Einführung in die Frühe Neuzeit  
 
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Soziale Ordnung
3. Ländliche Gesellschaft

3.1. FORSCHUNGSKONZEPTE

von Reemda Tieben

Als Forschungskonzept bezeichnet man eine Arbeitshypothese als Hilfsmittel der Forschung (heuristisches Prinzip). Die Forschungskonzepte des „ganzen Hauses” und des „Kommunalismus” stellen eine vorläufige Annahme zum Zweck des besseren Verständnisses der historischen Sachverhalte Arbeitsorganisation im Haus und Gemeindeorganisation dar. Diese Forschungskonzepte sind ständiger Diskussion um ihren heuristischen Wert ausgesetzt: Es wird in der Forschung geprüft, ob diese Konzepte mit der historischen „Realität” übereinstimmen und sie fähig sind, historische „Realität” abzubilden. Deshalb kann es vorkommen, dass sich Thesen in Bezug auf z.B. die innere Organisation von Gemeinden (Kommunalismus) mit der Beschreibung der historischen „Realität” (verwandte Themen Gemeinde als politisch-rechtlicher Verband) decken bzw. nicht decken. In jedem Fall ist es forschungspraktisch äußerst wichtig, zwischen Forschungskonzepten und der Beschreibung der historischen „Realität” zu unterscheiden. 

Gleichzeitig ist zu beachten, dass HistorikerInnen historische „Realität” an sich nicht beschreiben können, denn jede Forschung trägt heutige Arbeitshypothesen, Fragen, Vorannahmen und sprachliche und stilistische Konventionen mit sich, die eine reine Erfassung der vergangenen „Wirklichkeit” unmöglich machen (zu den sprachlichen und stilistischen Konventionen: Literatur White, Interpretation und Geschichte). Aus diesem Grund wird hier nur von Realität in Anführungszeichen gesprochen.

 

3.1.1. Das Forschungskonzept des „Kommunalismus“ (Peter Blickle)

3.1.2. Das Forschungskonzept „Das Ganze Haus“

 

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