Neue „Grundlagen zum Datenschutz“ bei facebook

Das soziale Netzwerk facebook wird zum 01.01.2015 erneut seine Bedingungen/Richtlinien aktualisieren und führt in diesem Zuge „Grundlagen zum Datenschutz“ ein. In den Datenschutz-Grundlagen gibt das Unternehmen Tipps zum Schutz der Privatsphäre auf facebook. In den Anleitungen, Tipps und Tutorials geht es insbesondere um die Themen:facebook-datenschutz-grundlagen

  • Was andere über dich sehen können.
  • Wie andere Personen mit dir interagieren.
  • Was du siehst.

 

Die Informationen sind insbesondere für diejenigen facebook-Nutzer interessant, die sich bisher wenig mit den Privatsphäre-Einstellungen des Netzwerkes beschäftigt haben.

Zu den „Grundlagen zum Datenschutz“: https://www.facebook.com/about/basics/

 

Überprüfung des eigenen Online-Profils

Ein Gastbeitrag von Stefanie Becker und Simon Barth, Studenten an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Der Beitrag ist Teil einer Serie von Blog-Beiträgen, die im Rahmen eines Career-Service-Seminars zum Thema Online-Reputation entstanden sind.

Habt ihr euch schon mal selbst gegoogelt? Habt ihr mal gesehen wie Freunde oder Unbekannte euer Profil bei Facebook sehen? Oder ist gar euer Amazon-Wunschzettel frei einsehbar? Wir alle hinterlassen Spuren im Internet, ob gewollt oder ungewollt. Und unübersichtliche Privatsphäreeinstellungen erleichtern uns den Umgang mit dem World Wide Web auch nicht gerade. Hier wollen wir euch ein paar Tipps geben, damit ihr einmal einen Eindruck bekommt, wie euer Online-Profil überhaupt aussieht und was ihr gegebenenfalls ändern könnt.

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Der bewusste digitale Fingerabdruck

Ein Gastbeitrag von Sven Niklas Schlotjunker und André Schumacher, Studenten an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Der Beitrag ist Teil einer Serie von Blog-Beiträgen, die im Rahmen eines Career-Service-Seminars zum Thema Online-Reputation entstanden sind.

Geschrieben steht: »Im Anfang war das Wort!«
Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort?
Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen,
Ich muß es anders übersetzen.
(Johann Wolfgang von Goethe: Faust. Der Tragödie erster Teil)

Was schon Johann Wolfgang von Goethe wusste: das Wort ist mächtig. Nicht nur das gesprochene, auch das geschriebene Wort hat großen Einfluss. Es ermöglicht einen Blick auf den Schreiber und bietet so eine Vorstellung, einen Einblick auf den Autor.

Dass dieser Fakt nicht immer nur zum Vorteil sein kann, zeigen die fast täglichen Diskussionen um Privatsphäre im Netz. Aber auch im Hinblick auf den eigenen beruflichen Werdegang kann das geschriebene Wort einen sehr starken Einfluss haben.

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Kreativwettbewerb für Studierende: „Mach dich nicht nackig“

Quelle: BMJ

Das Bundesministerium der Justiz führt einen Kreativwettbewerb für Studierende durch, bei dem es um die Themen Privatsphäre und Grundrechte in der digitalen Welt geht. Auf der Internetseite zum Wettbewerb heißt es dazu:

„Mach dich nicht nackig – die digitale Welt schaut zu!
Die digitale Welt ist neugierig.
Wenn du einkaufst.
Wenn du chattest oder Bilder hochlädst.
Wenn du im Blickfeld einer Kamera stehst oder
dich durch dein Handy orten lässt.

Doch deine Grundrechte schützen dich.
Mach Werbung für deine Grundrechte!
Zeig beim Studierendenwettbewerb,
was Privatheit dir bedeutet und wie du dich schützt.“

Der Wettbewerbsbeitrag soll in digitaler Form als Videofilm, Website, Web 2.0-Projekt, Präsentation oder Fotostory oder in vergleichbarer Weise eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 15. März 2013.

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter:

bmj.de/nichtnackig

 

Gefahren von Social Media

Wie Unternehmen meine Daten für sich nutzen

Ein Gastbeitrag von Malte Landwehr, Student an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Soziale Netzwerke und Microblogging-Dienste, oft unter dem Begriff Social Media zusammengefasst, sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Jede Minute werden 100.000 Tweets geschrieben, über 600.000 Nutzer teilen minütlich etwas auf Facebook und 48 Stunden Videomaterial werden in dieser Spanne auf YouTube hochgeladen (Stand 2012). Doch was passiert eigentlich mit dieser Flut an Daten? Birgt das permanente Teilhabenlassen des Internets an unserem Leben auch Risiken?

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Jäger und Sammler der modernen Welt

Die Jagd nach sensiblen Daten als Mittel zum Überleben

Ein Gastbeitrag von Bilal Erkin, Student an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

In seiner Rede „Information-Highways and the Global Village“ bezeichnet Joseph Weizenbaum das Internet als „eher so ein Misthaufen, ein Schrotthaufen wie man das in Bombay sehen kann“.

Ich stimme dieser Aussage vollkommen zu, da ich auch der Meinung bin, dass die meisten „Informationen“, die im Internet kursieren, Blödsinn, Werbung und unnütz sind. Es wird schwer aus dieser Fülle von unnötigem Zeug das herauszufischen, das man auch wirklich braucht, oder das jemandem etwas nützt. Allein der Anteil der Spam-Mails, die als E-Mail verschickt werden, beträgt über 90 Prozent.

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Privatsphäre im Social Web: Wie man Internetnutzer zum Sprechen bringt

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Ergebnisse psychologischer Untersuchungen zum sogenannten „Kontroll-Paradoxon“:

„Wer Möglichkeiten hat, seine Daten zu kontrollieren, der gibt auch mehr von sich preis. Herausgefunden haben Psychologen das jetzt in einer Studie. Internetnutzer scheuen demnach vor allem den Kontrollverlust.“

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Link zur Studie: Social Psychological and Personality Science

 

Studie an der WWU zum digitalen Erbe

Macht uns das Internet etwa unsterblich – und wollen wir das überhaupt?

Im Zeitalter des Mitmach-Internets Web 2.0 hinterlassen wir nach unserem Tod nicht nur unser finanzielles und materielles Vermögen. Das Leben in der Parallelwelt „Digitalien“ schafft ein vollkommen neues, soziales Vermächtnis eines Menschen: E-Mail-Accounts, Publikationen in Weblogs oder auf eigenen Websites sowie Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, MySpace oder YouTube bilden unsere (Auto-)Biografie multimedial ab – und können uns gewissermaßen „unsterblich“ machen.

Aber wollen wir das überhaupt? Und wie können wir unser digitales Erbe regeln? Was soll gelöscht werden, was soll bleiben, was soll ein Anderer für uns nach unserem Tod verwalten? Eine aktuelle Studie am Institut für Kommunikationswissenschaft (IfK) der Uni Münster beleuchtet das Online-Leben nach dem Tod. Das Ziel der Umfrage: Ein Meinungsbild der deutschsprachigen Internetnutzer zu ihrem digitalen Testament – und zu virtuellen Online-Friedhöfen. Denn auf diesen gedenken Hinterbliebene auf interaktiven, biografischen Profilen ihrer Verstorbenen, trauern um sie und erinnern sich gemeinsam an sie – egal, ob der Verstorbene das wollte oder nicht.

In den USA und Großbritannien etabliert sich diese virtuelle Trauer- und Gedenkkultur bereits seit Mitte der 90er Jahre – in Deutschland steckt sie hingegen noch im Anfangsstadium. Der, zumindest in der medialen Berichterstattung, prominenteste virtuelle Friedhof unter den deutschen Anbietern, Stayalive.com, ruft gar die Lebenden auf, ihre eigene Online-Gruft bereits zu Lebzeiten zu gestalten. So könne man sichergehen, wie das eigene Denkmal gestaltet sei, sagte Mitbegründer und Ex-Focus-Chefredakteur Helmut Markwort zum Start des Angebots im Herbst 2010.

Die Herausforderung, unser digitales Erbe im Sinne unserer Verstorbenen und Hinterbliebenen zu regeln, beginnt gerade erst. Nehmen Sie jetzt an der Umfrage teil:

http://www.unipark.de/uc/IFK/6600
Update 15.08.2012: Die Umfrage wurde geschlossen.

Bei Fragen und Anregungen melden Sie sich bei den Autoren der Studie:
onlineforschung@uni-muenster.de

Text und Bild: Tobias Winkler