Fotoreihe der Exkursion nach Geel/Belgien am 14./15. Juni 2008 im Rahmen des Seminars „Transkulturelle Psychiatrie“


 Diese Darstellung zeigt die Taufe Dimpnas durch Gerebernus.
 

 

Dimpnas Vater fand jedoch die Spur der Flüchtlinge. Seine Späher kamen auf der Suche nach Dimpna in  ein Wirtshaus. Als sie bezahlten, bemerkte die Wirtin, dass sie dieselben Münzen benutzten wie die fremde Frau, die in der Nähe wohnte. Die Wirtin zeigte in einem unfreiwilligen Verrat den irischen Soldaten den Weg zum Aufenthaltsort Dimpnas. Der Arm, mit dem sie den Soldaten die Richtung wies, blieb stocksteif stehen.


 

 

Als die Soldaten dem König hierüber berichteten, entschied er sich, Dimpna sofort aufzusuchen. Er fand seine Tochter in Geel und erneuerte seinen Heiratsantrag.


 

 

Als diese ihn erneut abwies, befahl der König wutentbrannt seinen Dienern, Gerebernus zu töten. Tobend vor Zorn enthauptete der König eigenhändig seine Tochter. Auffällig ist, dass der König in vielen Darstellung als Kennzeichen für seinen heidnischen Glauben als Moslem dargestellt wird.


 

 

Ebenso häufig findet man bei der Darstellung der Köpfung der Dimpna einen kleinen Teufel, der dem König seine teuflische Begierde und Tat eingeflüstert hat. Hier schaut er unter dem Saum von Dimpnas Kleid hervor.


 

 

Dimpna und Gerebernus wurden danach als Märtyrer betrachtet und ehrfurchtsvoll beerdigt.



 

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