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„Unboxing DH“ am 5. Dezember 2022

4. Tag der Digital Humanities an der Universität Münster

In diesem Jahr steht der Tag der Digital Humanities ganz im Zeichen des kritischen Umgangs mit digitalen Methoden und Tools: Wie generieren wir Wissen mit digitalen Mitteln? Welche Abstufungen zwischen der Black Box unüberwachten maschinellen Lernens und der vollständigen Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen sind vorstellbar?

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Digital Humanities Universität Münster Logo

Neuer Webauftritt für die Digital Humanities an der Uni Münster

Seit heute gibt es eine zentrale zweisprachige Website zum Thema Digital Humanities (DH) an der Universität Münster: https://uni-muenster.de/DH. Diese ersetzt die bislang getrennten Webseiten des Center for Digital Humanities (CDH) und des Service Center for Digital Humanities (SCDH).

„Wir wollen damit die DH-Serviceangebote den interessierten Wissenschaftler*innen näherbringen und die organisatorischen Strukturen transparent machen!“, so formuliert Dr. Jan Horstmann, Leiter des SCDH und DH-Koordinator der Universität, die zwei Hauptziele des Relaunches. Die Community der Forschenden, die Beratungsleistungen sowie der Zugang zu Methoden und Tools für die Forschung erhalten so einen gemeinsamen Ort im Netz. Damit spiegelt sich die Vielfalt der DH-Aktivitäten an der WWU Münster ebenso eindrucksvoll wie nutzerfreundlich wider: Gemeinsamkeiten und Bezüge werden klarer und logischer hervorgehoben.

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Die praktische Organisation von Wissen im Semantic Web? Ein erster Versuch am Beispiel der Bibliothek der marokkanischen Sufibruderschaft an-Nāṣiriyya

Natalie Kraneiß, Institut für Arabistik und Islamwissenschaft, Universität Münster

Noch im November 2021 hatte ich keine Vorstellung davon, was der Begriff ‚Semantic Web‘ überhaupt bedeutet. Gerade angemeldet für das an der Uni Münster neu eingeführte Zertifikat „Digital Humanities“ sprach mich der Titel des Workshops, der für den 26. November 2021 angekündigt war, trotzdem an: „Vernetztes Wissen im Semantic Web – Digitale Methoden der Wissensvernetzung“. Seit einigen Monaten hatte ich mich mit verschiedenen Möglichkeiten beschäftigt, mir eine eigene Wissensdatenbank aufzubauen – inspiriert von Niklas Luhmann und seinem Zettelkasten. Die freie Software Obsidian schien mir dazu besonders geeignet, denn gerade die Vernetzung zwischen verschiedenen Notizen – wie aus Wikipedia bekannt – interessierte mich. Der Workshop zum Semantic Web, geleitet von Dr. Immanuel Normann, kam hier wie gerufen, denn er ergänzte nicht nur meine ersten Versuche mir diese Wissensdatenbank aufzubauen, sondern gab mir Werkzeuge an die Hand, die vielen Informationen, die ich innerhalb des letzten Jahres für meine Masterarbeit recherchiert hatte, anders als ursprünglich geplant zu organisieren.

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