Dekanatsleitungen

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Das Dekanat ist das Herz einer Fakultät oder eines Fachbereichs. Hier werden die laufenden Geschäfte durchgeführt – so formuliert das Landeshochschulgesetz. Das bedeutet eine Vielfalt von verantwortungsvollen Aufgaben – beginnend mit der Verantwortung des zugewiesenen Budgets über Stellenplanung für das wissenschaftliche Personal sowie die Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung, Erstellen von Vorlesungsplänen bis zum Ausarbeiten der Prüfungspläne. Dazu gehört die Steuerung von verschiedenen Sitzungen am Fachbereich und die Umsetzung der gefassten Beschlüsse diverser Gremien.  All dies erfordert eine Menge von Kompetenzen im Hochschulmanagement.

In dieser Rubrik finden vor allem Dekan*innen und Prodekan*innen verschiedene Weiterbildungsangebote, die auf den Aus- und Aufbau von Kompetenzen im Hochschulmanagement zielen.

Für weitere Akteur*innen an Dekanaten bieten wir bedarfsgerechte Fortbildungsveranstaltungen auf Anfrage.

Auf Anfrage

Weitere Veranstaltungen

Dekaninnen und Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Dekane und Dekanate stehen in finanzieller, arbeits- und dienstrechtlicher Verantwortung. Diese Verantwortung ist eine akademische, eine juristische und eine faktische zugleich. De-kane/Dekanate entscheiden über das Profil der Fakultät, erhalten neuerdings nennenswerte Funktionszulagen (W-Besoldung) und sind diversen Haftungsrisiken ausgesetzt. Das Praktiker-Seminar trägt dazu bei, die immer wichtiger werdenden Leitungsaufgaben im Spannungsfeld zwischen den Kollegen und der Hochschulleitung geschickt meistern zu können.

Steuerung von Gruppenprozessen bei Sitzungen
Sitzungen sollen zeitlich effizient, ergebnisorientiert und zur Zufriedenheit aller Beteiligten ablaufen. Dazu brauchen sie eine gute Vorbereitung und eine stringente Struktur. Im Verlauf gilt es immer wieder, den Gruppenprozess gekonnt zu steuern, divergierende Interessen – im Sinne der gemeinsamen Aufgabe – (möglichst) unter einen Hut zu bringen und mit den Verhaltensweisen Einzelner souverän umzugehen.

All diese Aufgaben erfordern eine professionelle Sitzungsleitung. Wirklich Leitung? Oder doch lieber Moderation? Wann muss geleitet werden? Wann ist Moderation sinnvoll? Was genau bedeuten diese Rollen im Sitzungskontext? Wo liegen die Unterschiede in Auftreten, (innerer) Haltung der verantwortlichen Person und was sind Auswirkungen auf das Sitzungsprocedere?

Führung und Kommunikation
Neben einer herausragenden wissenschaftlichen Qualifikation wird die Management- und Leadership-Kompetenz von Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern eine immer wichtigere Voraussetzung für Spitzenforschung. Insbesondere Dekaninnen/Dekane sind dem Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Management bzw. Leadership verpflichtet, da sie eine universitäre Führungsaufgabe wahrnehmen. Die Erwartungen sind hoch, doch wie können sie auf die vielfältigen alltäglichen Führungssituationen fundiert vorbereitet werden?