Genomweite Analyse von schubspannungsinduzierten "enhancer" Elementen in Endothelzellen

Phänotypen von kultivierten Endothelzellen unter statischen Bedingungen (links) und nach 24-stündiger Exposition durch Flüssigkeitsschubspannungen (shear stress), (rechts).
© Hans-Joachim Schnittler, Arndt Siekmann

Projektleitung: Hans-Joachim Schnittler, Arndt Siekmann
Projektlaufzeit: 07/2014 - 06/2017
Projektkennziffer: FF-2014-15

Die Entwicklung und der Umbau von Blutgefäßen wird maßgeblich durch den Einfluss hämodynamischer Faktoren wie zum Beispiel dem Blutfluss (Schubspannungen) mit bestimmt. Die zugrundeliegenden Mechanismen der schubspannungsinduzierten Genregulation sind bisher weitgehend unbekannt. Wir beabsichtigen in diesem Projekt "enhancer" Elemente  zu identifizieren, die einen Einfluss auf die schubspannungs-induzierte Genregulation haben. Zu diesem Zwecke werden cis-regulierende Elemente über einen Chromatin-Immunpräzipitationsansatz isoliert und sequenziert. Im Anschuss planen wir eine Validierung der funktionellen Elemente in kultivierten humanen Endothelzellen und Endothelzellen aus dem Zebrafisch. Als Ergebnis erwarten wir die Identifizierung von Transkriptionsfaktoren, die letztlich an diese Elemente binden und damit regulieren.