{"id":9319,"date":"2018-01-17T09:39:52","date_gmt":"2018-01-17T07:39:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=9319"},"modified":"2024-10-04T11:30:38","modified_gmt":"2024-10-04T09:30:38","slug":"edinburgh-ein-erster-eindruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/edinburgh-ein-erster-eindruck\/","title":{"rendered":"Edinburgh &#8211; ein erster Eindruck"},"content":{"rendered":"<p>Zun\u00e4chst einmal Hallo oder Hiya. Fallst du dich noch am entscheiden bist, wo du dein Auslandssemester verbringen willst, kann ich dir Edinburgh nur empfehlen. Als ich mich damals entscheiden musste, war mir klar, dass es nach Gro\u00dfbritannien oder Irland gehen sollte, nur wo war das Problem.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In die engere Auswahl kamen dann Liverpool, Dublin und nat\u00fcrlich Edinburgh. In allen 3 St\u00e4dten sollen (bzw. sind) die Menschen sehr offen und nett sein und da ich mich nicht entg\u00fcltig entscheiden konnte, \u00fcberlie\u00df ich es dem Zufall. Ich habe mich an Schulen beworben und die erste R\u00fcckmeldung\u00a0 sofort akzeptiert. So kam ich nach Edinburgh.<br \/>\nAls ich das erste Mal in Edinburgh ankam, war ich zun\u00e4chst ein wenig verwirrt. Man liest so viel \u00fcber diese alte Stadt, dass es erstmal komisch wirkt, wenn man vom Flughafen durch den modernen Stadtrand f\u00e4hrt. In der Altstadt angekommen, kann man aber nicht anders, als sich sofort zu verlieben. Die Menschen sind extrem freundlich, fast schon zu freundlich aus deutscher Sicht und das Wetter ist viel besser als erwartet. Edinburgh ist auch gar nicht so anders im Vergleich zu Deutschland. Man kann bei Aldi oder Lidl einkaufen und Fu\u00dfball ist sehr wichtig.<br \/>\nF\u00fcr Deutsche eher unbekannt ist Rugby, aber wenn die Nationalmannschaft spielt, sind nach dem Spiel alle Pubs voll und der westliche Teil Richtung Stadion sowie alle Busse und Bahnen sind brechend voll. Ein gro\u00dfartiges Erlebnis, wenn man Sport mag.<br \/>\nUnterschiede, die man sofort erkennt, ist das Bilden einer Schlange, wenn man auf den Bus wartet und man sagt immer sorry, egal ob man schuld war oder nicht. Ein Beispiel dazu w\u00e4re, wenn ich in jemanden sto\u00dfe, entschuldigt er sich daf\u00fcr, dass er im Weg war, auch wenn er schon &#8220;2h&#8221; dort stand.<br \/>\nWichtig w\u00e4re auch, wenn man sich dort l\u00e4nger aufh\u00e4lt und 2-3mal pro Tag mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln f\u00e4hrt, eine Ridacard zu holen. Diese kann man monatlich aufwerten oder f\u00fcr ein Jahr holen, um so mit den Bussen oder der Tram fahren zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEin Mythos ist auch, dass man in Gro\u00dfbritannien nicht Essen gehen kann, da die britische K\u00fcche so schlecht sein soll. Dem kann ich nur widersprechen, jeder Pub den ich bisher kennen gelernt habe, bietet sehr leckeres Essen an, auch Haggis kann gut schmecken. Von den Preisen rede ich jetzt mal nicht, es ist alles akzeptabel, aber man muss sich daran gew\u00f6hnen, dass es halt ein wenig teurer ist als Deutschland.<br \/>\nWenn man abends in die Pubs geht, hat man immer eine Vielzahl von Bieren zur Auswahl und in 95% der F\u00e4llen auch gute Stimmung. Meine Empfehlung hierbei ist der bekannte Irish Pub (ja ich gehe am liebsten zu einem irischen Pub in Schottland) Finnegan&#8217;s Wake. Da gibt es an allen Tagen auch billigeres Bier f\u00fcr Studenten. In den Pubs kann auch immer mit den Einheimischen reden, solange man nett und freundlich ist. Dabei interessant ist vielleicht, dass ich einmal den Fall gesehen habe, dass jemand aus dem Pub musste, weil er zu lange gebraucht hat, um sein erstes Getr\u00e4nk zu bestellen (aber nicht abschrecken lassen, Schotten, wenn man sie einmal kennen gelernt hat, sind die nettesten Menschen \u00fcberhaupt). Allgemein empfehle ich einfach, durch verschiedene Pubs zu gehen und dadurch sein Favoriten zu finden.<br \/>\nSehensw\u00fcrdigkeiten gibt nat\u00fcrlich auch viele in Edinburgh und es ist immer wieder ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl das Castle auf dem H\u00fcgel zu sehen, auch wenn jeder einem empfiehlt, nicht \u00a317 daf\u00fcr zu bezahlen. Nur f\u00fcr milit\u00e4risch Interessierte soll ein Besuch Sinn machen. Au\u00dferdem muss man auch einmal auf Arthur&#8217;s Seat gewesen sein. Ansonsten gibt es noch viele verschiedene M\u00f6glichkeiten, die man einfach selber nach Interesse aussuchen sollte. Museen, Parks, Sport, es sollte f\u00fcr jeden etwas dabei sein.<br \/>\nAber nicht nur Edinburgh selbst ist faszinierend, auch die Highlands, gr\u00f6\u00dfere Orte und Inseln von Schottland sind ein unbedingtes Muss. Leider habe ich f\u00fcr die Inseln selbst keine Zeit mehr und werde daf\u00fcr auf jeden Fall wiederkehren.<br \/>\nIm Endeffekt muss man sich selbst \u00fcberzeugen, aber alle Freunde, die mich besucht haben, haben direkt ihren n\u00e4chsten Besuch angek\u00fcndigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zun\u00e4chst einmal Hallo oder Hiya. Fallst du dich noch am entscheiden bist, wo du dein Auslandssemester verbringen willst, kann ich dir Edinburgh nur empfehlen. 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