https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/sun/issue/feed Soziologie und Nachhaltigkeit 2020-03-27T15:43:00+01:00 Niklas Haarbusch, M.A. sun.redaktion@uni-muenster.de Open Journal Systems <p>Das Open-Access-Journal <em>Soziologie und Nachhaltigkeit – Beiträge zur sozial-ökologischen Transformationsforschung (SuN)</em> wird seit Juli 2015 vom <a class="int" href="https://www.uni-muenster.de/Soziologie/organisation/arbeitsgruppen/gemeinsam-nachhaltig.shtml">Arbeitskreis Gemeinschafts- und Nachhaltigkeitsforschung</a> am Institut für Soziologie der Universität Münster herausgegeben, um soziologische und sozialwissenschaftliche Perspektiven in der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung zu bündeln und zu fördern. Das Journal richtet sich in erster Linie an Soziolog*innen, Sozialwissenschaftler*innen und Nachhaltigkeitsforscher*innen, die zu Fragen einer sozial-ökologischen Transformation forschen und lehren.</p> <p>Die <em>SuN</em> veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Call for Papers, um thematische Schwerpunkte zu setzen und Debatten in der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung anzustoßen. Neben Beiträgen, die auf diese Calls reagieren, werden auch freie Beiträge veröffentlicht. Die Qualität der publizierten Artikel wird durch ein <a href="https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/sun/review">Peer-Review-Verfahren</a> sichergestellt. Darüber hinaus veröffentlicht die <em>SuN</em> in unregelmäßigen Abständen programmatische Sonderausgaben zum soziologischen Nachhaltigkeitsdiskurs. Alle in der <em>SuN</em> veröffentlichten Beiträge sind als Creative Commons lizensiert und online frei verfügbar.</p> https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/sun/article/view/2732 Nachhaltige Transformation der Wissenschaft? 2020-03-27T15:43:00+01:00 Sascha Dickel dickel@uni-mainz.de Sabine Maasen sabine.maasen@tum.de Andreas Wenninger andreas.wenninger@bidt.digital <p>Bei der Frage, was systemstabilisierende „Ideologie“ oder aber systemtransformierende „Utopie“ ist, wird die Systemreferenz selten spezifiziert. Typischerweise wird direkt oder indirekt die Wirtschaft adressiert. Im Kontrast zur reichhaltigen Thematisierung wirtschaftlicher Zusammenhänge richtet dieser Beitrag sein Augenmerk auf das Wissenschaftssystem. Wir thematisieren dabei drei Leitbilder einer ökologisch resonanzfähigen Wissenschaft, nämlich (1) technoszientifische Innovationsbestrebungen, (2) eine Demokratisierung von Wissenschaft und (3) eine transformative Wissenschaft, welche die Wissensproduktion gezielt auf Nachhaltigkeit programmieren soll. Aus einer differenzierungstheoretischen Perspektive ist zu erkennen, dass keines der drei Leitbilder grundsätzlich infrage stellt, dass es auch in Zukunft einer Wissenschaft zur Lösung ökologischer Krisen bedarf. Die Frage ist eher, wieviel außerwissenschaftliche Fremdreferenz notwendig ist, um die Wissenschaft auf der Ebene ihrer Programme für die Anforderungen der Nach- haltigkeit zu sensibilisieren.</p> <p>Discussions on transformative changes towards sustainability usually address the economic system. In contrast to this, our contribution addresses the science system. We focus on three visions of science in service of sustainability, namely (1) technoscientific innovation, (2) a democratization of research, and (3) a transformation of knowledge production. We analyze these visions with the help of Luhmann’s theory of systemic resonance. None of the three visions fundamentally calls into question the need for a science system to solve ecological crises in the future. The question is rather how much external reference and structural change is necessary to make science responsive to the requirements of sustainability.</p> 2020-03-26T00:00:00+01:00 ##submission.copyrightStatement##