Theologische Revue ab sofort auch online verfügbar

Die Theologische Revue, die Zeitschrift unserer Katholisch-Theologischen Fakultät, ist ab sofort kostenfrei unter www.theologische-revue.de verfügbar. „Wir freuen uns, dass die renommierte Zeitschrift der Fakultät mit diesem Schritt noch sichtbarer und für breitere Kreise noch einfacher zu rezipieren sein wird. Ich bin zuversichtlich, dass das Interesse an den Rezensionen und damit an der wissenschaftlichen Arbeit von Feed-Back, konstruktiver Kritik und Interpretationshilfe der vielen Autorinnen und Autoren weiter steigen wird“, so Dekan Clemens Leonhard anlässlich der Freischaltung der Homepage. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat die an der Fakultät angesiedelte Schriftleitung der Revue zusammen mit den „Digitalen Diensten“ der ULB Münster und dem Verlag Aschendorff ein Modell erarbeitet, das sowohl den neuen Möglichkeiten und Anforderungen der Digitalisierung Rechnung trägt als auch bisherige Lesegewohnheiten berücksichtigt: „Verlässliche Informationen müssen heute schnell verfügbar und einfach auffindbar sein. Daher ist es nur konsequent, wissenschaftlich valide Besprechungen zu aktuellen theologischen Forschungsthemen einer breiten Öffentlichkeit frei zugänglich zu machen“, begründet Schriftleiter Prof. Thomas Bremer den Schritt. Mit dem Aschendorff-Verlag gibt es bereits seit 1902 einen verlässlichen Partner, der auch weiterhin in bewährter Qualität die Revue in gedruckter Form publizieren wird. Darüber hinaus werden die neuesten Rezensionen und Leitartikel ab sofort online verfügbar sein. Christian Föller, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Schriftleitung, ergänzt: „Zusätzlich bietet die Homepage ein Verzeichnis aller im deutschsprachigen Raum abgeschlossenen theologischen Dissertationen und Habilitationen sowie Interessantes aus unserem Archiv. So nehmen wir beispielsweise gleich am Anfang unsere eigene Geschichte in den Blick: vom Kulturkampf bis hin zu Autoren wie Walter Kasper oder Joseph Ratzinger.“ Mit diesem Blick zurück wird nicht nur Theologie-, sondern auch Kirchengeschichte greifbar und es wird erkennbar, wie sich theologische Fragestellungen gewandelt haben, aber auch, wie sich manche Themen wiederholen. Zu diesen theologischen Diskursen wird die Revue auch über ihren 116. Jahrgang hinaus weiterhin wichtige Beiträge bringen.