{"id":9023,"date":"2017-12-07T09:47:03","date_gmt":"2017-12-07T07:47:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=9023"},"modified":"2024-12-06T11:32:36","modified_gmt":"2024-12-06T09:32:36","slug":"pj-in-saint-pierre-auf-der-ile-de-la-reunion-so-laesst-es-sich-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/pj-in-saint-pierre-auf-der-ile-de-la-reunion-so-laesst-es-sich-leben\/","title":{"rendered":"PJ in Saint-Pierre auf der Ile de la R\u00e9union- so l\u00e4sst es sich leben!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Bonzour \u00e0 zot! Comment i l\u00e9?<\/strong><\/p>\n<p>Wer denkt, dass er\/sie die franz\u00f6sische Sprache nun endlich beherrscht,\u00a0wird auf dieser kleinen Insel eines besseren belehrt. Hier wurde die franz\u00f6sische Sprache n\u00e4mlich dem Prozess der sogenannten ,,Kreolisierung&#8221; unterzogen, was in der Praxis dazu f\u00fchrt, dass man zwar denkt, man h\u00f6re gerade Franz\u00f6sisch, aber bei genauerem Hinh\u00f6ren nur lediglich ein paar einzelne W\u00f6rter versteht!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>So manch einer realisierte erst auf r\u00e9unionnaisischem Boden, dass er\/sie es hier mit einer v\u00f6llig anderen Sprache zu tun hat. Gut, dass die kontaktfreudigen R\u00e9unionnaisen jedoch fast alle das Franz\u00f6sische beherrschen und somit die franz\u00f6sische Sprache in diesem Auslandsaufenthalt mit Sicherheit nicht zu kurz kommen sollte.<\/p>\n<p>Wer sich nun wagemutig in den Flieger gesetzt hat und nach einer ca. 9-st\u00fcndigen Flugreise von der Nordhalbkugel \u00fcber den \u00c4quator bis zur S\u00fcdhalbkugel nun endlich die kleine Insel inmitten des indischen Ozeans erreicht hat, wird schnell merken, dass nicht allein die Sprache etwas ganz Besonderes ist. Auch wenn die 835.103 einwohnerstarke Insel dem Laien erst einmal sehr klein erscheint, sollte ihr Reiz nicht untersch\u00e4tzt werden. Das Kennenlernen von Menschen, Identit\u00e4tsgef\u00fchl, Arbeitsleben, Aktivit\u00e4ten, Kultur, Geschichte und die gro\u00dfartige Natur der R\u00e9union sind in meinen Augen von nahezu unvergleichlich bereicherndem Wert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Menschen und Wohnen<\/strong><\/p>\n<p>Die R\u00e9unionnaisen sind ein kunterbunt gemischtes Volk (aus Madagaskanern, Indern, Franzosen und zu einem kleinen Teil auch Chinesen) und genauso bunt und lebendig ist ihre Lebenseinstellung. Unsere Vermieter (ein chinesisch-franz\u00f6sisch abstammendes Paar namens Paul und Linda) vermittelten uns den ersten r\u00e9unionnaisischen Eindruck. Paul holte uns ganz selbstverst\u00e4ndlich mit seinem Auto vom Busbahnhof in Saint Pierre ab, w\u00e4hrend Linda uns mit einem r\u00e9unionnaisischen Reisgericht in der Wohnung bereits erwartete. Sie f\u00fchrten uns durch die 4-Personen-Wohnung, erkl\u00e4rten uns wo man seine Lebensmittel besorgen sollte, was wir unbedingt auf der Insel alles erkunden sollen und wie wir zum Krankenhaus kommen (er w\u00e4re am liebsten mit uns einmal hin gefahren). Hier, in der\u00a027 Rue Georges Moy De Lacroix in Terre Sainte, waren wir bei ,,Ti Paul&#8221; sehr gut und preiswert (ca. 330\u20ac\/Person\/Monat zu dritt) untergekommen und wurden nur so \u00fcberschwemmt von Hilfsbereitschaft. Der Start h\u00e4tte nicht besser sein k\u00f6nnen. Andere PJ-ler sind auch sehr gut in einer von beiden Wohnungen von Cyril untergekommen (ca. 500\u20ac\/Person\/Monat). Diese Wohnungen k\u00f6nnen jeweils bis zu 6 Personen beherbergen und besitzen ihren ganz eigenen WG-Charme. Hier wurden definitv die besten Partys gefeiert! Ansonsten bietet <a href=\"http:\/\/www.leboncoin.fr\">leboncoin.fr<\/a> wie f\u00fcr jegliche Angelegenheiten (wir haben zum Beispiel uns ein Fahrrad \u00fcber diese Seite besorgt) eine gute Adresse um sein kleines Heim zu finden.<\/p>\n<p>Terre Sainte in Saint-Pierre stellte sich als optimaler Wohnort f\u00fcr das PJ heraus. Von hier aus war alles fu\u00dfl\u00e4ufig erreichbar: das Krankenhaus, der Strand, der Stadtkern, die Sporttreffpunkte, die Partymeile und der Markt. Nur der Hauptbusbahnhof war mit 30min Gehweg etwas weiter weg &#8211; aber machbar. Auch gilt St-Pierre als kultureller Hotspot der R\u00e9union und bietet ein tolles Angebot an Freizeitm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Identit\u00e4tsgef\u00fchl<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl die R\u00e9unionnaisen urspr\u00fcnglich von mehreren Kontinenten abstammen, in denen die kulturellen Unterschiede nicht gr\u00f6\u00dfer sein k\u00f6nnten, findet sich in der R\u00e9union eine gl\u00fcckliche Symbiose all dieser Kulturen. Sie bezeichnen sich alle als Franzosen mit dem Extra der kreolischen Kultur. Es wird Wert auf Gastfreundlichkeit, Bescheidenheit, Br\u00fcderlichkeit, N\u00e4chstenliebe, Optimismus und Lebensfreude gelegt. So kam es passenderweise zum Inselmaskottchen: dem Dodo. Dieses (leider ausgestorbene) Tier kennzeichnete sich durch sein unbedingtes Vertrauen und Gutm\u00fctigkeit aus. Auch reihen sich neben Buddhatempel hinduistische Tempel, christliche Kirchen und muslimische Moscheen. Als Frau muss man sich nicht scheuen, in sonst verbotene Gebetst\u00e4tten einzutreten und die Frage der Religionsangeh\u00f6rigkeit scheint nebens\u00e4chlich \u2013 Hauptsache man glaubt an etwas, das gr\u00f6\u00dfer als man selbst ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Arbeitsleben<\/strong><\/p>\n<p>Die R\u00e9union stellt die am meisten subventionierte \u00dcberseeinsel Frankreichs dar, was sich auch in der Infrastruktur wiederspiegelt. \u00dcberall werdet ihr Schilder mit ,,Projet en r\u00e9alisation avec l&#8217;union europ\u00e9enne&#8221; oder ,,Projet r\u00e9alis\u00e9e par la France&#8221; oder durch Dritte wie zum Beispiel dem Rotary Club. Auch werden der Zuckerrohranbau und die -verwertung sehr gef\u00f6rdert und es wird versucht Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen. Von au\u00dfen betrachtet funktioniert die Insel gut: man kommt \u00fcberall mehr oder weniger p\u00fcnktlich hin, man hat ein reiches Angebot an Freizeitaktivit\u00e4ten und st\u00e4ndig ist irgendwo ein Konzert oder ein Stadtfest. Dennoch mangelt es vor allem an einem: an Arbeitsstellen. Nirgends sonst in Frankreich ist die Arbeitslosenquote mit 40% so hoch wie hier in der R\u00e9union. Ihr werdet in eurer Zeit auf der Insel mit vielen Arbeitslosen in Kontakt kommen und merken, dass die wenigsten sich diesen Zustand ausgesucht haben und der Frust tief sitzt.<\/p>\n<p>Das Krankenhaus in Saint-Pierre wird gerade renoviert und besitzt momentan zugleich moderne als auch veraltete Z\u00fcge. Insbesondere in Sachen Hygiene war das ab und zu etwas befremdlich (jedoch gilt, dass alles zu besorgen ist, wenn jemand danach fragt). Die Akten werden handschriftlich gef\u00fchrt und f\u00fcr die Visite sind die Laborwerte nicht direkt bei Hand. Ich habe mich pers\u00f6nlich in meinem Tertial der Inneren Medizin sehr \u00fcber die Gelegenheit gefreut, nicht einen Textbaustein nach dem anderen in die Akte einzuschleusen, sondern mal selbst Anamnese und Befunde einzutragen. Die Aufnahmen durfte ich nach ein paar ,,Probetagen&#8221; mit anschlie\u00dfender Kontrolle selbst durchf\u00fchren. Auch war hier somit kein Raum f\u00fcr Langeweile, bis man gegen Mittag oder sp\u00e4testens nach dem Mittagessen nach Hause geschickt wurde. Das Know-how der in der ,,M\u00e9tropole&#8221; ausgebildeten \u00c4rzte ist sehr gut und fachlich steht die R\u00e9union Deutschland in keiner Weise nach. Innere kann ich empfehlen, ihr k\u00f6nnt hier auch frei rotieren (ihr m\u00fcsst nur fragen!). Besonders Kardiologie, Endokrinologie und Pneumologie haben sich gelohnt. Gastroenterologie w\u00fcrde ich eher weniger empfehlen. Laut Kommilitonen ist die Unfallchirurgie\/Orthop\u00e4die zu empfehlen, wobei die Allgemeinchirurgie nicht so gut abschnitt. Teilweise waren die Erfahrungen aber auch sehr davon gepr\u00e4gt, wie gut man sich in der Sprache zurechtfindet. Daher: einfach hingehen und bei schlechten Erfahrungen nicht z\u00f6gern zu wechseln! Es findet sich aber auch immer ein Arzt der Englisch spricht und nett sind eh alle. Einige von uns wurden auch von Seiten der \u00c4rzte zu einem Essen im Restaurant oder einer Dinner Party eingeladen. Die Prof. Iacobelli ist \u00fcbrigens eine sehr engagierte, wenn auch anfangs auf mich etwas streng wirkende, Ansprechpartnerin.<\/p>\n<p><strong>Die Aktivit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p>Wandern. Wandern. Wandern.<\/p>\n<p>Die R\u00e9union z\u00e4hlt als Wanderparadis des Indischen Ozeans und dem kann ich nur beipflichten. Besorgt euch den Rother Wanderf\u00fchrer und ihr habt das perfekte Tool bei Hand. Zus\u00e4tzlich\u00a0 ist es bestimmt nicht schlecht noch einen Reisef\u00fcherer f\u00fcr weitere Infos bei Hand zu haben.<\/p>\n<p>Wale kann man von September bis Mitte Oktober beobachten und sogar mit ihnen schwimmen gehen. Unvergessliches Erlebnis &#8211; wenn auch die Motorboote zu dieser Zeit das Meer \u00fcberschwemmen und der Respekt vor den Tieren fraglich ist. Da die Wale so nah am Strand schwimmen und spielen, kann man auch vom Strand aus (vom Trou d&#8217;Eau bis ans n\u00f6rdliche Ende des Hermittage) wunderbar die Wale besonders gegen Sonnenuntergang beobachten.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06754.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9031 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06754-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06754-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06754-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06754-768x431.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06754-600x337.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06754-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06754-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06754-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06754-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06754.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wassersport ist auch ganz gro\u00df auf R\u00e9unon. Tauchen ist eins der Highlights. Hier braucht man auch wenig bis keine Angst vor den Bullenhaien zu haben. Diese greifen in der Regel nur Bodyboarder und Wellenreiter an. Diese Sportarten haben wir deswegen auch vermieden. Wer dennoch nicht aufs Board verzichten will, kann sich aber beim Kite-Surfen austoben. Hier sollte man nur etwas Erfahrung (2-3 w\u00f6chiger Kurs) an den Tag legen. Kite-Surf-Anf\u00e4nger sollten sich eher mit Mauritius besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Pick-nick. Niemand, wirklich NIEMAND picknickt so gerne wie der R\u00e9unionnaise! Besonders am Sonntag k\u00f6nnt oder werdet ihr Zeuge mehrerer Strand-Festgelage werden. Man hat den Eindruck als k\u00e4me hier die ganze Familie mit 2.- und 3.-gradiger Verwandschaft zusammen und zelebrieren gemeinsam das ausgiebige Schmausen. W\u00e4hrend die Touristen in der Sonne auf dem Sand brutzeln, feiern die Einheimischen im Schatten der Palmen und B\u00e4ume in Begleitung von typisch r\u00e9unionnaisischer Musik ihre Zusammenkunft. Ein herrliches Spektakel.<\/p>\n<p>Feiern, Essen und Tanzen. In Saint-Pierre haben mir das Le Before, das Downtown, das ti boui boui, La Bodega, La Baie des Anges und generell die Strandpromenade sehr gut gefallen. Auf der Homepage der Stadt k\u00f6nnt ihr nach Events wie zum Beispiel Festivals oder Stadtfeste Ausschau halten. Jeden Sonntag abend ab ca 19 Uhr warten coole Vibes und leckeres Essen in Saint-Leu auf euch.<\/p>\n<p>Grand Raid im Oktober. F\u00fcr die allerheftigsten aller Sportler wartet hier DIE Herausforderung auf euch. Der Grand Raid ist ein 165 km langer Lauf \u00fcber stolze 3.000 H\u00f6henmeter. Der schnellste L\u00e4ufer schafft den Lauf in rund 23 Stunden. Die meisten brauchen etwa 2 bis 3 Tage f\u00fcr den Lauf. F\u00fcr Amateure gibt es auch abgespeckte Versionen mit zum Beispiel 65 km. Fr\u00fch Anmelden ist unabdingbar. \u00c0 la bonne heure!<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170916_220355011.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9032 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170916_220355011-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170916_220355011-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170916_220355011-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170916_220355011-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170916_220355011-600x338.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170916_220355011-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170916_220355011-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170916_220355011-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170916_220355011-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170916_220355011.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Die Kultur<\/strong><\/p>\n<p>Libert\u00e9, \u00c9galit\u00e9 et Fraternit\u00e9!<br \/>\nIn der R\u00e9union werdet ihr diese W\u00f6rter in der Mentalit\u00e4t wiederfinden. Ihr werdet nicht drumrum kommen, Menschen kennenzulernen und euch auszutauschen.<\/p>\n<p>Musikalisch sticht die R\u00e9union mit romantischen Schmuselidern aber auch Jazz und Raggae hervor. Geht nach St.-Leu am Sonntagabend oder wagt euch in einen der 2 Plattenl\u00e4den in St.-Pierre rein &#8211; es lohnt sich.<\/p>\n<p>Das Essen besteht prinzipiell aus Bohnen und Reis mit entweder Fisch- oder Fleischragout. Das Cari und das Rugail findet sich in meheren Varianten wieder. Man kriegt es \u00fcberall. Einfach ausprobieren. Auch die indische und die westliche K\u00fcche ist in Saint-Pierre repr\u00e4sentiert. Wer selber kochen will, sollte bei einem der vielen L\u00e9gumiers einkaufen. Hier kriegt ihr frisches Obst und Gem\u00fcse zu g\u00fcnstigen Preisen. Fleisch und K\u00e4se (bis auf ein paar inl\u00e4ndisch produziere K\u00e4sesorten) sind dagegen sehr teuer. Fisch war erstaunlicherweise sehr schwer zu ergattern. Es gibt insgesamt 3 Poisonneries am s\u00fcdlichen Ende von Saint-Pierre, welche nur \u00f6ffnen, wenn denn auch was gefischt wurde. Besonders Tun- und Schwertfisch werdet ihr hier h\u00e4ufiger zu \u00e4u\u00dferst g\u00fcnstigen Preisen finden.<\/p>\n<p>Qizomba ist DIE Tanzart der Insel und besticht durch eng aneinander geschmiegte langsame Bewegungen. Einfach mal ins Before unter der Woche gehen.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_0198.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9026 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_0198-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_0198-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_0198-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_0198-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_0198-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_0198-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_0198.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Die Geschichte<\/strong><\/p>\n<p>Die Geschichte der Ile Bourbon ist \u00fcberall. Sie wird mit Stolz erz\u00e4hlt und man muss in der Regel keine Angst haben ein unangenehmes Thema angeschnitten zu haben. Es lohnt sich, sich eingehender mit der Sklavenvergangenheit und Freiheitsbewegung der Insel auseinanderzusetzen.\u00a0 Auf der Insel gibt es heutzutage keinen Unterschied zwischen Hautfarben, Reichtum oder Religionsangeh\u00f6rigkeit &#8211; unserer Erfahrung nach wird beispielhaft mit dieser schwierigen Vergangenheit umgegangen.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/WP_20170928_06_20_08_Pro.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9028 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/WP_20170928_06_20_08_Pro-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/WP_20170928_06_20_08_Pro-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/WP_20170928_06_20_08_Pro-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/WP_20170928_06_20_08_Pro-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/WP_20170928_06_20_08_Pro-600x338.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/WP_20170928_06_20_08_Pro-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/WP_20170928_06_20_08_Pro-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/WP_20170928_06_20_08_Pro-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/WP_20170928_06_20_08_Pro-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/WP_20170928_06_20_08_Pro.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Die Natur<\/strong><\/p>\n<p>Lasst euch bezaubern. Ihr werdet Tiere sehen, die es nirgends sonst gibt und eine reiche Pflanzenwelt erleben. Am Besten einen guten Reisef\u00fchrer besorgen und sich durch die Natur f\u00fchren lassen. 200 Mikroklimata machen die Insel zu einem Naturspektakel. Scheut euch nicht bis zum Piton de Neiges, dem h\u00f6chsten Berg zu wandern, und in einer Rundumsicht die Grenzen der Insel zu sehen. Subtropischer Regenwald, Vulkanlandschaft, saftige gr\u00fcne Berge und palmenbest\u00fcckte Str\u00e4nde sind zu entdecken.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06956.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9030 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06956-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"164\" height=\"291\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06956-169x300.jpg 169w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06956-575x1024.jpg 575w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06956-600x1068.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06956.jpg 719w\" sizes=\"(max-width: 164px) 100vw, 164px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Arbeiten wird auf dieser Insel nicht sehr gro\u00df geschrieben. Ihr werdet wahrscheinlich etwas weniger arbeiten als in Deutschland und daher fachlich auch etwas weniger mitnehmen, weshalb ich euch raten w\u00fcrde, das Tertial zu splitten. Sprachlich kommt ihr nicht umhin, Franz\u00f6sisch zu reden und auch werdet ihr sehr viel Gelegenheit haben, mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu kommen. Wer Spa\u00df am Wandern hat und ein Frankreich mit karibischem Klima und Flair ohne das tr\u00e4ge Chaos der Antillen erleben will, ist hier genau richtig.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06734.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9027 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06734-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06734-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06734-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06734-768x431.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06734-600x337.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06734-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06734-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06734-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06734-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSC06734.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bonzour \u00e0 zot! Comment i l\u00e9? Wer denkt, dass er\/sie die franz\u00f6sische Sprache nun endlich beherrscht,\u00a0wird auf dieser kleinen Insel eines besseren belehrt. Hier wurde die franz\u00f6sische Sprache n\u00e4mlich dem Prozess der sogenannten ,,Kreolisierung&#8221; unterzogen, was in der Praxis dazu f\u00fchrt, dass man zwar denkt, man h\u00f6re gerade Franz\u00f6sisch, aber bei genauerem Hinh\u00f6ren nur lediglich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":420,"featured_media":9029,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1260,1270,2051,2072],"tags":[9,39,1371,1017,362,506,1186,1350,712,1018],"class_list":["post-9023","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-afrika","category-la-reunion","category-medizin","category-medizin-und-gesundheit","tag-auslandspraktikum","tag-erasmus","tag-interkulturelles","tag-la-reunion","tag-medizin","tag-pj","tag-praktikumsalltag","tag-praktikumsfazit","tag-praktisches-jahr","tag-saint-pierre"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9023"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/420"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9023"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9023\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9088,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9023\/revisions\/9088"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9029"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9023"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9023"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9023"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}