Proteinnachweis durch Einbau von unnatürlichen Aminosäuren in Zebrafisch-Embryonen

Blutgefäße eines 3 Tage alten Zebrafisch-Embryos in einem transgenen Zebrafisch-Embryo, dargestellt in grün, rote Blutzellen dargestellt in rot.
© Wiebke Herzog

Projektleitung: Wiebke Herzog
Projektlaufzeit: 07/2013 - 06/2015
Projektkennziffer: FF-2013-14

Im Rahmen unserer Analyse der Regulation von Gefäßentwicklung versuchen wir eine neue Visualisierungsmethode für den Nachweis endogener Proteine zu etablieren. Hierfür wird ein Amber-Stop-Codon in die Gen-Sequenz eingefügt und dann an dieser Stelle durch Verwendung einer Suppressor-tRNA eine (modfizierte) unnatürliche Aminosäure eingebaut, welche dann nachgewiesen werden kann. Diese Methode eignet sich für die Anwendung im Zebrafisch besonders, da die notwendigen Komponenten (tRNA und tRNA-Synthetase) durch mRNA-Injektion im Embryo exprimiert werden können. Außerdem gibt es mehrer Zebrafisch-Mutanten mit Amber-Stop-Codon-Mutationen innerhalb der kodierenden Gen-Sequenz.