Online Zeitschrift zur Antiken Numismatik https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/ozean <p>OZeAN, Okeanos oder Oceanus umfließt als Weltstrom den kreisrunden Rand der Erdscheibe. Als solcher begrenzt und umfasst er die Oikumene. Er ist Ursprung der Flüsse und Meere und gelegentlich wird er sogar als Stammvater der Götter verstanden. Das Bild des Fluss- und Meergottes repräsentiert somit die Einheit der antiken Welt und so steht er auch als Namenspatron der <em>Online Zeitschrift zur Antiken Numismatik</em> für den Anspruch, alle Aspekte der Antiken Numismatik zu umfassen.</p> Forschungsstelle Antike Numismatik am Institut für Klassische Archäologie und Christliche Archäologie / Archäologisches Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster de-DE Online Zeitschrift zur Antiken Numismatik 2698-4490 Das Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin (Preußischer Kulturbesitz), im Jahr 2019 https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/ozean/article/view/3022 <p>Jahresbericht 2019 des Münzkabinetts</p> Bernhard Weisser ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 2020-09-16 2020-09-16 2 141 154 Four Notes Regarding Reattribution of some City Coins of Arabia, Galilee and the Decapolis https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/ozean/article/view/3016 <p>Werden neue Münzen bekannt, besteht die Möglichkeit, Deutungen und Zuweisungen von seltenen und schlecht erhaltenen Münzen neu zu hinterfragen und eventuell zu revidieren. In diesem Beitrag können nun anhand von neuem Material für drei Typen die bisher angenommenen Prägestätten Kyrene, Adraa und Tiberias zugunsten von Bostra, Petra und Epidauros korrigiert werden. Ein weiterer Münztyp lässt sich so statt der Faustina iunior nun Crispina zuweisen.</p> Alexander Kaplun ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 2020-09-09 2020-09-09 2 133 140 10.17879/ozean-2020-3016 Von Drusus zu Germanicus: Die Münzversorgung Galliens und Germaniens – Versuch eines Überblicks https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/ozean/article/view/2935 <p><span style="background-color: #ffffff;">Die Umlaufgebiete der augusteischen Aesprägungen von Nemausus, Lyon und der Münzmeister in Gallien und Germanien werden in diesem Artikel behandelt, wobei das Augenmerk auf das Okkupationsgebiet zwischen Rhein, Lippe und Weser gelegt wird. Dabei können im Münzumlauf regionale Schwerpunkte festgestellt werden, die nicht chronologisch bedingt sind.</span></p> Ulrich Werz ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 2020-08-11 2020-08-11 2 85 132 10.17879/ozean-2020-2935 Copies of Ancient Coins and Inventions all’antica in the Work of Jacopo Strada https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/ozean/article/view/2914 <p>Jacopo Strada betont in seinem Werk <em>Epitome Thesauri antiquitatum</em> (Lyon 1553), daß man „die Münzen gut kennen müsse, um echte von zeitgenössischen Nachahmungen zu unterscheiden“ (i.e. die Paduaner). Dies gelingt ihm selbst aber auch nicht immer. So finden sich in seinem Münzcorpus mit über 8000 Münzen, dem <em>Magnum ac Novum Opus</em> (<em>MaNO</em>), zahlreiche Nachahmungen antiker Münzen aus dem 16. Jahrhundert.</p> <p>&nbsp;Diese finden sich aber nicht nur im Werk Stradas, sondern ebenfalls in den Werken anderer zeitgenössischer Antiquare, wie Enea Vico, Pirro Ligorio und Hubertus Goltzius. Darüber hinaus schafft Strada auch „neue“ Münzen, die er in seinem Münzcorpus abbildet und denen er durch seine Münzbeschreibungen in der <em>Diaskeué</em> eine vermeintlich gesicherte Authentizität verschafft.</p> <p>&nbsp;In dem Beitrag werden einige dieser „neuen“ Münzen und Paduaner vorgestellt, zugrundeliegende Quellen aufgezeigt und ihre Rezeption durch Zeitgenossen dokumentiert. Dadurch ergeben sich neue Einblicke in die Arbeits- und Vorgehensweise renaissancezeitlicher Antiquare.</p> Volker Heenes ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 2020-07-23 2020-07-23 2 53 83 10.17879/ozean-2020-2914 Der Lorbeerkranz mit Tänie https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/ozean/article/view/2882 <p>Von einem statistischen Standpunkt betrachtet ist die von Octavian/Augustus am häufigsten getragene Kranzform der Lorbeerkranz mit Tänie. Diese spezifische Kombination zweier Insignien wurde von der archäologischen und numismatischen Forschung nicht beachtet. Der Beitrag erörtert auf Grundlage der Münzprägung des Kaisers die Herkunft dieses kaiserlichen Kopfschmucks und hinterfragt seine Bedeutung.</p> David Biedermann ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 2020-06-21 2020-06-21 2 21 52 10.17879/ozean-2020-2882 Eine Pipeline zur Digitalisierung tabellenbasierter Fundmünzdaten aus PDF-Dokumenten https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/ozean/article/view/2778 <p><span style="box-sizing: border-box; color: #222222; font-family: Verdana,Geneva,serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;">Dieser Aufsatz beschreibt ein Verfahren, das es ermöglicht, textbasierte Fundmünzdaten zu extrahieren und in RDF zu übertragen. Entwickelt wurde das Verfahren im Rahmen einer Masterarbeit. Als Grundlage dienen die Publikationen des Projektes »Die Fundmünzen der Römischen Zeit in Deutschland (FMRD)«. In dem Beitrag wird auf die Herausforderung einer solchen Digitalisierung eingegangen und anschließend anhand eines Beispielmünzkomplexes ein Lösungsweg angeboten. Dieser Lösungsweg stellt eine aus mehreren Skripten bestehende Pipeline dar, die es ermöglicht, aus einem PDF die Daten als Text auszugeben, über das Zwischenformat CSV zu modifizieren und anschließend als RDF auszugeben.</span></p> Timo Kissinger ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 2020-05-09 2020-05-09 2 5 19 10.17879/ozean-2020-2778 New examples of a rare coin type of Gerasa in the Decapolis https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/ozean/article/view/2632 <p><span style="font-family: 'Calibri',sans-serif;">In diesem Beitrag werden drei neue Exemplare eines seltenen Münztyps aus Gerasa vorgestellt; er wurde unter Elagabal ausgegeben und zeigt auf der Rückseite Artemis in einem zweisäuligen Tempel. Die Anzahl der überlieferten Stücke erhöht sich damit auf sechs. Es handelt sich um den bislang einzigen bekannten Architekturtyp aus Gerasa. Die Zuweisung zu Gerasa wird durch die nun klar lesbare Legende mit dem Ethnikon im Genitiv Plural bestätigt. Für diese Verortung spricht auch die Verwendung eines Gegenstempels mit Bogen.</span></p> Alexander Kaplun ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 2020-01-21 2020-01-21 2 1 3 10.17879/ozean-2020-2632