Facebook Graph Search

Quelle: Facebook

Facebook hat Mitte Januar eine neue Suchfunktion vorgestellt, mit der sich der Datenbestand des sozialen Netzwerkes so detailliert wie noch nie gezielt durchsuchen lassen wird. Die Ankündigung der sogenannten „Graph Search“ hat in der internationalen Presse ein geteiltes Echo hervorgerufen, wobei die deutschen Medien größtenteils kritische Töne für die neue Suchfunktion angeschlagen haben.

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Kreativwettbewerb für Studierende: „Mach dich nicht nackig“

Quelle: BMJ

Das Bundesministerium der Justiz führt einen Kreativwettbewerb für Studierende durch, bei dem es um die Themen Privatsphäre und Grundrechte in der digitalen Welt geht. Auf der Internetseite zum Wettbewerb heißt es dazu:

„Mach dich nicht nackig – die digitale Welt schaut zu!
Die digitale Welt ist neugierig.
Wenn du einkaufst.
Wenn du chattest oder Bilder hochlädst.
Wenn du im Blickfeld einer Kamera stehst oder
dich durch dein Handy orten lässt.

Doch deine Grundrechte schützen dich.
Mach Werbung für deine Grundrechte!
Zeig beim Studierendenwettbewerb,
was Privatheit dir bedeutet und wie du dich schützt.“

Der Wettbewerbsbeitrag soll in digitaler Form als Videofilm, Website, Web 2.0-Projekt, Präsentation oder Fotostory oder in vergleichbarer Weise eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 15. März 2013.

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter:

bmj.de/nichtnackig

 

Netzidentität – Das Seminar zum Blog

Jetzt noch anmelden für das Seminar „Netzidentität: Die Online-Reputation aktiv gestalten“ im Wintersemester 2012/13

Am Montag, 26.11.2012, startet erneut das Seminar Netzidentität des Career Service der WWU. Kurzentschlossene können sich jetzt noch für die Veranstaltung anmelden, die aus einer einwöchigen Online-Phase und einem abschließenden Präsenzworkshop besteht.

Nähere Infos zum Ablauf und zur Anmeldung unter:

 

 

Gefahren von Social Media

Wie Unternehmen meine Daten für sich nutzen

Ein Gastbeitrag von Malte Landwehr, Student an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Soziale Netzwerke und Microblogging-Dienste, oft unter dem Begriff Social Media zusammengefasst, sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Jede Minute werden 100.000 Tweets geschrieben, über 600.000 Nutzer teilen minütlich etwas auf Facebook und 48 Stunden Videomaterial werden in dieser Spanne auf YouTube hochgeladen (Stand 2012). Doch was passiert eigentlich mit dieser Flut an Daten? Birgt das permanente Teilhabenlassen des Internets an unserem Leben auch Risiken?

„Gefahren von Social Media“ weiterlesen

Jäger und Sammler der modernen Welt

Die Jagd nach sensiblen Daten als Mittel zum Überleben

Ein Gastbeitrag von Bilal Erkin, Student an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

In seiner Rede „Information-Highways and the Global Village“ bezeichnet Joseph Weizenbaum das Internet als „eher so ein Misthaufen, ein Schrotthaufen wie man das in Bombay sehen kann“.

Ich stimme dieser Aussage vollkommen zu, da ich auch der Meinung bin, dass die meisten „Informationen“, die im Internet kursieren, Blödsinn, Werbung und unnütz sind. Es wird schwer aus dieser Fülle von unnötigem Zeug das herauszufischen, das man auch wirklich braucht, oder das jemandem etwas nützt. Allein der Anteil der Spam-Mails, die als E-Mail verschickt werden, beträgt über 90 Prozent.

„Jäger und Sammler der modernen Welt“ weiterlesen

Privatsphäre im Social Web: Wie man Internetnutzer zum Sprechen bringt

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Ergebnisse psychologischer Untersuchungen zum sogenannten „Kontroll-Paradoxon“:

„Wer Möglichkeiten hat, seine Daten zu kontrollieren, der gibt auch mehr von sich preis. Herausgefunden haben Psychologen das jetzt in einer Studie. Internetnutzer scheuen demnach vor allem den Kontrollverlust.“

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Link zur Studie: Social Psychological and Personality Science

 

Studie an der WWU zum digitalen Erbe

Macht uns das Internet etwa unsterblich – und wollen wir das überhaupt?

Im Zeitalter des Mitmach-Internets Web 2.0 hinterlassen wir nach unserem Tod nicht nur unser finanzielles und materielles Vermögen. Das Leben in der Parallelwelt „Digitalien“ schafft ein vollkommen neues, soziales Vermächtnis eines Menschen: E-Mail-Accounts, Publikationen in Weblogs oder auf eigenen Websites sowie Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, MySpace oder YouTube bilden unsere (Auto-)Biografie multimedial ab – und können uns gewissermaßen „unsterblich“ machen.

Aber wollen wir das überhaupt? Und wie können wir unser digitales Erbe regeln? Was soll gelöscht werden, was soll bleiben, was soll ein Anderer für uns nach unserem Tod verwalten? Eine aktuelle Studie am Institut für Kommunikationswissenschaft (IfK) der Uni Münster beleuchtet das Online-Leben nach dem Tod. Das Ziel der Umfrage: Ein Meinungsbild der deutschsprachigen Internetnutzer zu ihrem digitalen Testament – und zu virtuellen Online-Friedhöfen. Denn auf diesen gedenken Hinterbliebene auf interaktiven, biografischen Profilen ihrer Verstorbenen, trauern um sie und erinnern sich gemeinsam an sie – egal, ob der Verstorbene das wollte oder nicht.

In den USA und Großbritannien etabliert sich diese virtuelle Trauer- und Gedenkkultur bereits seit Mitte der 90er Jahre – in Deutschland steckt sie hingegen noch im Anfangsstadium. Der, zumindest in der medialen Berichterstattung, prominenteste virtuelle Friedhof unter den deutschen Anbietern, Stayalive.com, ruft gar die Lebenden auf, ihre eigene Online-Gruft bereits zu Lebzeiten zu gestalten. So könne man sichergehen, wie das eigene Denkmal gestaltet sei, sagte Mitbegründer und Ex-Focus-Chefredakteur Helmut Markwort zum Start des Angebots im Herbst 2010.

Die Herausforderung, unser digitales Erbe im Sinne unserer Verstorbenen und Hinterbliebenen zu regeln, beginnt gerade erst. Nehmen Sie jetzt an der Umfrage teil:

http://www.unipark.de/uc/IFK/6600
Update 15.08.2012: Die Umfrage wurde geschlossen.

Bei Fragen und Anregungen melden Sie sich bei den Autoren der Studie:
onlineforschung@uni-muenster.de

Text und Bild: Tobias Winkler

Die Geschäftsmodelle von Apple, Google, Amazon und Facebook

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat ein sehenswertes Video zu den Geschäftsmodellen der vier Internetkonzerne Apple, Google, Facebook und Amazon veröffentlicht. Neben einem Überblick zu den Strategien der Unternehmen enthält das Video auch einige interessante Informationen zum Umgang der Unternehmen mit den persönlichen Daten seiner Nutzerinnen und Nutzer.

Quelle: Youtube

Online-Spiel „Data-Dealer“

Data Dealer ist ein Facebook-Spiel, welches ohne kommerziellen Hintergrund von einem kleinen Team aus Wien entwickelt wird. Das Spiel ist bisher nur als erste Demo-Version verfügbar ist, vermittelt aber bereits einen guten Einblick in die Möglichkeiten, mit denen persönliche Daten heutzutage gesammelt und ausgewertet werden können.

Info-Video zum Spiel:

Weitere Infos unter: http://www.datadealer.net