Die Bedeutung der Religion für die Wohlfahrtserbringung

Tagung zum Thema "Religion. Wohlfahrtserbringung. Soziale Arbeit."

In der Sozialen Arbeit ist diese erhebliche Bedeutung von „Religion“ für die Wohlfahrtserbringung bislang kaum systematisch erforscht worden. Erst in den vergangenen Jahren ist eine neue Aufmerksamkeit gegenüber Glaubensgemeinschaften sowie religiösen Orientierungen in Untersuchungen und Diskussionen zur Wohlfahrts- und Sozialstaatsforschung sowie in der Erziehungswissenschaft zu beobachten. So hat das DFG-Projekt „Soziale Dienste und Glaubensgemeinschaften – Pfade regionaler Wohlfahrtsproduktion“ der Universitäten Münster, Vechta und Hildesheim die Bedeutung und die Verflechtungen von
Glaubensgemeinschaften in der Wohlfahrtserbringung in drei verschiedenen Regionen in Deutschland erforscht. Die Tagung „Religion. Wohlfahrtserbringung. Soziale Arbeit.“ möchte den Stand der Forschung systematisieren und mit einem interdisziplinären Zugang sozialpädagogische und sozialpolitische Perspektiven in einem Spannungsfeld von Säkularisierung der Wohlfahrtserbringung versus religiöser Pluralität Sozialer Dienste aufzeigen sowie weiteren Forschungsbedarf
skizzieren.

Die Tagung findet statt am 26./27. November im Alexander-von-Humboldt Haus der Universität Münster. Weitere Informationen zu Tagungsablauf und Organisatorischem, finden Sie im Flyer.

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