{"id":447,"date":"2013-11-12T13:04:02","date_gmt":"2013-11-12T11:04:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=447"},"modified":"2024-10-04T11:54:23","modified_gmt":"2024-10-04T09:54:23","slug":"mein-arbeitsalltag-in-der-ucd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/mein-arbeitsalltag-in-der-ucd\/","title":{"rendered":"Mein Arbeitsalltag in der UCD"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich<a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/die-ersten-tage-in-dublin\/\"> in meinem ersten Post<\/a> nur etwas allgemein auf alle Dinge eingegangen bin, nun mal etwas detaillierter zum Hauptteil meines Aufenthalts der Arbeit in der UCD als Teil meines Forschungsmoduls w\u00e4hrend meines Masterstudiums in Biowissenschaften. Das Hauptthema der Arbeitsgruppe ist die Synthese von biologisch abbaubaren Polymeren durch verschiedene Organismen. Diese Polymere sind vom hohen Interesse bei einer Vielzahl von biotechnologischen Anwendungen. \u00a0Die Arbeitsgruppe ist dabei sehr darauf bedacht Ergebnisse zu erzielen, die direkt auf biotechnologische Anwendungen \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dadurch entsteht vielleicht auch der Hauptunterschied zu anderen Forschungsprojekten an der Uni, da hier sehr auf Kultivierungskosten und die Einhaltung industrieller Bedingungen geachtet wird. Meine Arbeitszeit ist von 9-17 Uhr, wobei das durchaus variieren kann. Manche Experimente dauern einfach l\u00e4nger, daf\u00fcr hat man an manchen Tagen auch fr\u00fcher frei. Es werden auch eine Menge Kultivierungen f\u00fcr 30 oder 48 h durchgef\u00fchrt, was das Probennehmen \u00fcber Nacht erfordert. Allerdings erlaubt die UCD Masterstudenten aus versicherungstechnischen Gr\u00fcnden nicht, \u00fcber Nacht zu bleiben, sodass dies eine enge Zusammenarbeit und Absprache mit den anderen Kollegen erfordert. \u00dcberhaupt wird Teamwork in dieser Arbeitsgruppe sehr gro\u00df geschrieben. Da es sich wie in meinem ersten Post schon erw\u00e4hnt, um eine sehr internationale Arbeitsgruppe handelt, haben alle unterschiedliche Studienhintergr\u00fcnde und eigentlich ist immer einer im Labor, der einen mit gutem Rat zur Seite steht. So gab es eigentlich auch keinerlei Komplikationen bei der Absprache der Experimente und es war mir auch m\u00f6glich w\u00e4hrend der Woche aktiv Dublin zu erkunden oder andere Aktivit\u00e4ten durchzuf\u00fchren. Auch bei der Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgruppen auf dem Campus gab es keinerlei Probleme.<\/p>\n<p>Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass ich vom ersten Tag an auch in die Freizeitaktivit\u00e4ten der anderen eingebunden wurde, was zu einigen feucht-fr\u00f6hlichen Stunden in etlichen Pubs von Dublin f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Die Laborarbeit an sich unterscheidet sich sonst aber nicht wirklich von der in Deutschland, die Labore sind auf einem guten technischen Stand. Allerdings herrscht vielleicht etwas mehr Chaos, was die Arbeit aber keineswegs behinderte.<\/p>\n<p>Als Fazit: Ein Auslandsaufenthalt lohnt sich auf jeden Fall, da ich eine Menge netter \u201eKollegen\u201c kennenlernen durfte und der Arbeitsalltag in einem fremden Land dann doch einfach eine andere Herausforderung darstellt. Selbst wenn Englisch ja auch in Deutschland eine oft gebrauchte Sprache ist, es gibt so viele Situationen, wo man etwas versucht zu kl\u00e4ren und sich denkt \u201eShit, ich hab&#8217; noch nie dr\u00fcber nachgedacht, was das auf Englisch hei\u00dft\u201c. Dadurch, dass viele Ablenkungen, die man zuhause hat, sei es Arbeit, Freund\/in, Freunde oder Sportverein etwas in den Hintergrund treten, hat man auch einen ganz anderen Fokus auf sein Projekt, was mir einen deutlich tieferen Einblick in das Thema erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich in meinem ersten Post nur etwas allgemein auf alle Dinge eingegangen bin, nun mal etwas detaillierter zum Hauptteil meines Aufenthalts der Arbeit in der UCD als Teil meines Forschungsmoduls w\u00e4hrend meines Masterstudiums in Biowissenschaften. Das Hauptthema der Arbeitsgruppe ist die Synthese von biologisch abbaubaren Polymeren durch verschiedene Organismen. 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