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Begrüßung der Erstsemester im Wintersemester 2018/2019

Herzlich Willkommen!

Die Katholisch-Theologische Fakultät begrüßte am 08. Oktober 2018 mit einer Einführungsveranstaltung ihre neuen Studierenden.

Der Dekan begrüßte die Studienanfängerinnen und Studienanfänger. Er ging in seiner kurzen Ansprache von der Inschrift auf der Universitätsbibliothek „Gehorche keinem“ aus. Der Text sei nicht nur sofort als sinnlos entlarvt, wenn man versuche, das Magazin mit einem Rucksack zu betreten, sondern auch an sich paradox. Keinem zu gehorchen darf man sich von keinem befehlen lassen. Dennoch steht hier keineswegs blanke Heuchelei auf das Gebäude geschrieben.
Wir leben mit der Universität als einer Institution. Die Institution ergänzt das freie Spiel der Genialität durch Verfahren und Regeln und Prüfungen und Studienpläne und Zeugnisse. Sie stabilisiert ihre Selbstergänzung und andere Institutionen im Land, wie zum Beispiel Schulen. Die Studentinnen und Studenten werden hier noch viel mehr als Modulinhalte lernen – Dinge, die bei keiner Lehrplanung vorhergesehen werden können. Das Studium möge also nicht nur dazu beitragen, dass Sie die Absolventinnen und Absolventen am Ende mehr von Theologie wissen, sondern auch, dass sie Erfahrungen an der Universität als einem kleinen sozialen System machen. Idealer Weise haben sie am Ende des Studiums ein besseres Gefühl dafür erworben, wie es mit einer gesunden Balance zwischen Gehorchen und Widerstand ist, wogegen es sich lohnt, politische Kraft und persönliche Lebenszeit zu investieren.
Die Fakultät ist stolz darauf, dass sich viele neue Studentinnen und Studenten hier eingeschrieben haben, begonnen haben, das hier entwickelte und vorbereitete Spiel mitzuspielen. Offenbar traut man der Fakultät zu, dass man durch ein bisschen Gehorchen in Gegenwart und Zukunft einen Vorteil hat. Auf jeden Fall wissen alle, dass man mit nur Befehlen auf der einen Seite und mit nur Gehorchen auf der anderen Seite das doppelte Ziel nicht erreichen wird. Erstens, dass die Gegenwart des Studiums für alle Studierenden eine wunderbare Zeit wird. Zweitens, dass die Magistri und Magistrae oder Doctores oder Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher als selbstbewusste und glückliche Menschen die Universität verlassen – als Menschen, die mit guten Gründen die Verantwortung dafür übernehmen, was sie weiter tun wollen.

Auch Prof. Dr. Michael Seewald und Prof. Dr. Clauß Peter Sajak, sowie Dr. Fana Schiefen, die die Basismodule vorstellten, schlossen sich den guten Wünschen an.
Die Studienanfänger erhielten anschließend einen ersten Überblick über einige studiennahe Institutionen. Vertreter_innen verschiedener Institutionen wie die Evangelische Studierendengemeinde, die Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde, das Mentorat für Lehramtsstudierende, die Bewerberkreise der Bistümer Münster und Osnabrück, die Dominikanerkirche sowie das Netzwerkbüro Theologie & Beruf stellten sich und ihr Angebot vor und luden die Erstsemester ein, vorbei zu schauen. Mit einer Einladung zur gemeinsamen Stadtführung, einem Kneipenbummel, einem Pub-Quiz und weiteren Veranstaltungen lockte die Fachschaft die neuen Kommiliton_innen, um neue Kontakte zu knüpfen und ihren Studienort kennen zu lernen.

Allen Studierenden – den Erstis und den „alten Hasen“ wünschen wir einen guten Start ins Semester und ein gutes Studium!

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