Genauere Diagnose durch hybriden Hochleistungsscanner

Projekttitel: The diagnostic and prognostic value of FDG-PET-MRI and its correlation with cellular and biologic features in primary CNS lymphoma patients
Projektleitung: Georg Lenz, Oliver Grauer, Werner Paulus, Michael Schäfers
Projektlaufzeit: 07/2016 - 10/2018
Projektkennziffer: FF-2016-10

In diesem Projekt möchte eine Gruppe von Ärzten und Forschern das PET-MRT, das zwei hochauflösende Bildgebungsverfahren kombiniert, nutzen, um ZNS-Lymphome bei Patienten detailgenau zu diagnostizieren. ZNS-Lymphome sind bösartige Tumore, die das zentrale Nervensystem betreffen, also das Gehirn und das Rückenmark. Das PET-MRT im Universitätsklinikum Münster vereint die Stärken der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und der Magnetresonanztomographie (MRT). Anhand der MRT-Bilder können die Mediziner Veränderungen im Gewebe genau diagnostizieren. Sie können zum Teil aber nicht beurteilen, ob ein Gewebe nach einer Therapie noch aktiv ist. Das soll durch die Kombination mit dem PET möglich werden. Darüber hinaus wollen die Forscher versuchen, durch die Anwendung des PET-MRTs die individuelle Prognose betroffener Patienten abzuschätzen.