{"id":5398,"date":"2016-06-15T09:33:52","date_gmt":"2016-06-15T07:33:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=5398"},"modified":"2025-01-13T12:17:42","modified_gmt":"2025-01-13T10:17:42","slug":"hej-da-stockholm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/hej-da-stockholm\/","title":{"rendered":"Hej d\u00e5, Stockholm"},"content":{"rendered":"<p>Das war&#8217;s jetzt f\u00fcr mich, meine Zeit an der Uni Stockholm ist vorbei. Insgesamt habe ich 9 Wochen im Institut f\u00fcr Biochemie und Biophysik verbracht und kann gl\u00fccklich (und ganz klischeehaft) sagen, dass ich wirklich jede einzelne genossen habe. Mein Fazit: tolle Uni, tolle Stadt, tolle Erlebnisse. Etwas mehr wird das nat\u00fcrlich noch ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Erstmal zu dem einfachen und etwas oberfl\u00e4chlichen: Die Stadt Stockholm. Ich kann es nur immer und immer wieder betonen, es ist so eine tolle, vielf\u00e4ltige, facettenreiche, abwechslungsreiche, interessante und nochmal tolle Stadt. Hier wird einem wirklich nicht langweilig, es gibt unz\u00e4hlige Sachen zu unternehmen. Nat\u00fcrlich spielt auch die Jahreszeit eine Rolle. Momentan w\u00fcrde ich es bescheiden als die attraktivste Jahreszeit bezeichnen. Es ist nicht nur seit einigen Wochen ziemlich gutes Wetter, au\u00dferdem geht die Sonne kaum noch unter. Eigentlich soll es zwischen 23 und 3:30 Uhr dunkel sein, trotzdem bleibt ein leichter Schimmer trotz untergegangener Sonne immer bestehen. Macht es wirklich attraktiv, abends lange Zeit unterwegs zu sein. Allein von der Stadt werde ich unz\u00e4hlige Eindr\u00fccke mitnehmen, die ich so leicht nicht mehr vergessen werde.<\/p>\n<p>Doch auch das Praktikum hat mir super viel Spa\u00df gemacht. Ich hatte die M\u00f6glichkeit so viele Sachen zu erlernen, vor allem nat\u00fcrlich fachbezogen, doch gleichzeitig auch in ganz anderen Bereichen. Um ein kleines Beispiel zu nennen erz\u00e4hle ich mal davon, wie wir dachten, dass ich mit einer falschen Probe weiter gearbeitet hatte. Das Problem fiel uns auf, als wir die gewonnenen Daten mit einigen alten Daten verglichen haben. W\u00e4re mir wirklich dieser fauxpas passiert, h\u00e4tte das bedeutet, dass die Arbeit von 3 Wochen komplett falsch w\u00e4re und damit sinnlos. Schon fast in einer Panikattacke fingen wir an, alle m\u00f6glichen Daten, die wir hatten, mit den neuen zu vergleichen. Irgendwas war da n\u00e4mlich komisch. Letztendlich fiel uns zum Gl\u00fcck auf, dass es nur ein kleiner Fehler in den alten Daten war. Nachdem wir den behoben hatten, passte alles wieder perfekt. Was ich damit gelernt haben soll? Naja, wegen einem komischen Ergebnis nicht direkt an allem zweifeln, sondern alles erstmal ruhig pr\u00fcfen. Und ja, selbst wenn mir das passiert w\u00e4re, w\u00e4r es doof gewesen. Ich h\u00e4tte es aber schlie\u00dflich nicht mehr \u00e4ndern k\u00f6nnen. Also erstmal ruhig bleiben.<\/p>\n<p>Was ich au\u00dferdem toll (anscheinend gef\u00e4llt mir das Wort toll) fand, war unter anderem die Tatsache, dass ich, als einfache Praktikantin, mit meiner Meinung sehr wertgesch\u00e4tzt wurde. \u00a0Obwohl ich nicht den Einblick und Durchblick hatte wie die anderen Leute, wurde ich regelm\u00e4\u00dfig nach meiner Meinung gefragt und hatte nat\u00fcrlich auch immer das Recht bei Diskussionen teilzunehmen. Das hat mir unglaublich geholfen und dieses Gef\u00fchl der Wertsch\u00e4tzung werde ich mit nach Hause nehmen. Nicht das es in Deutschland anders w\u00e4re, aber schlie\u00dflich hatte man hier ja noch nicht die Erfahrung, wie andere, die schon Jahre dort arbeiten. Und trotzdem wurde man direkt eingebunden. Man f\u00fchlt sich einfach toll (!) damit.<\/p>\n<p>Des weiteren hat mir das Praktikum unglaublich im Hinblick auf mein Englisch geholfen. Nicht das mein Englisch zuvor schlecht war, ich war mir nur immer ein wenig unsicher. Nun habe ich verstanden, dass es manchmal einfach komplett egal ist, ob ich einen Fehler im Satz habe oder sogar zahlreiche. Solange man sich verst\u00e4ndlich machen kann ist es doch in Ordnung. Also einfach mal losreden und gucken, was da passiert. Ich denke, dass man so ein Selbstbewusstsein nicht bekommt, wenn man nur in Deutschland ein wenig Englisch redet. Man muss einfach mal eine Zeit im Ausland verbringen wo man gezwungen ist 24\/7 Englisch zu reden und dadurch auch gar keine Zeit mehr hat \u00fcber jeden Satz nachzudenken. Macht doch letztendlich auch viel mehr Spa\u00df so.<\/p>\n<p>Ok &#8211;\u00a0 um alles kurz und knackig zusammenzufassen: Ich fand es super hier. Mir hat es echt gut gefallen und ich bin rundum zufrieden, wie mein Praktikum hier gelaufen ist. Also zum Schluss bleibt mir nur eines zu sagen. Stockholm, wir werden wir uns wieder sehen.<\/p>\n<p>Hej d\u00e5!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das war&#8217;s jetzt f\u00fcr mich, meine Zeit an der Uni Stockholm ist vorbei. Insgesamt habe ich 9 Wochen im Institut f\u00fcr Biochemie und Biophysik verbracht und kann gl\u00fccklich (und ganz klischeehaft) sagen, dass ich wirklich jede einzelne genossen habe. Mein Fazit: tolle Uni, tolle Stadt, tolle Erlebnisse. 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