Franz-Delitzsch-Gesellschaft


Die Franz-Delitzsch-Gesellschaft ist die wissenschaftliche Fördergesellschaft des Institutum Judaicum Delitzschianum (IJD).

Zum Vorstand gehören derzeit:
  • Prof. Dr. Manuel Vogel
  • Präses Annette Kurschus
  • Pastor Gerhard Jacobs
Mit beratender Stimme:
  • Prof. Dr Lutz Doering (Direktor des IJD)
  • Prof. Dr. Ursula Rudnick (Vertreterin des Zentralvereins)
  • Vandenhoeck & Ruprecht

Mitgliedschaft der Franz-Delitzsch-Gesellschaft

Auch Sie können Mitglied der Franz-Delitzsch-Gesellschaft werden. Damit unterstützen Sie das Institut und dessen Förderung des Dialogs zwischen Juden und Christen. Zudem erhalten Sie als Mitglied jährlich eine Einladung zur Vollversammlung der Gesellschaft sowie zur Franz-Delitzsch-Vorlesung.

Der Mitgliedsbeitrag pro Jahr beträgt für Einzelpersonen € 20,00 und für Studierende € 10,00. Bei Interesse können Sie die Beitrittserklärung ausfüllen und zum Institut schicken. Laden Sie bitte dazu den Prospekt der Franz-Delitzsch-Gesellschaft unten auf der Seite herunter.

Prospekt Franz-Delitzsch-Gesellschaft

Die Franz-Delitzsch-Vorlesungen

Die Franz-Delitzsch-Gesellschaft und das lnstitutum Judaicum Delitzschianum organisieren jedes Jahr im November die öffentliche Franz-Delitzsch-Vorlesung, für die eine Gelehrte oder ein Gelehrter eingeladen werden, die sich durch ihre wissenschaftlichen Arbeiten in einem der beiden folgenden Bereiche ausgewiesen haben:
Der eine Bereich besteht in der wissenschaftlichen Erforschung und Vermittlung von Geschichte, Literatur, Theologie und Philosophie des Judentums. Der andere Bereich liegt darin, in Kirche und Gesellschaft an der Erneuerung des Verhältnisses zur jüdischen Theologie und damit zum jüdischen Volk mitzuwirken.
In den vergangenen Jahren konnten auf diese Weise namhafte Wissenschaftler eingeladen werden, deren Vorlesungen im IJD gedruckt werden und über die Franz-Delitzsch-Gesellschaft erworben werden können.

2017:

Marie-Theres Wacker, Ecclesia und Synagoga im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Historische Sondierungen in theologischem Interesse, 2018, 100 Seiten (ISBN: 978-3-947760-00-8; die 1. Aufl. zum Sonderpreis von 5€ ist vergriffen; die 2. Aufl. zum regulären Preis von 9 € plus ggfs. 1 € Versandkosten ist in Vorbereitung und kann bereits vorbestellt werden)

2016:

Frank Crüsemann, Jesus Christus und das Alte Testament. Ein theologisches Modell. Eine leicht überarbeitete Fassung ist unter dem Titel „Das eine Wort Gottes und seine beiden Gestalten. Oder: Jesus Christus und das Alte Testament“ in EvTh 78/2 (2018), 86–100 erschienen. Zum Download der Vorlesung

2015:

René Bloch, Andromeda in Jaffa: Mythische Orte als Reiseziele in der jüdischen Antike, 2017, 31 Seiten.

2014:

Rainer Kampling, Antijudaismus im Neuen Testament - Zur Erkundung der Relevanz einer theologischen Kategorie. Zum Download der Vorlesung

2013:

Dr. Andreas Schüle,"Im Inneren jedes Menschen ist ein Allerheiligstes ewigen Wesens." Franz Delitzschs "Biblische Psychologie als Beitrag zur theologischen Anthropologie, 2014, 27 Seiten.

2012:

Rabbiner Efraim Yehoud-Desel, Die Bedeutung von Leiden aus jüdischer Sicht (nicht veröffentlicht).

2011:

Manuel Vogel, Der Hebräerbrief als Schrift des antiken Judentums (nicht veröffentlicht).

2010:

Herbert Vorgrimler, Der ungekündigte Bund im Horizont katholischer Theologie. Zum Download der Vorlesung

2009:

Rabbiner Avichai Apel, Tora und Halacha in Judentum im heutigen Deutschland. Zum Download der Vorlesung

2008:

Folker Siegert, Die Mutter Jesu und der Lieblingsjünger. Das jüdisch-christliche Verhältnis in der Sicht des Evangelisten Johannes.

2007:

Erich Zenger, Der von Gott nie gekündigte Bund mit seinem Volk Israel. Ansätze zu einer neuen christlichen Würdigung des Judentums.

Diese beiden Vorlesungen sind nicht mehr als Heft erschienen, sondern zusammen mit den vorigen Vorlesungen veröffentlicht in:
J. Cornelis de Vos, Folker Siegert (Hg.), Interesse am Judentum. Die Franz-Delitzsch-Vorlesungen 1989-2008 (Münsteraner judaistische Studien 23), Münster: Lit-Verlag 2008, ISBN 978-3-8258-1506-6 Buchbeschreibung und -bestellung (Lit-Verlag)

2006:

Peter von der Osten-Sacken, Martin Luther und die Juden. Ende einer Feindschaft? 2007, 35 Seiten. (vergriffen)

2005:

Michael Brenner, Nichtjüdische Historiker und jüdische Geschichte. Der Wandel in der Wahrnehmung von außen, 2006, 37 Seiten. (vergriffen)

2004:

Johann Baptist Metz, Annäherungen an eine Christologie nach Auschwitz, 2005, 18 Seiten. (vergriffen)

2003:

Stefan Schreiner, Das Erbe der Litwaks, 2004, 53 Seiten mit Namensregister. (vergriffen)

2002:

Rabbiner Tovia Ben-Chorin, Die Aufgabe der Religion im 21. Jh. aus jüdischer Sicht, 2003, 18 Seiten.

2001:

Othmar Keel, Kanaan - Israel - Christentum, Plädoyer für eine "vertikale" Ökumene, 2002, 37 Seiten. (vergriffen)

2000:

Pieter W. van der Horst, Die Prophetengräber im antiken Judentum , 2001, 27 Seiten.

1999:

Daniel Krochmalnik, Der Streit um das jüdische Naturrecht, 2000, 37 Seiten. (vergriffen)

1998:

Hans-Friedrich Weiß, Propheten-Weise-Schriftgelehrte, 1999, 46 Seiten.

1997:

Günter Stemberger, Verdienst und Lohn - Kernbegriffe rabbinischer Frömmigkeit? 1998, 38 Seiten. (vergriffen)

1996:

Günther Baumbach, Die Pharisäerdarstellung des Josephus - propharisäisch oder antipharisäisch? 1997.

1995:

Johann Maier, Der Lehrer der Gerechtigkeit, 1996, 30 Seiten.

1994:

Ingo Broer, Das Verhältnis von Judentum und Christentum im Matthäus-Evangelium, 1995, 38 Seiten.

1992:

Berndt Schaller, Jesus und der Sabbat , 1994 (vergriffen).

1991:

Daniel R. Schwartz, Leben durch Jesus versus Leben durch die Torah: Zur Religionspolemik der ersten Jahrhunderte, 1993 (vergriffen).

1989:

Eduard Lohse, Synagoge des Satans und Gemeinde Gottes: Zum Verhältnis von Juden und Christen nach der Offenbarung des Johannes, 1992, 25 Seiten (vergriffen).


Alte Franz Delitzsch-Vorlesungen (Verlag Lambert Schneider, Heidelberg):

1978:

Prof. Dr. Gillis Gerleman, Zwei bedeutsame alttestamentliche Begriffe: kipper (versöhnen, sühnen) und berit (Bund), veröffentlicht als: Studien zur alttestamentlichen Theologie.

1978:

Prof. Dr. Willem Cornelis van Unnik, Probleme der Josephusforschung. Fragen und Aufgaben, veröffentlicht als: Josephus als histprischer Schriftsteller.


Alte Franz Delitzsch-Vorlesungen (Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart):

1973:

Hans Bietenhard, Caesarea, Origenes und die Juden, 1974, 176 Seiten

1969:

Ladislaus Martin Pakozdy, Der siebenbürgische Sabbatismus, 1973, 67 Seiten

1968:

Bent Noack, Spätjudentum und Heilsgeschichte, 1971, 108 Seiten, mit Register

1967:

Charles Kingsley Barrett, Das Johannesevangelium und das Judentum, 1970, 78 Seiten, mit Register

1966:

Rafael Gyllenberg, Rechtfertigung und Altes Testament bei Paulus, 1973, 76 Seiten, mit Register

1965:

Edmond Jacob, Grundfragen alttestamentlicher Theologie, 1970, 50 Seiten

1963:

Bernhard Blumenkranz, Juden und Judentum in der mittelalterlichen Kunst, 1965, 88 Seiten, mit Anmerkungen und Verzeichnis

1961:

A.J.B. Higgins, Menschensohn-Studien, 1965, 58 Seiten, mit Register

1959:

John Bowman, Samaritanische Probleme. Studien zum Verhältnis von Samaritanertum, Judentum und Urchristentum, 1967

1958:

Paul Kahle, Der hebräische Bibeltext seit Franz Delitzsch, 1961, 98 Seiten, mit Abbildungen

1957:

Erwin I.J. Rosenthal, Griechisches Erbe in der jüdischen Religionsphilosophie des Mittelalters, 1961


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