{"id":4953,"date":"2016-03-30T07:54:43","date_gmt":"2016-03-30T05:54:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=4953"},"modified":"2025-01-13T12:24:23","modified_gmt":"2025-01-13T10:24:23","slug":"23-sind-schon-vorbei-praktikum-bei-einer-tageszeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/23-sind-schon-vorbei-praktikum-bei-einer-tageszeitung\/","title":{"rendered":"2\/3 sind schon vorbei &#8211; Praktikum bei einer Tageszeitung"},"content":{"rendered":"<p>Seit acht Wochen bin ich inzwischen schon 8.064 km Luftlinie von Deutschland entfernt, womit also schon zwei Drittel meiner Zeit hierum sind. Wie im ersten Blog-Beitrag schon erw\u00e4hnt, mache ich ein Praktikum bei einer surinamischen Tageszeitung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich bin dort vor allem f\u00fcr \u00dcbersetzungen (Niederl\u00e4ndisch-Englisch, Englisch-Niederl\u00e4ndisch), das Suchen von englischen Artikeln f\u00fcr den englischsprachigen Teil der Zeitung und f\u00fcr das Verfassen eigener Berichte zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Allgemein gef\u00e4llt mir das Praktikum gut, ich kann relativ eigenst\u00e4ndig arbeiten und mir wird eigentlich auch recht viel zugetraut. Die Zeitung ist f\u00fcr Vorschl\u00e4ge meinerseits offen und ich verbessere meine Niederl\u00e4ndisch-Kenntnisse durch Gespr\u00e4che mit Kollegen, \u00dcbersetzen und das Schreiben von Artikeln. Manche Dinge sind aber auch etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, z.B. fiel es mir am Anfang (und auch manchmal heute noch) schwer einzusch\u00e4tzen, ob sie etwas jetzt wirklich gut bzw. in Ordnung finden oder nicht. Ein Beispiel daf\u00fcr: Es gab noch keine Berichte, die ich \u00fcbersetzen konnte, meine offizielle Arbeitszeit war aber vorbei und ich hatte eine relativ lang geplante Verabredung. Ich habe dann gefragt, ob es in Ordnung w\u00e4re, wenn ich den Rest der Artikel zuhause \u00fcbersetze, worauf dann gesagt wurde, dass es okay ist, aber irgendwie war dann auch eine ein bisschen komische Stimmung. Es schien im Nachhinein aber wohl kein Problem zu sein (ich hatte dann den ganzen Tag ein bisschen ein schlechtes Gewissen, habe dann aber auch keine Artikel zugesendet bekommen), ich habe dann einfach am n\u00e4chsten Artikel zwei Berichte mehr \u00fcbersetzt. Das macht sicherlich die fremde Sprache plus eine ganz andere Kultur, dass ich manche Dinge nicht so gut einsch\u00e4tzen kann, was ich nun fragen kann und was nicht.<\/p>\n<p>Ich habe, wie gesagt, selbst Themen vorgeschlagen, \u00fcber die ich gerne Berichte schreiben w\u00fcrde (z.B. \u00fcber eine Aktion des B\u00fcndnisses &#8220;StopBildSexism&#8221; (in Deutschland), \u00fcber einen Wochenendausflug, den ich unternommen habe oder \u00fcber das hinduistische Neujahrsfest, das hier sehr gro\u00df gefeiert wird), was auch gut angenommen wurde. Allerdings musste ich mich dann auch wirklich &#8220;dahinterklemmen&#8221;, sodass ich es auch tats\u00e4chlich in der Zeitung stehen sah. Auch wenn das manchmal etwas &#8220;nervig&#8221; ist, &#8220;zwingt&#8221; es mich sozusagen dazu, dass ich mich f\u00fcr mich selbst einsetze.<\/p>\n<p>Zusammengefasst l\u00e4sst sich sagen, dass ich mich generell bei meinem Praktikumsplatz wohlf\u00fchle und ich viel \u00fcber interkulturelle Kommunikation lerne. Zusammen mit den Eindr\u00fccken, die ich in meinem allt\u00e4glichen Leben bekomme, ist es hier eine sehr lehrreiche Erfahrung, die mir schon jetzt viel f\u00fcr meine weitere Zukunftspl\u00e4ne gebracht haben. Dazu aber mehr im folgenden Eintrag, wenn ich ein Fazit \u00fcber meine Zeit in Suriname ziehen werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit acht Wochen bin ich inzwischen schon 8.064 km Luftlinie von Deutschland entfernt, womit also schon zwei Drittel meiner Zeit hierum sind. 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