{"id":8958,"date":"2017-11-28T15:31:55","date_gmt":"2017-11-28T13:31:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=8958"},"modified":"2024-10-11T12:43:41","modified_gmt":"2024-10-11T10:43:41","slug":"hoch-im-norden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/hoch-im-norden\/","title":{"rendered":"Hoch im Norden"},"content":{"rendered":"<p>Hallo,<\/p>\n<p>mein erster Eintrag &#8211; hier &#8211; und auch mein erster Blogeintrag im Leben \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Ich bin seit etwas mehr als einer Woche nun in \u00c5rhus, D\u00e4nemark und verbringe hier zwei Monate meines Praktischen Jahres im Universit\u00e4tshospital in der Allgemeinchirurgie. Das Praktische Jahr ist der letzte Abschnitt meines Medizinstudiums.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Stadt ist an der Ostsee gelegen auf J\u00fctland (das ist die d\u00e4nische Halbinsel, die an Deutschland grenzt) und zeigt sich sehr modern. Sie ist 2017 Kulturhauptstadt Europas. Zudem gibt es viele Studenten und junge Menschen, \u00e4hnlich wie in meiner Unistadt M\u00fcnster. Also das ist schon mal vertraut \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Ich bin mit dem Zug von Hamburg nach D\u00e4nemark gefahren, was sehr angenehm von der Reise her ist. Einzig die Grenzkontrollen , die es seit einiger Zeit wieder in D\u00e4nemark gibt, waren &#8211; da ich es nicht kannte &#8211; etwas aufregend. Bei meiner Ankunft &#8211; es war Nachmittag und schon stockdunkel &#8211; fiel mir zuerst die extreme Freundlichkeit auf. Da wurde mein Koffer aus dem Zug gewuchtet, der Weg und der richtige Bus zu meiner Unterkunft erkl\u00e4rt und und und&#8230;. Immer mit einem L\u00e4cheln im Gesicht. Sehr angenehm, aber auch erstmal ungewohnt, wenn \u00a0man dann an die eigene gelegentliche Muffelei in Deutschland denkt.<\/p>\n<p>Auch im Krankenhaus wurde ich von dieser Freundlichkeit bisher \u00fcbersch\u00fcttet und was in der ganzen Stadt zu h\u00f6ren ist, ist das allgegenw\u00e4rtige &#8220;Tak!&#8221;, was so viel hei\u00dft wie Danke. Was mir daher als erstes bewusst geworden ist, ist dass sich die D\u00e4nen viel bedanken. Daf\u00fcr, dass Sie sich gerade gesehen haben, daf\u00fcr dass sie miteinander gearbeitet haben oder f\u00fcr jede noch so kleine Nettigkeit. Und diesen Dank auch so meinen. Vielleicht ein Teil dessen, dass die D\u00e4nen als gl\u00fcckliche Nation gelten. \u00a0Auch das ist erstmal ungewohnt, aber ich denke, es ist eine Sache, die ich auf jeden Fall jetzt schon mitnehme. Einfach mal \u00f6fter danke sagen. Hier geh\u00f6rt es zur normalen Alltagssprache.<\/p>\n<p>Auch zun\u00e4chst ungewohnt f\u00fcr Deutsche ist sicherlich, dass die H\u00f6flichkeit hier nicht durch das Siezen ausgedr\u00fcckt wird, sondern eher durch andere sprachliche Formulierung. Jeden zu duzen, egal ob es nun mein Chef ist oder wer anders, war doch in der ersten Woche sehr ungewohnt. Aber ich habe mich schnell dran gew\u00f6hnt und finde es eigentlich sehr angenehm. Auch sind die Hierarchien hier sehr flach, man arbeitet mehr zusammen.<\/p>\n<p>Es ist erneut Nachmittag, vor einer Stunde hat es angefangen zu d\u00e4mmern. Nun ist es Dunkel. Ob ich mich daran gew\u00f6hnen kann, wei\u00df ich nicht \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Ein paar erste Eindr\u00fccke und bis bald (d\u00e4nisch: Vi ses!) Nina<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, mein erster Eintrag &#8211; hier &#8211; und auch mein erster Blogeintrag im Leben \ud83d\ude09 Ich bin seit etwas mehr als einer Woche nun in \u00c5rhus, D\u00e4nemark und verbringe hier zwei Monate meines Praktischen Jahres im Universit\u00e4tshospital in der Allgemeinchirurgie. 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