{"id":658,"date":"2013-12-02T11:27:01","date_gmt":"2013-12-02T09:27:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=658"},"modified":"2019-07-10T11:04:49","modified_gmt":"2019-07-10T09:04:49","slug":"3-monatiges-praktikum-in-einer-grundschule-in-england","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/3-monatiges-praktikum-in-einer-grundschule-in-england\/","title":{"rendered":"3-monatiges Praktikum in einer Grundschule in England"},"content":{"rendered":"<p>Am 05.09.13 ging es f\u00fcr mich von D\u00fcsseldorf mit dem Flugzeug nach Manchester und auf in ein 3-monatiges Abenteuer in England. Am Flughafen wurde ich bereits von einer erst k\u00fcrzlich in Deutschland kennengelernten Engl\u00e4nderin empfangen, die mich dann zu meinem zuk\u00fcnftigen Zuhause gebracht hat.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Allgemeines zu England und dem Ort, in dem ich lebe:<\/strong><\/p>\n<p>Die Schule, in der ich mein Praktikum absolviere, befindet sich in West Kirby. Das liegt s\u00fcdlich von Liverpool (ca. 30 Minuten mit dem Zug) direkt am Meer bzw. am River Dee, der England und Wales an dieser Stelle voneinander trennt. In West Kirby leben ca. 7.000 Einwohner, es gibt viele kleine Shops oder Boutiquen, einen Park, einen See und das Meer. Die Schule ist nur f\u00fcnf Geh-Minuten von meiner Unterkunft entfernt, sodass ich hier alles zu Fu\u00df erledigen kann. Wenn ich nun auf die Unterschiede zwischen dem Leben in England und dem Leben in Deutschland eingehe, f\u00e4llt mir zuerst das Essen ein. Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied ist das Brot. In Deutschland kennt man dunkles, k\u00f6rniges Brot, was es hier in England \u00fcberhaupt nicht gibt. Hier gibt es eigentlich nur sehr weiches Toastbrot und alle lieben es. Au\u00dferdem gibt es hier viele Gerichte mit sehr vielen Kalorien. Wenn man ein typisches englisches Fr\u00fchst\u00fcck essen m\u00f6chte, dann nimmt man zwischen 900 und 1500 Kalorien (je nach Gr\u00f6\u00dfe) zu sich. Es gibt hier au\u00dferdem viele internationale Restaurants bzw. es werden oft internationale Gerichte gekocht. Erw\u00e4hnenswert sind die indische, chinesische und amerikanische K\u00fcche. Nachtisch ist auch sehr beliebt in England und wird meiner Erfahrung nach fast nach jedem Gericht bestellt, was in Deutschland nicht so \u00fcblich ist. Typische Nachtische w\u00e4ren Kuchen oder Eis. Die Hauptsache dabei ist nur, dass es richtig s\u00fc\u00df ist.<br \/>\nNun beschreibe ich die Menschen ein wenig. Mir ist sehr positiv aufgefallen, wie freundlich alle Engl\u00e4nder doch sind. Sie sind au\u00dferordentlich h\u00f6flich und \u201eDanke\u201c und \u201eBitte\u201c wird fast hinter jedem Satz gesagt. Hilfsbereitschaft wird hier auch ganz gro\u00df geschrieben. Ich habe sehr oft erlebt, dass einem sogar Hilfe angeboten wurde, obwohl man gar nicht danach gefragt hat. Die Menschen sind sehr aufmerksam hier und hei\u00dfen einen als Ausl\u00e4nderin sehr herzlich willkommen. Es besteht eine bestimmte Vorstellung von Disziplin und Ordnung, weshalb sich auch die Menschen sehr ruhig und gesittet verhalten. Damit meine ich zum Beispiel, dass sich die Leute in eine ordentliche Schlange stellen und nicht dr\u00e4ngeln, wenn sie irgendwo anstehen.<br \/>\nWas die Sprache angeht, ist es \u00e4hnlich wie in Deutschland. Es gibt hier nicht DAS Englisch, sondern viele verschiedene Akzente. Ich befinde mich in einer recht akzentfreien Region, sodass ich das Englisch hier problemlos verstehen kann. Sobald ich aber einige Kilometer weiter nach Liverpool fahre, kann es unter Umst\u00e4nden passieren, dass ich nicht verstehe, was die Menschen zu mir sagen. Es gibt \u00fcberall in England verschiedene Akzente, sodass mir sogar eine englische Freundin gesagt hat, dass sie manche Engl\u00e4nder gar nicht versteht.<br \/>\nSehr bekannte Unterschiede sind nat\u00fcrlich, dass sie Linksverkehr haben, keine Euros sondern Pfund als W\u00e4hrung besitzen, andere Steckdosen haben, eine Stunde zur\u00fcck sind und f\u00fcr verschiedene Einheiten wie Kilometer andere Bezeichnungen, wie in diesem Fall Meilen, haben.<\/p>\n<p><strong>Die Schule:<\/strong><\/p>\n<p>Bei meiner Schule handelt es sich um eine kirchliche Grundschule. Momentan sind ca. 420 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, 21 Lehrer und 14 Teaching Assistants an der Schule. Die Sch\u00fcler sind auf f\u00fcnf verschiedene Gruppen aufgeteilt, f\u00fcr die sie durch gute Hausaufgaben oder besondere Leistungen Punkte sammeln k\u00f6nnen und letztendlich eine der Gruppen den Pokal am Ende des Jahres gewinnt. Viel Wert wird auf das t\u00e4gliche gemeinsame Beten gelegt: In der Assembly, vor dem Mittagessen und vor dem Nachhause gehen.<\/p>\n<p><strong>Exemplarischer Arbeitstag:<\/strong><\/p>\n<p>Da die Schule in England erst um 9 Uhr beginnt, muss ich nicht so fr\u00fch in der Schule sein. Ich fange gegen 8.30 Uhr an und erledige zun\u00e4chst das \u00fcbliche Kopieren der Arbeitsbl\u00e4tter. Das dauert meistens gut eine halbe Stunde, sodass ich in die Klasse zur\u00fcckkomme, wenn die Kinder so langsam hereinkommen. Nachdem die Anwesenheit kontrolliert wurde, m\u00fcssen sich alle Sch\u00fcler in einer Reihe vor der T\u00fcr aufstellen, denn sie werden in der gro\u00dfen Halle mit allen anderen Sch\u00fclern zur Assembly (Versammlung) erwartet. Bevor es losgeht, wird allerdings noch kontrolliert, dass alle ihre Schuluniform vern\u00fcnftig tragen und vor allem alle Hemden in der Hose sind. In die Assembly begleite ich die Kinder dann und achte zusammen mit der Lehrerin darauf, dass alle ruhig sind und sich vern\u00fcnftig verhalten.<\/p>\n<p>Sobald wir zur\u00fcck im Klassenraum sind, gehen die Sch\u00fcler in ihre Kurse. Hier werden n\u00e4mlich der Englisch- und der Matheunterricht im vierten Jahrgang in Kursen unterrichtet, abh\u00e4ngig von den schulischen F\u00e4higkeiten der Kinder. Zuerst ist immer Englisch und danach Mathematik an der Reihe. Die Lehrerin, die ich begleite, ist f\u00fcr die st\u00e4rkeren Englisch-Sch\u00fcler und die schw\u00e4cheren Mathe-Sch\u00fcler zust\u00e4ndig. Da ich in Englisch dann nicht so viel helfen brauche, k\u00fcmmere ich mich meistens um die B\u00fccher. Jedes Kind hat ein Buch, das, sobald es fertig gelesen wurde, ausgewechselt werden muss. Das Auswechseln \u00fcbernehme ich dann meistens und bekomme dann noch den Rest der Englischstunde zu sehen, wo ich dann einfach hier und da aushelfe und den Kindern Fragen beantworte. Wenn sie einmal die Woche einen Buchstabier-Test absolvieren, korrigiere ich ihn meistens danach.<\/p>\n<p>Nach einer 15-min\u00fctigen Pause um 10.30 Uhr geht es weiter mit Mathe. In dieser Gruppe gibt es einen neuen spanischen Sch\u00fcler, der noch nicht so viel Englisch versteht. Deshalb sitze ich die ganze Stunde neben ihm und helfe ihm dabei die Aufgaben zu verstehen. Auch wenn das manchmal schwierig ist, macht es sehr viel Spa\u00df, weil man so nah mit einem Sch\u00fcler zusammenarbeiten und so auch den Fortschritt in seinem Englischlernen verfolgen kann. Nach der Mathematik-Stunde ist der Vormittag vorbei und die Kinder und Lehrer haben eine Stunde Pause. Ich gehe dann in der Kantine der Schule essen und sitze meistens mit den Teaching Assistants an einem Tisch, denn mit ihnen verstehe ich mich wirklich gut.<\/p>\n<p>Nach der Pause haben die Kinder dann, je nach Wochentag, verschiedene F\u00e4cher. Sprachen gibt es hier nicht als Unterrichtsfach, daf\u00fcr aber Sport, Naturwissenschaft, Geschichte, Religion, \u201eInformatik\u201c und Musik. Meine Aufgaben hier sind nicht klar festgelegt. Eigentlich helfe ich immer da aus, wo es gerade n\u00f6tig ist. Sei es, dass ich erneut etwas kopiere oder laminiere, den Klassenraum mit Dekorationen der Kinder versch\u00f6nere, Klassenhefte korrigiere, den Kindern beim basteln helfe oder einfach dem Unterricht folge und so viele neue Ideen wie nur m\u00f6glich f\u00fcr mein sp\u00e4teres eigenes Unterrichten aufnehme. Es gibt auch wieder eine 15-min\u00fctige Pause am Nachmittag, wo ich manchmal mit nach drau\u00dfen gehe, um bei der Aufsicht zu helfen. Meine liebste Woche war, als wir f\u00fcr den Sankt-Martins-Umzug Laternen gebastelt und deutsche Lieder ge\u00fcbt haben. In dieser Woche konnte ich mich besonders gut einbringen und den Kindern die deutsche Tradition n\u00e4her bringen, denn in England kennen die Menschen Sankt Martin nicht. Um 15.30 Uhr werden die Kinder dann von ihren Eltern auf dem Schulhof abgeholt und mein Arbeitstag endet dann auch nach kurzem Aufr\u00e4umen im Klassenraum um ca. 15.45 Uhr.<\/p>\n<p><strong>Meine Freizeit:<\/strong><\/p>\n<p>Von montags bis freitags bin ich immer in der Schule. Nach der Schule unternehme ich meistens nicht mehr so viel, denn oft bin ich einfach froh ein bisschen zu relaxen und auch mal kein Englisch zu h\u00f6ren. Wenn ich meine Eink\u00e4ufe erledigen muss, ist auch meistens mein ganzer Nachmittag dahin, denn es dauert ca. 20 Minuten bis ich bei den ersten Gesch\u00e4ften bin. Bei gutem Wetter (was in dieser Jahreszeit nicht so oft der Fall war) habe ich die wirklich sch\u00f6ne Gegend des \u00d6fteren erkundet. Es gibt einen nahegelegenen \u201eBerg\u201c oder besser H\u00fcgel, von dem aus man eine tolle Sicht auf das Meer hat. Au\u00dferdem gibt es den Marine Lake, der direkt an das Meer angrenzt und wo man tolle Spazierg\u00e4nge machen kann. Zudem hat West Kirby noch einen Park, den Ashton Park, mit einem See, Spielplatz, Wiesen, Roseng\u00e4rten, Sportpl\u00e4tzen und einer Boccia-Wiese. W\u00e4hrend meiner Zeit in West Kirby gab es auch einige Events, wie z.B. ein Fest rund um die Schule und die Kirche, zwei Feuerwerke und verschiedene M\u00e4rkte.<\/p>\n<p>Am Wochenende habe ich viel mit Freunden unternommen. Eine Freundin aus M\u00fcnster, die ebenfalls momentan in England ist, habe ich \u00f6fters besucht bzw. sie mich oder wir haben uns irgendwo getroffen und uns eine Stadt zusammen angeschaut. Auch mit dem M\u00e4dchen, das ich in Deutschland kennengelernt habe, habe ich mich oft getroffen. Kino, gem\u00fctliche DVD-Abende oder Abende in Pubs standen zum Beispiel auf dem Programm. Au\u00dferdem habe ich auch noch eine weitere Freundin in West Kirby kennengelernt, die in der Vorschule meiner Grundschule arbeitet. Ich hatte so gut wie jedes Wochenende etwas zu tun und habe die Zeit in vollen Z\u00fcgen genossen. Im nahegelegenen Liverpool war ich oft zum Shoppen oder Sightseeing, ebenso in Manchester, Macclesfield, York und Chester. In der letzten Oktoberwoche hatte ich Ferien und bin mit meiner Freundin nach London gefahren, wo wir dann ein paar Tage verbracht haben. Ich habe immer wieder festgestellt, dass Planung bei diesen Trips wirklich wichtig ist, denn wenn man die Zugfahrten rechtzeitig bucht, kommt man noch recht g\u00fcnstig von A nach B. Wenn man aber erst kurz vorher bucht, dann wird es oft sehr teuer. Zwei Mal habe ich auch Besuch aus Deutschland bekommen. Das war ganz cool, da ich so auch weiter entfernte Regionen in England kennenlernen konnte, wenn wir mit dem Auto dorthin gefahren sind. Mit dem Zug ist das n\u00e4mlich manchmal schwierig, da es erstens sehr lange dauern kann und zweitens sehr teuer wird (auch wenn man fr\u00fchzeitig bucht).<\/p>\n<p><strong>Mein Fazit:<\/strong><\/p>\n<p>Nun ist meine Zeit in England fast rum. Am 10.12.13 geht mein Flieger zur\u00fcck nach Hause. Zeit f\u00fcr ein kurzes Fazit:<\/p>\n<p>Ich nehme aus meinem Praktikum sehr viel mit. Es war einfach unglaublich interessant das englische Schulsystem hautnah zu erleben. Das Gute an allem war, dass ich f\u00fcr drei Monate an der Schule war. So konnte ich mich in aller Ruhe an alles gew\u00f6hnen und mich auch vern\u00fcnftig integrieren. Bei meinen Praktika in Deutschland war ich meistens drei bis vier Wochen an den Schulen und sobald man gedacht hat, dass man sich richtig an alles gew\u00f6hnt und sich eingelebt hat, musste man auch schon wieder gehen. Hier konnte ich deshalb wirklich viel mitnehmen, da ein gewisser Alltag eingekehrt ist und ich dann irgendwann auch die Einzelheiten wahrnehmen konnte. Ich habe kennengelernt, was man au\u00dferhalb des Unterrichts noch alles organisieren muss und konnte auch viele Erfahrungen bez\u00fcglich des Unterrichtens sammeln. Auch wenn ich meistens nur zugeschaut habe, hat man doch sehr viel aufgenommen, z.B. wie man mit bestimmten Situationen umgeht. Au\u00dferdem ist das englische Schulsystem und der Schulalltag sehr unterschiedlich im Vergleich zum Deutschen. Es war interessant zu sehen, was die Engl\u00e4nder anders machen und ich konnte viele tolle Ideen sammeln und werde sicherlich einiges in Deutschland ausprobieren. Aber es war nicht nur eine gute Erfahrung in Bezug auf meine sp\u00e4tere Berufswahl, sondern auch f\u00fcr mich pers\u00f6nlich. Es war eine Herausforderung in ein anderes Land zu gehen, eine andere Sprache zu sprechen und neue Menschen kennenzulernen. Aber es hat sich wirklich gelohnt und ich hatte eine unvergessliche Zeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 05.09.13 ging es f\u00fcr mich von D\u00fcsseldorf mit dem Flugzeug nach Manchester und auf in ein 3-monatiges Abenteuer in England. 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