Kollegiale Fallberatung

Kollegiale Fallberatung ist eine Form der Beratung, die in Kleingruppen stattfindet. Jede Sitzung wird von einer Fallgruppenleiter*in nach einem festen Ablaufschema moderiert. Die Teilnehmer*innen haben in Absprache mit der Gruppe die Möglichkeit, einen Fall einzubringen. Hierbei handelt es sich um ein pädagogisches Handlungsproblem. Ein klassisches Beispiel für einen Fall ist das wiederholte Stören einer Schülerin oder eines Schülers im Unterricht bzw. einer/eines Teilnehmer*in während einer Weiterbildung. Jede/r Teilnehmer*in, die/der einen Fall einbringt, stellt eine konkrete fallbezogene Frage, auf deren Grundlage die Gruppe in den verschiedenen Phasen der Kollegialen Fallberatung den Fall analysiert und Lösungsmöglichkeiten entwickelt.

Lernziele

Durch die Teilnahme an Kollegialer Fallberatung werden folgende Lernziele angestrebt:

  • Einüben kollegialer Kommunikation und Kooperation
  • Wahrnehmung, Analyse und Interpretation der Komplexität sozialer Situationen
  • Erweiterung und Vervielfältigung von Perspektiven
  • Auswahl und Begründung von Handlungsoptionen
  • Aneignung neuer Denkmuster
  • Professionalisierung durch Reflexion

Termine Kollegiale Fallberatung

Gruppen Termine
Zeit
Ort
Mittwochs-Gruppe 10.10.18 14-18 Uhr Auftakt: G120

Anmeldung

Eine Anmeldung zur KFB ist bis zum jeweiligen Startzeitpunkt (siehe oben) möglich. Schreibt dazu eine E-mail an:
elf@uni-muenster.de

Termine der Schulung für Fallgruppenleiter*innen (KFB)

Die nächste Schulung für Fallgruppenleiter*innen findet am 04.10.2018 von 9-17 Uhr  statt und wird von Jessica Backhaus geleitet. Teilnehmen können alle, die zuvor an acht Sitzungen KFB  teilgenommen haben. Eine vorherige Anmeldung ist nötig.

Hinweis für Lehrende

Es besteht die Möglichkeit, KFB in ihre Lehrveranstaltungen zu integrieren. Für weitere Informationen senden Sie uns gerne eine E-Mail oder rufen Sie uns an!

„Gerade durch die Leitung einer eigenen KFB-Gruppe konnte ich auf ganz andere Art und Weise lernen als ich es in der Uni gewohnt bin – nämlich durch eine selbstständige, praxisorientierte Arbeit, bei der ich Verantwortung übernehme und selbst tätig werden kann.“
Carsten, 23