https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/ozean/issue/feed Online Zeitschrift zur Antiken Numismatik 2019-12-04T12:25:00+01:00 Prof. Dr. Achim Lichtenberger lichtenb@uni-muenster.de Open Journal Systems <p>OZeAN, Okeanos oder Oceanus umfließt als Weltstrom den kreisrunden Rand der Erdscheibe. Als solcher begrenzt und umfasst er die Oikumene. Er ist Ursprung der Flüsse und Meere und gelegentlich wird er sogar als Stammvater der Götter verstanden. Das Bild des Fluss- und Meergottes repräsentiert somit die Einheit der antiken Welt und so steht er auch als Namenspatron der <strong>Online Zeitschrift zur Antiken Numismatik</strong> für den Anspruch, alle Aspekte der Antiken Numismatik zu umfassen.</p> https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/ozean/article/view/2474 The Hieromykes on a new coin type of Dion in the Decapolis and the Stygian riverscape of Southern Syria 2019-12-04T12:25:00+01:00 Achim Lichtenberger lichtenb@uni-muenster.de <p>In dem Beitrag wird ein neuer Münztyp der Stadt Dion in der Dekapolis (heutiges Südsyrien) vorgestellt. Es handelt sich um das größte Nominal der unter Septimius Severus ausgegebenen städtischen Prägung und es zeigt einen gelagerten Flussgott. Das Münzbild wird zum Anlass genommen, einen Münztyp der Nachbarstadt Adraa zu diskutieren, der ebenfalls einen gelagerten Flussgott zeigt, der als Hieromykes identifiziert wird. Auf den Münzen von Adraa sitzt bei dem Flussgott eine weibliche Gestalt. Es handelt sich um die Personifikation der Styx. Der Unterweltsfluss wird von spätantiken Autoren in der Region lokalisiert und so wird eine stygische Flusslandschaft in Südsyrien entworfen, die auch auf den Münzen zu fassen ist.</p> 2019-08-29T00:00:00+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/ozean/article/view/2476 Münzversorgung von Haltern und Kalkriese – eine Diskussion 2019-08-30T10:03:59+02:00 Ulrich Werz ulrich.werz@nld.niedersachsen.de <p>In seiner jüngsten Untersuchung über die Schlagmarken von Kalkriese weist Reinhard Wolters auf die Möglichkeit hin, dass Haltern und Kalkriese nach dem Jahre 9 n.Chr. erneut mit Assen der 1. Lyoner Altarserie versorgt wurden. Seine Überlegungen basieren dabei auf der zeitlichen Einordnung und relativen Abfolge der Gegenstempel CVAL und IMP mit Lituus. Die Datierung der Kontermarke IMP mit Lituus und die Möglichkeit diesen Stempel auf Germanicus zu beziehen, werden kritisch hinterfragt.</p> 2019-08-29T00:00:00+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/ozean/article/view/2477 Identifizierung von Münzen anhand eines digitalen Fingerabdrucks 2019-08-30T10:03:58+02:00 Erik Trostmann erik.trostmann@iff.fraunhofer.de Veit Dresely vdresely@lda.stk.sachsen-anhalt.de Anika Tauschensky ATauschensky@lda.stk.sachsen-anhalt.de <p>Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie – Landesmuseum für Vorgeschichte - Sachsen-Anhalt hat in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) in Magdeburg ein innovatives Verfahren entwickelt, mit dem einzelne Münzen anhand eines individuellen „digitalen Fingerabdrucks“ eindeutig und unverwechselbar beschrieben und identifiziert werden können. Dieses „Optical System for Coin Analysis and Recognition”, kurz O.S.C.A.R., ist ein optisches Datenerfassungssystem mit Softwareanalyseverfahren und basiert auf der photometrischen Stereoanalyse. Messdaten zur Objektgeometrie, Farbigkeit und Oberflächenstruktur einer Münze werden dabei genutzt, um einen individuellen Erkennungsschlüssel zu generieren, der bei einer Suchabfrage mit der Datenbank abgeglichen wird.</p> 2019-08-29T00:00:00+02:00 ##submission.copyrightStatement##