{"id":8491,"date":"2017-10-16T13:28:50","date_gmt":"2017-10-16T11:28:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=8491"},"modified":"2024-07-12T11:28:16","modified_gmt":"2024-07-12T09:28:16","slug":"je-suis-lassistante-de-langue-allemande","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/je-suis-lassistante-de-langue-allemande\/","title":{"rendered":"Je suis l&#8217;assistante de langue allemande&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Hallo zusammen!<\/p>\n<p>Ich melde mich aus dem noch sehr warmen S\u00fcdfrankreich, genauer aus N\u00eemes. N\u00eemes ist eine sehr sch\u00f6ne s\u00fcdfranz\u00f6sische Stadt zwischen Avignon und Montpellier. In der Stadt gibt es einiges zu sehen: Die Arenen, die einen an das Kolosseum in Rom erinnern, das Maison Carr\u00e9e und der Tour Magne sind alles r\u00f6mische \u00dcberbleibsel, die die Stadt in ein sehr charmantes Licht stellen. Die Innenstadt ist sehr s\u00fc\u00df, es gibt unendlich viele kleine Gassen (in denen man sich mehr als einmal verl\u00e4uft), zudem bieten die &#8220;Jardins de la Fontaine&#8221; einen wundersch\u00f6nen Ort, um im Gr\u00fcnen zu entspannen. Die Stadt hat also einiges zu bieten!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Unschlagbar ist die Lage: Man ist innerhalb einer Stunde in Marseille, Lyon, in einer halben Stunde in Montpellier, Avignon und Orange, noch schneller am Meer. Der Pont du Gard ist innerhalb von einer Viertelstunde zu erreichen. Es gibt unglaublich viel zu sehen.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1538.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8493\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1538-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1538-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1538-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1538-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1538-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1538-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1538.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8495\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1738-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1738-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1738-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1738-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1738-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1738-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1738.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8494\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1840-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1840-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1840-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1840-600x800.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1840-800x1067.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1840-380x507.jpg 380w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1840-247x330.jpg 247w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_1840.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>Ich absolviere hier den p\u00e4dagogischen Austauschdienst in drei bzw. vier franz\u00f6sischen Schulen. Zwei davon sind Lyc\u00e9es, also Gymnasien, zwei sind Coll\u00e8ges, also Gesamtschulen bis zur 10. Klasse. Die Coll\u00e8ges tauschen sich aber Weihnachten aus, d.h. ich bin bis Weihnachten in einer Schule und ab Januar in der anderen. Das verkompliziert die ganze Geschichte etwas hier! Die Organisation zwischen den drei Schulen l\u00e4uft etwas schleppend. Es ist nicht schwer nachzuvollziehen, dass die Koordination meiner insgesamt 12 Schulstunden eine Schwierigkeit darstellt. Alle drei Schulen und damit ihre Deutschlehrer m\u00fcssen \u00fcberlegen, in welchen Stunden sie eine Deutschassistentin gebrauchen k\u00f6nnen, wollen sie aber nat\u00fcrlich f\u00fcr mich so legen, dass ich nicht f\u00fcr eine Stunde kommen muss etc.<\/p>\n<p>So bin ich nun bereits drei Wochen hier und einen richtigen Stundenplan habe ich noch nicht, aber so ist es nun mal in Frankreich: etwas langsamer als wir es gewohnt sind. Ich bin dennoch sehr zufrieden und habe schon viele sch\u00f6ne Sachen mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern machen k\u00f6nnen. Obwohl die Richtung f\u00fcr mich nun verkehrt ist &#8211; ich studiere Franz\u00f6sisch auf Lehramt, nun unterrichte ich Deutsch &#8211; macht es mir sehr viel Spa\u00df, den Franzosen unsere Sprache n\u00e4her zu bringen. Es ist sch\u00f6n zu sehen, wie interessiert sie an dem Land, an der Sprache und auch an mir sind. Die Kinder freuen sich schon immer auf die Stunden mit &#8220;der Assistentin&#8221; und l\u00f6chern mich mit Fragen. Im Unterricht behandele ich beispielsweise St. Martin bei den Kleinen, die Familie und ihre Austauschstadt Freiburg. Ich bin v\u00f6llig frei in meiner Planung und kann Dinge machen, die den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern besonders gefallen. Zur Vokabelvertiefung habe ich beispielsweise Memory gespielt. Ob ich das in Deutschland machen w\u00fcrde, wei\u00df ich nicht, da es doch sehr viel Zeit kostet, aber als Assistentin darf man eben solche Dinge machen. Es bleibt nat\u00fcrlich nicht aus, dass bei drei verschiedenen Schulen unterschiedliche Niveaus auftreten. So rede ich in zwei Schulen fast nur Franz\u00f6sisch, in einer Schule wird eine Lekt\u00fcre von Lessing behandelt, die mich selber herausfordert, da ich kein Deutsch studiert habe. An dieser Schule wird allerdings auch das sogenannte Abibac angeboten, eine Kombination aus dem deutschen und dem franz\u00f6sischen Abitur. Hier kann man mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern richtig inhaltlich arbeiten. Es ist also eine bunte Mischung, die die Arbeit als Assistentin aber sehr interessant gestaltet! Gar nicht so einfach ist \u00fcbrigens hier in Frankreich der Zugang in die Schulen. Musste ich beim ersten Mal noch meinen Personalausweis abgeben, so darf ich nun zwar so durch die T\u00fcr, aber nicht ohne mich kurz anzumelden. Ich hoffe, dass sie nach ein paar Wochen wissen, dass ich die Deutschassistentin bin.<\/p>\n<p>Ich wohne in einer WG mit einer sehr netten Franz\u00f6sin. Das f\u00fchrt dazu, dass ich jeden Tag Franz\u00f6sisch sprechen kann. Bereits nach drei Wochen, und ich bleibe ein halbes Jahr, merke ich, wie schnell man in die Sprache reinkommt und wie viele W\u00f6rter man unbewusst wahrnimmt. In Deutschland, gerade im Studium, wird die franz\u00f6sische Sprache vollkommen vernachl\u00e4ssigt, weswegen ich diesen Aufenthalt auch mache. Hier kommt man nicht darum herum. Typische Beh\u00f6rdeng\u00e4nge wie die Er\u00f6ffnung eines Bankkontos (ohne rib geht hier in Frankreich gar nichts, die IBAN ist anscheinend nichts f\u00fcr die Franzosen ;-)), die Versicherung etc. lassen sich nur auf Franz\u00f6sisch kl\u00e4ren und der Sprung ins kalte Wasser ist zwar am Anfang auch schwierig, aber unumg\u00e4nglich und mehr als f\u00f6rderlich. Ich genie\u00dfe es, die Sprache sprechen zu k\u00f6nnen, sie tagt\u00e4glich zu h\u00f6ren und immer wieder neue Vokabeln zu lernen.<\/p>\n<p>In N\u00eemes sind ziemlich viele Assistenten, ich bin jedoch die einzige Deutsche. Das ist aber f\u00fcr mich nicht weiter schlimm, ich bin ja auch nicht zum Deutsch reden hier. An meiner Stammschule, also an der Schule, an der ich die meisten Stunde arbeite, sind bereits drei andere Assistenten. So habe ich mich den anderen, zum gr\u00f6\u00dftenteils englischsprachigen Assistenten angeschlossen, und wir unternehmen einige coole Dinge in der Stadt. Die Sprache ist dann meist Franz\u00f6sisch.<\/p>\n<p>Ansonsten bin ich hier sehr zufrieden, genie\u00dfe das Wetter und freue mich auf die kommende Zeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo zusammen! Ich melde mich aus dem noch sehr warmen S\u00fcdfrankreich, genauer aus N\u00eemes. N\u00eemes ist eine sehr sch\u00f6ne s\u00fcdfranz\u00f6sische Stadt zwischen Avignon und Montpellier. 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