{"id":8973,"date":"2017-12-04T11:02:12","date_gmt":"2017-12-04T09:02:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=8973"},"modified":"2024-10-28T13:08:57","modified_gmt":"2024-10-28T11:08:57","slug":"montpellier-la-vie-au-sud-de-la-france","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/montpellier-la-vie-au-sud-de-la-france\/","title":{"rendered":"Montpellier \u2013 la vie au sud de la France"},"content":{"rendered":"<p><em>Salut<\/em> und <em>bonjour<\/em> aus Montpellier!<\/p>\n<p>Mittlerweile bin ich schon seit fast drei Monaten in dieser wundersch\u00f6nen s\u00fcdfranz\u00f6sischen Stadt und mache ein Schulpraktikum am <em>Coll\u00e8ge et Lyc\u00e9e Georges Clemenceau<\/em>. Leider kommt mein erster Blog-Eintrag sehr versp\u00e4tet, da es immer etwas Neues zu entdecken gab und dadurch der Blog etwas in den Hintergrund geraten ist.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In meinem ersten Eintrag m\u00f6chte ich von der Stadt und meinem Leben in Frankreich berichten. Vorab ist es aber vielleicht wichtig zu wissen, dass ich aufgrund meines Auslandsstudiums in Tours im Bachelor das Leben in Frankreich schon kennenlernen konnte und daher viele Eindr\u00fccke nicht absolut neu f\u00fcr mich sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Wetter \u2013 Pluspunkt Nummer 1<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem ich bei meiner Anreise Anfang September von ungew\u00f6hnlich schlechtem Wetter (grauer Himmel, Nebel, k\u00fchl) am Flughafen Montpellier M\u00e9diterran\u00e9e empfangen wurde, war es schon am n\u00e4chsten Tag sommerlich warm und die Anzahl der Regentage kann ich bis heute an einer Hand abz\u00e4hlen. W\u00e4hrend die enorme Trockenheit des vergangenen Sommers f\u00fcr die Region ein wirkliches Problem darstellt und die starken Regenf\u00e4lle, die sogenannten <em>p\u00e9riodes c\u00e9venoles<\/em> (benannt nach dem Regen, der von den <em>C\u00e9vennes<\/em>, der Bergkette im Hinterland Montpelliers, kommt und der innerhalb weniger Minuten Stra\u00dfen so unter Wasser setzen kann, dass man knietief im Wasser steht), ausgeblieben sind, war es f\u00fcr mich wirklich sch\u00f6n, zwei Monate lang einen versp\u00e4teten Sommer zu erleben. Bis Ende September konnte man sogar im Mittelmeer schwimmen gehen, bis Ende Oktober war es noch wirklich warm (solange nicht die starken Winde Mistral und Tramontane pfeifen, denn dann kann es schnell k\u00fchl werden) und bis Ende November war keine Winterjacke n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Der heutige Blick (2. Dezember) aus dem Fenster ist allerdings sehr ungew\u00f6hnlich, denn es fallen tats\u00e4chlich Schneeflocken vom Himmel \u2013 und im Vorgarten steht eine Palme! Diesen Anblick erh\u00e4lt man wahrhaftig nicht alle Tage. Der Winter ist also auch hier langsam, aber sicher eingetroffen und das nicht nur bez\u00fcglich des Wetters: denn auch der Weihnachtsmarkt hat am 30. November seine Tore ge\u00f6ffnet und auf dem Hauptplatz der Stadt, der <em>Place de la Com\u00e9die<\/em>, steht neben einer beleuchteten Weltkugel auch ein kitschig beleuchteter Weihnachtsbaum aus einer Metallkonstruktion. W\u00e4hrend diese beiden Teile der st\u00e4dtischen Weihnachtsdekoration tats\u00e4chlich erst in den letzten zwei Wochen aufgestellt wurden, musste ich Anfang Oktober zu meinem Erschrecken feststellen, dass die Weihnachtsbeleuchtung schon aufgehangen wurde \u2013 und da waren es tags\u00fcber teilweise noch 20-25\u00b0C tags\u00fcber in der Sonne!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171124_202903.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8981\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171124_202903-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171124_202903-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171124_202903-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171124_202903-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171124_202903-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171124_202903-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171124_202903.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Stadt \u2013 \u201ePlatz eins in puncto Lebensqualit\u00e4t\u201c<\/strong> (Dumont Reisehandbuch Languedoc-Roussillon )<\/p>\n<p>Montpellier ist eine der gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte an der franz\u00f6sischen Mittelmeerk\u00fcste, geh\u00f6rt zu der Region <em>Occitanie<\/em> und war die Hauptstadt der ehemaligen Region <em>Languedoc-Roussillon<\/em>. Mit 65.000 Studenten ist Montpellier eine wahre Studentenstadt und auch international ausgerichtet. Die Universit\u00e4t, die unter anderem Frankreichs \u00e4lteste <em>Facult\u00e9 de M\u00e9dicine<\/em> beherbergt, liegt zu gro\u00dfen Teilen etwas au\u00dferhalb der Stadt, ist aber sehr gut mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln wie der Tram zu erreichen. Das Stadtzentrum Montpelliers, welches aufgrund seiner Form auch <em>l\u2019Ecusson<\/em> (dtsch.: das Wappen) genannt wird, kann man gut zu Fu\u00df erlaufen.<\/p>\n<p>Die Stadt bietet f\u00fcr jeden Geschmack etwas: Neben kleinen Stra\u00dfen und Gassen mit kleinen Boutiquen in den Vierteln rund um die Kirchen St. Anne und St. Roch, die den s\u00fcdl\u00e4ndischen Charme der Stadt ausmachen, gibt es gro\u00dfe Pl\u00e4tze wie die <em>Place de la Com\u00e9die<\/em> oder den <em>Place royale du Peyrou<\/em>, von dem aus man einen gro\u00dfen Teil der Stadt \u00fcberblicken kann. Au\u00dferdem gibt es hier als gr\u00fcne R\u00fcckzugsorte Frankreichs ersten botanischen Garten, den <em>Jardin des Plantes<\/em>, und einen Zoo, der sich in seiner Aufmachung sehr von den Zoos, die ich kenne, unterscheidet. Wer sich f\u00fcr Schl\u00f6sser und Herrenh\u00e4user interessiert, wird in Montpellier auch nicht entt\u00e4uscht \u2013 denn einige liegen direkt im Stadtzentrum und k\u00f6nnen \u00fcber F\u00fchrungen des Office de Tourisme angeschaut werden, und andere, wie das <em>Ch\u00e2teau d\u2019\u00d4<\/em>, liegen nicht weit au\u00dferhalb und sind mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Montpellier ist mit zwei gro\u00dfen Einkaufszentren (<em>Polygone<\/em> &amp; <em>Odysseum<\/em>) sowie einem gro\u00dfen neugestalteten Gebiet (<em>Antigone<\/em>) allerdings auch eine moderne und dynamische Stadt. Au\u00dferdem gibt es regelm\u00e4\u00dfige, unterschiedliche Veranstaltungen wie letzte Woche die <em>F\u00eate des Vignes<\/em> oder diese Woche <em>Coeur de Ville en Lumi\u00e8res<\/em>. Zudem liegt Montpellier sowohl in der N\u00e4he von Gebirgsz\u00fcgen als auch in der N\u00e4he vieler Str\u00e4nde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170926_185742_597.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8984\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170926_185742_597-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"255\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170926_185742_597-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170926_185742_597-1024x1024.jpg 1024w, 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data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" >\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/a><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171030_162101_046.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8986\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171030_162101_046-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171030_162101_046-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171030_162101_046-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171030_162101_046-150x150.jpg 150w, 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Am Ende der Tram Linie 3, aber auch an vielen anderen Stellen in der Stadt, besteht die M\u00f6glichkeit, f\u00fcr 0,50\u20ac pro Stunde pro Fahrrad zu leihen. Das System ist simpel organisiert und wirklich praktisch, wenn man keinen Bus oder keine Tram mehr zur Verf\u00fcgung hat und schneller vorankommen m\u00f6chte, als zu Fu\u00df. Ein Monatsticket (<em>abonnement 31 jours jeunes<\/em>) f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Nahverkehr (Tram und Bus) kostet f\u00fcr 18-25-J\u00e4hrige 28\u20ac und kann zu jedem beliebigen Tag des Monats begonnen werden. Vom Fahrradfahren in Montpellier wird h\u00e4ufig abgeraten, es sei zu gef\u00e4hrlich. Ich habe in meiner Zeit hier allerdings genug Franzosen kennengelernt, die trotzdem Fahrradfahren und denen nichts zu Schaden gekommen ist bisher. Allerdings sollte man hier wirklich immer den K\u00fcrzeren ziehen und Fahrrad-Diebstahl scheint hier noch wesentlich ausgepr\u00e4gter zu sein als in M\u00fcnster, also ist auch diesbez\u00fcglich Vorsicht geboten!<\/p>\n<p>Zum Stra\u00dfenverkehr in Frankreich ist generell noch anzumerken, dass man sich als (franz\u00f6sischer) Fu\u00dfg\u00e4nger nicht zwingend an den Ampelphasen orientiert. Wenn die Ampel rot ist, schaut man, ob ein Auto kommt \u2013 und wenn nicht, geht man einfach. Im Gegenzug sollte man aber auch nach rechts und links schauen, bevor man bei Gr\u00fcn \u00fcber die Stra\u00dfe geht. Ich erinnere mich nur zu gut daran, was f\u00fcr eine Umgew\u00f6hnung es nach meiner Zeit in Tours war, in Deutschland immer bei Rot stehen zu bleiben. Daran gew\u00f6hnt man sich n\u00e4mlich sehr schnell!<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu Montpellier: Was mir an der Stadt wirklich sehr gut gef\u00e4llt, ist, dass der Gro\u00dfteil der Altstadt Fu\u00dfg\u00e4ngerzone ist und Autos nur selten im <em>Ecusson<\/em> anzutreffen sind. Mit der Tram kommt man jedoch trotzdem aus fast allen Ecken der Stadt gut ins Zentrum, welches auch \u00fcberschaubar ist. Gef\u00fchlt ist das <em>Ecusson<\/em> so gro\u00df wie (oder ein bisschen gr\u00f6\u00dfer als) M\u00fcnsters Innenstadt innerhalb des Promenadenrings.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ausgangspunkt Montpellier \u2013 Reisen und Ausfl\u00fcge<\/strong><\/p>\n<p>Der Bahnhof Montpelliers (<em>Montpellier Gare St. Roch<\/em>) direkt au\u00dferhalb des <em>Ecusson<\/em> ist ein guter Ausgangspunkt, um innerhalb der Region oder auch \u00fcber die Grenzen der Region hinweg zu reisen. W\u00e4hrend meines Aufenthalts (an den Wochenenden und in den franz\u00f6sischen Schulherbstferien (<em>Vacances de Toussaint<\/em>)) habe ich mit dem Zug einige Ecken S\u00fcdfrankreichs entdecken k\u00f6nnen und St\u00e4dte wie <em>Carcassonne<\/em>, <em>B\u00e9ziers<\/em>, <em>Agde<\/em> &amp; <em>Le Cap d\u2019Agde<\/em>, <em>S\u00e8te<\/em>, <em>N\u00eemes<\/em>, <em>Avignon<\/em> &amp; <em>Villeneuve-les-Avignon<\/em> und <em>Marseille<\/em> besichtigt. Auch <em>Barcelona<\/em> ist nicht weit entfernt, weshalb ich die Chance genutzt habe, auch dorthin zu fahren (was mit einem Fernbus allerdings g\u00fcnstiger ist als mit dem Zug).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171025_175959_610.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8985\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171025_175959_610-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171025_175959_610-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171025_175959_610-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171025_175959_610-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171025_175959_610-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171025_175959_610-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171025_175959_610.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\u00a0<\/a><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171029_171702.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8994\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171029_171702-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171029_171702-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171029_171702-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171029_171702-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171029_171702-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171029_171702-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171029_171702.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><em>Carcassonne<\/em> &amp; <em>Marseille<\/em><\/p>\n<p>Wer plant, regelm\u00e4\u00dfig Zug zu fahren, sollte sich auf jeden Fall direkt zu Anfang des Aufenthaltes die <em>Carte Jeune<\/em> f\u00fcr 18-25 J\u00e4hrige der SNCF (wie die Deutsche Bahn in Frankreich, nur viel zuverl\u00e4ssiger) zulegen. Sie kostet 50\u20ac, ist ein Jahr g\u00fcltig und bringt pro Zugfahrt Verg\u00fcnstigungen, die je nach Reisezeit allerdings in ihrer H\u00f6he variieren k\u00f6nnen. Selbst f\u00fcr die gut drei Monate, die ich in Frankreich bin, hat sie sich jedoch schon ausgezahlt. F\u00fcr Frankreich sollte man sich au\u00dferdem generell merken, dass es f\u00fcr unter 26-J\u00e4hrige immer viele Angebote und Verg\u00fcnstigungen oder sogar gratis Eintritte gibt und im Zweifel einfach immer an der Kasse, Infost\u00e4nden etc. nachfragen. Angebote f\u00fcr Jugendliche und Studenten scheinen mir hier wesentlich ausgepr\u00e4gter als in Deutschland.<\/p>\n<p>Eine Besonderheit der Region <em>Languedoc-Roussillon<\/em> ist, dass man 1\u20ac-Tickets f\u00fcr Z\u00fcge innerhalb der Region buchen kann. Die Tickets werden nicht \u00fcber die normale Seite der SNCF verkauft sondern werden ca. 3 Wochen vorher auf folgender Website online gestellt: <a href=\"https:\/\/www.train1euro.fr\/\">https:\/\/www.train1euro.fr\/<\/a> . Altersunabh\u00e4nig zahlt man also 2\u20ac f\u00fcr eine Hin- und R\u00fcckfahrt in der Region <em>Languedoc-Roussillon<\/em>, einschlie\u00dflich <em>Avignon<\/em>. Man sollte aber fr\u00fch genug buchen, denn h\u00e4ufig sind die Tickets eine Woche vor Reisedatum schon ausverkauft. Die 1\u20ac Tickets gibt es zudem nicht f\u00fcr jede Zugverbindung.<\/p>\n<p>Wenn man die M\u00f6glichkeit erh\u00e4lt, das Hinterland, die <em>C\u00e9vennes<\/em> oder die Regionen am Meer ausgiebiger zu erkunden, sollte man diese auf jeden Fall nutzen. Empfehlen kann ich diesbez\u00fcglich den <em>Pont du Gard<\/em> &amp; <em>Uz\u00e8s<\/em>, <em>Le-Grau-du-Roi<\/em> &amp; die <em>Petite Camargue<\/em>, die <em>Cath\u00e9drale de Maguelone<\/em>, <em>Saint-Guilhem-le-D\u00e9sert<\/em>, den <em>Pont du Diable<\/em> &amp; die <em>Gorges de l\u2019H\u00e9rault<\/em>, sowie Wanderungen rund um <em>L\u00e8cques<\/em> und den <em>Cirque de Mour\u00e8ze<\/em> bzw. <em>den Lac du Salagou<\/em>. Wanderwege sind in der Regel sehr gut ausgeschildert und Wanderf\u00fchrer findet man vor Ort. Es lohnt sich meiner Meinung nach sehr, auch Ausfl\u00fcge in das Umland Montpelliers zu machen \u2013 und nicht nur St\u00e4dte zu besichtigen. Gerade die <em>C\u00e9vennes<\/em> oder die <em>Petite Camargue<\/em> bieten sehr viel. F\u00fcr alle Reisefreudigen kann ich daher das Reisehandbuch <em>Languedoc Roussillon<\/em> von Dumont empfehlen, da dort sehr viele kleine Gegenden eingezeichnet sind und auch ein paar Wandertouren verzeichnet sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171002_205831_479.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8997\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171002_205831_479-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171002_205831_479-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171002_205831_479-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171002_205831_479-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171002_205831_479-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171002_205831_479-60x60.jpg 60w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171002_205831_479-600x600.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171002_205831_479-800x800.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171002_205831_479.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 259px) 100vw, 259px\" \/><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 <a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171113_172110_380.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8987\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171113_172110_380-267x300.jpg\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171113_172110_380-267x300.jpg 267w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171113_172110_380-912x1024.jpg 912w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171113_172110_380-768x862.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171113_172110_380-600x673.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171113_172110_380-800x898.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20171113_172110_380.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Pont du Gard<\/em> &amp; <em>Pont du Diable <\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr Gegenden wie die <em>C\u00e9vennes<\/em> oder kleinere Orte ist jedoch ein Auto empfehlenswert. Da ich von Freunden immer mitgenommen werden konnte, musste ich mir \u00fcber einen Leihwagen keine Gedanken machen. Generell ist es aber eine Herausforderung, ein Auto in Montpellier zu parken. Man muss fast immer kostenpflichtige Parkpl\u00e4tze nutzen und selbst dann sind die Parkl\u00fccken so klein, dass es nicht verwunderlich ist, dass die Handbremse in Frankreich nicht angezogen werden soll. Wenn das Auto nicht in die Parkl\u00fccke passt, wird das Auto davor oder dahinter einfach so weit geschoben, dass es passt. Ganz nach dem Motto \u201eWas nicht passt, wird passend gemacht!\u201c Als ich selbst in einem Auto sa\u00df, was auf diese Weise eingeparkt wurde, konnte ich nicht anders, als zu schmunzeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Leben in S\u00fcdfrankreich \u2013 kulturelle Eindr\u00fccke und Unterschiede<\/strong><\/p>\n<p>Wie man hoffentlich bisher schon erfahren konnte, gef\u00e4llt es mir hier in Montpellier und in der ganzen Region sehr gut. Die Einheimischen sind grunds\u00e4tzlich sehr freundlich und hilfsbereit. Beim Ein- und Aussteigen in den Bus oder beim Betreten und Verlassen eines Gesch\u00e4ftes sagt man stets <em>Bonjour<\/em> und <em>Au revoir<\/em>. Wenn die Franzosen hier merken, dass man sprachliche Schwierigkeiten hat, tendieren sie auch meist dazu, ins Englische \u00fcberzugehen. Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, muss ich allerdings auch sagen, dass das nicht immer hilfreich ist \u2013 denn meist verstehe ich ihr genuscheltes Franz\u00f6sisch besser als ihr (h\u00e4ufig gebrochenes) Englisch. Auf dem Markt wurde ich jedoch auch einmal nicht als nicht-franz\u00f6sische-Muttersprachlerin erkannt: als der Verk\u00e4ufer nach dem dritten Mal <em>Pardon<\/em> meinerseits auf seine Frage <em>Avec ceci?<\/em> immer noch <em>Avec ceci?<\/em> (dtsch.: Darf es noch etwas sein?) antwortete, war es ihm total unangenehm als ich sagte, dass ich ihn nicht verstehe (weil ich den Ausdruck noch nicht kannte). Er formulierte f\u00fcr mich sofort in <em>Voulez-vous encore quelque chose?<\/em> um und entschuldigte sich mehrfach. Mein genereller Eindruck, dass die Franzosen hier sehr h\u00f6flich und freundlich sind, zieht sich durch meine ganze Zeit, die ich hier bin. Nat\u00fcrlich gibt es immer Ausnahmen, wie \u00fcberall.<\/p>\n<p>Als M\u00e4dchen mit hellblonden Haaren f\u00e4llt man hier im S\u00fcden aber nat\u00fcrlich auch auf \u2013 und deshalb kann es auch schon einmal vorkommen, dass man komische Spr\u00fcche wie \u201eIch w\u00fcrde dich auf der Stelle heiraten\u201c gedr\u00fcckt bekommt (Kein Witz, das ist mir tats\u00e4chlich passiert, tags\u00fcber!) oder eine eigenartige \u201eAnmache\u201c von einem Passanten kommt. Einfach ignorieren und weitergehen hilft da tats\u00e4chlich und man sollte es sich nat\u00fcrlich nicht zu Herzen nehmen. Manche Franzosen sind da einfach sehr direkt. Ich wurde auch wegen meines Akzents und Aussehens einmal in einem relativ aggressiven Tonfall gefragt, ob ich aus Holland oder England, also Ausl\u00e4nderin, sei \u2013 die schlagfertige Antwort meiner Mitbewohnerin \u201eNe, die ist aus dem Norden Frankreichs\u201c hat meinen Gegen\u00fcber aber sogar zu einer Entschuldigung bewegt. Au\u00dfer gelegentlichen Spr\u00fcchen hatte ich aber gar keine Probleme und ich muss auch sagen, dass ich mich in der Stadt au\u00dferordentlich wohl f\u00fchle und nie ein unsicheres Gef\u00fchl habe. Auch wenn ich abends oder nachts alleine nach Hause gehen muss, stellt das f\u00fcr mich kein Problem dar. Ich achte zwar darauf, als Vorsichtsma\u00dfnahme haupts\u00e4chlich die gro\u00dfen Stra\u00dfen und nicht die kleinen Gassen zu nutzen, aber das w\u00fcrde ich auch in jeder deutschen Stadt. Gegenden, die laut meiner Vermieterin und Mitbewohnerin allerdings nicht so sehr zu empfehlen sind, sind <em>La Mosson<\/em> generell und ggf. auch <em>Les Arceaux<\/em> nachts. Ansonsten lohnt es sich immer, <em>quartiers difficiles<\/em> zu googlen, wenn man auf Wohnungssuche ist.<\/p>\n<p>Neben dem generellen stark (s\u00fcd-)franz\u00f6sischen Charakter der Stadt ist Montpellier gleichzeitig auch eine <em>ville cosmopolite<\/em>. Man h\u00f6rt in den Stra\u00dfen der Stadt viele verschiedene Sprachen und nicht selten auch Deutsch. Die Zahl ausl\u00e4ndischer Studenten in der Stadt ist relativ hoch, weshalb die Stadt, selbst wenn es in Montpellier und der Region immer weniger Touristen gibt, je mehr es sich dem Winter n\u00e4hert, ihren internationalen Charakter bisher behalten hat. Die Atmosph\u00e4re in der Stadt ist generell sehr angenehm, ich habe den Eindruck, dass alle Menschen hier recht entspannt sind und ihre <em>joie de vivre<\/em> allgegenw\u00e4rtig ist. Die Stadt ist sehr dynamisch und aufgeschlossen. Au\u00dferdem h\u00e4lt man sich hier an die franz\u00f6sische \u201eTradition\u201c <em>de faire gr\u00e8ve<\/em> \u2013 im Schnitt gab es w\u00e4hrend meiner Zeit hier fast alle zwei Wochen einen Streik.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich Einkaufen, Essen und Feiern gehen, ist Frankreich \u2013 und wahrscheinlich gerade hier der S\u00fcden \u2013 teurer als in Deutschland.<\/p>\n<p>Es gibt einige Lidl (z.B. einen auf der <em>Avenue Georges Clemenceau<\/em>), deren Preise vergleichbar zu denen in Deutschland sind. <em>Carrefour City<\/em> (der gr\u00fcne <em>Carrefour<\/em>) ist g\u00fcnstiger als <em>Carrefour Express<\/em> (der orangene <em>Carrefour<\/em>). Von beiden <em>Carrefour-<\/em>Varianten gibt es etliche in der Innenstadt. Der <em>G\u00e9ant Casino<\/em> im <em>Odysseum<\/em> ist wirklich <em>g\u00e9ant<\/em> (und daher eher g\u00fcnstiger), aber nat\u00fcrlich etwas weiter au\u00dferhalb. Ich habe das Gl\u00fcck, dass meine Praktikumsschule direkt in der N\u00e4he des Lidl ist, also kann ich nach der Schule \u201emal eben\u201c dorthin gehen. Gro\u00dfe Superm\u00e4rkte (die dann aber wirklich riesig sind) sind alle au\u00dferhalb der Stadt und daher besser mit dem Auto zu erreichen. Mit einem <em>Carrefour City<\/em> in der N\u00e4he hat man aber alles, was man braucht.<\/p>\n<p>Als Markt kann ich den Markt unter dem Aqu\u00e4dukt <em>Les Arceaux<\/em>, welches sich an den <em>Place royale du Peyrou<\/em> anschlie\u00dft, empfehlen. Er ist wirklich wundersch\u00f6n und findet immer samstags und dienstags statt, wobei er samstags gr\u00f6\u00dfer sein soll. Ich war jeden Samstag, an dem ich in Montpellier war, bisher dort und wenn man die Preise der einzelnen Anbieter vergleicht, kann man dort frisch und zu angemessenen, teils sogar recht g\u00fcnstigen Preisen einkaufen. Den Markt sollte man sich nicht entgehen lassen! [Das hier ist jetzt etwas <em>hors sujet<\/em>, aber es gibt sonntags auf dem <em>Peyrou<\/em> immer einen Tr\u00f6delmarkt unter den Platanen, den man auch unbedingt anschauen sollte.]\n<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170923_184245_372.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8983\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170923_184245_372-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"232\" height=\"232\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170923_184245_372-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170923_184245_372-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170923_184245_372-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170923_184245_372-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170923_184245_372-60x60.jpg 60w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170923_184245_372-600x600.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170923_184245_372-800x800.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_20170923_184245_372.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/a> <a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/P1230392.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8999\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/P1230392-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"305\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/P1230392-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/P1230392-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/P1230392-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/P1230392-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/P1230392-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/P1230392.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 305px) 100vw, 305px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Markt <em>Les Arceaux<\/em> &amp; Tr\u00f6delmarkt auf dem <em>Peyrou<\/em><\/p>\n<p>Bez\u00fcglich Shampoo, Kosmetikartikeln etc. sollte man sich (wenn m\u00f6glich) einen Vorrat aus Deutschland mitbringen, wenn man nicht gerade auf die hauseigene Marke des Lidl zur\u00fcckgreifen oder relativ teuer einkaufen m\u00f6chte. Spezielle L\u00e4den wie DM oder Rossmann gibt es hier in Frankreich nicht wirklich, nur die <em>Parapharmacies<\/em>, die recht teuer sind.<\/p>\n<p>Auch Ausgehen in Bars, Restaurants und Caf\u00e9s kann schnell teurer werden als in Deutschland. Ganz besonders ist mir das beim Eisessen aufgefallen. Eine Kugel kostet nicht nur 1\u20ac, sondern meist 2,50\u20ac aufw\u00e4rts. In Restaurants werden vor allem Men\u00fcs (Vorspeise &amp; Hauptspeise, Hauptspeise &amp; Nachspeise oder Vor-, Haupt- &amp; Nachspeise) angeboten. Einzelne Speisen kann man aber auch immer kaufen. Mittagsmen\u00fcs sind daf\u00fcr aber vollkommen im Rahmen. Empfehlenswert sind das Caf\u00e9 <em>Chez Th\u00e9o<\/em> (<em>Rue de l&#8217;Aiguillerie<\/em>) mit unschlagbar g\u00fcnstigen Preisen und <em>La Panac\u00e9e<\/em> zum Kaffee trinken sowie <em>Les Casserolles en Folie<\/em> (<em>Cr\u00eaperie, Place de la Chapelle Neuve<\/em>), <em>Le Van Gogh<\/em> (<em>Place du March\u00e9 au Fleurs)<\/em>, <em>La Terrasse<\/em> (<em>Pizzeria, Rue du Four Saint-Eloi<\/em>) und die Restaurants rund um die Kirche Saint Roch zum Essen gehen. Als Bars habe ich <em>Triskell<\/em> (bei der <em>Pizzeria<\/em> <em>La Terrasse<\/em>), <em>O\u2019Carolans Irish Pub<\/em> (bei der Kirche <em>Saint Anne<\/em>), <em>Circus<\/em> (bei der <em>Place Jean Jaur\u00e8s<\/em>), <em>Temple Bar<\/em> (N\u00e4he Bahnhof) und die <em>Bar Le Foch<\/em> (bei der <em>Rue Foch<\/em>) kennengelernt.<\/p>\n<p>In Caf\u00e9s, Bars und Restaurants ist es au\u00dferdem (zu meinem gro\u00dfen Erstaunen) nicht so \u00fcblich wie in Deutschland, Trinkgeld (<em>pourboire<\/em>) zu geben. Es wird nicht systematisch erwartet, dass 10% Trinkgeld gegeben werden. Der Service ist meist inklusive, also gibt man nur Trinkgeld, wenn wirklich alles gepasst hat und Service sowie Essen super war. So lauten zumindest die Tipps meiner Mitbewohnerin und der anderen Franzosen, die ich kennengelernt habe. Man wird also nicht komisch angeschaut, wenn man die Rechnung cent-genau zahlt. Wenn man Trinkgeld gibt, freuen sich die Kellner aber nat\u00fcrlich!<\/p>\n<p>Zum kostenlosen Feiern geht man am Besten in den <em>Rockstore<\/em> oder ins <em>Panama<\/em>. Eintritte in Clubs sind sonst recht teuer (10-15\u20ac aufw\u00e4rts). Nat\u00fcrlich gibt es auch viele Veranstaltungen vom ESN (Erasmus Student Network) Montpellier, bei denen man sich anschlie\u00dfen kann und somit das (Nacht-)Leben Montpelliers besser erkunden kann. So lernt man nat\u00fcrlich auch andere Leute kennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Leute kennenlernen im Praktikum<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWie lerne ich im Praktikum blo\u00df Leute kennen?\u201c Das war eigentlich meine Hauptangst vor Praktikumsantritt. Nat\u00fcrlich war mir klar, dass ab Oktober, also nach ca. drei Wochen, Sprachassistenten an meiner Schule sein w\u00fcrden. Und ich hatte das gro\u00dfe Gl\u00fcck, dass eine Freundin im nicht weit entfernten <em>N\u00eemes<\/em> ihren Sprachassistenten-Dienst antreten w\u00fcrde. Es gab also immerhin ein bisschen Gewissheit, nicht ganz alleine zu sein.<\/p>\n<p>Allerdings wollte ich nat\u00fcrlich auch Kontakte mit Franzosen kn\u00fcpfen und habe deshalb nach WGs gesucht. Meine Mitbewohnerin ist wirklich super nett und hat mich von Anfang an \u00fcberall mit hingenommen. Ich war mit ihren Freunden beispielsweise schon klettern, Billard spielen, wandern, bowlen, in Bars, feiern etc. Dadurch bin ich mit vielen Franzosen in Kontakt gekommen und konnte vor allem auch mein Franz\u00f6sisch trainieren. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und es wird mir auch immer vollstes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr aufkommende sprachliche Schwierigkeiten entgegen gebracht. Alle sind total offen und erkl\u00e4ren auch gerne, wenn ich etwas nicht verstehe. Mit meiner Mitbewohnerin habe ich au\u00dferdem die Abmachung getroffen, dass sie mich gerne korrigieren kann und soll \u2013 und dadurch merke ich auch wirklich, dass ich etwas dazu lerne!<\/p>\n<p>Daher w\u00fcrde ich jedem nahe legen, sich in Frankreich auch eine WG mit einer Franz\u00f6sin \/ einem Franzosen zu suchen. Selbst wenn man vielleicht nicht so auf einer Wellenl\u00e4nge ist,\u00a0 besteht immer die M\u00f6glichkeit, im Alltag und zu Hause miteinander Franz\u00f6sisch zu sprechen. Und wenn man sogar noch das Gl\u00fcck hat, sich gut zu verstehen, <em>tant mieux<\/em>! Dann hat man die Chance, \u00fcber den\/die Mitbewohner\/in neue bzw. weitere Leute kennenzulernen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das Kontakte kn\u00fcpfen \u00fcber die Sprachassistenten meiner Schule nicht so gut funktioniert hat, vor allem, weil man sich in der Schule aufgrund unterschiedlicher Unterrichtszeiten nicht so oft \u00fcber den Weg gelaufen ist, habe ich \u00fcber meine Freundin in <em>N\u00eemes<\/em> auch andere deutsche Sprachassistenten in der <em>Acad\u00e9mie de Montpellier<\/em> kennengelernt und war mit ihnen z.B. in <em>Barcelona<\/em>.<\/p>\n<p>Durch Zufall habe ich zudem andere Praktikantinnen bzw. Freiwillige im Heidelberghaus, der <em>Maison de Heidelberg<\/em>, einem deutschen Kulturzentrum hier in Montpellier, kennengelernt. In einer meiner ersten Wochen habe ich mit der Schule einen Schulausflug in das Heidelberghaus im Stadtzentrum gemacht und dabei einfach den deutschen M\u00e4dels, nachdem ich kurz mit ihnen gesprochen hatte, meine Nummer in die Hand gedr\u00fcckt und gesagt, dass es zwar komisch ist, weil man sich noch gar nicht kennt, aber dass sie sich einfach melden sollen, wenn sie etwas machen und ich mitkommen k\u00f6nnte. Das kostete mich zwar viel \u00dcberwindung, aber zahlt sich jetzt aus! Denn nun haben wir schon viel in und um Montpellier zusammen unternommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Praktische Tipps und Organisation<\/strong><\/p>\n<p>Zum Ende meines Blog-Eintrags wollte ich allen zuk\u00fcnftigen Montpellier-Praktikanten oder Studenten noch ein paar Tipps an die Hand geben.<\/p>\n<p>Es gibt einige M\u00f6glichkeiten, einen Auslandsaufenthalt zu finanzieren. Neben dem ERASMUS+ Stipendium \u00fcber die Universit\u00e4t, mit welchem Studium oder Praktikum gef\u00f6rdert werden kann, vergibt das Deutsch-Franz\u00f6sische Jugendwerk (DFJW) unterschiedliche Arten von Stipendien f\u00fcr Aufenthalte in Frankreich, auch extra Stipendien f\u00fcr Lehramtsstudenten.<\/p>\n<p>Meinen Praktikumsplatz habe ich durch Initiativbewerbungen an den verschiedensten Schulen in Frankreich gefunden. Nachdem ich in Lyon gef\u00fchlt alle weiterf\u00fchrenden Schulen durchprobiert hatte und ern\u00fcchternderweise in 80% der F\u00e4lle bis heute keine Antwort bekommen habe (und in 20% der F\u00e4lle eine Absage) und auch in anderen St\u00e4dten mein M\u00f6glichstes versucht habe, bin ich auf die Seite der PASCH-Schulen gesto\u00dfen und habe es dort versucht \u2013 und bin gl\u00fccklicherweise f\u00fcndig geworden!<\/p>\n<p>Die Unterkunftssuche kann man \u00fcber viele verschiedene M\u00f6glichkeiten angehen. Nat\u00fcrlich gibt es immer die Studentenwohnheime (wo ich es aber gar nicht erst versucht habe). Zun\u00e4chst habe ich mir Tipps von meiner Praktikumsbetreuerin an der Schule eingeholt, die mich an die <em>Maison de Heidelberg<\/em> und ihren Internetauftritt verwiesen hat. Dort konnte ich eine Anzeige schalten, dass ich eine Unterkunft suche und auch in den vorliegenden Anzeigen nach etwas Passendem suchen. Letztendlich habe ich meine Wohnung \u00fcber eine Antwort auf meine Anzeige bei der <em>Maison de Heidelberg<\/em> gefunden. Ansonsten gibt es noch Seiten wie <em>Appartager<\/em> oder <em>La Carte des Colocs<\/em>, wo man suchen kann. F\u00fcr nur drei oder vier Monate eine Unterkunft zu finden stellt sich aber teils als nicht ganz so einfach heraus. Meine Unterkunft hatte ich erst knapp zwei Wochen vor Ankunft fest.<\/p>\n<p>In Montpellier angekommen bin ich Anfang September \u00fcber die Flugverbindung von Eurowings D\u00fcsseldorf-Montpellier, welche jedoch nur in der Sommersaison dieses Jahr angeflogen wurde. Alternative Flugh\u00e4fen in der N\u00e4he Montpelliers sind in B\u00e9ziers und Marseille. Meine R\u00fcckfahrt in zwei Wochen werde ich mit dem Zug (mit 1x Umsteigen in Paris) bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Administration hier in Frankreich sollte man sich auf langwierige und nicht immer einfache Prozesse mit viel Papierkram vorbereiten. Auch wenn sich das erst einmal abschreckend anh\u00f6rt, weil dieser Teil in Deutschland wirklich einfacher und schneller abl\u00e4uft, ist es immer irgendwie machbar! Bei der <em>CAF<\/em> kann man als Student\/Geringverdienender Wohngeld beantragen. Das bedeutet, dass man vom franz\u00f6sischen Staat Wohnzuschussgelder erh\u00e4lt. Die H\u00f6he des Betrags ist von vielen Faktoren abh\u00e4ngig. Um das Wohngeld (<em>APL<\/em>) zu erhalten, muss man ein franz\u00f6sisches Bankkonto er\u00f6ffnen \u2013 denn ohne die sogenannte <em>RIB<\/em> (die es in Deutschland nicht gibt), geht hier gef\u00fchlt gar nichts. Bei der Bank erh\u00e4lt man neben der Giro-&amp; Kreditkarte (beides in einem) in der Regel auch ein Scheckheft. Im Gegensatz zu vor drei Jahren in Tours habe ich hier in Montpellier wesentlich weniger Scheckzahlungen miterlebt, aber wenn in der Schule Geld f\u00fcr Klassenfahrten o.\u00e4. abgegeben werden muss, dann passiert das in 90% der F\u00e4lle mithilfe von Schecks. VISA Karten werden eigentlich \u00fcberall angenommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dieser Menge von Informationen sage ich mit lieben Gr\u00fc\u00dfen aus dem vorweihnachtlichen Montpellier <em>au revoir<\/em> et <em>\u00e0 bient\u00f4t<\/em>!<br \/>\nNathalie<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Salut und bonjour aus Montpellier! Mittlerweile bin ich schon seit fast drei Monaten in dieser wundersch\u00f6nen s\u00fcdfranz\u00f6sischen Stadt und mache ein Schulpraktikum am Coll\u00e8ge et Lyc\u00e9e Georges Clemenceau. Leider kommt mein erster Blog-Eintrag sehr versp\u00e4tet, da es immer etwas Neues zu entdecken gab und dadurch der Blog etwas in den Hintergrund geraten ist.<\/p>\n","protected":false},"author":425,"featured_media":8983,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1248,1257,2071,2042],"tags":[9,1533,39,19,1371,1014,88,117],"class_list":["post-8973","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europa","category-frankreich","category-lehramt","category-soziales-und-paedagogik","tag-auslandspraktikum","tag-college-et-lycee-georges-clemenceau","tag-erasmus","tag-frankreich","tag-interkulturelles","tag-montpellier","tag-praktikumsvorbereitung","tag-schulpraktikum"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8973"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/425"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8973"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8973\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9013,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8973\/revisions\/9013"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8983"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8973"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8973"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8973"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}