenschaftler aus aller Welt sind auch interessierte Studierende eingeladen. Ausrichter der Summer School ist das Institut für Kommunikationswissenschaft. Das Graduiertenkolleg ist Kooperationspartner der diesjährigen Veranstaltung.

Intensives interdisziplinäres Zusammenwirken

Positives Feedback zum Doktoranden-Workshop im Landhaus Rothenberge in Wettringen
© Anne Mollen

Das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ beschäftigt sich aus interdisziplinärer Perspektive mit der Vertrauensforschung. Beim gemeinsamen zweitägigen Doktoranden-Workshop im Landhaus der WWU in Rothenberge präsentierten und diskutierten die am Kolleg forschenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus der Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaft und Sportwissenschaft ihre Forschungsprojekte. Befragt nach ihrem persönlichen Feedback zum Workshop wurde das große "Plus" der interdisziplinären Ausrichtung deutlich.

Die Rolle von Vertrauen in virtuellen Teams

Psychologin Dr. Christina Breuer hat erforscht, wie Vertrauen in virtuellen Teams entsteht, wie es wirkt und wodurch es gestärkt werden kann
Dr. Christina Breuer
© Christina Breuer

Virtuelle Teams arbeiten effektiver, wenn das Teamvertrauen groß ist - das ist ein zentrales Ergebnis der Dissertation von Christina Breuer. Welche Einflüsse stärken dieses Vertrauen? Und was impliziert das für eingesetzte Technologien in der Teamzusammenarbeit? Diese Fragen hat Christina Breuer, ehemalige Kollegiaten am DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“, im Rahmen ihrer mit summa cum laude bewerteten Promotion untersucht.

Teilnehmer gesucht für Online-Befragung

Sportpsychologinnen möchten herausfinden, welche Einstellungen mit der Nutzung und Nichtnutzung von Fitness-Apps in Verbindung stehen
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© Lena Busch

Lena Busch und Anja Schmitt, Doktorandinnen am DFG-Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt", suchen Teilnehmer für eine Online-Befragung zu Fitness-Apps. Untersuchen wollen sie die Einstellungen von Nutzern und Nichtnutzern solcher Apps. Unter den Teilnehmenden werden zehn mal zehn Euro verlost. Studierende der Universität Münster können 0,5 Versuchspersonenstunden erhalten.

Verfahren der Mehrebenenanalyse

Workshop im Graduiertenkolleg am Domplatz
Referent und Teilnehmer beim Workshop zur Mehrebenenanalyse im DFG-Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt"
© Viktoria Baumeister

Drei intensive und lehrreiche Tage hatte eine Gruppe von Doktorandinnen und Doktoranden beim Workshop zu den Verfahren der Mehrebenenanalyse zusammen mit dem Workshop-Leiter Takuya Yangida, Universitätsassistent an der Universität Wien. Hierbei ging es um die Verfahren der Mehrebenenanalyse, englisch Multilevel Analysis (MLA). Diese Analyseverfahren berücksichtigen Abhängigkeiten zwischen Daten und sind bedeutsam, wenn Daten eine gruppierte Datenstruktur aufweisen (z.B. Arbeitnehmer in Abteilungen). Im Workshop wurden sowohl Grundlagen im Umgang mit Datenerhebung und – analyse thematisiert, als auch neue Wege und Verfahren erlernt.

Zuwachs im Team Vertrauensforschung

Graduiertenkolleg begrüßt neue Doktoranden
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© Verena König

Seit Anfang April forschen im DFG-Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" fünf neue Doktoranden zu den interdisziplinären Themen des Kollegs. Neu im Team sind (von oben nach unten und von links nach rechts, jeweilige Antragsteller in Klammern): Charlotte Raue (Prof. Dr. Strauß), Robin Janzik (Prof. Dr. Quandt), Bernadette Uth und Laura Badura (beide Prof. Dr. Blöbaum) und Nina Vaupotic (Prof. Dr. Jucks).

5. Workshop zu Agent Based Modeling (ABM)

Graduiertenkolleg veranstaltet zweitägigen Workshop zur computergestützten Simulation komplexer Systeme
William Rand beim ABM-Workshop 2017
© Daniel Westmattelmann

Bereits zum 5. Mal veranstaltet das DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ vom 19. bis zum 20 Juli 2018 einen Workshop zu Agent Based Modeling (ABM). Geleitet wird der Workshop durch William Rand und László Gulyás. Interessierte Doktorandinnen und Doktoranden können sich bis zum 31. Mai 2018 für eine Teilnahme bewerben. Weitere Informationen zum ABM Workshop 2018 und einen Rückblick auf die vergangenen Veranstaltungen gibt es hier.

Sportpsychologen suchen Studienteilnehmer

Kollegiatin Lena Busch untersucht Einflüsse von Fitness-Apps auf Gesundheitsverhalten, Wohlbefinden und Vertrauen
© Lena Busch

Fitness-Apps und dazugehörige Armbänder können Informationen über eine Reihe von Daten, wie zum Beispiel zurückgelegte Schritte, bereitstellen und körperbezogene Prozesse auswerten. Welchen Einfluss haben Apps und Armbänder auf das Gesundheitsverhalten und verschiedene Aspekten wie Wohlbefinden und Vertrauen? Diese Fragen erforschen Psychologinnen und Psychologen um Lena Busch, Kollegiatin am DFG-Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt".

Dissertation zu Doping-Verhalten im Spitzensport

Daniel Westmattelmann schließt Promotion am DFG-Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" mit summa cum laude ab
Daniel Westmattelmann mit Prof. Dr. Bernd Strauß und Prof. Dr. Gerhard Schewe.
© Maike Bruckes

Wie viel wird gedopt im Spitzensport und wie effektiv sind Anti-Doping-Maßnahmen? Diese Fragen stellen sich vermutlich viele Fernsehzuschauer im Supersportjahr 2018. Im Rahmen seiner Dissertation hat Wirtschaftswissenschaftler Daniel Westmattelmann ein Simulationsmodell entwickelt, mit dem sich Doping-Verhalten von Athleten erstmals quantifizieren lässt. Auch Einflussfaktoren auf das Doping-Verhalten, wie Preisgeldverteilungen und Anti-Doping-Maßnahmen, werden mit dem Modell messbar.

Digitalisierung an der WWU

Pressestelle startet neuen Themenschwerpunkt
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© WWU Pressestelle

Mit der Veröffentlichung eines Video-Interviews von Norbert Robers, Leiter der Pressestelle der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU), mit Prof. Dr. Bernd Blöbaum, Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt", hat die WWU-Pressestelle ihren insgesamt sechs Monate laufenden Themenschwerpunkt „Digitalisierung an der WWU“ gestartet. Im Interview bietet Blöbaum einen Überblick über die Rolle von Vertrauen in einer digitalisierten Welt und erläutert Chancen und Risiken für den Aufbau von Vertrauen im digitalen Kontext. Das Video und weitere Beiträge zum Thema Digitalisierung sind zu sehen auf den Themenschwerpunkt-Seiten der WWU.

Workshop zur Mehrebenenanalyse

Einführung in Methoden zum Umgang mit hierarchischen Datenstrukturen
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© Susanne Lüdeling

Das DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ veranstaltet von Donnerstag, 26. April, bis Sonntag, 28. April 2018, erstmals einen Methodenworkshop zur „Mehrebenenanalyse“. Die Verfahren der Mehrebenenanalyse, englisch Multilevel Analysis (MLA), berücksichtigen Abhängigkeiten zwischen Daten und sind bedeutsam, wenn Daten eine gruppierte Datenstruktur aufweisen (z.B. Arbeitnehmer in Abteilungen). Der dreitägige Methodenworkshop in den Seminarräumen des Graduiertenkollegs wird geleitet durch Takuya Yanagida, Universitätsassistent an der Universität Wien. Doktorandinnen und Doktoranden können dem Call for Participation noch bis zum 25. Februar 2018 folgen und sich bewerben.

Hervorragender Abschluss für Katie Grosser

Die ehemalige Doktorandin des Graduiertenkollegs Katherine Grosser schließt nach erfolgreicher Disputation ihre Promotion mit summa cum laude ab
Katherinemariegrosser RolandbergKatherinemariegrosser Rolandberg
© Roland Berg

Das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" gratuliert Katherine Grosser herzlich zu ihrer erfolgreichen Disputation. Am Donnerstag schloss die Kommunikationswissenschaftlerin ihr Promotionsstudium mit der Bestnote summa cum laude ab.

Ehrung für Maximilian Holtgrave

Dr. Maximilian Holtgrave wird mit dem Dissertationspreis der WWU Münster für herausragende Doktorarbeit ausgezeichnet
Dr. Maximilian Holtgrave (2. v. l.) mit den weiteren Preisträgern bei der feierlichen Ehrung durch den RektorDr. Maximilian Holtgrave (2. v. l.) mit den weiteren Preisträgern bei der feierlichen Ehrung durch den Rektor
© WWU - Peter Leßmann

Maximilian Holtgrave wurde am vergangenen Freitag von Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels mit dem Dissertationspreis der WWU ausgezeichnet. Seine mit Bestnote abgeschlossene Promotion hatte Maximilian Holtgrave als Doktorand am Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ abgeschlossen. Alle Antragstellerinnen und Antragsteller sowie alle Kollegiatinnen und Kollegiaten des Graduiertenkollegs gratulieren dem Preisträger herzlich zu dem mit insgesamt 7500 Euro dotierten Preis. Diese Mittel sind für weitere Forschungsprojekte bestimmt.

Internationale Summer School 2018 „Trust in mediated communication“

Weiterbildung und Networking für Doktorandinnen und Doktoranden
Summerschool2018
© WWU - IfK

Das Institut für Kommunikationswissenschaft richtet 2018 in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg, der Michigan State University und der University of California, Santa Barbara, die internationale Summer School zum Thema „Trust in mediated communication“ aus. Vom 29. Mai bis zum 3. Juni bringt die Summer School Nachwuchswissenschaftler mit führenden Wissenschaftlern aus Kommunikationswissenschaft, Medienwissenschaft, Psychologie und Pädagogik zusammen. Doktorandinnen und Doktoranden können dem Call for Participation noch bis zum 8. Dezember 2017 folgen und sich bewerben.

Countdown zur Late Autumn School 2017: Trust in Online Enviroments

Prof. Dr. Guido Hertel veröffentlicht internationales Handbuch mit Beitrag von LAS-Keynote-Speaker
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© Wiley/Blackwell

Noch drei Tage bis sich im Graduiertenkolleg alles bei der Late Autumn School 2017 um das Verhältnis zwischen dem (sozialen) Mechanismus Vertrauen und der fortschreitenden Digitalisierung dreht. Als Einstimmung auf die drei intensiven Workshop-Tage gibt es eine Literaturempfehlung aus den Reihen des Kollegs.

Neu am Kolleg: Sechs Fragen an Prof. Dr. Annie Waldherr

Kommunikationswissenschaftlerin nimmt Platz in ProfessorInnenkollegium ein
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© Julia Nüllen

Das Graduiertenkolleg darf eine neue Antragstellerin in seinen Reihen begrüßen. Juniorprofessorin Annie Waldherr erweitert seit April das kommunikationswissenschaftliche Themenspektrum des Kollegs. Im Interview spricht die Kommunikationswissenschaftlerin über ihre Forschungsschwerpunkte und was ihr in ihrer eigenen Promotionszeit besonders wichtig war.

Countdown zur Late Autumn School 2017: Drei Fragen an Prof Dr. Guido Möllering

Vertrauensforscher leitet Workshop bei der LAS 2017 und spricht über Publikationstrategien in der Vertrauensforschung
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© Universität Witten/Herdecke

In weniger als zwei Wochen beginnt die Late Autumn School 2017 des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation" - dieses Jahr in Kooperation mit dem "Journal of Trust Research". Journal-Herausgeber und Vertrauensforscher der Universität Witten/Herdecke, Prof. Dr. Guido Möllering, wird einen Workshop zum Thema "Publikationsstrategien" halten. Im Interview spricht er über die Disziplin Vertrauensforschung und welche Besonderheiten diese für junge Forscherinnen und Forscher mit sich bringt.

Von Fake News, Fakten-Findern und Vertrauen

Podiumsdiskussion zur aktuellen Medienskepsis findet großen Zuspruch
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© Maria Zimmermann/GRK "Vertrauen und Kommunikation"

Wie steht es um das Medienvertrauen in Deutschland? Das war am Montag, 6.11., die alles umspannende Frage, die Expertinnen und Experten aus Journalismus und Politik auf der Podiumsdiskussion "Zwischen Fake New und Lügenpresse - Medien in der Kritik" zu beantworten versuchten. Vor vollbesetzten Hörsaalreihen gaben sie Einblick in ihren Berufsalltag und verrieten, welche Rolle ihrer Meinung nach besonders die sozialen Medien für das Vertrauen in den Journalismus und das Meinungsklima spielen.

Zwischen Fake News und Lügenpresse – Medien in der Kritik

Podiumsdiskussion zur aktuellen Medienskepsis mit renommierten Gästen aus Politik und Journalismus
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© Julia Nüllen

In den vergangenen zwei Jahren wurde den Medien immer wieder vorgeworfen, sie produzierten "Fake News" und seien sogar  "Lügenpresse". Populistische Bewegungen in Deutschland (PEGIDA und AfD) und in anderen Ländern äußern eine harsche Medienkritik. Sind die Medien und der Journalismus wirklich in einer Vertrauenskrise, die sich über weite Teile der Bevölkerung erstreckt und wie können Journalisten die Glaubwürdigkeit zurückgewinnen? Diese und weitere Fragen diskutieren am Montag, 6. November 2017, renommierte Expertinnen und Experten aus dem regionalen und nationalen Journalismus ebenso wie aus der Politik bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt".

Sendung "Planet Wissen" zum Misstrauen in Journalismus

Kollegssprecher Prof. Dr. Bernd Blöbaum zu Gast in SWR-Wissenschaftssendung
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© SWR/Birgit Karwath

Verlogen und elitär – denkt so eine wachsende Anzahl von Mensch über den Journalismus? In den vergangenen Jahren sind Begriffe wie "Fake-News" und "Lügenpresse" in aller Munde und immer wieder Anstoß für heftige Debatten. Haben viele Menschen das Vertrauen in die Medien verloren?  Am 15. September ist Kollegsprecher Prof. Dr. Bernd Blöbaum in der Wissenschaftssendung "Planet Wissen" zu Gast und diskutiert gemeinsam mit Annette Leiterer, Redaktionsleiterin des Medienmagazins "ZAPP", wie es um das Vertrauen in die Medien steht und wie Journalisten ihre Glaubwürdigkeit zurück gewinnen können.

Tagungssommer: Finnland, Russland, Schweiz

Kollegiaten an internationalen Tagungen beteiligt
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© Photo-Beagle/Photocase.com

Über die vergangenen Monate waren die Doktorandinnen und Doktoranden des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation" an mehreren internationalen Tagungen mit Beiträgen beteiligt und decken somit erneut ein breites interdisziplinäres Forschungsspektrum ab.

4. ABM-Workshop zum Thema "Social Simulation"

Hochrangige ABM-Experten und Wissenschaftler aus fünf Nationen kommen zum Methodenworkshop zusammen
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Zum vierten Mal in Folge richtete das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" den Methodenworkshop zum "Agent-based Modeling" mit internationalen Gastrednern mit großem Erfolg aus. 22 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus fünf Nationen kamen in Münster zusammen, um sich über den Umgang mit dem Verfahren zur computergestützten Modellbildung auszutauschen.

Zweimal herausragend abgeschlossen

Doktoranden Jens Mazei und Maximillian Holtgrave legen erfolgreich Disputation ab
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© Photo by JodyHongFilms on Unsplash

Das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation" gratuliert Psychologe Jens Mazei und Wirtschaftswissenschafter Maximillian Holtgrave herzlich zu ihren gelungenen Disputationen. Mit der Bestnote, summa cum laude, schlossen die beiden Doktoranden kürzlich ihr Promotionsstudium ab.

Gastvortrag: The wicked problem of doping

Mercator-Fellow Prof. Dr. Andrea Petróczi zur Unlösbarkeit des Doping-Problems im Spitzensport
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© Julia Nüllen

Im öffentlichen Vortrag “The wicked problem of doping: The system of mistrust and the future of legitimate anti-doping” sprach Gastwissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Petróczi heute (3. Juli) am Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation" über die Problematik der Anti-Doping-Konzepte der Welt-Anti-Doping-Agentur und des Internationalen Olympischen Komitees.

The wicked problem of doping: The system of mistrust and the future of legitimate anti-doping

Gastvortrag von Doping-Forscherin und Mercator-Fellow Prof. Dr. Andrea Petróczi zum Vertrauensproblem im Spitzensport
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© Julia Nüllen

In den vergangenen Jahren erschüttert ein Dopingskandal nach dem anderen den deutschen ebenso wie den internationalen Spitzensport. Basiert der Spitzensport auf einem System des Misstrauens und wie sieht die Zukunft eines legitimen und funktionierenden Anti-Doping-Systems aus? Diese und weitere Fragen diskutiert die weltweit führende Doping-Forscherin und Mercator-Fellow des Graduiertenkollegs Prof. Dr. Andrea Petróczi am Montag, 3. Juli, in ihrem englischsprachigen Gastvortrag “The wicked problem of doping: The system of mistrust and the future of legitimate anti-doping” .

Führende Anti-Doping-Forscherin: "Das gesamte Sportsystem misstraut seinen Athleten"

Prof. Dr. Andrea Petróczi als DFG-Mercator-Fellow zu Gast für Forschungskooperationen am Graduiertenkolleg
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© WWU - Hochschulsport

Als erste DFG-geförderter Mercator Fellow besucht die führende Anti-Doping-Forscherin Prof. Dr. Andrea Petróczi von der Kingston University das Graduiertenkolleg für einen zweimonatigen Forschungsaufenthalt. Im Interview spricht sie über gemeinsame Forschungsprojekte mit den Sportpsychologen des Graduiertenkollegs und warum Vertrauen eine große Rolle für die Anti-Doping-Forschung spielt.

"Wir leben in nervösen Zeiten"

Kollegsprecher Prof. Dr. Bernd Blöbaum über die Vertrauenskrise der Medien
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© Julia Nüllen

Auf rechtspopulistischen Demonstrationen prangen Begriffe wie "Lügenpresse" und "Fake News" von Plakaten und diskreditieren die Medien. Auch abseits von Populismus und Kampfparolen scheint Unsicherheit in der Vertrauensbeziehung zwischen Medien und ihrem Publikum aufzukommen. In der neuen Ausgabe der Universitätszeitung "wissen|leben" spricht Kollegsprecher Prof. Dr. Bernd Blöbaum über die Gründe und den tatsächlichen Status quo des Medienvertrauens.

Spitzensportförderung: Antragsteller Prof. Dr. Bernd Strauß wird Leiter von neuer Kommission

PotAS-Kommission von Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Berlin ernannt
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© BMI

Bundesinnenminister Thomas de Maizière und  DOSB-Präsident Alfons Hörmann gaben diese Woche die Mitglieder der neu gegründeten PotAS-Kommission (Potentialanalysesystem) in Berlin bekannt. Vorsitzender des fünfköpfigen Gremiums zur Spitzensportförderung ist Prof. Dr. Bernd Strauß, Antragsteller des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation". Die PotAS-Kommission ist zentrales Element in der Spitzensportreform des DOSB und BMI.

Wechsel in der Geschäftsführung: Dr. Christian Wiencierz wird wissenschaftlicher Koordinator

Graduiertenkolleg verabschiedet Dr. Stephan Völlmicke
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© privat

Das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" begrüßt ein neues Gesicht in der Geschäftsführung:  Dr. Christian Wiencierz, ehemaliger Doktorand des Graduiertenkollegs, übernimmt nach viereinhalb Jahren die Position des wissenschaftlichen Koordinators von Dr. Stephan Völlmicke.

Ausgezeichnet: "GOR Thesis Award" für Gesa Linnemann

Ehemalige Doktorandin erhält Preis für Dissertation auf Onlineforschungskonferenz
Gesa Linnemann erhielt den GOR Thesis AwardGesa Linnemann erhielt den GOR Thesis Award
© Gesa Linnemann

Im November 2016 absolvierte Gesa Linnemann erfolgreich ihre Dissertationsprüfung am Graduiertenkolleg und nun hat sie den Preis für die beste Doktorarbeit auf der 19. General Online Research Conference der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. in Berlin gewonnen.

Neue Doktorandinnen und Doktoranden im Interview: "Drei Jahre Promotion sind Herausforderung und Ansporn zugleich."

Das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation" begrüßt drei neue Kollegiaten
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© Franziska Rohde

Im Graduiertenkolleg gibt es drei neue Gesichter: Die Psychologen Lena Busch, Lars König und Lukas Gierth. Innerhalb der letzten Monate haben sie ihr Promotionsstudium am Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" begonnen. Im Interview sprechen sie über ihre Erwartungen an die Zeit im Kolleg, ihre Forschungsprojekte und wie sie über interdisziplinäre Forschung denken.

Wahlwerbung regt Bürger an

Neue Studie: Christian Wiencierz erforschte in seiner Dissertation die Wirksamkeit von Parteien-Reklame
Christian WincierzChristian Wincierz
© Tobias Tanzyna/Akademische Gesellschaft für Unternehmensführung & Kommunikation, Leipzig

Dass Wahlwerbung nicht so bedeutungslos für die Meinungsbildung ist, belegt eine Studie des ehemaligen Doktoranden Christian Wiencierz auf Basis einer repräsentativen Online-Befragung. Wahlwerbung regt zu Gespächen an, die Einfluss auf die Wahlentscheidung haben können.

Wissen und Vertrauen für ein "gutes Leben"

Prof. Dr. Rainer Bromme im Interview mit wissen|leben / Hält Abschiedsvorlesung
Prof. BrommePorträt Bromme_wissenleben_01_17
© Peter Grewer

Nach mehr als 21 Jahren verabschiedet sich Antragsteller Prof. Dr. Rainer Bromme von seiner aktiven Lehrtätigkeit an der Universität Münster, wobei er dem Graduiertenkolleg als Seniorprofessor erhalten bleibt. Am 10. Februar hielt der Professor für pädagogische Psychologie seine Abschiedsvorlesung und spricht zum Thema "Was man zum guten Leben braucht: Wissen und Vertrauen". Zum Abschied hat die Universitätszeitung wissenIleben mit Rainer Bromme über seine Forschung gesprochen.