{"id":9615,"date":"2018-02-08T15:43:01","date_gmt":"2018-02-08T13:43:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=9615"},"modified":"2024-10-04T11:26:59","modified_gmt":"2024-10-04T09:26:59","slug":"neues-land-neues-glueck-neue-eindruecke-norwich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/neues-land-neues-glueck-neue-eindruecke-norwich\/","title":{"rendered":"Neues Land \u2013 neues Gl\u00fcck \u2013 neue Eindr\u00fccke: Norwich"},"content":{"rendered":"<p>Vom warmen Montpellier in S\u00fcdfrankreich \u00fcber einen Zwischenstopp in meinem Heimatort in Deutschland \u00fcber Weihnachten und Silvester ins k\u00fchle Norwich in Ostengland \u2013 eine ganz sch\u00f6n gro\u00dfe Umstellung innerhalb weniger Wochen! Immerhin hat mich Deutschland mit seinem recht bescheidenen Wetter wieder auf den Boden der Tatsachen zur\u00fcckgeholt, sodass ich in Norwich sogar positiv \u00fcberrascht war, dass gef\u00fchlt jeden zweiten Tag die Sonne f\u00fcr mindestens ein paar Stunden scheint, wenn nicht sogar den ganzen Tag lang.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Au\u00dferdem hat es bisher auch nicht wirklich mehr geregnet als normalerweise in M\u00fcnster. So viel zu meiner Bef\u00fcrchtung, in Norwich kaum Sonne zu sehen \ud83d\ude42 &#8230; verr\u00fcckt nur, dass gestern den ganzen Tag die Sonne schien und blauer Himmel zu sehen war, es aber gleichzeitig schneite!<\/p>\n<p><strong>Die Stadt Norwich \u2013 typisch Englisch?<\/strong><\/p>\n<p>Vor einem Monat bin ich f\u00fcr mein dreimonatiges Praktikum im <em>French Department<\/em> der <em>Norwich School<\/em>, welches ich \u00fcber das Angebot des ZfL der Universit\u00e4t M\u00fcnster organisieren konnte, hier in Norwich angereist \u2013 und bereits jetzt hat mich diese Stadt und das Leben hier in den Bann gezogen.<\/p>\n<p>Norwich liegt ca. 160km nord-\u00f6stlich von London in der Region <em>Norfolk<\/em> in <em>East Anglia<\/em> und ist etwas kleiner als M\u00fcnster. Laut den Einwohnern der Stadt und der ein oder anderen Brosch\u00fcre aus der Touristeninformation gibt es 365 Pubs \u2013 einen f\u00fcr jeden Tag des Jahres \u2013 und 52 Kirchen \u2013 eine Kirche f\u00fcr jeden Sonntag im Jahr. Das k\u00f6nnte tats\u00e4chlich stimmen, denn genauso wie man in M\u00fcnster sagt, dass entweder die Glocken l\u00e4uten oder es regnet, k\u00f6nnte man hier in Norwich sagen, dass man \u2013 egal wo in der Innenstadt \u2013 entweder eine Kirche oder einen Pub in direkter N\u00e4he hat.<\/p>\n<p>Und da geht es mit den Vergleichen auch schon weiter: Montpellier konnte man seinen (s\u00fcd-)franz\u00f6sischen Charakter nicht abstreiten \u2013 und genauso hat auch Norwich f\u00fcr mich den Charakter einer typisch englischen Stadt. Als Erstes ist mir hier aufgefallen, dass es viele M\u00f6wen gibt, deren Schrei f\u00fcr mich aufgrund von Kindheitserinnerungen bedeutet, dass ich in England bin. \u00dcberall gibt es Backsteinh\u00e4user mit gro\u00dfen Kaminen, <em>Tearooms <\/em>(bspw. <em>Harriets Cafe Tearooms<\/em> &amp; <em>Biddy\u2019s Tearoom<\/em>), <em>Pubs<\/em>, Caf\u00e9s und Bars sowie neben ein paar kleinen, lokalen Gesch\u00e4ften (bspw. <em>Lisa Angel<\/em>) auch die gro\u00dfen englischen Ketten <em>Waterstone\u2019s, WHSmith, Boots, Superdrug, Morrissons<\/em>, u.v.m. Au\u00dferdem ist es sehr angenehm, dass das Stadtzentrum von einem Fluss, dem <em>River Wensum<\/em>, umflossen wird und man an seinem Ufer auch im Gr\u00fcnen spazieren gehen kann. Da man vom <em>Norwich Castle<\/em> im absoluten Stadtzentrum einen tollen Blick \u00fcber die Stadt hat, lohnt es sich, vor allem bei Sonnenuntergang (der ja derzeit schon gegen 16.40 Uhr ist) dorthin zu gehen und am Ende eines Sightseeing-Tages zu versuchen, alles, was man gesehen hat, wiederzufinden \u2013 und man wundert sich, wie viel man schon nach einem Tag erkennt! Au\u00dfer dem <em>Castle<\/em> ist eine wahre Attraktion auch <em>Norwich Cathedral<\/em>, die protestantische Kathedrale der Stadt, an die meine Praktikumsschule angegliedert ist. Eine wahrhaftig imposante Kulisse, die ich tagt\u00e4glich vor der Haust\u00fcre und vor meiner Nase bei jedem Geb\u00e4udewechsel oder Mittagessen habe!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180122_171014_899.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9632\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180122_171014_899-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180122_171014_899-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180122_171014_899-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180122_171014_899-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180122_171014_899-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180122_171014_899-60x60.jpg 60w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180122_171014_899-600x600.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180122_171014_899-800x800.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180122_171014_899.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/>\u00a0\u00a0<\/a>\u00a0<a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270394.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9629\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270394-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270394-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270394-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270394-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270394-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270394-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270394.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nBacksteinh\u00e4user, Kamine &amp; der <em>River Wensum<\/em><\/p>\n<p>Ansonsten lohnt es sich einfach, durch die Gassen zu spazieren und Gegenden wie <em>Elm Hill<\/em>, <em>The Close<\/em> rund um <em>Norwich Cathedral,<\/em> <em>Pulls Ferry,<\/em> <em>Cow Tower<\/em>, ein Antiquit\u00e4tengesch\u00e4ft in einer Kirche auf <em>Pottergate<\/em> mit teils bizarren Ausstellungsgegenst\u00e4nden, das Kaufhaus <em>Jarrolds<\/em>, die <em>Royal Arcade<\/em>, <em>Norwich Market<\/em>, die <em>Roman Catholic Cathedral<\/em>, diverse weitere Kirchen sowie die weitl\u00e4ufigen Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen in der zu gro\u00dfen Teilen verkehrsberuhigten Innenstadt zu erkunden. Zum Charakter der Stadt geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch das <em>British English<\/em>, welches einen umgibt \u2013 selbst wenn manchmal auch der ein oder andere schwieriger verst\u00e4ndliche Akzent darunter gemischt ist. Alles in allem ist Norwich f\u00fcr mich tats\u00e4chlich bereits mein pers\u00f6nliches Montpellier Ostenglands geworden: eine tolle Stadt mit viel Charme und Charakter, in der man auch nach einem Monat noch neue Ecken entdeckt. Ich bin schon gespannt auf dieses Wochenende, wenn ich <em>Norfolk<\/em>, die Region um Norwich herum, kennenlernen kann!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1260837.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9626\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1260837-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1260837-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1260837-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1260837-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1260837-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1260837-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1260837.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\u00a0<\/a><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270339.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9627\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270339-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270339-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270339-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270339-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270339-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270339-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270339.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Elm Hill<\/em> &amp; <em>Norwich Market<\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\nEnglische Kultur \u2013 Vorurteile &amp; Wahrheiten<\/strong><\/p>\n<p>Bereits vor meinem Auslandsaufenthalt in Norwich war ich sehr vertraut mit der englischen Kultur, da ich zur H\u00e4lfte Engl\u00e4nderin bin. Und obwohl ich noch nie f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit in England gelebt habe, kenne ich nat\u00fcrlich besonders die englische K\u00fcche aus Urlauben und Familienbesuchen. Leider wird die englische K\u00fcche aus deutscher Sicht h\u00e4ufig nur mit dem englischen Fr\u00fchst\u00fcck und nicht selten mit negativen Assoziationen verbunden \u2013 ganz nach dem Motto \u201eWie kann man das nur essen?\u201c. Im Gegensatz dazu habe ich mich ganz besonders auf alles Altbekannte und typisch Englische gefreut, was es in Deutschland nicht zu kaufen gibt oder was es zwar gibt, aber f\u00fcr mich einfach nicht nach Deutschland passt. Dazu geh\u00f6ren z.B. <em>Scones with Clotted Cream and Strawberry Jam<\/em>, <em>Crumpets<\/em> \u2013 die bei den Deutschen, denen ich sie empfohlen habe, sehr positiv angekommen sind! \u2013, <em>Apple Pie and Mince Pie<\/em>, <em>Baked Beans on toast<\/em> oder <em>Beef Pie with<\/em> <em>mash and vegetables<\/em>. <em>Yummy<\/em>! Nat\u00fcrlich sind Geschm\u00e4cker verschieden (<em>Fish &amp; Chips<\/em> ist bspw. nichts f\u00fcr mich), aber manchmal muss man auch einfach wissen, welches Essen in einer anderen Kultur schmeckt und sich auch trauen, Neues zu probieren. Wie mein bisheriger deutscher Besuch gezeigt hat, ist es m\u00f6glich, mit positiven kulinarischen Erfahrungen wieder abzureisen! \ud83d\ude42 Allerdings sollte man gerade als Nicht-Engl\u00e4nder beispielsweise <em>Marmite<\/em> (einen \u201eBrotaufstrich\u201c) tunlichst vermeiden, wenn man nicht komplett vom englischen Essen abgeschreckt werden m\u00f6chte: selbst viele Engl\u00e4nder m\u00f6gen es nicht! Jede Kultur hat nunmal ihre speziellen Eigenheiten. <em>Tearooms<\/em> und <em>Pubs<\/em> sind aber immer einen Besuch wert!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180204_093615_552.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9633\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180204_093615_552-300x228.jpg\" alt=\"\" width=\"283\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180204_093615_552-300x228.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180204_093615_552-1024x779.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180204_093615_552-768x584.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180204_093615_552-600x457.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180204_093615_552-800x609.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180204_093615_552.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 283px) 100vw, 283px\" \/><\/a>\u00a0 <a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270402.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9624\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270402-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"287\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270402-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270402-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270402-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270402-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270402-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/P1270402.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 287px) 100vw, 287px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Harriets Cafe Tearooms<\/em> &amp; <em>Adam and Eve Pub<\/em><\/p>\n<p>Ein zweiter Eindruck, den ich nicht auslassen m\u00f6chte, ist das Feier-Verhalten, genauer gesagt die Kleidungswahl beim Feiern. Beim Buchen von Urlaub denkt man ja h\u00e4ufig an das Bild der stereotypischen \u201elauten Engl\u00e4nder\u201c, die sich trotz tiefrotem Sonnenbrand wieder in die Sonne legen, auch bei kalten Temperaturen in Shorts und T-Shirt herumlaufen und wo die Frauen relativ knappe Kleidung tragen. Vorurteil oder Wahrheit? Nunja, in der Schule merkt man davon nichts, denn alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler tragen eine Schuluniform und m\u00fcssen sich an einer <em>independent school<\/em> (\u00c4quivalent zur Privatschule) nat\u00fcrlich auch entsprechend verhalten. Selbst tags\u00fcber f\u00e4llt in der Stadt h\u00f6chstens auf, dass manche Engl\u00e4nder und Engl\u00e4nderinnen ohne Jacke oder in Shorts unterwegs sind, w\u00e4hrend man selbst mit Winterjacke, Schal und dicken Winterschuhen durch die Stadt l\u00e4uft.<\/p>\n<p>An einem Freitag oder Samstag Abend sieht das Bild allerdings anders aus. W\u00e4hrend die Engl\u00e4nder eher \u201enormal\u201c gekleidet zu sein scheinen, legen sich viele Engl\u00e4nderinnen bei ihrer Kleiderwahl \u201em\u00e4chtig ins Zeug\u201c. Nicht selten sieht man Kleider, R\u00f6cke oder Oberteile, die so gerade das Wichtigste bedecken \u2013 und dann sind die Engl\u00e4nderinnen auch noch ohne Jacke oder Strumpfhose und mit offenen Schuhen bei um die 0 Grad unterwegs! Nat\u00fcrlich kann man auch nicht alle Engl\u00e4nderinnen \u00fcber einen Kamm scheren, denn einige gehen auch wie \u201edie Durchschnittsdeutsche\u201c aus. Au\u00dferdem gibt es eine solche Kleidungswahl sicherlich auch teilweise in Deutschland (besonders an Karneval?! \ud83d\ude00 ) \u2013 allerdings bestimmt nicht so massenhaft. Den absoluten Vogel hat vergangenes Wochenende eine junge Frau abgeschossen, die auf eine Hose einen Body trug, der wie ein Badeanzug geschnitten war, sodass der gesamte R\u00fccken frei war und es von hinten tats\u00e4chlich so aussah, als w\u00fcrde sie kein Oberteil tragen! Auch sie war ohne Jacke und mit offenen Schuhen bei um die 0 Grad unterwegs. Ein wahres Kontrastprogramm zu Montpellier, wo besonders die Franz\u00f6sinnen bei Temperaturen um die 15 Grad bereits ihre Winterm\u00e4ntel und Winterschuhe trugen. Aber wie hei\u00dft es nicht so sch\u00f6n: Andere L\u00e4nder \u2013 andere Sitten!<\/p>\n<p><strong>Wohnung &amp; soziale Kontakte<\/strong><\/p>\n<p>Um das Nachtleben in Norwich kennenzulernen, ist die Lage meiner Wohnung super \u2013 keine zwei Minuten Fu\u00dfweg trennen mich von der <em>Prince of Wales Road<\/em>, wo man die meisten Clubs findet. Bisher habe ich mich aber tats\u00e4chlich (u.a. wegen meiner Garderobe \ud83d\ude00 ) lieber an die Pubs und Bars gehalten. Wie man also heraush\u00f6ren kann, liegt meine Wohnung zentral in der Innenstadt, keine f\u00fcnf Minuten zu Fu\u00df vom Bahnhof und von der Schule an der <em>Norwich Cathedral<\/em> und damit auch einen Katzensprung von Einkaufsstra\u00dfen und Sehenw\u00fcrdigkeiten entfernt. Die <em>Norwich Cathedral<\/em> kann ich sogar aus meinem Zimmer sehen \u2013 das war nat\u00fcrlich das Highlight, als ich am ersten Morgen aufgewacht bin, die Vorh\u00e4nge aufgemacht habe, die Sonne schien und ich sah, wo ich gelandet bin.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9634 alignnone\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180107_092200_783-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"288\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180107_092200_783-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180107_092200_783-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180107_092200_783-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180107_092200_783-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180107_092200_783-60x60.jpg 60w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180107_092200_783-600x600.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180107_092200_783-800x800.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_20180107_092200_783.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 288px) 100vw, 288px\" \/>\u00a0\u00a0 morgendlicher Blick aus meinem Fenster<\/p>\n<p>Mit meiner Vermieterin, einer Dame in den 60ern, mit der ich zusammen wohne, verstehe ich mich sehr gut und die Wohnung hat auch alles, was man f\u00fcr den kurzen Zeitraum braucht. Ein bisschen gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig ist zwar der Teppichboden, der in der gesamten Wohnung au\u00dfer in der K\u00fcche \u2013 also auch im Badezimmer und in der Toilette! \u2013 ausgelegt ist. Aber eins ist es auf jeden Fall: typisch Britisch \u2013 und ansonsten gibt es ja immer noch <em>Henry the Hoover<\/em> (Staubsauger) \ud83d\ude09 . Bei der Wohnungssuche hatte ich tats\u00e4chlich einfach Gl\u00fcck, denn ich habe meine Wohnung \u00fcber mehrere Ecken gefunden (eine Sprachassistentin, eine ehemalige Praktikantin aus M\u00fcnster, meinen deutschen Mitpraktikanten, den Schulchor, etc.). Im Lehrerzimmer konnte ich \u00fcber meine Betreuungslehrerin aber auch einen Aushang mit meinem Wohnungsgesuch machen und hatte dort auch eine Antwort erhalten (aber abgelehnt, weil es weiter au\u00dferhalb war). F\u00fcr Norwich gestaltete sich die Wohnungssuche also ein bisschen einfacher als f\u00fcr Montpellier, was aber auch Zufall sein kann.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der sozialen Kontakte war es hier in Norwich einfacher, Leute kennenzulernen, als in Montpellier. Das liegt aber vor allem an der Tatsache, dass die Lehrkr\u00e4fte in der Schule alle recht jung sind und auch viel zusammen unternommen wird. Dadurch, dass im Englischen sowieso kein Unterschied zwischen \u201eDu\u201c und \u201eSie\u201c besteht und alle Kollegen sich mit Vornamen ansprechen, ist auch direkt die Atmosph\u00e4re f\u00fcr einen freundschaftlichen Umgang geschaffen. Besonders toll fand ich es, dass mich meine Betreuungslehrerin vom Bahnhof abholte (obwohl ich ja wirklich nicht weit entfernt untergekommen bin), mich zu meiner Wohnung brachte und mir ganz kurz gezeigt hat, wie ich montagsmorgens am Besten zur Schule komme und wo wir uns treffen. Zudem wohnen die anderen Sprachassistenten der Schule (eine Schweizerin, eine Franz\u00f6sin und eine Chilenin) im gleichen Haus wie ich und meinen deutschen Mitpraktikanten konnte ich schon w\u00e4hrend der Anreise nach Norwich kennenlernen, weil wir organisiert hatten, gemeinsam zu fliegen. Generell standen bisher verschiedene Aktivit\u00e4ten auf dem Plan wie bspw. den Schultag oder Samstagabend im Pub ausklingen zu lassen, privat organisierte Abende, der Besuch abendlicher Schulveranstaltungen oder auch einfach ein gem\u00fctliches Schlendern durch die Stadt. Zwar hatte ich mir f\u00fcr Norwich im Voraus weniger Gedanken \u00fcber soziale Kontakte gemacht, weil ich den Plan hatte und habe, meine Familie in S\u00fcd- und Nordengland zu besuchen, und es im Notfall auch ohne gro\u00dfartige Kontakte \u201e\u00fcber die B\u00fchne gebracht h\u00e4tte\u201c. Allerdings bin ich jetzt nat\u00fcrlich sehr erleichtert und gl\u00fccklich, dass ich hier direkt und automatisch durch die Schule tolle Menschen kennengelernt habe. Dadurch erh\u00e4lt man nat\u00fcrlich eine ganz andere Lebensqualit\u00e4t und die Zeit vergeht wie im Flug!<\/p>\n<p><strong>Praktische Tipps<\/strong><\/p>\n<p>A propos Flug: hier kommen noch ein paar kleine praktische Tipps f\u00fcr zuk\u00fcnftige Norwich-Studenten oder -Praktikanten. Aus Deutschland fliegt man am besten nach London (wir sind nach Stansted geflogen) und f\u00e4hrt dann mit dem Zug weiter nach Norwich. Mit einem Umstieg dauert die Zugfahrt ca. zwei Stunden. Die Zugverbindung ist sehr gut und als unter 25-J\u00e4hriger kann man sich die <em>Young Persons Railcard<\/em> holen, die 30 Pfund kostet, aber durch die man bei allen Zugfahrten Verg\u00fcnstigungen erh\u00e4lt. Man kann sie direkt am Schalter im Bahnhof in Stansted erwerben und dann auch gleich f\u00fcr die erste Fahrt nutzen. Durch meine Hin- und R\u00fcckfahrt zum Flughafen, eine Fahrt in den S\u00fcden und eine in den Norden Englands wird sie sich sicherlich auszahlen.<\/p>\n<p>Ein weiterer Tipp betrifft Wechselkurse, Umtauschen von Euro in Pfund und Geldabhebungen. Generell sollte man sich vorher in Ruhe informieren, was am besten funktioniert. Dabei sollte man dabei beachten, dass Banken teilweise recht lange brauchen k\u00f6nnen, um neue Karten auszustellen, was bei mir ein bisschen holprig gelaufen ist. Viele Geldautomaten hier sind \u201eFree Cash Automaten\u201c, was bedeutet, dass man ohne Geb\u00fchren der hiesigen Bank Geld abheben kann. Allerdings gibt die deutsche Bank h\u00e4ufig schlechte Wechselkurse. Soweit ich es geh\u00f6rt habe, kann man hier auch nicht so einfach ein Bankkonto er\u00f6ffnen und aus meiner Erfahrung m\u00f6chten die Vermieter die Miete am Liebsten in Bar erhalten. Ach, und generell w\u00fcrde ich auch allen England-Reisenden empfehlen, alles an altem Pfund mitzunehmen, was man ggf. noch zu Hause hat: denn die alten 5 Pfund Scheine wurden bereits aus dem Verkehr gezogen und die 10 Pfund Scheine wird es auch bald treffen &#8211; man kann also nicht mehr mit ihnen normal bezahlen, sondern muss sie in einer Bank umtauschen lassen.<\/p>\n<p><strong>Montpellier vs. Norwich?<\/strong><\/p>\n<p>Bereits jetzt steht f\u00fcr mich fest, dass ich die Erfahrung, in England zu leben, absolut nicht missen m\u00f6chte. Mein Leben in Norwich ist <em>obviously<\/em> wirklich sehr anders als mein Leben in Montpellier, aber dadurch nicht weniger sch\u00f6n. Ich finde es toll, dass beides so unterschiedlich ist, sodass ich es eigentlich gar nicht miteinander vergleichen kann. Gerade habe ich aber das Gef\u00fchl, dass es mir hier in Norwich sogar noch ein bisschen besser gef\u00e4llt \u2013 aber da spielt bestimmt das \u201eHeimatgef\u00fchl\u201c, was ich grunds\u00e4tzlich in England habe, eine gro\u00dfe Rolle. Ich bin gespannt, was ich am Ende meines Aufenthaltes r\u00fcckblickend sage.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Moment sage ich aber erst einmal \u201eS<em>ee you later!\u201c<br \/>\n<\/em>(Anmerkung: Dass dieser Ausdruck so verwirrend sein kann, war mir vorher nie bewusst. <em>See you later<\/em> kann hier tats\u00e4chlich alles bedeuten und muss nicht einmal implizieren, dass man sich auch wirklich sp\u00e4ter sieht. Man lernt nie aus \ud83d\ude09 )<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom warmen Montpellier in S\u00fcdfrankreich \u00fcber einen Zwischenstopp in meinem Heimatort in Deutschland \u00fcber Weihnachten und Silvester ins k\u00fchle Norwich in Ostengland \u2013 eine ganz sch\u00f6n gro\u00dfe Umstellung innerhalb weniger Wochen! 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