https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/zpth/issue/feed Zeitschrift für Pastoraltheologie (ZPTh) 2018-09-03T13:46:35+02:00 Prof. Dr. Judith Könemann zpth@pastoraltheologie.de Open Journal Systems <p><em>(ehemals: Pastoraltheologische Informationen, PThI)<br></em>Die <strong>Zeitschrift für Pastoraltheologie</strong> ist ein Forum für die Diskussion von Themen der evangelischen und katholischen Pastoraltheologie bzw. Praktischen Theologie und informiert über Vorgänge und Entwicklungen in diesem Gebiet. Die Zeitschrift versteht sich als ein Mittel des wissenschaftlichen Austausches, sie respektiert unterschiedliche pastoraltheologische Traditionen und Ansätze und will die ökumenische Zusammenarbeit in der Praktischen Theologie fördern.<br>Die <strong>Zeitschrift für Pastoraltheologie </strong>ist eine praktisch-theologische Fachzeitschrift, die zweimal jährlich als frei zugängliche Internetpublikation erscheint.</p> https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/zpth/article/view/2300 Editorial 2018-09-03T13:46:35+02:00 Judith Könemann Katharina Karl Stefan Gärtner Thomas Schlag 2018-08-30T15:11:24+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/zpth/article/view/2301 "Wir, die wir länger weg waren" - Religiöse Identität konstruieren in interkultureller christlicher Begegnung 2018-09-03T13:46:19+02:00 Maria Bebber maria.bebber@uni-muenster.de In unserer globalisierten Welt treffen Menschen in ihren Lebenskontexten auf eine Vielfalt kultureller<br />und religiöser Strömungen. Zugleich sind Identitäten heute nicht mehr eindeutig vorgegeben, sondern<br />müssen individuell konstruiert werden. Auch mit Blick auf die religiöse Identität stellt sich deshalb die<br />Frage, wie Menschen diese angesichts vielfältiger und heterogener religiöser und kultureller Einflüsse<br />konstruieren. Dies wird im Rahmen des vorgestellten Promotionsprojektes untersucht am Beispiel von<br />Christ*innen, die in verschiedenen Ortskirchen gelebt haben. Durch Interviewgespräche mit ihnen<br />sollen Formen religiöser Identitätskonstruktion in interkultureller christlicher Begegnung erhoben<br />werden.<br />Living in a globalized world, people of today come into contact with a variety of cultural and religious<br />ways of life. At the same time, it is no longer possible to just adopt predefined identities; instead,<br />there is the need to create individual, indepentent identities. This raises the question of the construction<br />of religious identity in contexts of various and heterogeneous religious and cultural influences.<br />The study that is presented here will explore this question by conducting interviews with Christians<br />who have been part of several local church communities. In doing so, it will survey different patterns<br />of religious identity construction in intercultural Christian encounters. 2018-08-30T15:11:25+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/zpth/article/view/2302 Tanz als performativer Möglichkeitsraum für das, was im Innersten bewegt - Religionspädagogische Überlegungen zu einer Didaktik des Performativen - expliziert am Beispiel des Tanzes 2018-09-03T13:46:19+02:00 Anne K. Frenk anne.frenk@uni-freiburg.de Wie kann die Frage nach Gott in Kontexten religiöser Bildung so eingebracht werden, dass sie Menschen<br />wirklich bewegt? Wie kann eine solche existenzielle Auseinandersetzung in religiösen Lern- und<br />Bildungsprozessen initiiert werden, ohne die Rahmenbedingungen religiöser Bildung – vor allem am<br />Lernort Schule – zu übergehen? Dieser Fragestellung nachgehend und vor dem Hintergrund der kontroversen<br />Diskussionen einer performativen Religionspädagogik steigt das Dissertationsprojekt tiefer in<br />die sozial- und geisteswissenschaftlichen Debatten des Performativitätsdiskurses ein, um die diskursprägenden<br />Begriffe differenziert zu klären und den Ertrag des Performativitätskonzepts für pädagogische<br />Prozesse herauszuarbeiten. Ausgehend von diesen Erkenntnissen wird der Tanz als Explikation<br />einer Didaktik des Performativen eingeführt und sein Potenzial für religiöse Lern- und Bildungsprozesse<br />aufgezeigt.<br />How can we address the quest of God in the various contexts of religious education in a way so that it<br />actually affects people emotionally? How can one deal with this existential question and at the same<br />time respect the framework conditions of religious education, especially in schools? In the pursuit of<br />this question and against the backdrop of controversial discussions around performative religious<br />education, this dissertation project delves more deeply into the performativity discourse in social science<br />and the humanities. It will help to clarify the relevant and discourse moulding terms in a nuanced<br />way and point out the performativity of the pedagogical processes. Based on these findings, a performative<br />didactic is developed and illustrated by the example of dance. 2018-08-30T15:11:35+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/zpth/article/view/2303 Sterben, Tod und Trauer in der Schweiz aus seelsorglicher Perspektive 2018-09-03T13:46:20+02:00 Manuela Fux manuela.fux2@unifr.ch Sterben, Tod und Trauer sind allgegenwärtige Themen in unserem Alltag und im Weltgeschehen. Die<br />vielseitigen Entwicklungen in der europäischen Gesellschaft und der Fortschritt in der geisteswissenschaftlichen<br />Forschung bedingen, das Konzept von Seelsorge im Allgemeinen und das Konzept der<br />Krankenhausseelsorge im Konkreten in diesem Themenbereich zu überarbeiten. Zur Kenntnis zu<br />nehmen sind dabei neue soziologische und psychologische Forschungsergebnisse, damit sich daraus<br />ein Gesamtbild der notwendigen Grundkenntnisse für Seelsorgende ergibt. Darüber hinaus entwickle<br />ich auf Grundlage der pastorale d’engendrement und anderer theologischer Ansätze eine pastorale<br />Haltung, die den veränderten Ansprüchen angemessen und auf den schweizerischen Kontext angepasst<br />ist. In diesem Artikel stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage meine theologischen Überlegungen<br />fußen werden.<br />Dying, death and grief are common themes in our everyday life and world affairs. The different developments<br />in European society and the progress in humanities research demand a revision of the concept<br />of pastoral care in general and the concept of hospital pastoral care in this specific area. New<br />sociological and psychological research results are to be taken note of in order to obtain an overall<br />picture of the necessary basic knowledge of pastoral care. In addition, on the basis of the “pastorale<br />d’engendrement” and other theological approaches, I develop a pastoral attitude appropriate to the<br />changing demands and adapted to the Swiss context. This article raises the question which foundation<br />my theological considerations will be based on. 2018-08-30T15:11:43+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/zpth/article/view/2304 Religionspädagogik als politischer Akteur? - Zum Gedanken einer auch (!) unmittelbar politischen Religionspädagogik 2018-09-03T13:46:20+02:00 Johannes Heger johannes.heger@theol.uni-freiburg.de Der vorliegende Beitrag nimmt das Konzept der politischen Religionspädagogik in den Blick. Ausgehend<br />von aktuellen Herausforderungen sowie wissenschaftstheoretischen und theologischen Vergewisserungen<br />wird aufgezeigt, inwiefern die Religionspädagogik ihre politische Dimension verwirklicht.<br />Dabei wird die These entwickelt, dass sie sich (stärker) auch (!) als politischer Akteur begreifen kann<br />und sollte.<br />This article focuses on political religious education. Starting from current challenges and based on<br />reflections on the philosophy of science and theological foundations, this analysis demonstrates to<br />what extent religious education realizes its political dimension. As a result, the article argues that religious<br />education could and should think of itself also (!) as a political actor. 2018-08-30T15:11:53+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/zpth/article/view/2305 "Sie sind religiös sprachunfähig!" - Zur Fachsprachlichkeit des Christentums 2018-09-03T13:46:20+02:00 Theresa Kohlmeyer theresa.kohlmeyer@uni-paderborn.de Für das Christentum wird in den letzten Jahrzehnten immer wieder eine Sprachkrise festgestellt und<br />einer entsprechenden Sprachunfähigkeitsdiagnose auf den unterschiedlichen Ebenen vorgeworfen.<br />Die Sprache des Christentums entferne sich immer weiter von den Erfahrungen der Menschen. Daher<br />sollen Kinder und Jugendliche, aber auch die Kirche, lernen, religiöse Erfahrungen in der Alltagssprache<br />auszudrücken. Dieser Beitrag wird die Sprache des Christentums als Fachsprache definieren. Damit<br />kann einerseits die Diagnose vertieft werden: Den Menschen fehlen nicht nur die Erfahrungen, sie<br />teilen auch nicht mehr die christliche Wirklichkeitsperspektive, was für eine Fachsprache konstituierend<br />ist. Andererseits wird damit der Ansatz, religiöse Erfahrung in der Alltagssprache ausdrücken zu<br />wollen, ad absurdum geführt. Die christliche Sprache hat ihre Daseinsberechtigung unter der Prämisse<br />der geteilten Wirklichkeitsperspektive.<br />Over the last decades, Christianity has been repeatedly accused of having a language crisis and of an<br />inability to speak. The Christian language moved away from the experiences of humans of our time.<br />Therefore, children and church should learn to express their religious experiences in an everyday language.<br />This article defines the Christian language as a jargon or technical terminology. One the one<br />hand, the diagnosis can be deepened by this: we can conclude that it is not only the experiences that<br />are lost, but people also do not share the Christian perspective on reality anymore, which constitutes<br />a jargon. One the other hand, this understanding reduces the idea of expressing religious experiences<br />in everyday language to absurdity. Christian language takes its reasons for being from the premise of a<br />shared perspective of reality. 2018-08-30T15:11:56+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/zpth/article/view/2306 Religiöse Bildung als Transformationsprozess - Erörterungen zwischen Bildungstheorie und Empirie 2018-09-03T13:46:20+02:00 Marcin Morawski marcin.morawski@rub.de Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage, ob und wie religiöse Bildung als Transformationsprozess<br />verstanden werden kann. Dabei erfolgt zunächst eine Auseinandersetzung mit dem transformatorischen<br />Bildungsbegriff, wie er in der gegenwärtigen Erziehungswissenschaft etwa von Hans-Christoph<br />Koller konzipiert wurde. Anschließend werden ausgewählte theologische und religionspädagogische<br />Konzepte eines transformatorischen Bildungsbegriffes vorgestellt und zum erziehungswissenschaftlichen<br />Ansatz in Bezug gesetzt. Dies dient als Ausgangspunkt für die empirische Untersuchung von<br />transformatorischen Bildungsprozessen in den Biografien polnischstämmiger ReligionslehrerInnen,<br />wobei ein Akzent auf die Frage nach der Relevanz von Fremdheitserfahrungen gelegt wird. Den Abschluss<br />bildet die Frage nach dem Verhältnis von Bildungsprozess und den professionsbezogenen Zielvorstellungen<br />und Überzeugungen der untersuchten Lehrkräfte.<br />This paper deals with the question of whether and to what extent religious education can be regarded<br />as a process of transformation. First of all, the transformational concept of education, as it was put<br />forward within the field of present-day education by authors such as Hans-Christoph Koller, is investigated.<br />Subsequently, selected theological and religious-pedagogical aspects regarding a transformative<br />concept of education are presented and further on related to the educational approach. This<br />serves as a starting point for the empirical evaluation of transformational educational processes in the<br />biographies of religious teachers of Polish origin, focussing on the relevance of experiences of foreignness.<br />The paper concludes with an analysis of the relationship between educational process and professional<br />goals as well as beliefs of the teachers surveyed in this study. 2018-08-30T15:12:03+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/zpth/article/view/2307 Junge Menschen sehen! Ihre Perspektive in der (qualitativ-empirisch forschenden) Religionspädagogik stärken 2018-09-03T13:46:21+02:00 Laura Otte laura.otte@tu-dortmund.de Qualitativ empirische Forschungszugänge können in der Religionspädagogik als etabliert bezeichnet<br />werden. Überraschend ist dabei allerdings, dass junge Menschen als eine wesentliche Ziel- und Akteur_<br />innengruppe religiöser (Lern-)Angebote im deutschsprachigen Raum eher selten direkt nach<br />ihren subjektiven Konstruktionen gefragt werden. Im folgenden Beitrag wird ein Forschungsstil vorgestellt<br />und theoretisch diskutiert, der die Forschungsperspektive junger Menschen ins Zentrum stellt<br />und in den Forschungsarbeiten der Religionspädagogik in Deutschland bislang noch wenig Beachtung<br />findet. Dabei handelt es sich um das Format der partizipativen Forschung. Können für die (qualitativempirisch<br />forschende) Religionspädagogik neue Erkenntnisse geliefert werden, indem junge Menschen<br />in einem partizipativen Forschungsprozess zu Wort kommen? Das hier vorgestellte Dissertationsprojekt<br />geht im aktuellen Arbeitsschritt dieser Frage nach.<br />Qualitative empirical studies can be called a well-established research method in religious education.<br />Surprisingly, young people, being the target group and key users of religious educational concepts,<br />are rarely asked directly about their subjective constructs. In this article, we will introduce and discuss<br />a research method that aims to strengthen the aforementioned research perspective of young people.<br />This method has not, up to now, been used to its full capacity in research papers in the field of<br />religious education in Germany. It is called participation research. Is it possible to obtain new results<br />for religious education as an academic discipline by giving young people the chance to speak in a participatory<br />research process? The current work step of the dissertation project that is introduced here<br />will examine this question. 2018-08-30T15:12:11+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/zpth/article/view/2308 Religionspädagogische Analyen zur Opferthematik - Untersuchungen zwischen den Deutungen Jugendlicher und neuerer systematisch-theologischer Konzepte 2018-09-03T13:46:21+02:00 Karin Peter karin.peter@univie.ac.at Trotz seiner anthropologischen, pädagogischen und theologischen Relevanz findet die Opferthematik<br />innerhalb der Religionspädagogik bisher kaum Berücksichtigung. Diese Forschungslücke soll mit dem<br />vorgestellten Projekt geschlossen werden. Empirisch erhobene und ausgewertete Vorstellungen von<br />Jugendlichen zur Thematik werden mit Opferkonzepten zweier neuerer systematisch-theologischer<br />Entwürfe in Verbindung gebracht. Von besonderem Interesse ist dabei jeweils das Zueinander von<br />lebensweltlicher Verankerung, anthropologischen Annahmen und theologischen Überlegungen. Auf<br />Basis der Ergebnisse des Vergleichs werden entscheidende Erkenntnisse in verschiedenen religionspädagogischen<br />Feldern auf verschiedenen Ebenen gewonnen.<br />Despite its anthropological, pedagogical and theological topicality, the concept of ‘Opfer’ has so far<br />received surprisingly little attention within religious education . The here presented project aims to<br />close this research gap. Empirically collected and analysed notions of youths on the idea of ‘Opfer’ will<br />be compared with two exemplary concepts of ‘Opfer’ within current systematic theology. Of particular<br />interest is the connection between real-life background and anthropological as well as theological<br />aspects. Based on the results of this comparison, important insights can be gained for various religious<br />pedagogical fields and on different levels. 2018-08-30T15:12:18+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/zpth/article/view/2309 Historische Religionspädagogik mit Pierre Bourdieu - Ein Beitrag zur Ausbildung wissenschaftlicher Reflexivität 2018-09-03T13:46:21+02:00 Lukas Ricken lukas.ricken@uni-tuebingen.de Die Geschichte der katholischen Religionspädagogik ist nicht nur die Geschichte theoretischer Konzepte,<br />sondern ebenso die Beziehungsgeschichte einer Gruppe von Akteur_innen und Institutionen, die<br />zu einer Scientific Community wurden. Auf den folgenden Seiten wird ein Vorschlag entwickelt, wie<br />die Wissenschaftssoziologie Pierre Bourdieus als heuristischer Rahmen zur Erforschung der Disziplingeschichte<br />katholischer Religionspädagogik zwischen 1965 und 1975 angewendet werden kann. Die<br />Feldtheorie Pierre Bourdieus wird schließlich als Beitrag zur Förderung wissenschaftlicher Reflexivität<br />diskutiert, von der auch die religionspädagogische Praxis profitieren kann.<br />The history of research in religious education is far more than the development of theoretical concepts.<br />It is also the history of the relations between a group of social actors and institutions as well as<br />their strategies of building a collective identity as a scientific community. This article discusses the<br />possible benefits of applying Pierre Bourdieu’s sociology of science as a heuristic frame for the study<br />of catholic religious education between 1965 and 1975. It argues that a deeper knowledge of the development<br />of religious education as a scientific field can promote a culture of reflexivity within research<br />and educational practice. 2018-08-30T15:12:24+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/zpth/article/view/2310 Vom Katechismusunterricht zur kompetenzorientierten religiösen Grundbildung - Über die Entwicklung des Religionsunterrichts an der Volksschule des Kantons Luzern nach dem Zweiten Weltkrieg bis ins 21. Jahrhundert 2018-09-03T13:46:21+02:00 Samuela Schmid samuela.schmid@unilu.ch Im föderalistischen System der Schweiz liegt die Schulhoheit bei den Kantonen. Sie entscheiden über<br />Angebot und Form der religiösen Bildung an der Volksschule. Im Kanton Luzern wird die religiöse Bildung<br />als staatlicher und konfessioneller Religionsunterricht realisiert. Trotz kontroverser Diskussionen<br />um den Religionsunterricht an der Volksschule wird er nicht aus dem Fächerkanon gestrichen. Vielmehr<br />erhält in den letzten 60 Jahren sowohl der staatliche als auch der konfessionelle Religionsunterricht<br />ein eigenes Profil. Die Entwicklung lässt sich grob in drei Phasen einteilen und verläuft anhand<br />religionspolitischer Debatten sowie neuer pädagogischer Konzepte. Über den gesamten Prozess hinweg<br />ist eine enge Zusammenarbeit staatlicher und kirchlicher Akteure auszumachen.<br />In the federalist system of Switzerland, the cantons (districts) are responsible for schools and education.<br />They decide if and how religious education is offered in primary and lower secondary schools. In<br />the canton of Lucerne, religious education is implemented as state-run religious education and confessional<br />religious education. Despite controversial discussions about religious education in primary<br />and lower secondary schools, it has not yet been removed from the curriculum. Rather, during the last<br />60 years, state religious education as well as confessional religious education have each received their<br />own profile. The development can be roughly divided into three phases and proceeds based on religious<br />policy debates and new pedagogical concepts. Throughout the entire process, there is a close<br />cooperation between federal and church representatives. 2018-08-30T15:12:29+02:00 ##submission.copyrightStatement##