Mechanische Anpassung wandernder Zellen im Kontext von Immunantwort und embryonaler Entwicklung

Ff-2015-01-betz
Krebszellen (grün) wandern in das umgebende, Kollagen I basierte Gewebe (rot) aus (Balken: 20µm).
© Timo Betz

Projektleitung: Timo Betz
Projektlaufzeit: 07/2015 - 10/2017
Projektkennziffer: FF-2015-01

Zellbeweglichkeit ist ein grundlegender biologischer Prozess, der für die korrekte Entwicklung von Organismen genauso unabdingbar ist wie für die Immunantwort des Körpers auf Krankheitsereger. Andererseits ist Zellbeweglichkeit auch mit für die Bildung von Krebsmetastasen verantwortlich. Um sich durch den Körper zu bewegen, steuern Zellen eine komplexe Anordnung von Biopolymeren und molekularen Motoren. Diese erzeugen Kräfte und bestimmen zellinterne mechanische Eigenschaften wie Steifheit und Viskosität. Unser Ziel ist, die intrazelluäre Krafterzeugung und die mechanischen Eigenschaften von Zellen zu bestimmen, die für die Zellbewegung erforderlich sind. Dies messen wir mithilfe experimenteller Methoden wie der optischen Laser-Pinzette, UV Mikrochirugie und Mikropipetten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Zellmigration in sich entwickelnden Embryonen (Zebrafisch), aber auch auf Immunzellen, die sich auf ihrem Weg durch den Körper bewegen, um Krankheitserreger zu bekämpfen.