{"id":739,"date":"2013-12-17T13:38:24","date_gmt":"2013-12-17T11:38:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=739"},"modified":"2019-07-10T11:28:33","modified_gmt":"2019-07-10T09:28:33","slug":"einblicke-in-die-arbeit-eines-designers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/einblicke-in-die-arbeit-eines-designers\/","title":{"rendered":"Einblicke in die Arbeit eines Designers"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mein Praktikum bei TD Tom Davies<\/strong><\/p>\n<p>Nach jahrelangem B\u00fccher w\u00e4lzen und pauken, Klausuren und Hausarbeiten schreiben war mir sehr schnell klar, dass ich aus dem manchmal doch sehr tristen Universit\u00e4tsalltag raus muss. Ich wollte mich nicht mehr nur in meinem Zimmer oder der Bibliothek einschliessen, um auf die n\u00e4chste Pr\u00fcfung hinzuarbeiten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich wollte endlich mal raus in die Arbeitswelt, das Wissen, was man jahrelang in sich hineingepaukt hat endlich mal anwenden. Dazu noch ein Tapetenwechsel, das w\u00e4re doch perfekt, dachte ich mir. Die Kombination aus Praxisluft schnuppern und Auslandserfahrungen sammeln erschien mir daher als die optimale L\u00f6sung f\u00fcr mich. Mit dieser Einstellung begab ich mich an die Praktikumssuche.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst war ich mir noch nicht ganz dar\u00fcber im Klaren, wo ich genau hinm\u00f6chte und wie wahrscheinlich es sein w\u00fcrde einen ad\u00e4quaten Praktikumsplatz, der meinen Vorstellungen entspricht, ausgerechnet im Ausland zu finden. Auch machte ich mir gro\u03b2en Sorgen, dass meine Sprachkenntnisse eventuell nicht gut genug oder meine bisherigen Qualifikationen f\u00fcr die internationale Arbeitswelt nicht ausreichend sind. Doch auch diese Zweifel haben mich nicht dazu veranlasst, das Thema Auslandspraktikum fallen zu lassen. Nach stundenlanger Internetrecherche stie\u03b2 ich auf die Homepage von <i>studentsgoabroad<\/i> \u00a0und und sah mich dort ein wenig um. Das Angebot war riesig und die Verlockung gro\u03b2, das Thema Auslandsaufenthalt einfach in das Thema Weltreise umzudefinieren, doch w\u00e4re das nat\u00fcrlich letzendlich an seiner Realisierbarkeit gescheitert. Deswegen besann ich mich auf das, was ich urspr\u00fcnglich wollte: Ich wollte arbeiten und das am besten im Ausland. Die Weltmetropole London hatte schon immer ihren Reiz f\u00fcr mich. Mal f\u00fcr ein paar Monate in einer Gro\u03b2stadt leben, in der es so viel zu erleben gibt, in der man so viele unterschiedliche Sachen ausprobieren kann, an diesen Gedanken konnte ich mich recht schnell gew\u00f6hnen. Entschlossen begab ich mich nun auf die Praktikumssuche in London und entscheid mich daf\u00fcr die Hilfe der Agentur in Anspruch zu nehmen, denn bei seinem allerersten l\u00e4ngeren Auslandsaufenthalt f\u00fchlt man sich schnell mit der Planung \u00fcberfordert. So war ich sehr froh, jemanden zu haben, an den ich mich bei Problemen wenden konnte. <i>Studentsgoabroad\u00a0 <\/i>vermittelte mich, nachdem ich die Anmeldegeb\u00fchr \u00fcberwiesen hatte, direkt an eine Praktikumsvermittlung vor Ort weiter. <i>Praktikum in London<\/i> unterst\u00fctzte mich also von nun an nicht nur bei meiner Praktikumssuche und bei der Unterkunftssuche, \u00a0sondern auch bei allen weiteren Fragen und Problemen, die sich w\u00e4hrend der Planung ergaben.<\/p>\n<p>Nachdem ich die zahlreichen Praktikumsangebote in ihrer Datenbank durchgeschaut hatte, schickte ich eine Auswahl derer, bei denen ich mich gerne bewerben w\u00fcrde, zusammen mit meinem Lebenslauf und einem generalisierten Anschreiben zu meiner Ansprechpartnerin. Diese stellte mich in den darauffolgenden Wochen bei den entsprechenden Arbeitgebern vor. Ich konnte also nur warten. Schon nach kurzer Zeit bekam ich dann die freudige Nachricht, dass einige der Unternehmen Interesse gezeigt h\u00e4tten und gerne ein Telefoninterview mit mir f\u00fchren wollten und sogar mein Favorit hatte sich zur\u00fcck gemeldet. Ich war trotz meiner unbeschreiblichen Nervosit\u00e4t vor den Interviews mehr als begeistert. Nach einem nicht besonders erfolgreichen Interview wuchs meine Unsicherheit \u2013 bin ich wirklich dazu in der Lage im englischsprachigen Ausland auch zu arbeiten? Die Antwort ist ja, denn bereits das zweite Interview war jenes, was mich zu meinem derzeitigen Praktikum brachte. Ein Marketingpraktikum bei einem britischen Brillendesigner. Nachdem ich bereits nach einigen Minuten des Gespr\u00e4chs mitgeteilt bekam, dass diese sich freuen w\u00fcrden, mit mir zu arbeiten, willigte ich ein &#8211;\u00a0 vollkommen perplex, dass das Ganze doch pl\u00f6tzlich so einfach gewesen war. Ich war au\u03b2er mir vor Freude und das Abenteuer Auslandspraktikum nahm von nun an seinen Lauf.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich einen Monat in London eingelebt hatte und nebenher einen Sprachkurs absolvierte, hatte sich mein Englisch stark verbessert und ich f\u00fchlte mich gewappnet f\u00fcr das Praktikum, welches mich erwartete. Ich wusste bereits von meinem Telefoninterview einiges \u00fcber das Unternehmen und den Aufgaben, die mir zuteil werden w\u00fcrden. An dem Freitag bevor mein Praktikum startete, wurde ich \u00fcberraschend dazu eingeladen mir das Office doch schon mal im Voraus anzuschauen und bei der Verabschiedung des ehemaligen Praktikanten dabei zu sein. Das brachte die gro\u03b2artige M\u00f6glichkeit mit sich, meine neuen Arbeitskollegen schon mal in einem ganz ungezwungenen Kontext kennenzulernen und so konnte ich ganz beruhigt am Montag Morgen in mein neues Praktikum starten. Nach einem tollen Empfang bei Kaffee und Croissants \u00a0wurde mir das Unternehmen in allen m\u00f6glichen Facetten vorgestellt. Ich war beeindruckt, das h\u00f6rte sich auf einmal alles noch viel besser an als erwartet.<\/p>\n<p><i>Tom Davies<\/i> ist ein britischer Brillendesigner, der sein Unternehmen vor gut zehn Jahren gr\u00fcndete und schon heute sehr erfolgreich ist. Das Konzept ist so einfach wie genial: Brillen, ma\u03b2geschneidert, passend f\u00fcr jede Gesichtsform und an die W\u00fcnsche jedes einzelnen Kunden angepasst. Was mit privaten Beratungen von Tom selbst begann, weitete sich innerhalb k\u00fcrzester Zeit zu einer Zusammenarbeit mit einem ganzen globalen Netzwerk an Optikern aus, die nun selber die <i>TD Tom Davies<\/i> Brillen f\u00fcr ihre Kunden designen. Der Kunde braucht also einfach nur zu einem der kooperierenden Optiker zu gehen und kann aus einem ganzen Sortiment <i>Ready-to-Wear<\/i> sowie <i>Limited Edition<\/i> Brillen seinen Favoriten ausw\u00e4hlen und ihn in jeder erdenklichen Weise an sein Gesicht und seine Vorstellungen anpassen lassen. Sowas hatte ich bisher noch nie geh\u00f6rt und es erschien mir zweifelsohne als brilliant. Ich freute mich also sehr darauf, dem Unternehmen marketingtechnisch zur Hand gehen zu k\u00f6nnen. Und auch in dieser Hinsicht wurde ich nicht entt\u00e4uscht. Neben praktikantentypischen und diversen marketingtypischen Aufgaben, durfte ich auch an vielen Designprozessen teilhaben und den Profis \u00fcber die Schulter schauen. Das war und ist auch noch heute unheimlich beeindruckend. Ich bekomme die M\u00f6glichkeit viele neue Bereiche kennen zulernen und mich in ihnen auszuprobieren. Das bereitet mir nach wie vor sehr viel Spa\u03b2 und l\u00e4sst mich neue St\u00e4rken an mir erkennen, die mich in meiner sp\u00e4teren Berufswahl mit Sicherheit beeinflussen werden.<\/p>\n<p>Insofern kann ich bereits jetzt nach gut drei Monaten Praktikum sagen, dass die Wahl, die ich vor einiger Zeit getroffen habe, absolut die richtige war. Denn ich arbeite in einem Arbeitsumfeld, das sowohl entspannt als auch interessant ist, zusammen mit Menschen, die auf meine Interessen eingehen und mir somit die M\u00f6glichkeit geben \u00fcber mich hinauszuwachsen. Dar\u00fcber hinaus sind auch die <em>Cake Fridays<\/em>\u00a0und <em>After Work Drinks<\/em><span style=\"line-height: 1.5;\"><em>\u00a0<\/em>nicht zu verachten, die nicht nur gut schmecken, sondern auch unweigerlich dazu beitragen, dass eine entspannte Atmosph\u00e4hre im ganzen Office herrscht.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Praktikum bei TD Tom Davies Nach jahrelangem B\u00fccher w\u00e4lzen und pauken, Klausuren und Hausarbeiten schreiben war mir sehr schnell klar, dass ich aus dem manchmal doch sehr tristen Universit\u00e4tsalltag raus muss. 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