Franz-Delitzsch-Gesellschaft


Die Franz-Delitzsch-Gesellschaft ist die wissenschaftliche Fördergesellschaft des Institutum Judaicum Delitzschianum (IJD).

Zum Vorstand gehören derzeit:
  • (apl.) Prof. Dr. J. Cornelis de Vos
  • Präses Annette Kurschus
  • Pastor Gerhard Jacobs
Mit beratender Stimme:
  • Prof. Dr Lutz Doering (Direktor des IJD)
  • Prof. Dr. Ursula Rudnick (Vertreterin des Zentralvereins)
  • Vandenhoeck & Ruprecht
 

Mitgliedschaft der Franz-Delitzsch-Gesellschaft

Auch Sie können Mitglied der Franz-Delitzsch-Gesellschaft werden. Damit unterstützen Sie das Institut und dessen Förderung des Dialogs zwischen Juden und Christen. Zudem erhalten Sie als Mitglied jährlich eine Einladung zur Vollversammlung der Gesellschaft sowie zur Franz-Delitzsch-Vorlesung.

Der Mitgliedsbeitrag pro Jahr beträgt für Einzelpersonen € 20,00 und für Studierende € 10,00. Bei Interesse können Sie die Beitrittserklärung ausfüllen und zum Institut schicken. Laden Sie bitte dazu den Flyer der Franz-Delitzsch-Gesellschaft unten auf der Seite herunter.
 

Flyer Franz-Delitzsch-Gesellschaft

Die Franz-Delitzsch-Vorlesungen

Die Franz-Delitzsch-Gesellschaft und das lnstitutum Judaicum Delitzschianum organisieren jedes Jahr im November die öffentliche Franz-Delitzsch-Vorlesung, für die eine Gelehrte oder ein Gelehrter eingeladen werden, die sich durch ihre wissenschaftlichen Arbeiten in einem der beiden folgenden Bereiche ausgewiesen haben:
Der eine Bereich besteht in der wissenschaftlichen Erforschung und Vermittlung von Geschichte, Literatur, Theologie und Philosophie des Judentums. Der andere Bereich liegt in Beiträgen zur Beziehung von Christen und Juden in Geschichte und Gegenwart.
In den vergangenen Jahren konnten auf diese Weise namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen werden, deren Vorlesungen im IJD gedruckt werden und über die Franz-Delitzsch-Gesellschaft erworben werden können.

 

2021:

Klaus Wengst, Vom Nutzen des Lesens rabbinischer Texte für die Auslegung des Neuen Testaments

2019:

David Nirenberg, Judentum, Christentum, Islam. Nachbarschaften in der Longue Durée

2018:

Tal Ilan, Die Königin und die Apostolin. Jüdische und christliche Philologie, die Frauen zum Schweigen bringt, erschienen 2020, 27 Seiten (ISBN: 978-3-947760-01-5).

2017:

Marie-Theres Wacker, Ecclesia und Synagoga im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Historische Sondierungen in theologischem Interesse, erschienen 2018, 100 Seiten (ISBN: 978-3-947760-00-8; die 1. Aufl. zum Sonderpreis von 5 € ist vergriffen; die 2. Aufl. zum regulären Preis von 9 € plus ggfs. 1 € Versandkosten kann bestellt werden)

2016:

Frank Crüsemann, Jesus Christus und das Alte Testament. Ein theologisches Modell. Eine leicht überarbeitete Fassung ist unter dem Titel „Das eine Wort Gottes und seine beiden Gestalten. Oder: Jesus Christus und das Alte Testament“ in EvTh 78/2 (2018), 86–100 erschienen. Zum Download der Vorlesung

2015:

René Bloch, Andromeda in Jaffa: Mythische Orte als Reiseziele in der jüdischen Antike, erschienen 2017, 31 Seiten.

2014:

Rainer Kampling, Antijudaismus im Neuen Testament - Zur Erkundung der Relevanz einer theologischen Kategorie. Zum Download der Vorlesung

2013:

Dr. Andreas Schüle, "Im Inneren jedes Menschen ist ein Allerheiligstes ewigen Wesens." Franz Delitzschs "Biblische Psychologie als Beitrag zur theologischen Anthropologie, erschienen 2014, 27 Seiten.

2012:

Rabbiner Efraim Yehoud-Desel, Die Bedeutung von Leiden aus jüdischer Sicht (nicht veröffentlicht).

2011:

Manuel Vogel, Der Hebräerbrief als Schrift des antiken Judentums (nicht veröffentlicht).

2010:

Herbert Vorgrimler, Der ungekündigte Bund im Horizont katholischer Theologie. Zum Download der Vorlesung

2009:

Rabbiner Avichai Apel, Tora und Halacha in Judentum im heutigen Deutschland. Zum Download der Vorlesung

2008:

Folker Siegert, Die Mutter Jesu und der Lieblingsjünger. Das jüdisch-christliche Verhältnis in der Sicht des Evangelisten Johannes.

Diese Vorlesungen ist nicht als Heft erschienen, sondern zusammen mit den vorigen Vorlesungen veröffentlicht in:
J. Cornelis de Vos, Folker Siegert (Hg.), Interesse am Judentum. Die Franz-Delitzsch-Vorlesungen 1989-2008 (Münsteraner judaistische Studien 23), Münster: Lit-Verlag 2008, ISBN 978-3-8258-1506-6 Buchbeschreibung und -bestellung (Lit-Verlag)

2007:

Erich Zenger, Der von Gott nie gekündigte Bund mit seinem Volk Israel. Ansätze zu einer neuen christlichen Würdigung des Judentums.

Diese Vorlesungen ist nicht als Heft erschienen, sondern zusammen mit den vorigen Vorlesungen veröffentlicht in:
J. Cornelis de Vos, Folker Siegert (Hg.), Interesse am Judentum. Die Franz-Delitzsch-Vorlesungen 1989-2008 (Münsteraner judaistische Studien 23), Münster: Lit-Verlag 2008, ISBN 978-3-8258-1506-6 Buchbeschreibung und -bestellung (Lit-Verlag)

2006:

Peter von der Osten-Sacken, Martin Luther und die Juden. Ende einer Feindschaft? Erschienen 2007, 35 Seiten. (vergriffen)

2005:

Michael Brenner, Nichtjüdische Historiker und jüdische Geschichte. Der Wandel in der Wahrnehmung von außen, erschienen 2006, 37 Seiten. (vergriffen)

2004:

Johann Baptist Metz, Annäherungen an eine Christologie nach Auschwitz, erschienen 2005, 18 Seiten. (vergriffen)

2003:

Stefan Schreiner, Das Erbe der Litwaks, erschienen 2004, 53 Seiten mit Namensregister. (vergriffen)

2002:

Rabbiner Tovia Ben-Chorin, Die Aufgabe der Religion im 21. Jh. aus jüdischer Sicht, erschienen 2003, 18 Seiten.

2001:

Othmar Keel, Kanaan - Israel - Christentum, Plädoyer für eine "vertikale" Ökumene - erschienen 2002, 37 Seiten. (vergriffen)

2000:

Pieter W. van der Horst, Die Prophetengräber im antiken Judentum - erschienen 2001, 27 Seiten.

1999:

Daniel Krochmalnik, Der Streit um das jüdische Naturrecht - erschienen 2000, 37 Seiten. (vergriffen)

1998:

Hans-Friedrich Weiß, Propheten-Weise-Schriftgelehrte. Zur Kategorie des "Prophetischen" im nachexilischen Judentum - erschienen 1999, 46 Seiten.

1997:

Günter Stemberger, Verdienst und Lohn - Kernbegriffe rabbinischer Frömmigkeit? Überlegungen zu Mischna Avot - erschienen 1998, 38 Seiten. (vergriffen)

1996:

Günther Baumbach, Die Pharisäerdarstellung des Josephus - propharisäisch oder antipharisäisch? Erschienen 1997.

1995:

Johann Maier, Der Lehrer der Gerechtigkeit - erschienen 1996, 30 Seiten.

1994:

Ingo Broer, Das Verhältnis von Judentum und Christentum im Matthäus-Evangelium - erschienen 1995, 38 Seiten.

1992:

Berndt Schaller, Jesus und der Sabbat - erschienen 1994 (vergriffen).

1991:

Daniel R. Schwartz, Leben durch Jesus versus Leben durch die Torah: Zur Religionspolemik der ersten Jahrhunderte - erschienen 1993 (vergriffen).

1989:

Eduard Lohse, Synagoge des Satans und Gemeinde Gottes: Zum Verhältnis von Juden und Christen nach der Offenbarung des Johannes - erschienen 1992, 25 Seiten (vergriffen).


Alte Franz Delitzsch-Vorlesungen (Verlag Lambert Schneider, Heidelberg):

1978:

Prof. Dr. Gillis Gerleman, Zwei bedeutsame alttestamentliche Begriffe: kipper (versöhnen, sühnen) und berit (Bund), veröffentlicht als: Studien zur alttestamentlichen Theologie.

1978:

Prof. Dr. Willem Cornelis van Unnik, Probleme der Josephusforschung. Fragen und Aufgaben, veröffentlicht als: Josephus als histprischer Schriftsteller.


Alte Franz Delitzsch-Vorlesungen (Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart):

1973:

Hans Bietenhard, Caesarea, Origenes und die Juden, 1974, 176 Seiten

1969:

Ladislaus Martin Pakozdy, Der siebenbürgische Sabbatismus, 1973, 67 Seiten

1968:

Bent Noack, Spätjudentum und Heilsgeschichte, 1971, 108 Seiten, mit Register

1967:

Charles Kingsley Barrett, Das Johannesevangelium und das Judentum, 1970, 78 Seiten, mit Register

1966:

Rafael Gyllenberg, Rechtfertigung und Altes Testament bei Paulus, 1973, 76 Seiten, mit Register

1965:

Edmond Jacob, Grundfragen alttestamentlicher Theologie, 1970, 50 Seiten

1963:

Bernhard Blumenkranz, Juden und Judentum in der mittelalterlichen Kunst, 1965, 88 Seiten, mit Anmerkungen und Verzeichnis

1961:

A.J.B. Higgins, Menschensohn-Studien, 1965, 58 Seiten, mit Register

1959:

John Bowman, Samaritanische Probleme. Studien zum Verhältnis von Samaritanertum, Judentum und Urchristentum, 1967

1958:

Paul Kahle, Der hebräische Bibeltext seit Franz Delitzsch, 1961, 98 Seiten, mit Abbildungen

1957:

Erwin I.J. Rosenthal, Griechisches Erbe in der jüdischen Religionsphilosophie des Mittelalters, 1961


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