{"id":5970,"date":"2016-09-28T10:41:59","date_gmt":"2016-09-28T08:41:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=5970"},"modified":"2025-01-06T09:32:01","modified_gmt":"2025-01-06T07:32:01","slug":"neues-aus-york-mein-praktikum-an-der-heworth-primary-school","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/neues-aus-york-mein-praktikum-an-der-heworth-primary-school\/","title":{"rendered":"Neues aus York &#8211; Mein Praktikum an der Heworth Primary School"},"content":{"rendered":"<p>Hi there,<\/p>\n<p>So es wird mal wieder Zeit f\u00fcr einen Beitrag aus York. Auch nach 6 Wochen, die ich jetzt schon hier bin, muss ich sagen, das Wetter ist immer noch sehr gut. Es ist zwar nicht so warm wie in Deutschland, dennoch habe ich mit ganz anderen Wetteraussichten gerechnet. Die Engl\u00e4nder warten quasi jeden Tag auf Regen, jedenfalls h\u00f6re ich im Bus immer, dass das Wetter morgen aber schlechter wird. Mir gef\u00e4llt das so ganz gut!<\/p>\n<p>Nun zum Wesentlichen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mein Praktikum an der Heworth CE (Church of England) Primary School ist super. Das ganze Team ist sehr freundlich und auch die Kinder sind sehr h\u00f6flich und nett. Die Schule im Stadtteil Heworth ist sehr klein und sehr gut strukturiert. Pro Jahrgang gibt es jeweils nur eine Klasse. Jede dieser Klassen hat ihren Klassenlehrer f\u00fcr ein Jahr. Hier ist es n\u00e4mlich so, dass die Lehrer nicht mit den Kindern die Klasse wechseln, wie es in den meisten Schulen in Deutschland \u00fcblich ist. Die Lehrer haben ihre Jahrgangsstufe, die sie auch wahrscheinlich die folgenden Jahre unterrichten werden. In jeder Klasse gibt es zudem auch noch mindestens einen Teaching Assistant. Die Teaching Assistants unterst\u00fctzen die Lehrer und \u00fcbernehmen die F\u00f6rderung einiger Kinder mit Schwierigkeiten im Unterricht oder betreuen Kinder mit \u201especial needs\u201c. Diese Unterst\u00fctzung, die ich in Deutschland noch nicht so erlebt habe, scheint besonders sinnvoll zu sein und den Lehrern viele M\u00f6glichkeiten zu bieten, ihren Unterricht zu strukturieren.<\/p>\n<p>Anders als in Deutschland starten die Kinder mit 4 Jahren die Schule und beenden die Schule nach der f\u00fcnften Klasse, was bei uns der vierten Klasse entspricht. Der Schulanfang ist aber eher \u00e4hnlich wie bei uns der Kindergarten. Jedoch finden viele der Engl\u00e4nder, die ich gesprochen habe, das System mit der Primary School ab 4 Jahren eher nicht so gut. Viele Kinder sind wohl anfangs damit etwas \u00fcberfordert und w\u00e4ren in einer Einrichtung f\u00fcr ausschlie\u00dflich kleinere Kinder vielleicht besser aufgehoben.<\/p>\n<p>In der Schule herrscht ein sehr gutes Miteinander und ein sehr freundlicher Umgang. Die Lehrer und Schulleiter sind sehr bem\u00fcht und k\u00fcmmern sich sehr, was das Wohlbefinden der Kinder angeht. Am Ende der Woche werden besondere Leistungen aus jeder Jahrgangsstufe vor der ganzen Schule in einer w\u00f6chentlichen Versammlung gew\u00fcrdigt. Besonders wichtig finde ich hier, dass nicht nur besonders gute Schulleistungen hervorgehoben werden, sondern auch gute soziale Umgangsformen und die Tatsache, dass Kinder sich bem\u00fcht haben ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder vorbildliches Verhalten gezeigt haben.<\/p>\n<p>Ich bin in der f\u00fcnften Klasse und f\u00fchle mich dort sehr wohl. Die Klassenlehrerin ist super nett und auch alle anderen, die in der Klasse unterrichten und unterst\u00fctzen, sind total freundlich und hilfsbereit. Meine Aufgaben sind sehr vielseitig und reichen vom Betreuen kleiner Gruppen bis zur F\u00f6rderung einzelner Kinder mit Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben oder Rechnen. Au\u00dferdem helfe ich im Unterricht bei der Bearbeitung von Aufgaben oder gucke mir den Unterricht einfach nur an. Ich bereite oft Material f\u00fcr den Unterricht vor oder helfe bei der Gestaltung von Klassenraum und Aush\u00e4ngen. In den letzten Tagen habe ich \u00f6fter mal geholfen, das Mittagessen f\u00fcr die Kinder zu betreuen und die kleineren Kinder zu unterst\u00fctzen. Au\u00dferdem bin ich auch einmal in der Woche f\u00fcr Aufsichten auf dem Schulhof eingeteilt. Mir gef\u00e4llt die Arbeit sehr gut und das freundliche Umfeld tr\u00e4gt dazu bei, dass ich mich sehr wohlf\u00fchle. Die Arbeit mit den Kindern macht mir sehr viel Spa\u00df, auch wenn es anfangs sehr anstrengend und teilweise sehr schwierig war bei einem gewissen L\u00e4rmpegel einzelne Kinder (mit Yorkshire-Akzent) zu verstehen. Aber man gew\u00f6hnt sich schnell daran und freut sich, wenn die Kinder Erfolgserlebnisse haben und Fortschritte machen.<\/p>\n<p>Da ich in Deutschland an der Schule, an der ich einmal in der Woche arbeite, haupts\u00e4chlich die kleineren Kinder unterst\u00fctze, m\u00f6chte ich an der Schule in York auch unbedingt nochmal in die Klassen 1 und 2 reinschauen, ich bin sehr gespannt darauf, wie englischen Kinder das Lesen und Schreiben gelehrt wird und welche Unterschiede es dort zu dem Anfangsunterricht in Deutschland gibt. Ich freue mich auf die n\u00e4chsten sechs Wochen und bin gespannt, was ich noch so erlebe ;).<\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte noch so viel mehr schreiben aber ich denke das reicht nun erstmal.<\/p>\n<p>Achja, auch au\u00dferhalb der Schule kann man hier einiges unternehmen. So sind in den letzten Wochen viele internationale Studenten gekommen und durch internationale Gruppen kann man hier Kontakt kn\u00fcpfen, sodass man auch mal abends was unternehmen kann und die Partywelt hier in York kennenlernt.<\/p>\n<p>Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p>Karoline<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hi there, So es wird mal wieder Zeit f\u00fcr einen Beitrag aus York. Auch nach 6 Wochen, die ich jetzt schon hier bin, muss ich sagen, das Wetter ist immer noch sehr gut. Es ist zwar nicht so warm wie in Deutschland, dennoch habe ich mit ganz anderen Wetteraussichten gerechnet. 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