Nachrichten 2018

Internationaler Mentor Prof. Dr. Nikos Ntoumanis zu Besuch im Kolleg

Sportpsychologe der Curtin University Perth (Australien) hält Workshop zum Publizieren in der Wissenschaft
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© Verena König

Wertvolle Einblicke und Ratschläge zum erfolgreichen Publizieren in der Wissenschaft hat der Professor for Health Psychology & Behavioural Medicine Research Prof. Dr. Nikos Ntoumanis am Dienstag im Rahmen eines Workshops im Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" präsentiert. Gemeinsam mit Antragsteller Prof. Dr. Bernd Strauß ist Nikos Ntoumanis Herausgeber des aktuell höchst gerankten Sportpsychologie-Journal „Psychology of Sport and Exercise“.

Hohes Lob für ehemalige Kollegiaten bei "summa cum laude"-Festakt der WWU

Dissertationspreis für Dr. Katherine M. Engelke sowie Ehrungen für Dr. Christina Breuer und Dr. Daniel Westmattelmann
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© Roland Berg

Für ihre mit "summa cum laude" bestandenen Promotionen haben drei ehemalige Kollegiaten des Graduiertenkollegs beim diesjährigen Festakt der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) besondere Ehrungen erhalten. Die Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Katherine M. Engelke wurde als eine von insgesamt 14 Preisträgern sogar mit dem mit 3.500 Euro dotierten Dissertationspreis ausgezeichnet. Die Psychologin Dr. Christina Breuer und der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Daniel Westmattelmann zählen als "summa cum laude"-Absolventen zu den 88 besten Doktorinnen und Doktoren der WWU im Jahr 2018.

Vertrauensforschung im digitalen Zeitalter

Keynote Sprecher Prof. Dr. Harrison McKnight und Dr. Zlatka Pavolova diskutieren Vertrauensbegriff bei interdisziplinärer Late Autumn School 2018 in Münster
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© Graduiertenkolleg

Bereits zum fünften Mal hat das Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ eine Late Autumn School zu aktuellen Themen der Vertrauensforschung organisiert. Unter dem Titel "Trust in the Digital Age" lag der Fokus vom 15. bis zum 16. November auf Vertrauen in Technologien sowie auf Vertrauen in Organisationen. Mit Prof. Harrison McKnight von der Michigan State University und Dr. Zlatka Pavlova von der Fachhochschule Hannover konnten erneut renommierte Keynote Speaker für die Late Autumn School gewonnen werden.

Akzeptanz von digitaler Verwaltung in Deutschland

Bettina Distel hat die Nutzung und Nicht-Nutzung von Online-Verwaltungsdienstleistungen im Rahmen ihrer Dissertation untersucht
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© Verena König

Das Internet ersetzt inzwischen viele Wege: Online-Shopping statt Einkaufsbummel, Streaming statt Kino, Video-Telefonie statt Treffen – auf den Gang zur Behörde hat die Digitalisierung allerdings noch wenig Einfluss genommen. Das ist das Ergebnis der Dissertation von Bettina Distel, ehemalige Doktorandin am DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“.

Late Autumn School 2018: Trust in the Digital Age

Workshops und öffentliche Vorträge von Vertrauensforschern Prof. Harrison McKnight und Dr. Zlatka Pavlova am 16. November (Freitag)
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© pixabay

Neben den bekannten Sprechern Prof. Harrison McKnight (Michigan State University) und Dr. Zlatka Pavlova (University of Applied Sciences and Arts Hannover) kann das DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ in diesem Jahr erneut viele externe und internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Late Autum School begrüßen. „Trust in the Digital Age“ ist das Thema der Veranstaltung, die am 15. November (Donnerstag) mit einem „Get Together“ startet.

Auftakt Ringvorlesung im Wintersemester 2018/2019

Zehn öffentliche Vorträge im Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt"
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© GRK Vertrauen und Kommunikation

Mit einem Vortrag zum Thema "Wie kann man Vertrauen in Medien messen? Erhebungsprobleme und Forschungsergebnisse" eröffnet Kollegsprecher Prof. Dr. Bernd Blöbaum am 15. Oktober (Montag) um 10.15 Uhr die öffentliche Ringvorlesung des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt". Dieser Vortrag und noch neun weitere Vorträge der Antragstellerinnen und Antragsteller des Kollegs im Wintersemester finden statt im Seminarraum 303 am Domplatz 6.

Call for Papers: Vertrauen und Misstrauen in der kommunikationswissenschaftlichen Forschung

Graduiertenkolleg veranstaltet am 9. Mai 2019 eine Vor-Konferenz im Rahmen der 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) in Münster
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© ifK

Der Call for Papers für die Vor-Konferenz „Kommunikationswissenschaftliche Vertrauensforschung in einer digitalisierten Welt – Positionen und Perspektiven“ im Rahmen der 64. Jahrestagung der DGPuK ist jetzt online. Gefragt sind Präsentationen zu aktuellen empirischen Befunden der kommunikationswissenschaftlichen Vertrauensforschung sowie zu theoretischen, konzeptionellen und methodischen Problemen und Potenzialen der Vertrauensforschung in einer digitalisierten Welt.

Journalistisches Vertrauen in „distanzierte Quellen“

Kommunikationswissenschaftler Florian Wintterlin hat die Verwendung von Social-Media-Material in der journalistischen Berichterstattung über krisenhafte Ereignisse untersucht
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© Roland Berg

Wenn sich in Krisen, wie etwa kürzlich in Chemnitz, die Ereignisse überschlagen, dienen Soziale Medien häufig als wichtige Quelle – für Behörden bei der Rekonstruktion der Ereignisse, aber auch für Journalisten bei der Berichterstattung. Die Relevanz distanzierter Quellen, das Vertrauen in sie und ihre Verifikation im Journalismus hat Florian Wintterlin, ehemaliger Kollegiat am DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“, mittels unterschiedlicher methodischer Zugänge erforscht.

Vertrauen in Dr. Internet

Psychologin Maria Zimmermann hat die Einflüsse von Kontext und Sprache auf das Vertrauen in Online-Gesundheitsinformationen erforscht
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© Verena König

Wer im Internet nach Gesundheitsinformationen recherchiert, achtet darauf, ob die verwendete Sprache für den jeweiligen Online-Kontext angemessen ist. Passen das Ausmaß verwendeter Fachbegriffe und sprachlicher Personalisierung zum Kontext und Publikum, wird die Sprache als angemessen und die Informationen eher als vertrauenswürdig eingestuft. Das sind zentrale Ergebnisse der Dissertation von Maria Zimmermann, ehemalige Kollegiatin am DFG-Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt".

Workshop-Jubiläum mit internationaler Besetzung

Graduiertenkolleg bereits zum fünften Mal Gastgeber für Workshop zum "Agent-based Modeling" (ABM)
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© Daniel Westmattelmann

Am 19. und 20. Juli haben Wissenschaftler des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" erneut zahlreiche internationale Teilnehmer zum Methoden-Workshop "Agent-based Modeling" (ABM) begrüßt. Einige Forscherinnen und Forscher traten sogar den Weg aus Brasilien, Kanada oder Südkorea an, um in Münster ihre Projekte zu diskutieren. Zum Themenschwerpunkt "Social Simulation" hatte das Organisationsteam um Postdoc Dr. Daniel Westmattelmann , Antragsteller Prof. Dr. Gerhard Schewe und Marius Sprenger hochrangige Gastredner auf dem Gebiet des "Agent-based Modeling" eingeladen.

Late Autumn School 2018: Trust in the Digital Age

Veranstaltung zur Vertrauensforschung mit Prof. Dr. Harrison McKnight und Dr. Zlatka Pavlova
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© pixabay

Der Call for Papers für die diesjährige Late Autumn School des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" ist veröffentlicht. Interessierte Doktorandinnen und Doktorandinnen, Master-Studierende und Post-Docs der am Kolleg beteiligten Disziplinen oder vergleichbarer Fächer können sich bis zum 1. September bewerben. Alle Informationen zur Late Autumn School, die vom 15. bis 16. November in Münster stattfindet, sind auf der Internetseite hier zu finden.

Lernen, Forschen und Lehren in Stanford

Antragsteller Prof. Dr. Thorsten Quandt berichtet von seinem Aufenthalt als Gastprofessor an der Universität Stanford (Kalifornien, USA)
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© Thorsten Quandt

Während seines Forschungsfreisemesters von März bis Juli 2018 hat Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Quandt an den Universitäten Oxford und Stanford gelehrt und geforscht. Im zweiten Abschnitt des Semesters, von Mai bis Mitte Juli, war Thorsten Quandt auf Einladung von Prof. Jeremy Bailenson Gastprofessor am H-Star-Institute der Universität Stanford. Dort beschäftigte er sich insbesondere mit Technologien zu Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Über seine Erfahrungen und Eindrücke hat Thorsten Quandt noch aus Stanford einen kurzen Erfahrungsbericht geschrieben und Fotos vom Campus geschickt.

5. Workshop zum Agent Based Modeling

Offene Vorträge bieten Einblicke in die Methode der computergestützten Simulation
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© pixabay

Der 19. und 20. Juli (Donnerstag und Freitag) stehen am Graduiertenkolleg ganz im Zeichen des Agent Based Modeling (ABM), deutsch Agentenbasierte Modellierung. Diese Methode der computergestützten Simulation komplexer Systeme (Modellbildung), welche durch autonom handelnde und interagierende Individuen (Agenten) gekennzeichnet sind, wird zunehmend für interdisziplinäre Fragestellungen genutzt. Ausgewählte Vorträge renommierter ABM-Experten im Rahmen des Workshops sind offen für interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Mercator Fellow Roger Mayer hält Vorträge am Kolleg

Gastwissenschaftler berichtet gemeinsam mit zwei Kollegen am 16. Juli aus seiner aktuellen Forschung
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© Verena König

Seit dem 26. Juni ist Roger Mayer, Professor an der North Carolina State University (USA), in seiner Rolle als Mercator Fellow am Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" zu Gast. Am 16. Juli (Montag) wird der renommierte Vertrauensforscher gemeinsam mit seiner Kollegin Holly P. O’Rourke und seinem Kollegen Gene A. Brewer von 13 bis 14.30 Uhr im Kolleg am Domplatz zu zwei Forschungsthemen referieren. Beide Vorträge sind offen für interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Erst Prozesse vereinfachen, dann digitalisieren

Antragsteller Prof. Dr. Jörg Becker und die Firma WEICON erhalten den Transferpreis 2017/2018 der Westfälischen Wilhelms-Universität für besondere Leistungen bei der wissenschaftlichen Kooperation
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© Jörg Becker

"Digitalisieren und Automatisieren an sich ist nicht unbedingt ein Mehrwert. Man muss die Prozesse und Aufgaben erst vereinfachen. Wenn man beim Einfachen angelangt ist, hat man das Problem durchschaut. Und dann kann die Digitalisierung folgen", so zitiert ist Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Jörg Becker in einem Artikel zum Transferpreis in der wissen/leben, der Zeitung der WWU Münster (Ausgabe Mai/Juni 2018, 12. Jahrgang Nummer 3. Die im Zusammenhang mit der Digitalisierung häufig genannten Chancen wollen und sollen demnach richtig genutzt werden.

Kollegiaten machen sich "Drittmittel-fit"

Workshop zur Forschungsförderung am Graduiertenkolleg
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© Nattanan Kanchanaprat / pixabay

Drittmittel sind häufig eine wichtige Grundlage für die wissenschaftliche Karriere. Sie fördern Veranstaltungen, Publikationen sowie kleine und große Projekte. Zum Aufbau von Wissen im Bereich Drittmitteleinwerbung hat am Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" ein Workshop der SAFIR-Forschungsförderberatung  stattgefunden.

Gastwissenschaftler am Graduiertenkolleg

Mercator Fellow Roger Mayer, Professor an der North Carolina State University (USA), arbeitet für vier Wochen mit Kollegiaten in Münster
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© privat

Der renommierte amerikanische Vertrauensforscher Prof. Dr. Roger Mayer  wird vom 26. Juni bis 28. Juli am Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" zu Gast sein. Der Aufenthalt ist Teil des internationalen DFG-Förderprogramms "Mercator Fellows". Ziel dieser speziellen Förderung ist eine enge Zusammenarbeit von internationalen Gastwissenschaftlern mit Nachwuchswissenschaftlern vor Ort.

Digitalisierung in der Lehre

Antragstellerin Prof. Dr. Regina Jucks erklärt im Interview mit WWU-Pressesprecher Norbert Robers, welche Potenziale und Grenzen sie für die digitalisierte Lehre sieht
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© WWU Pressestelle

In der fünften Folge der Videoreihe zum Themenschwerpunkt "Digitalisierung an der WWU" geht es um digitale Lehr- und Lernformate an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. "Die Digitalisierung hat die Lehre auf jeden Fall verändert", sagt Prorektorin für Studium und Lehre Prof. Dr. Regina Jucks im Interview.

"Wissenschaft ist Gedankenaustausch, Debatte und Transfer von Information und Wissen"

Interview mit Professor Dr. Thorsten Quandt, Organisator der vierten internationalen Summer School „Trust in Mediated Communication“, die vom 30. Mai bis 3. Juni in Münster stattfand
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© Susanne Lüdeling

Professor Dr. Thorsten Quandt ist Professor für Online-Kommunikation am Institut für Kommunikationswissenschaft und Antragsteller des DFG-Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt". Die vierte internationale Summer School, direkt nach der diesjährigen 68. Hauptkonferenz der International Communication Association (ICA) in Prag, hat Thorsten Quandt zusammen mit seinen Mitarbeitenden organisiert und Senior- und Nachwuchswissenschaftler aus 11 Nationen in Münster zusammengebracht. Zu Inhalten, Konzept und Ergebnissen der internationalen Summer School haben wir Thorsten Quandt befragt.

Theoretische Grundlagen zu Vertrauen und Misstrauen

Vierte Veranstaltung zur theoretischen Fundierung mit ehemaligen Kollegiatinnen als Gäste und Impulsgeber
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© Verena König

Die Vorstellung und Diskussion von Grundlagentexten zur Abgrenzung von Vertrauen und Misstrauen hat heute die Seminarreihe "Perspektiven und Aspekte der Vertrauensforschung" des Graduiertenkollegs abgeschlossen. Kollegiatin Charlotte Raue, Kollegiat Dominik Sondern und die zukünftige Kollegiatin Eva Strehlke moderierten die Sitzung und stellten Grundlagentexte von Henriks et al (2015) und McKnight & Chervany (2001) vor. Die ehemaligen, bereits promovierten Kollegiatinnen Katherine M. Engelke und Dr. Friederike Hendriks, beide aktuell akademische Rätinnen auf Zeit, begleiteten die Veranstaltung als Gäste. Sie teilten ihre Erfahrungen mit der Erarbeitung der konzeptionellen Grundlagen der eigenen Dissertationen.

Kommunikationswissenschaftler des Kollegs präsentieren auf der ICA-Jahrestagung 2018

Zehn Beiträge von Kollegiaten und Antragstellern bei einer Vorkonferenz und der Hauptkonferenz der International Communication Association (ICA) vom 22. bis zum 29. Mai 2018 in Prag
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© Isabelle Freiling

Jeweils drei Kollegiaten und Antragsteller aus den Reihen des Graduiertenkollegs haben in Prag ihre Forschungsarbeiten vor einem internationalem Fachpublikum vorgestellt. Kollegiatin Isabelle Freiling präsentierte im Vorfeld der Hauptkonferenz beim Doctoral Consortium der CAT (Communication and Technology) Division ihr Forschungsthema und Poster: "Misinformation in Online Social Networks: A User Perspective on Trust in Posts". Laura Badura und Malte G. Schmidt stellten die Studie "Trust in Journalistic Content: Exploring the Antecedents of Trust in Journalism on a Micro-Level" vor (von Laura Badura, Malte G. Schmidt und Florian Gessner).

Offene Vorträge bei Summer School

Internationale Summer School 'Trust in Mediated Communication' bietet neun offene Veranstaltungen
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© WWU - IfK

Vom 29. Mai bis zum 3. Juni 2018 bringt die Summer School in Münster Nachwuchswissenschaftler mit führenden Wissenschaftlern aus Kommunikationswissenschaft, Medienwissenschaft, Psychologie und Pädagogik zusammen. Doktorandinnen und Doktoranden können dabei ihre Forschungsprojekte vorstellen und mit führenden Experten diskutieren. Zu neun ausgewählten Vorträgen renommierter Kommunikationswissenschaftler aus aller Welt sind auch interessierte Studierende eingeladen. Ausrichter der Summer School ist das Institut für Kommunikationswissenschaft. Das Graduiertenkolleg ist Kooperationspartner der diesjährigen Veranstaltung.

Intensives interdisziplinäres Zusammenwirken

Positives Feedback zum Doktoranden-Workshop im Landhaus Rothenberge in Wettringen
© Anne Mollen

Das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ beschäftigt sich aus interdisziplinärer Perspektive mit der Vertrauensforschung. Beim gemeinsamen zweitägigen Doktoranden-Workshop im Landhaus der WWU in Rothenberge präsentierten und diskutierten die am Kolleg forschenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus der Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaft und Sportwissenschaft ihre Forschungsprojekte. Befragt nach ihrem persönlichen Feedback zum Workshop wurde das große "Plus" der interdisziplinären Ausrichtung deutlich.

Die Rolle von Vertrauen in virtuellen Teams

Psychologin Dr. Christina Breuer hat erforscht, wie Vertrauen in virtuellen Teams entsteht, wie es wirkt und wodurch es gestärkt werden kann
Dr. Christina Breuer
© Christina Breuer

Virtuelle Teams arbeiten effektiver, wenn das Teamvertrauen groß ist - das ist ein zentrales Ergebnis der Dissertation von Christina Breuer. Welche Einflüsse stärken dieses Vertrauen? Und was impliziert das für eingesetzte Technologien in der Teamzusammenarbeit? Diese Fragen hat Christina Breuer, ehemalige Kollegiaten am DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“, im Rahmen ihrer mit summa cum laude bewerteten Promotion untersucht.

Teilnehmer gesucht für Online-Befragung

Sportpsychologinnen möchten herausfinden, welche Einstellungen mit der Nutzung und Nichtnutzung von Fitness-Apps in Verbindung stehen
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© Lena Busch

Lena Busch und Anja Schmitt, Doktorandinnen am DFG-Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt", suchen Teilnehmer für eine Online-Befragung zu Fitness-Apps. Untersuchen wollen sie die Einstellungen von Nutzern und Nichtnutzern solcher Apps. Unter den Teilnehmenden werden zehn mal zehn Euro verlost. Studierende der Universität Münster können 0,5 Versuchspersonenstunden erhalten.

Verfahren der Mehrebenenanalyse

Workshop im Graduiertenkolleg am Domplatz
Referent und Teilnehmer beim Workshop zur Mehrebenenanalyse im DFG-Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt"
© Viktoria Baumeister

Drei intensive und lehrreiche Tage hatte eine Gruppe von Doktorandinnen und Doktoranden beim Workshop zu den Verfahren der Mehrebenenanalyse zusammen mit dem Workshop-Leiter Takuya Yangida, Universitätsassistent an der Universität Wien. Hierbei ging es um die Verfahren der Mehrebenenanalyse, englisch Multilevel Analysis (MLA). Diese Analyseverfahren berücksichtigen Abhängigkeiten zwischen Daten und sind bedeutsam, wenn Daten eine gruppierte Datenstruktur aufweisen (z.B. Arbeitnehmer in Abteilungen). Im Workshop wurden sowohl Grundlagen im Umgang mit Datenerhebung und – analyse thematisiert, als auch neue Wege und Verfahren erlernt.

Zuwachs im Team Vertrauensforschung

Graduiertenkolleg begrüßt neue Doktoranden
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© Verena König

Seit Anfang April forschen im DFG-Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" fünf neue Doktoranden zu den interdisziplinären Themen des Kollegs. Neu im Team sind (von oben nach unten und von links nach rechts, jeweilige Antragsteller in Klammern): Charlotte Raue (Prof. Dr. Strauß), Robin Janzik (Prof. Dr. Quandt), Bernadette Uth und Laura Badura (beide Prof. Dr. Blöbaum) und Nina Vaupotic (Prof. Dr. Jucks).

5. Workshop zu Agent Based Modeling (ABM)

Graduiertenkolleg veranstaltet zweitägigen Workshop zur computergestützten Simulation komplexer Systeme
William Rand beim ABM-Workshop 2017
© Daniel Westmattelmann

Bereits zum 5. Mal veranstaltet das DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ vom 19. bis zum 20 Juli 2018 einen Workshop zu Agent Based Modeling (ABM). Geleitet wird der Workshop durch William Rand und László Gulyás. Interessierte Doktorandinnen und Doktoranden können sich bis zum 31. Mai 2018 für eine Teilnahme bewerben. Weitere Informationen zum ABM Workshop 2018 und einen Rückblick auf die vergangenen Veranstaltungen gibt es hier.

Sportpsychologen suchen Studienteilnehmer

Kollegiatin Lena Busch untersucht Einflüsse von Fitness-Apps auf Gesundheitsverhalten, Wohlbefinden und Vertrauen
© Lena Busch

Fitness-Apps und dazugehörige Armbänder können Informationen über eine Reihe von Daten, wie zum Beispiel zurückgelegte Schritte, bereitstellen und körperbezogene Prozesse auswerten. Welchen Einfluss haben Apps und Armbänder auf das Gesundheitsverhalten und verschiedene Aspekten wie Wohlbefinden und Vertrauen? Diese Fragen erforschen Psychologinnen und Psychologen um Lena Busch, Kollegiatin am DFG-Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt".

Dissertation zu Doping-Verhalten im Spitzensport

Daniel Westmattelmann schließt Promotion am DFG-Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" mit summa cum laude ab
Daniel Westmattelmann mit Prof. Dr. Bernd Strauß und Prof. Dr. Gerhard Schewe.
© Maike Bruckes

Wie viel wird gedopt im Spitzensport und wie effektiv sind Anti-Doping-Maßnahmen? Diese Fragen stellen sich vermutlich viele Fernsehzuschauer im Supersportjahr 2018. Im Rahmen seiner Dissertation hat Wirtschaftswissenschaftler Daniel Westmattelmann ein Simulationsmodell entwickelt, mit dem sich Doping-Verhalten von Athleten erstmals quantifizieren lässt. Auch Einflussfaktoren auf das Doping-Verhalten, wie Preisgeldverteilungen und Anti-Doping-Maßnahmen, werden mit dem Modell messbar.

Digitalisierung an der WWU

Pressestelle startet neuen Themenschwerpunkt
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© WWU Pressestelle

Mit der Veröffentlichung eines Video-Interviews von Norbert Robers, Leiter der Pressestelle der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU), mit Prof. Dr. Bernd Blöbaum, Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt", hat die WWU-Pressestelle ihren insgesamt sechs Monate laufenden Themenschwerpunkt „Digitalisierung an der WWU“ gestartet. Im Interview bietet Blöbaum einen Überblick über die Rolle von Vertrauen in einer digitalisierten Welt und erläutert Chancen und Risiken für den Aufbau von Vertrauen im digitalen Kontext. Das Video und weitere Beiträge zum Thema Digitalisierung sind zu sehen auf den Themenschwerpunkt-Seiten der WWU.

Workshop zur Mehrebenenanalyse

Einführung in Methoden zum Umgang mit hierarchischen Datenstrukturen
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© Susanne Lüdeling

Das DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ veranstaltet von Donnerstag, 26. April, bis Sonntag, 28. April 2018, erstmals einen Methodenworkshop zur „Mehrebenenanalyse“. Die Verfahren der Mehrebenenanalyse, englisch Multilevel Analysis (MLA), berücksichtigen Abhängigkeiten zwischen Daten und sind bedeutsam, wenn Daten eine gruppierte Datenstruktur aufweisen (z.B. Arbeitnehmer in Abteilungen). Der dreitägige Methodenworkshop in den Seminarräumen des Graduiertenkollegs wird geleitet durch Takuya Yanagida, Universitätsassistent an der Universität Wien. Doktorandinnen und Doktoranden können dem Call for Participation noch bis zum 25. Februar 2018 folgen und sich bewerben.