Rückblick 2018

Fotos

Nachwuchswissenschaftler des Exzellenzclusters „Cells in Motion“ der Universität Münster haben das Event „Münsters Wissen frisch gezapft“ initiiert, um den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern. V. l. n. r.: Paul Schauerte, Abhiyan Viplav, Irina Suárez und Li-Ming Lee.
© CiM/J.-M. Tronquet
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 14. Mai 2018
    © CiM/E. Wibberg
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 14. Mai 2018
    © CiM/E. Wibberg
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 14. Mai 2018
    © CiM/E. Wibberg
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 14. Mai 2018
    © CiM/E. Wibberg
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 14. Mai 2018
    © CiM/E. Wibberg
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 14. Mai 2018
    © CiM/E. Wibberg
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 16. Mai 2018
    © CiM/R. Schirdewahn
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 16. Mai 2018
    © CiM/R. Schirdewahn
  • Münsters Wissen frisch gezapft | 16. Mai 2018
    © CiM/R. Schirdewahn

Initiiert von Nachwuchswissenschaftlern des Exzellenzclusters "Cells in Motion" der Universität Münster fand unser Event im Mai 2018 zum ersten Mal statt: Hat Radioaktivität auch eine nützliche Seite? Wie lässt sich ethisch begründen, ob Grenzen für Einwanderer offen sein sollten? Wie können Viren in der Krebstherapie helfen? Zu diesen und weiteren Fragen "zapften" unsere Besucher das Wissen von Forschern an und diskutierten lebhaft mit ihnen.

  • Programm 2018

    Montag, 14. Mai 2018

    Vorträge auf Deutsch in der Pension Schmidt, Vorträge auf Englisch im Rossini.

    Radioaktivität intravenös – das geht gar nicht, oder doch?

    19:30 | Pension Schmidt (Alter Steinweg 37, Münster)
    © CiM/P. Grewer

    Radioaktivität ist ein heikles Thema. Betrachtet man dieses physikalische Phänomen aber genauer, offenbart sich so manche Überraschung. So sind wir natürlicherweise immer von Radioaktivität umgeben. Und in der medizinischen Diagnostik kann sie – in Verbindung mit der richtigen Substanz – helfen, bisher nicht Fassbares nach außen sichtbar zu machen.
    Chemiker Dr. Andreas Faust, WWU Münster, Exzellenzcluster "Cells in Motion"

    Sollten Grenzen offen sein? Zwei Argumente aus der Migrationsethik

    20:30 | Pension Schmidt (Alter Steinweg 37, Münster)
    © J. Wagner

    In der Philosophie verfechten immer mehr Autoren die These, dass jeder das Recht haben sollte, in das Land seiner Wahl auszuwandern und sich dort niederzulassen. Was genau ist mit dieser These gemeint? Und wie lässt sie sich begründen? Warum können Philosophen sich überhaupt anmaßen, solche Fragen mit wissenschaftlichem Anspruch zu beantworten?
    Philosoph Dr. Matthias Hoesch, WWU Münster, Exzellenzcluster „Religion und Politik“

    The sex life of animals – so much diversity!

    19:30 | Rossini (Salzstraße 46c, Münster)
    © privat

    Reproduction is a fundamental biological process. Surprisingly, there is large variation how animals reproduce, and these interactions are not always friendly. We will take a little journey through the animal kingdom to explore this diversity and how we explain its evolution.
    Evolutionary ecologist Dr. Claudia Fricke, WWU Münster

    Hunting for dark matter in the universe

    20:30 | Rossini (Salzstraße 46c, Münster)
    © Institut für Kernphysik

    Cosmological observations tell us that the universe has about six times more dark matter than normal matter. What is this dark matter made of? To find out, an experiment called XENON1T – happening 1500 metres deep in the rock of the Italian Abruzzi – is hunting for WIMPs, or weakly interacting massive particles, the ideal candidates for the sought-after dark matter.
    Particle physicist Prof. Christian Weinheimer, WWU Münster


    Dienstag, 15. Mai 2018

    Vorträge auf Deutsch im Rossini, Vorträge auf Englisch in der Pension Schmidt.

    Vom Feind zum Freund: Wie Viren in der Krebstherapie helfen können

    19:30 | Rossini (Salzstraße 46c, Münster)
    © privat

    Viren werden gemeinhin als unerwünschte Krankheitserreger betrachtet. Allerdings kann man sich die Eigenschaften einiger Viren zunutze machen und sie als innovative Therapieform gegen Krebserkrankungen einsetzen. Doch wie kann das funktionieren? Und wie könnten diese Viren möglicherweise die konventionelle Krebstherapie revolutionieren?
    Virologin Dr. Dörthe Masemann, WWU Münster, Exzellenzcluster „Cells in Motion“

    Die Vermessung der (Um)Welt – und wie wir alle dazu beitragen können

    20:30 | Rossini (Salzstraße 46c, Münster)
    © privat

    Unter Citizen Science versteht man die Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern am wissenschaftlichen Prozess. Besonders beim Umweltmonitoring und in der Biodiversitätsforschung können Beobachtungen und Messungen durch Bürger entscheidend sein. Welche Rolle spielen Technologien dabei? Wie baut man sein eigenes Messgerät und was lernt man dabei?
    Geoinformatiker Dr. Thomas Bartoschek, WWU Münster

    Demonization of the other in Buddhism

    19:30 | Pension Schmidt (Alter Steinweg 37, Münster)
    © Exzellenzcluster "Religion und Politik"/S. Batelka

    In the West, Buddhism has often been idealized as a peaceable and non-violent religion. Reality, however, has often been quite different. How was (and still is) the mythological story of Buddha’s victory over Mara, a Buddhist “devil”, used to demonize the political and religious other, even legitimizing their extinction?
    Theologian and scholar of religious studies Prof. Perry Schmidt-Leukel, WWU Münster, Exzellenzcluster „Religion und Politik“

    Don‘t get lost in translation! How our genetic code is translated into proteins

    20:30 | Pension Schmidt (Alter Steinweg 37, Münster)
    © Bielefeld Marketing/S. Jonek

    Proteins are essential to maintain life: think of antibodies that protect against infections or haemoglobin that carries oxygen to every organ. Our cells have molecular machines – called ribosomes – that translate our genetic messages into proteins. How fast do ribosomes read those genetic messages? And how could this help understand neurodegenerative diseases?
    Cell and molecular biologist Dr. Olga Sin, MPI Münster / WWU Münster, Exzellenzcluster „Cells in Motion“


    Mittwoch, 16. Mai 2018

    Vorträge auf Deutsch im Rossini, Vorträge auf Englisch im Aposto.

    NS-Märtyrerkult oder: Woran glaubten Nationalsozialisten?

    19:30 | Rossini (Salzstraße 46c, Münster)
    © C. Queda

    Vor der „Machtergreifung“ kämpften Nationalsozialisten auf den Straßen gewaltsam gegen ihre politischen Gegner. Die Verstorbenen erklärten sie zu Märtyrern, glaubten an ihren Opfertod und verehrten sie mit Gedenkfeiern und Wallfahrten. Welche Bedeutung hatte der Märtyrerkult für die nationalsozialistische Politik? Und wie verhielten sich die Kirchen hierzu?
    Zeithistorikerin Dr. Sarah Thieme, WWU Münster, Exzellenzcluster „Religion und Politik“

    (K)ein Spaziergang! Wie bewegt sich eine Zelle?

    20:30 | Rossini (Salzstraße 46c, Münster)
    © CiM/P. Grewer

    Zellen sind die kleinste lebende Einheit aller Organismen. Um ihre Aufgaben zu erfüllen, müssen sich Zellen zielgerichtet bewegen oder ihre Form anpassen. Aber wie steuert eine Zelle ohne Gehirn so komplexe Prozesse? Wie erzeugt und koordiniert sie die dafür notwendigen Kräfte in Raum und Zeit?
    Biophysiker Dr. Milos Galic, WWU Münster, Exzellenzcluster „Cells in Motion“

    Gaining scientific knowledge – a philosophical perspective

    19:30 | Aposto (Alter Steinweg 21, Münster)
    © T. Kundy

    Science produces knowledge about nature – and philosophy of science analyses how this process works: How does science identify interesting questions? Which methods lead to new knowledge? Which criteria allow results to be judged as relevant? And what can we learn from important findings that do not answer previously identified questions?
    Philosopher of science Prof. Ulrich Krohs, WWU Münster

    Caribbean queen? Rihanna’s and Nicki Minaj’s multivocal pop personas

    20:30 | Aposto (Alter Steinweg 21, Münster)
    © privat

    In their songs, Rihanna and Nicki Minaj combine African American English, Jamaican Creole and Standard American English. Is Rihanna thereby reflecting her Barbadian heritage, or is it lyrical gibberish? Are Minaj’s Jamaican Creole performances authentic? We will analyse diverging reactions and the global dynamics of English by looking at two YouTube videos.
    Sociolinguists Lisa Jansen & Dr. Michael Westphal, WWU Münster